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Januar 2010

Geheimnis um Stradivaris Geigenlack entschlüsselt

Deutsch-französisches Wissenschaftlerteam findet gewöhnliche Zutaten

Der Kunstakademiestudent und ausgebildete Geigenbauer und Restaurator Balthazar Soulier und seine Mitautoren kamen mit verschiedenen analytischen Verfahren, unter anderem an Mikroskopen der Kunstakademie Stuttgart, der chemischen Zusammensetzung und dem Aufbau von Stradivaris Lacken auf die Spur. Die Resultate geben neue Aufschlüsse über die Binde- und Farbmittel, die Stradivari verwendete und ermöglichen eine neue kunsthistorische und kunsttechnologische Deutung seiner Werke.

Die Bilder zeigen einen Schnitt des Lacks der Geige »Provigny« (A. Stradivari, 1716, Cremona, Sammlung Musée de la musique, Paris E.1730.1). Von unten nach oben: Zellstruktur des Holzes, die untere, öl-basierte Schicht, leicht ins Holz eingedrungen (weißlich), die obere Schicht, eine Mischung aus Öl und Harz, mit beigemischten Pigmenten (gelb-orange). Foto: J.-P. Echard/Cité de la Musique. Rechts: Akademiestudent Balthazar Soulier, Stuttgart. Foto: privat.

Nähere Informationen und Text der Studie unter

www.angewandte.org

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