Kleine Fragen, schnelle Antworten

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,
OSOMO Hartwachsöl wird eigentlich immer verarbeitet wie ein Lack, also mindestens zwei Schichten mit Zwischenschliff. Mehr Schichten gehen auch, ja nach gewünschtem Ergebnis.

Ich habe es schon mit 1000er Schleifvlies nachbehandelt. War glaube ich sogar mal in einem Video von @heiko-rech

Man kann, sofern das Öl richtig ausgehärtet ist, einen sehr feinen Schliff machen. Mit Korn 1000 wird das Öl matt, bei Korn 3000 bekommt es einen Seidenglanz. 5000 wird fast schon speckig glänzend.
Ich verwende Abralon von Mirka, es gibt aber auch ähnliche Schleifmittel anderer Hersteller für den Exzenterschleifer.
Bei diesem Schliff wird die Oberfläche schön gleichmäßig, kleine Staubeinschlüsse verschwinden.
Der Schliff sollte aber mit Gefühl gemacht werden und die Schichtdicke muss auch ausreichend sein. Also frühestens nach der vollständigen Durchtrocknung der zweiten Schicht.

Gruß
Heiko
 

Djslimer

ww-esche
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Kann ich Hartwachsöl (OSMO ) nach der Aushärtung noch irgendwie etwas polieren? Die Oberfläche fühlt sich sehr rau an. Oder doch ein kleiner Zwischenschliff und zweite dünne Schicht?
So wie ich es verstanden habe stellen sich die restlichen Fasern wegen der Feuchtigkeit im Öl nach der Behandlung wieder auf. Um die sich wegzubekommen ist ein zweiter Schliff nötig.

Es geht wohl auch, wenn nach dem ersten Schliff leicht gewässert und nach der Trocknung ein zweites Mal geschliffen und anschließend geölt wird. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden.
 

MarcBerlin

ww-robinie
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@Curby / Öl schleifen: KEIN Schleifpapier! egal welche Körnung. Ihr macht damit nichts weiter, als kleine klebrige Placken am Schleifmittel anzureichern. Ein nicht komplett ausgehärtetes (i.e. nicht einige Monate altes) Öl ist für Schleifpapier einfach zu weich/zäh. Es "spant nicht ab" sondern schmiert. Also zum Vlies greifen oder zu Stahlwolle. Das Thema hatten wir zuletzt echt oft. Hier, hier, hier, oder auch hier nachzulesen.

Edit: Das von @heiko-rech angeführte Abralon würde ich übrigens eher zu den Vliesen zählen - es ist weich genug und hat reichlich Spanlücken, um auch mit einer noch etwas zähen Oberfläche gut klar zu kommen. Auch moderne Meshes sind hier besser geeignet. Mit "Schleifpapier" meine ich die klassischen Schleifmittel auf einem dichten und mehr oder weniger steifen Träger (Papier o. Gewebe). Trotz all des High-Techs kann ich nur empfehlen, es wirkilich mal mit Stahlwolle zu versuchen. In den feinsten Stufen (000 und 0000) schafft man dermaßen tolle Oberflächen, deren Glanzgrad sich sehr fein einstellen lässt. Man muss halt die bei Stahlwolle üblichen Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen. Übrigens empfiehlt es sich, Stahlwolle in einen Schleifklotz einzuspannen,
 
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yoghurt

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Hi, kennt sich hier wer mit Kunststoffen aus? Ich möchte gerne wissen aus welchem Material das Wasserreservoir meines Kühlschranks Daewoo FRS-U21DCB gefertigt ist? Es ist milchig-trüb man kann aber bei gutem Licht das Wasser im Reservoir erkennen, die Oberfläche weist eine Struktur auf und es trägt die Typenbezeichnung? C-600, wobei ich auf die Schnelle nichts dazu im Internet finden konnte.
Anhang anzeigen 220139 Anhang anzeigen 220140

Sorry, ich bin spät - dabei ist das mein Thema. Wenn es sich wachsartig anfühlt dann kann es HDPE sein.
 

marcelluswallace

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@yoghurt ja es fühlt sich wachsartig an... nach meiner Recherche ist die beste Methode um Löcher in HDPE zu verschließen das Löten. Das werde ich mal versuchen. Falls jemand Tipps dazu hat, nehme ich sie gerne an. Es handelt sich um ein sehr kleines Leck, das mit bloßem Auge eher unsichtbar ist. Da optische Kriterien keine Rolle spielen sollte ich das als Ungeübter schon hinbekommen.
 

MarcBerlin

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Da dürfte Heißkleber tatsächlich gut funktionieren. Die Spitze der Pistole so lange an das umgebende Material halten, bis man sieht, dass das es beginnt zu schmelzen und dann erst etwas Material ausdrücken. So verbinden sich Klebstoff und Grundmaterial sehr innig. Wenn Du Dich richtig rein nerden möchtest, kannst Du den Klebstick noch möglichst passend auswählen. Kann @yoghurt da vllt. noch was beitragen?
 

MarcBerlin

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Öl ist eine Flüssigkeit und damit feuch
Äh, nein.
Es sei denn, Du führst eine eigene Definition von Feuchtigkeit ein im Sinne von "alles was flüssig ist".

Landläufig sowie in der Technik bezeichnet Feuchtigkeit jedoch immer das Vorhandensein von Wasser. Und davon ist in einem Öl wirklich gar nichts vorhanden, es sei denn es handelt sich um eine dieser eigentümlichen Öldispersionen, von denen hier aber nicht die Rede war.

Quellen bzw. Fasern Aufstellen passiert wirklich nur, wenn Wasser im Spiel ist. Das hat mit der Physik bzw Chemie des Holzes zu tun, die man in etlichen Quellen nachlesen kann. Nicht polare, organische Flüssigkeiten, wie Öle oder auch Lösemittel bewirken solch einen Effekt nicht.

Obendrein ist es völlig kontraproduktiv nach erfolgter, nicht aber gänzlich ausgehärteter Ölung noch einmal irgendwie mit Wasser zu agieren. Das Öl kann unterschiedlich von der Feuchtigkeit unterwandert werden, es kann zu Flecken führen und die oxidative Aushärtung wird ebenfalls gestört. Sobald das erste Öl drauf ist, sollte die Oberfläche möglichst erst wieder nach ein paar Wochen Wasser sehen.

VOR jeglicher Ölung kann ein Wässern und anschließender Schliff dagegen total sinnvoll sein. Nebst dem Aufstellen der Fasern bewirkt das Quellen auch ein Öffnen der Poren und macht eventuelle Verdichtungen (durch Hobeln oder Schleifen) rückgängig. Daher nimmt die Oberfläche anschließend mehr Öl auf und lässt sich besser imprägnieren (sofern man ein Öl verwendet, was gut eindringt)
 

yoghurt

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Hallo,
nicht direkt. Tatsächlich arbeite ich mittlerweile in einem Kunststoff-Schweiß-Betrieb und bei uns gilt die Grundregel nur gleiche Kunststoffe zu verschweißen, insofern würde ich vermuten dass Heißkleber als Copolymer mit „PE-Anteil“ funktioniert.
 

raziausdud

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das Löten. Das werde ich mal versuchen. Falls jemand Tipps dazu hat, nehme ich sie gerne an
Hallo.

Ich mache das zB bei Regentonnen immer mal wieder mit einem Allerwelts-Lötkolben - erfolgreich :emoji_wink: Mit der Lötspitze ziehe ich mit etwas Druck eine V-Fuge über den Riss. So verschmilzt das Material schon mal in der Tiefe. Anschließend schiebe ich das seitlich rausgequollene Material mit der Lötspitze wieder in die Fuge. Du könntest auch (noch) einen kleinen Streifen des Materials den Du irgendwo abgeschnitten hast in die Fuge schmelzen. Glätten durch leichtes hin-und-her-fahren über die „Hügel“.

Temperatur: da musst Du Dich rantasten. Zu heiss und das Material verdampft.

Grüße. Rainer
 
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methylase

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Äh, nein.
Es sei denn, Du führst eine eigene Definition von Feuchtigkeit ein im Sinne von "alles was flüssig ist
Physikalisch, und hier ist nur das relevant weder landläufig noch technisch, ist eine Flüssigkeit ein Stoff im amorphen flüssigen Zustand, dessen Volumen annähernd gleich bleibt.
Wasser ist übrigens unter 0 Grad keine Flüssigkeit und oberhalb 100 Grad auch nicht.
Und das hat weder was mit meiner Meinung noch meiner Definition zu tun es ist einfach wissenschaftlich definiert und belegt.
Grüße
Matthias
 

IngoS

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Hallo,

habe hier zum Reparieren zwei Schubladen einer alten Miele Küche bekommen. Die Halterungen der Frontblenden sind gebrochen.
Hat da jemand noch Teile rumliegen?
Diese gabelförmigen Druckgussteile vom ersten Bild bekommt man noch, aber den Verschluss auf Bild 2 habe ich nirgends gefunden.
Wer kann helfen?

@carsten, @Neige ?

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Gruß Ingo
 

Berde

ww-kastanie
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@IngoS sieht ja ziemlich alt aus, wenns dass eine Teil noch gibt müsste das Gegenstück doch auch noch erhältlich sein?
Heutzutage hör ich öfter vom 3D Drucker.
Mit anderen Mitteln Zarge und Front verbinden? Je nach Zargenart.
Oder komplett neue Zarge mit neuer Frontanbindung?
 

Blacy

ww-pappel
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Hallo,
kann mir hier jemand eine geschickte Lösung für die oberirdische Hausdurchführung von Wärmepumpenleitungen (Vor-, Rücklauf und einmal Strom) sagen? Ich habe vom Installateur eine Doyma Lösung genannt bekommen die gut teuer ist und nach Montage ausgeschäumt wird.
Unser Wandaufbau von innen nach außen:
- Gipskarton
- OSB
- Holzständer mit Holzflex-Dämmung
- OSB
- Putzträger
- Putz

Geht sowas nicht auch einfacher über eine Manschette pro Leitung so wie man das auch im Dach macht?

Danke und Gruß
Michael
 

Martin03

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...der größte Feind des Holzbaus ist das Wasser/Feuchtigkeit.

Ich hab selbst mit Holz gebaut, um Wasser/Feuchtigkeit von der Konstruktion fern zu halten würde ich nicht sparen.

Die Doyma Dichtung kostet nur einmal Geld, richtig angewendet hast du danach Ruhe.

Wäre für mich keine Diskussion.
 

Urbexopa

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Ich habe mir ja aus dem hier verlinkten Restholz eine kleine Tischplatte mit dem Maßen 100x50cm 22mm stark gemacht.
Jetzt möchte ich darin Gratleisten einlassen, ist das mit einem stinknormalen 12mm Schwalbenschwanzfräser möglich ?
 

Jungemehnar

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Kennt jemand eine Bezugsquelle für 45° Profilmesser für einen Leitz Fräser 1486?
Bei Effektiv- werkzeuge konnte ich nix finden :emoji_frowning2:
 

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IngoS

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Hallo,

habe hier zum Reparieren zwei Schubladen einer alten Miele Küche bekommen. Die Halterungen der Frontblenden sind gebrochen.
Hat da jemand noch Teile rumliegen?
Diese gabelförmigen Druckgussteile vom ersten Bild bekommt man noch, aber den Verschluss auf Bild 2 habe ich nirgends gefunden.
Wer kann helfen?

@carsten, @Neige ?

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Gruß Ingo
Hallo,

Habe mir für die zwei gebrochenen Halter neue kommen lassen. Waren gedruckte Teile. Eins ist gleich zerbröselt, das Zweite beim Zusammenschieben. Soviel zu gedruckten Ersatzteilen.
Nun habe ich die brutale Methode angewendet, 60er Bauwinkel. Fronten sind so nun stabil befestigt und die ältere Dame ist glücklich.
IMG_20260822_164221.jpg


Gruß Ingo
 
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isso

ww-robinie
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sonstwo
@IngoS wahrscheinlich hast du da die passende Lösung.
Als Hinweis einfach noch, 3 D Druck ist sehr vielfältig und ich denke, dass es schon die Möglichkeit gibt sowas auch funktional und stabil zu drucken. Einfach als Hinweis, nicht dass du diese Technik jetzt dauerhaft abschreibst.
 
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