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November 2007

30 Meter hoher FSC-Fichte für Frankfurter Weihnachtsmarkt

WWF gibt Tipps für den Öko-Weihnachtsbaum

„Wir hoffen, dass sich viele Menschen dem Beispiel Frankfurts anschließen und sich auch für einen
möglichst umweltfreundlichen Weihnachtsbaum entscheiden“, sagte Nina Griesshammer, WWF Waldexpertin, bei der Übergabe und wünschte sich, dass auch die Wälder der Stadt Frankfurt bald ein FSC-Siegel tragen.

Immer noch werde ein Fünftel der hierzulande verkauften 20 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume von weither importiert, zum Beispiel aus Skandinavien und Irland. Der WWF empfiehlt beim Kauf eines Weihnachtsbaums wie bei anderen Holzprodukten auf das Siegel des Forest Stewardship Council zu achten – ein stilisierter Baum mit dem Kürzel FSC. Es garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb stammt, der eine wirtschaftlich tragfähige und zugleich umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft betreibt. Verbraucher setzen damit ein Zeichen gegen unnötige Kahlschläge von Wäldern, gegen Dünger und Pestizide, gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen und gegen riesige Monokulturen. Weihnachtsbäume aus FSC-zertifizierten Betrieben stammen meist aus dem Wald, werden hin und wieder aber auch auf speziell zu diesem Zweck angelegten Sonderflächen angebaut. Für den Weihnachtsbaum sollte man eine heimische Baumart wählen, etwa Fichte oder Tanne, und ihn in einem Forstbetrieb in der näheren Umgebung kaufen, so dass lange Transportwege vermieden werden.

www.wwf.de

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