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Mittwoch, 06. Juni 2012
Nullfuge aus der eigenen Werkstatt
Aktivierungsaggregat Kantenking funktioniert mit allen Kantenanleimern

Bild: Schugoma
Nullfuge selbstgemacht: Mit dem Kantenking von Schugoma kann man mit jeder beliebigen Kantenanleimmaschine eine Nullfuge hinbekommen.
Das Aggregat kann in jeden Kantenaleimer integriert werden und bringt eine hohe und gezielte Ativierungsenergie auf, um in der Werkstatt Laserkanten zu erzeugen.
Verarbeitet werden können gängige Kanten mit Funktionsschicht.
Durch die einheitliche Funktionsschicht in Kantenfarbe hat man immer die optimale Klebermenge und bekommt eine optisch fugenlos wirkende Kante.
Die »Nullfuge« gilt zudem als haltbarer und wasserfester als eine normale Kleberfuge.
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Dienstag, 22. Mai 2012
Cleverer Hebel
Türmontage einfach gemacht mit Porty

Bild: portamobil
Praktischer Türheber für die Zollstocktasche: Der Porty XL aus dem Hause Thomas Krumpen Spezial- und Objekttüren (Portamobil) wiegt gerade mal 180 Gramm. Man kann mit ihm aber dank einer Hebelübersetzung von 1:7 bis zu 150 Kilo schwere Türen anheben, indem man auf seinen Hebelarm tritt.
Er besteht aus hochvergütetem Polyamid. Eine Rippenkonstruktion sichert ihn gegen Wegrutschen.
Zur Porty-Familie gehören noch weitere Türheber aus Kunststoff und Stahl, die von 40 bis 250 Kilo tragen können.
Freitag, 18. Mai 2012
Anpassungsfähig
Sägeblatt schwenkt in beide Richtungen

Bild: Hokubema Panhans
Üblicherweise muss man beim Sägen von Gehrungsschnitten das Werkstück passend drehen. Mit der Formatkreissäge V 91 Twin 2 von Panhans nicht - bei ihr kann man einfach das Sägeblatt zur gewünschten Seite schwenken. So kann man auch Treppen-Krümmlinge im Shifter-Schnitt können so problemlos ohne besondere Vorrichtungen bearbeiten.
Die Schnitthöhe in der 0°-Position des Sägeblattes (90°) beträgt 172, 5 mm und selbst in 45,5°-Stellung sind Schnitthöhen von 90/120 mm möglich.
Mit im Paket gibt es den Gehrungs- und Längenanschlag Super-Gehrfix1 mit automatisiertem Längenausgleich und Parallelanschlag, einen elektronisch positionierbaren Breitenanschlag und die stufenlose Drehzahlregulierung von 1000 - 6000 U/min.
Gesteuert wird die Säge über ein 17-Zoll-Touchscreen.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Graben oder Brücke?
Konstruktion aus Accoya-Holz führt durchs Wasser

Geteiltes Wasser: wie in einem Graben kann man durch diese Brücke durchs Wasser schreiten. Von Ferne sind nur die Köpfe der Menschen zu sehen. Sie liegt in der niederländischen Privinz Nordbrabant und führt durch den Festungsgraben des »Fort de Roovere« aus dem 17. Jahrhundert und die Uferschräge hinauf und fügt sich so nahtlos in die Konturen der Anlage ein.
Für die Umsetzung der »Laufgrabenbrücke« unterhalb der Wasseroberfläche brauchten die Architekten Ro Koster und Ad Kil ein Material, das Wasser widersteht und dennoch natürlich wirkt. Ihre Wahl fiel auf Accoya-Holz, ein acetyliertes Holz.
Gehfläche und Treppenstufen der Brücke sind aus Hartholz und werden von Spundwänden aus Accoya-Bohlen umschlossen. Für das Accoya Holz wird nach Angaben von Hersteller Accsys Technologies Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit FSC- und PEFC-Zertifizierung in einem ungiftigen Prozess modifiziert (eine Reaktion mit Essigsäureanhydrid bindet die sonst freien OH-Gruppen im Holz) und erhält dadurch seine hohe Dimensionsstabilität und Maßhaltigkeit. Es ist es resistent gegen Fäule, Zersetzung und Schimmelpilze und erreicht die Dauerhaftigkeitsklasse 1. Der Hersteller empfiehlt es für Bodenbeläge, Verschalungen oder Deckwerk bei Kanälen und Brücken und garantiert eine Nutzungsdauer von 50 Jahren bei oberirdischer Verwendung und 25 Jahren mit Erdberührung.
Die Festung Roovere ist Teil der »West-Brabantschen Wasserlinie«, einer Verteidigungslinie aus dem Jahr 1628. Damals waren viele kleine Städte sowie Dörfer mit Sand- und Steinwällen befestigt und miteinander verbunden. Im Verteidigungsfall, wie im Krieg gegen die Spanier und später gegen die Franzosen, wurde das Land vor den Wällen geflutet, um die Gegner aufzuhalten. Das Fort wurde 2011 restauriert, dabei entstand auch die Brücke, die dem historischen Wasserlauf vom Ufer in den Graben nachempfunden ist.
www.accsysplc.com
www.accoya.com
Montag, 30. April 2012
Holz statt Plastik
MP3-Player Hörbert ist kinderleicht zu bedienen

Ein Gegenpol zum Plastikwahnsinn im Kinderzimmer: Hörbert ist ein MP3-Spieler im Holzgehäuse. Er wird in Stuttgart aus vier heimischen Hölzern, eloxiertem Aluminium und Edelstahl hergestellt.
Mit neun bunten Knöpfen, die von den Eltern mit verschiedenen Hörspielen oder Musik belegt werden können, lässt sich der “Hörspieler” auch von kleinen Kindern bedienen. Zwei weitere Knöpfe gibt es zum Vorspulen und zum Zurückspringen an den Anfang, dann noch den Ein- und Aus-Hebel und einen Drehschalter zum Regeln der Lautstärke.
Zum Einlegen der Speicherkarte und Akkus tauschen können Eltern den Hörbert einfach und ohne Werkzeug öffnen. Im Inneren findet sich auch ein Hebel, mit dem sich die Lautstärke begrenzen lässt.
Eine Software zum Bespielen der Speicherkarte wird mitgeliefert und auch 140 Minuten Musik und Geschichten bringt der Hörbert bereits mit.
