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Januar 2016

Einrichtungstrends 2016: gemütlich, klassisch, leicht und spielerisch

imm cologne 2016 versammelt ab 18. Januar die Neuheiten

Auch im digitalen Zeitalter ein Thema bleiben Regale, Schränke und Sideboards, die das Zusammenspiel von aufgeräumter Optik und persönlicher Dekoration ermöglichen. Moderne Interiors brauchen offene Regale und Kästen zum Präsentieren von Sammelobjekten ebenso wie Stauraum, der vor Blicken geschützt werden kann. Dabei kann das Sideboard auch zum Raummittelpunkt werden. Interlübke beispielsweise bietet mit cube gap eine moderne Interpretation des erstmals 2002 aufgelegten Programms nach dem Design von Werner Aisslinger an, mit einem Sideboard, das sich nicht nur nach allen Himmelsrichtungen öffnet, sondern in der neuen, Schwarz schimmernden Materialvariante „black concrete“ edel wirkt (Bild links).

Insgesamt werden die Einrichtungen in allen Zimmern leichter, skulpturaler und spielerischer: Sofas von fast zierlicher Gestalt und ebensolchen Dimensionen, die leichtfüßig neben Cocktail-artigen Sesseln und in Rudeln auftretenden Tischchen stehen, darüber ein Hauch von Lampe(n), die wie vom Winde verweht Lichtflecken auf die Gruppenlandschaft streuen. Klar konturierte, kompakte Polsterformen schweben auf extrem dünnen Beinen oder Metallkufen und schräg angesetzten, auf der Spitze balancierenden Füßen. Der Wohnzimmerwandschrank macht einem eher improvisiert wirkenden, locker arrangierten Ensemble von Sideboard, einzelnen Regalen und Bildern, Sofa und Sessel Platz.

Das Schlafzimmer schließlich scheint mehr und mehr zum zweiten Wohnzimmer zu werden, in dem die Bewohner den unterschiedlichsten Beschäftigungen nachgehen. Dies rechtfertigt eine aufwändigere Möblierung. Entsprechend erhalten Schlafzimmer-Programme zunehmend den Charakter von Wohnzimmer-Möbeln: Bei Hülstas Kollektion Elumo II gehören sogar im Schrank integrierte Flatscreens zum Programm, und die Funktionskopfteile erinnern nicht umsonst an Sofas: individuell verstellbar und rückwärtig gepolstert, sind sie vollwertige, auch frei im Raum positionierbare Ruhemöbel. Die trendgerechte Schlafzimmerausstattung besteht immer weniger aus einheitlich gestalteten Modellen einer Reihe. Vielmehr wird sie aus einzelnen Modulen eines Programms zusammengestellt, die zueinander passen, ohne uniform zu wirken. Materialmixe unterstützen diese Optik. Der schwere, zu Bett und Nachttisch passende Kleiderschrank ist immer seltener zu finden, haben die Messemacher festgestellt.

Die ersten Neuheiten sind für die Aktion »Köln möbliert« bereits im Vorfeld der Messe in der Rhein-Metropole unterwegs: Aktuelle Produkte werden dafür in ungewöhnlichen Locations im Kölner Raum aufgestellt und fotografiert.

Zum Messedoppel aus imm cologne und LivingInteriors erwartet die KölnMesse rund 1.200 Aussteller aus 50 Ländern, die etwa 100.000 Möbel und Einrichtungsgegenstände präsentieren werden, davon etwa ein Drittel absolute Neuheiten.

Bilder: KölnMesse/Hersteller

www.imm-cologne.de
www.livinginteriors-cologne.de

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