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Freitag, 01. April 2016
Lust auf Küche
Blum legt Magazin Kücheninspiration neu auf

Geschichten, Praxisbeispiele, Tipps – Beschlaghersteller Blum hat in sein neu aufgelegtes Magazin »Kücheninspiration« jede Menge Stoff gepackt, der Lust auf Küche macht. Der belgische Starkoch Roger van Damme kommt zu Besuch, es gibt einen Einblick in die Beschlagproduktion und jede Menge Anregungen wie man Abläufe vereinfacht, vorhandenen Raum optimal nutzt und mit Bewegungstechnologien Auszüge und Klappen komfortabel bedient. Neu ist auch die Verbindung des Printmagazins mit Zusatzinformationen im World Wide Web.
»Neues verpacken, Bewährtes belassen und Gewohntem einen neuen Anstrich geben« – das alles ist beim Relaunch der »Kücheninspiration« von Blum geschehen. Auch in der neuen Auflage dreht sich alles um die Küche – von der Planung über Küchentrends bis hin zu Themen wie Innenorganisation oder offene Wohnkonzepte. Küchenplaner oder -hersteller, Küchenhändler oder -nutzer – alle, die sich mit dem Thema Küche beschäftigen, finden hier Ideen. Bereits für die Phase der Planung liefert das Magazin Antworten auf wichtige Fragen: Wo verstaue ich was?, Wie spare ich unnötige Wege beim Arbeiten in der Küche?
Das Magazin gibt auch Anregungen zur Ausstattung einer Küche, wie z. B. Inneneinteilungen guten Überblick und viel Ordnung im Schrankinneren schaffen. Eine Expedition mit einem Alterssimulator macht deutlich, wie wichtig Komfort in der Küche ist – und zwar unabhängig von Alter oder körperlichem Befinden. Erfolgreich umgesetzte Küchenbeispiele liefern gute Argumente für einen hohen Ausstattungsgrad und machen Lust auf eine neue Küche.
Die Online-Version des Magazins gibt es hier:
www.blum.com/magazine
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Mittwoch, 23. März 2016
Besucherrekord
Holz-Handwerk und Fensterbau Frontale ziehen 110.000 Fachbesucher an

Bild: Nürnberg Messe
Das Messedoppel Fensterbau Frontale und Holz-Handwerk meldet einen Besucherrekord: 110.000 Holz- und Fensterexperten aus aller Welt kamen zwischen dem 16. und 19. März nach Nürnberg. 2014 waren es 108.967 gewesen. Am zweiten Veranstaltungstag seien mehr als 38.500 Besucher in die Hallen geströmt – ein Spitzenwert, der im Nürnberger Messezentrum noch bei keiner anderen Veranstaltung an nur einem Tag erreicht worden sei, berichtet die Messe Nürnberg. 1.296 Aussteller zeigten Neuheiten aus der handwerklichen Holzbe- und -verarbeitung sowie dem Fenster-, Türen- und Fassadenbau.
Im Rahmenprogramm wurden aktuelle Branchenthemen aufgearbeitet: Von Nachwuchsförderung im Handwerk beim neuen Holz-Handwerk Campus (Bild) über Fragen der Architektur im Forum Architektur-Fenster-Fassade bis hin zu themenspezifischen Sonderschauen spannte sich ein weiter Bogen für unterschiedliche Zielgruppen.
Stärkste Ausstellernationen nach Deutschland waren bei der Fensterbau Frontale Italien, Polen und die Türkei, bei der Holz-Handwerk Österreich und Italien. Einer von drei Besuchern kam 2016 aus dem Ausland, das entspricht einem internationalen Zuwachs von rund 13 Prozent.
Die nächste Ausgabe des Fachmesse-Verbunds findet vom 21. bis 24. März 2018 im Messezentrum Nürnberg statt.
Donnerstag, 10. März 2016
Tiefgang in Struktur und Farbe
Meandra und XTreme Matt von Pfleiderer

Fotos: Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH
Mit zwei preisgekrönten Strukturen im Gepäck reist Pfleiderer zur Holz-Handwerk nach Nürnberg, die am 16. März beginnt: Meandra und XTreme-Matt haben Anfang des Jahres vom Rat für Formgebung den German Design Award 2016 bekommen.
Meandra ist eine Verbundstruktur für HPL und DecoBoard. Sie fällt auf mit ihrer unregelmäßigen Linienführung in Kombination mit matten und glänzenden Partien, die im Zusammenspiel eine starke Tiefenwirkung erzielen. Sie wirkt damit authentisch und natürlich – »wie frisch geschlagenes Waldholz«. Zur ausdrucksstarken Optik passt auch der haptische Tiefgang der Struktur. Vor allem die Klassiker Weiß, Schwarz, Grau und Magnolie lassen sich durch die Tiefenwirkung von Meandra aufwerten. Besonders gut komme die unregelmäßige Linienführung auf Fronten für den Möbel- und Innenausbau zur Geltung.

Mit außergewöhnlicher Farbtiefe punktet HPL XTreme Matt und wirkt dabei besonders warm und weich – und fasst sich auch so an. Diese Oberflächen- Qualität lässt sich mit rund 300 Dekoren aus der Pfleiderer-Kollektion kombinieren. Die reflektionsarme Oberfläche ist leicht zu reinigen und immun gegen Fett-Flecken, verspricht der Hersteller: berühren erlaubt, ohne Sorge um Fingerspuren.
XTreme Matt übertreffe in punkto Kratzfestigkeit bei weitem vergleichbare matte Oberflächen und sei beständig gegenüber handelsüblichen Reinigungsmitteln. Als eines der wenigen Produkte seiner Gattung ist XTreme Matt postformingfähig.
Freitag, 04. März 2016
90 Jahre alt und noch funktionstüchtig
Fein-Liebhaber präsentieren in Jubiläumsaktion ihre historischen Bohrmaschinen und -schrauber

Bild: Fein
»Meine Fein Bohrmaschine und ich « – Weil sich seine Erfindung der elektrischen Handbohrmaschine zum 120. Mal jährte, hatte der Werkzeughersteller aus Schwäbisch Gmünd unter diesem Motto Besitzer von alten Fein-Bohrmaschinen oder -Bohrschraubern aufgerufen, ihre Fotos und Geschichten dazu einzusenden. Als Preise gab es aktuelle Bohrmaschinen und Akku-Bohrschrauber.
Unter den zehn Gewinnereinsendungen fanden sich Fein-Elektrowerkzeuge, die vor mehr als 90 Jahren aus der Produktion liefen.
Ein rund 90 Jahre altes Fein-Modell zeigte der 22-jährige Ole Böning (Bild): »Die Bohrmaschine habe ich bei meinem Opa in der Werkstatt gefunden. Mit dem Trafo funktioniert sie noch. Absolut erstaunlich.«
Bernhard Wühr besitzt eine ASy 41, die Anfang der 1920er-Jahre hergestellt wurde – und noch einige mehr: »Als ich vor ein paar Jahren die alten Fein-Bohrmaschinen im Deutschen Museum in München sah, wollte ich unbedingt auch solche Maschinen haben und sammle und restauriere sie seitdem.«
Ebenfalls seit rund 90 Jahren in Betrieb ist die NS 27/47 von Georg Hill: »Sie bohrt noch immer in Holz und Metall.«
Wolfgang B. hat seine Fein aus dem Elektroschrott seines Betriebs gerettet: »Neues Kabel dran, die Spindel etwas geschmiert, Maschine läuft!«
Stefan Sachse sammelt und restauriert Bohrmaschinen: »Ich besitze wunderschöne zum Teil 90 Jahre alte Fein-Schätze, die alle noch prima funktionieren. Die erste Fein von 1895 hat als Replikat einen Ehrenplatz in meiner Sammlung.«
Mittwoch, 02. März 2016
Fein dimensioniert

Bild: TSD
Der erste Platz beim Bundesgestaltungswettbewerb »Die Gute Form« geht in diesem Jahr nach Nordrhein-Westfalen: Mit einem feinfühlig gestalteten und handwerklich höchst anspruchsvollen Schreibtisch holt Florian Platzek (2. v. r.) den Titel an den Niederrhein. Die Preise wurden gestern im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse in München verliehen. An dem Schreibtisch aus Eiche und Linoleum gefiel der Jury insbesondere der spannungsreiche Kontrast, der durch die »minimalistisch, als flacher Korpus ausgebildete Arbeitsplatte zu dem fein dimensionierten Fußgestell« entsteht.
Der zweite Platz geht nach Sachsen: Benjamin Höfer (r.) erhält ihn für seinen Sekretär aus Eiche. Die Jury beeindruckte die hohe formale Eigenständigkeit: »Es wurde eine zeitgemäße Form für einen klassischen Sekretär gefunden, der auch als Stehpult nutzbar ist.«
Komplettiert wird das Siegertreppchen von Laura Grünn (sie ist derzeit in Afrika und wurde bei der Preisverleihung von ihrer Mutter Martha Grünn vertreten) aus Baden-Württemberg. Sie überzeugte mit filigran gearbeiteten Streben. Die Wiege sei eine schreinerische Einzelleistung, die eine neue Spielart der Verwandelbarkeit zum Kinderbett bietet, urteilte die Jury. Doch nicht nur die Experten waren sich einig, auch das Publikum schien sich in das ungewöhnliche Gesellenstück verliebt zu haben und wählte es zum Publikumsliebling.
Über den Sonderpreis Massivholz freute sich Daniel Rehak aus Bayern. Rehak erhielt ihn für seine exzellent verarbeitete Schubkastensäule. Pepito Schöpke wurde für einen kreativen Öffnungsmechanismus an einer Truhe mit dem Sonderpreis Beschlag ausgezeichnet.
Neben den drei Bundessiegern und den Sonderpreisträgern sprach die Jury drei Belobigungen aus. Frederik Dethleffsen aus Berlin erhielt Lob und Anerkennung für seinen Sekretär aus linoleumbeschichtetem Multiplex. Robin Euler wurde für seine elegante und frische Standgarderobe geehrt und Malte Neumann für seinen aufwendig verarbeiteten Geschirrschrank.
TSD-Präsident Konrad Steininger (Bild links) gratulierte und dankte den Ausbildungsbetrieben.: »Ein Garant für den großen Erfolg der Branche am Markt ist die hohe Qualität unseres Nachwuchses.« Nur mit erstklassig qualifizierten Fachkräften könne man das gute Image und die große Kundenzufriedenheit langfristig aufrechterhalten. Ebenso dankte er den Partnern von Tischler Schreiner Deutschland, die den Wettbewerb mit ermöglicht hatten: Mitausrichter OPO Oeschger und Werkzeughersteller Festool sowie die Fachzeitschrift dds.
www.tischler-schreiner.de/die-gute-form-2016-live/
