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Donnerstag, 21. Januar 2016
Tänzerisch

Bilder: Koelnmesse
Die französische Designerin Aurelie Hoegy hat mit ihrer Stuhlserie Dancers den Nachwuchswettbewerb Pure Talents der imm cologne gewonnen. Die skulpturalen Möbel spielen mit der Energie tänzerischer Bewegung, die in ein stabiles, statisches Objekt gegossen wurden.
Am Wettbewerb nahmen weitere 18 Beiträge von Designern und Gestalterteams teil, die mit unverstelltem Blick die Möglichkeiten ausschöpfen, die in einem Einrichtungsgegenstand stecken: Entstanden sind faltbare Badewannen aus Carbonfaser, ein Arbeitsplatz, der sich nach getaner Arbeit und herabgesenktem Schirm in ein dekoratives Leuchtobjekt verwandelt und Vitrinenschränke, die das Gleichgewicht und die Interaktion zwischen innen und außen ausloten. (Beispiele auf Seite 2.)
Der Pure Talents Contest wird jährlich zur imm cologne von der Koelnmesse ausgelobt und in Kooperation mit dem Rat für Formgebung organisiert und fand jetzt zum 13. Mal statt.
Zu sehen sind die unkonventionellen Produkte noch bis zum 24. Januar 2016 in der Sonderausstellung Pure Talents Contest auf der imm cologne.
imm.cologne.de
www.aureliehoegy.com
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Dienstag, 12. Januar 2016
Einrichtungstrends 2016: gemütlich, klassisch, leicht und spielerisch
imm cologne 2016 versammelt ab 18. Januar die Neuheiten

Bilder: KölnMesse/Hersteller
Am 18. Januar öffnet die internationale Einrichtungsmesse imm cologne, dieses Jahr im Doppel mit der Living Interiors, ihre Pforten. Die »German Gemütlichkeit« lebt fort, aber es zeichnen sich auch neue Trends ab, berichten die Messemacher.
Wie spätestens die vergangene imm cologne bewiesen habe, ist Gemütlichkeit wieder in, heißt es in einer Pressemitteilung zur diesjährigen Auflage der Messe: Und zur Gemütlichkeit gehöre es unserem Empfinden nach anscheinend dazu, die Wohnung mit persönlichen Accessoires und dekorativen Elementen auszustatten. Der Trend zum Dekorativen beziehe sich nunmehr aber auf ganze Wohnkonzepte, besiedele Sofas mit Kissen und Beistelltischchen, Regalleisten und Konsolen mit dekorativen Accessoires, verstreue Körbe auf sich überlappenden Teppichen und bemächtige sich ganzer Wände.
Das Musterhaus-Format »Das Haus – Interiors on Stage« bespielt in diesem Jahr Designer Sebastian Herkner und setzt damit ein Zeichen der Offenheit: die runde Form seines Hauses begrenzt er statt mit Mauern mit Vorhängen, die beweglich sind und immer wieder neue Perspektiven ins Haus hinein und aus ihm heraus eröffnen. Im Inneren zeige auch seine Vision vom Wohnen ein freundliches, ein gemütliches Gesicht, voller Farben und verführerischer Sinneseindrücke (Bild oben).

Mit »Zurück in die Zukunft« lässt sich der Trend zu Klassikern beschreiben: Etliche Neuauflagen von Klassikern der Moderne werden zu sehen sein – in einer Art Gegenbewegung zum Neuheiten-Hype. Speziell im Messesegment Pure findet man Klassisches von Bauhaus über Eileen Gray bis Ray Eames. Und rund herum siedeln sich immer mehr Möbel und Accessoires an, die ihre Gestalt entweder alten Formvorbildern verdanken – Stichwort: Vintage, Fifties oder Classic Contemporary – oder tatsächliche Re-Editionen sind. Da wäre etwa die Outdoor-Kollektion »Thonet All Seasons«, mit der gleich eine ganze Reihe von Stahlrohrklassikern aus der Bauhaus-Zeit ins Freie geholt werden. Auch e15 beweist Geschichtsbewusstsein und macht mit der Ferdinand Kramer Kollektion eine ganze Reihe von Möbeln eines der bedeutendsten deutschen Architekten und Designers der Moderne wieder verfügbar (Bild rechts).
Montag, 21. Dezember 2015
Mehr Komfort
Blum hat die Tandembox technisch überarbeitet

Foto: Blum
Auf mehr Funktionalität und Komfort hin hat Blum sein bewährtes Schubkastensystem Tandembox in den Ausführung plus, antaro und intivo weiterentwickelt: Die Blum-Entwickler konnten die Öffnungskräfte verringern und für einen sanfteren Übergang in den Schwebelauf sorgen. Zarge und Frontbefestigung wurden so verändert, dass die Box spürbar stabiler geworden ist (Bild). Und schließlich optimiert eine verfeinerte Führungstechnologie den Schwebelauf der Tandembox.
Das Auszugsystem kann nun mit allen Bewegungstechnologien für komfortables Öffnen und Schließen von Blum kombiniert werden, erklären die Österreicher.
In der Programmlinien plus kommt die Tandembox mit runder Reling, in der Version antaro mit rechteckiger Reling, und bei der Tandembox intivo können die Bestandteile farblich aufeinander abgestimmt werden.
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Vincentz Network übernimmt Ferdinand Holzmann Verlag
Jörn und Jochen Holzmann gehen in den Ruhestand

Der Hamburger Ferdinand Holzmann Verlag, in dem unter anderem die Publikationen »Möbel Kultur«, »Möbelfertigung« und »Arcade« erscheinen, wird zum 1. Januar 2016 Teil von Vincentz Network Hannover. Vincentz Network verlegt die Heimwerkerzeitschrift »HolzWerken« und bedient mit seinen weiteren Zeitschriften, Büchern und Arbeitshilfen die Branchen ambulante und stationäre Altenhilfe, Lackindustrie, Karosseriebau, Lackiergewerbe und Technischer Handel.
Die beiden Gesellschafter des Ferdinand Holzmann Verlags, Jörn und Jochen Holzmann, gehen nach mehr als 45 Jahren Medienarbeit für die Einrichtungsbranche in den Ruhestand, heißt es in einer Meldung des Verlags auf moebelkultur.de. Die zukünftige Verlagsleitung werde bei Arnd Ziemer liegen, langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung. Geschäftsführer werde Jonas Vincentz. Das Produktportfolio und die Ausrichtung des Ferdinand Holzmann Verlages sollen unverändert bleiben.
Steininger und Pütz bestätigt, Heino Fischer neuer Vizepräsident
TSD wählte Präsidium

Bild: TSD
Ein etwas verändertes Präsidium haben die Mitglieder des Bundesinnungsverbandes Tischler Schreiner Deutschland bei Ihrer Herbstversammlung in Berlin gewählt: Turnusgemäß endete nach drei Jahren die Wahlperiode des TSD-Präsidiums. Konrad Steininger (Bayern) als Präsident und Heinz Pütz (Nordrhein-Westfalen) als Vizepräsident wurden wiedergewählt. Heino Fischer (Hamburg/Schleswig-Holstein) wurde neu zum Vizepräsidenten bestimmt. Anton Gindele (Baden-Württemberg), der im vergangenen Jahr die Vize-Präsidentschaft von Ansgar Kuiter übernommen hatte, verzichtete auf eigenen Wunsch auf die Kandidatur als Stellvertreter und wurde als Präsidiumsmitglied bestätigt; ebenso Karlheinz Kramer (Sachsen) und Matthias Winter (Niedersachsen). Für Edgar Arend (Saarland), der nach zwölf Jahren aus dem TSD-Präsidium ausschied, kam Reinhard Nau (Hessen) neu hinzu.
Konrad Steininger stellte bei der Versammlung heraus, welchen Stellenwert die Innungsorganisation erlangt hat, indem sie für die Branche als Schutzinstanz und Servicedienstleister fungiere. Die sportlichen Ziele, die sich TSD vor fünf Jahren gesetzt habe, seien heute erreicht und teilweise sogar übertroffen: Die Organisation zeige sich grundlegend modernisiert und sei auch politisch deutlich präsenter als noch vor einigen Jahren.
Das Bild zeigt von links: Heinz Pütz, Reinhard Nau, Konrad Steininger, Karlheinz Kramer, Heino Fischer, Matthias Winter, Anton Gindele.
