Kleine Fragen, schnelle Antworten

Seanathair

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Ein 15 Jahre alter Kühlschrank wird ca. den doppelten Stromverbrauch haben wie ein aktueller. Und der Kühlschrank läuft ständig.
Mit solchen pauschalen Aussagen gehe ich nicht los. Ich werd mal den Verbrauch unseres 25 Jahre alten Kühlschrankes messen und mit den Angaben neuer Geräte vergleichen. Wenn der Unterschied unter 30% liegt, macht ein Ersatz eines funktionierenden Gerätes ökologisch wenig sinn.
 

Pareto

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Diese Aussage ist so alt wie das Internet (und wahrscheinlich noch älter).

Ich kenne niemanden, der das jemals gemessen hat (möglicherweise die Elektro-Lobby oder irgendein Doktorand vor 30+ Jahren). Ich glaube auch nicht, dass sich dieser Trend über all die Jahre ungebremst fortgesetzt hat. Dass das in den 90ern so war, will ich gar nicht bestreiten, vielleicht sogar noch in den 2000ern...

Was aber damals wie heute niemand seriös bestreiten konnte, ist, dass reparieren besser ist als wegwerfen.
 

brubu

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Die gleiche pauschale Aussage läuft mit den Heizungspumpen. Ich kenne eine grössere Anlage wo die Pumpen gewechselt wurden um angeblich Strom zu sparen. Hinterher stimmte die ganze hydraulische Abstimmung nicht mehr und es musste eine zusätzliche Pumpe eingebaut werden.
Von Kosten und grauer Energie hat niemand gesprochen.
Wir hatten in einem Fall auch die Wahl ständig billige Nassläuferpumpen zu ersetzen oder eine teurere die mehr Strom braucht aber dauerhaft funktioniert.
 

elminster

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Hallo in die Runde!
Hat zufällig jemand eine Bedienungsanleitung für die Felder K700 Baujahr 2010, wo eventuell auch die Zeichnungen enthalten sind wo man die Abmessungen der Maschine sieht? Vielen Dank!
Vielleicht hilft dir das hier: https://manualmachine.com/felder/k700s/14116166-user-manual/
Ansonsten: ich habe die KF700 aus 2010. Ich meine dass die Abmessungen gleich sind. Falls du da nen Foto der Abmessungen willst schreib mir gerne ein PN.
 

elminster

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Hab auch ne kurze Frage: in unserem Neubau haben wir die Profile für Trockenbauwände auf dem Rohfußboden befestigt. Sie sollen doppelt beplankt werden, wobei die innere Lage 15mm OSB sein soll. Wir wollen die OSB-Lage schon jetzt vor dem Innenputz und dem Estrich anbringen.
Jetzt wurden wir von einigen Seiten verunsichert und darauf hingewiesen, die OSB-Platten könnten durch die Feuchtigkeit aufquellen und die Platten sollten zumindest im unteren Bereich mit bspw. Tiefengrund einstreichen werden. Hat da jemand Erfahrungen? Dachte eigentlich, dass das nicht unüblich ist und zum Teil sogar auch vor dem Estrich Gipskartonplatten befestigt werden.
 

Sternle1962

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Hallo elminster,
das Gipskartonplatten vor dem Estrich reinkommen, meine ich, ist so üblich, dann kommen ja eh noch Randdämmstreifen aus dünnem Schaumstoff/Hanf auf die Rigipsplatten in dem Bereich wo später der Estrich ist. Wenn die Rigipsplatte auf die OSB Platte kommt, müsste es schon ein Fließestrich auf Gipsbasis sein dass dort Unmengen an Feuchtigkeit ankommen, zumal dann erst die Rigipsplatte aufquellen würde,
1788095401060.png
 

elminster

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Hallo elminster,
das Gipskartonplatten vor dem Estrich reinkommen, meine ich, ist so üblich, dann kommen ja eh noch Randdämmstreifen aus dünnem Schaumstoff/Hanf auf die Rigipsplatten in dem Bereich wo später der Estrich ist. Wenn die Rigipsplatte auf die OSB Platte kommt, müsste es schon ein Fließestrich auf Gipsbasis sein dass dort Unmengen an Feuchtigkeit ankommen, zumal dann erst die Rigipsplatte aufquellen würde,
Anhang anzeigen 220797
Okay danke, dann machen wir das wir geplant und bringen die untere Lage (also die OSB-Platten) vor dem Putz und Estrich an. Die Gipskartonplatten bringen wir dann aber danach an und lassen sie über dem Estrich enden.
 

Sternle1962

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Hallo elmins,
Du kannst es natürlich so machen, wie Du geschrieben hast, aber warum nicht gleich die Rigipsplatten auf die OSB Platte, die Platten sollten m.M. nach sowieso nicht direkt auf dem Rohboden aufstehen, wegen der Schallübertragung. Und wenn Du die Rigipsplatten gleich drauf schraubst hast Du später keinen Stress mit einem sauberen Anschluss:emoji_wink:
 

fahe

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Dachte eigentlich, dass das nicht unüblich ist und zum Teil sogar auch vor dem Estrich Gipskartonplatten befestigt werden.
...ich habe schon beides gesehen - würde selbst aber nur eines machen.

Sowohl Trockenbauwände vorm Estricheintrag stellen als auch danach hat Vor- und Nachteile. Für mich ist der unbestrittene Vorteil von Trockenbau alleredings, dass ich auch später bei Bedarf Raumaufteilungen relativ leicht ändern kann. Dafür sind auf dem Estrich stehende Trockenbauwände trotz Entkopplungsstreifen unterm Profil etwas weniger günstig in Sachen Schallschutz. Das ist ja aber - um die Frage zu beantworten :emoji_wink: - jetzt eh obsolet, da die Profile jetzt ja aschon auf de´m Rohboden befestigt sind...
 

elminster

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...ich habe schon beides gesehen - würde selbst aber nur eines machen.

Sowohl Trockenbauwände vorm Estricheintrag stellen als auch danach hat Vor- und Nachteile. Für mich ist der unbestrittene Vorteil von Trockenbau alleredings, dass ich auch später bei Bedarf Raumaufteilungen relativ leicht ändern kann. Dafür sind auf dem Estrich stehende Trockenbauwände trotz Entkopplungsstreifen unterm Profil etwas weniger günstig in Sachen Schallschutz. Das ist ja aber - um die Frage zu beantworten :emoji_wink: - jetzt eh obsolet, da die Profile jetzt ja aschon auf de´m Rohboden befestigt sind...
Die Entscheidung ist schon gefallen, ja.
 

MarcBerlin

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Dafür sind auf dem Estrich stehende Trockenbauwände trotz Entkopplungsstreifen unterm Profil etwas weniger günstig in Sachen Schallschutz.
"Weniger günstig" ist ein Euphemismus; "komplett dahin" trifft es besser. Der "Entkopplungsstreifen" ist eigentlich keiner, vor allem, wenn die Profile zusätzlich gedübelt werden, was in der Regel aber gemacht wird. Fachlich korrekt, also unter Einhaltung des Schallschutzes ist es nur, die TB-Wände auf die Rohdecke zu stellen. Im Neubau ist das auch die Regel. Beim Bauen im Bestand und nachträglichen Trennwänden wird aber irre viel gepfuscht. Es gibt schon Möglichkeiten, Eine Trennwand zumindest unter Einhaltung geringer Schallschutzanforderungen (Trennwände innerhalb einer WE) auf den Estrich zu stellen. Mit der Verwendung dieser dünnen Schumstoffstreifen, unter den U-Profilen ist es aber nicht getan.
 

yoghurt

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Hallo,
das wüsste ich jetzt gerne mehr! Ich habe gerade eine Trockenbauwand auf den Fertigfußboden gestellt (hatte keine Wahl) und habe die natürlich mit diesem dünnen Schaumstoff unterlegt und verschraubt. Ist jetzt zu spät, aber wie wäre es anders gegangen?
 

happyc

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Einen a.d. Waffel
Die Schrauben übertragen den Schall (Körperschall) von der Wand (Bodenprofil) in den Boden (FF:emoji_sunglasses: , daher bringt die Schaumstofflage als Entkopplung nichts. Und der Körperschall wird natürlich auch über den durchgehenden Fußboden übertragen.
Besser wäre es gewesen, den Boden / Fertigfussboden zu trennen und auf die Unterkonstruktion / Rohfussboden aufzubauen. Den Bodenbelag in den einzelnen Räumen dann akustisch getrennt vom Rohfussboden (und von der Wand) stellen.

du wohnst in Berlin in einem Altbau? Bei Holzdielen auf Balken (nehme ich an, dass das dein Fussbodenaufbau ist) ist das natürlich schwierig…
 

yoghurt

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Hallo,
das ist mir soweit klar! Ich hatte @MarcBerlin so verstanden, als ob es da noch einen "Trick 17" gäbe?

Ich habe die Schrauben in den Profilen nicht richtig angezogen... Vermutlich bringt das faktisch nichts!
 

fahe

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das wüsste ich jetzt gerne mehr!
Da bist Du in trauter Runde. Millionen Mieter in dieser Republik warten begierig darauf, endlich ihre Miete drastisch kürzen zu dürfen, wenn hier erst einmal die fachkundigen Argumente geliefert wurden. Hundertausende Büronutzer sinnen auch schon darauf, wie sie ihren Arbeitgebern endlich mal die Harke deswegen zeigen können. :emoji_wink:

Und ja, ich weiß, dass reichlich ein Dutzend Dezibel Differenz beim Trittschall zwischen den beiden Konstruktionen möglich sind. Eben extra noch einmal im Knaufschen Schallschutzordner nachgelesen.

Zwischen Neubau und Sanierung gilt es aber halt zu unterscheiden. Ob ich selbst im Neubau Trockenbauwände stellen würde... ähm, nein, eher nicht.

Und: Trittschall ist ja nicht alles. Ich finde immer wieder einmal hohle Trockenbauwände ohne jede Schalldämmung. Wundervolle Resonanzkörper mit hohem Nervpotential. Für die vergleichbare Nerverei müssten im Trittschallbereich wahrscheinlich Sprungpferde im Nachbarraum trainiert werden. Und - extra für M. aus B.: Ja, das war auch ironisch überspitzt.

Ich bin gespannt, ob Marc jetzt mit Diva und Co. für normale Umgebungen um die Ecke kommt. :emoji_wink:
 
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yoghurt

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Hallo,
nee, die Miete kann ich schlecht kürzen weil ich selbst eine Trockenbauwand errichtet habe und diese zu hellhörig ist.... Noch dazu ist die hinter der Wand hausende mittlere Tochter eine angehende Artistin.... Während andere Leute friedlich auf dem Sofa lümmeln und die "Maus" schauen hängt diese dabei schweinebaumelnd im Klettergerüst....

Ich würde es halt echt interessant finden, wenn man eine Trockenbauwand nachträglich aber entkoppelt auf den Fertigfußboden stellen könnte. Mir fehlt da ein wenig die Phantasie, aber vielleicht gibt es da ungeahnte Lösungen?

(Spontan: man klebt das Bodenprofil völlflächig mit einer dicken Lage beidseitig klebendem Moosgummi auf den Boden?)
 
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yoghurt

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Hallo,
ja klar! Das war missverständlich ausgedrückt. Trittschall kann ich natürlich nicht bekämpfen indem ich eine Wand entkopple!
 

MarcBerlin

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Also, ich fürchte wir verlassen hier mal wieder den Bereich der "kurzen" Fragen. Aber das Thema ist zu interessant, um es abzuwürgen und da @yoghurt es in der Hand hat, kann er die Beiträge ja - auch mal wieder - in einen eigenen Thread umlagern, wenn er mag.
Das Thema Schallschutz ist echt weitläufig, nicht trivial und daher auch immer wieder Opfer verbreiteter Irrtümer.
Zitate von oben:
Vermutlich bringt das faktisch nichts!
Korrekt!
Das ist eine Sache in der Raumakustik, die immer wieder falsch eingeschätzt wird - ist vielleicht auch etwas kontra-intuitiv. Aber wenn ich erstmal eine Schallbrücke (=Schallübertragung per Körperschall, also einen starren Festkörper) geschaffen habe, dann sind alle sonstigen Abkopplungen dahin. Wie gern wird zum Beispiel, bei verschraubten (oder genagelten) Dielen, noch etwas "entkoppelndes" zwischen Auflager und Diele gelegt. Bringt genau gar nichts. Ganz eklatant betrifft das auch die Randfugen von schwimmenden Estrichen. Bauleiter bestehen gern darauf, dass der Überstand des Randdämmstreifens bis ganz zum Schluss stehen bleibt, egal wie nervig das für die Oberbodenleger ist. Weil sie wissen, dass sonst ganz bestimmt irgend ein Honk am Bau irgend etwas in die Fuge fallen oder laufen lässt und das braucht wirklich nur ein Klecks Gips, ein stecken gebliebener Keil oder ein verklemmtes Steinchen zu sein und die Schallbrücke ist da. Ich habe schon erlebt, wie in einem größeren Bauvorhaben mehrere Kilometer Fußleisten raus gerissen wurden, um Schallbrücken zu finden und zu entfernen. Akustiker hatten nach beklagter schlechter Schalldämmung herausgefunden, dass es Ankopplungen zwischen Estrich und Wänden geben muss.
…Trockenbauwand nachträglich aber entkoppelt auf den Fertigfußboden stellen könnte
Das geht schon. Tatsächlich erfährt ja solch eine Wand keine absurden Kräfte (Wobei - die Artistin…:emoji_thinking:) und ein Verdübeln ist überhaupt nicht nötig. Stattdessen wird die Wand umlaufend mit einem Elastomer-Dichtungsband (z. B. Zellkautschuk/ EPDM) angebracht und am Ende in der Fuge mit einem elastischen Klebstoff nochmals fixiert. Das ist beim Verspachteln der Fuge zwar anspruchsvoll, aber machbar. Was eher nicht ausreicht, ist das übliche Schaumstoffband, da es sich zu leicht komprimieren lässt und keine echte Federwirkung hat

Trittschall kann ich natürlich nicht bekämpfen indem ich eine Wand entkopple!
Jaein… Das größte Problem bei einer fest auf dem Boden verdübelten TB-Wand ist, dass Körperschall der beim Betreten entsteht (also Trittschall) auf die Wand übertragen wird, die dann als Resonator bzw. Membran fungiert und diesen abstrahlt. Diesem Problem kann man durch gutes Entkoppeln der Wand begegnen. Ein weiteres Trittschall-Problem stellt die durchgehende Estrichplatte dar. Ich laufe ja in beiden Räumen auf der gleichen Platte, höre also vom Trittschall des Nachbarraumes jede Menge, selbst bei gut entkoppelter Wand. Dem Problem kann man nur begegnen, wenn man die Estrichplatte im Bereich der Trennwand auch trennt. Also "einfach" mit der großen Flex durchschneiden und danach gut lüften :emoji_wink:. Vielleicht vorher noch prüfen, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist…
 
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