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Donnerstag, 23. Oktober 2014
Bundesweites Tischlerinnentreffen feierte Jubiläum
Mehr als hundert Holzfachfrauen beim 25. Netzwerktreffen

Foto: V. Charlemagne
Was ist eigentlich Bark Cloth und wie verarbeitet man das? Wie kann ich meine Arbeit mit kurzen Filmen im Internet ansprechend präsentieren? Oder wie bekomme ich Kopf und Handgelenk locker für meine Entwurfszeichnungen? Mit einem vielfältigen Workshop-Programm und einer Geburtstagsparty haben 128 Frauen und 17 Kinder das 25. Tischlerinnentreffen gefeiert. Am ersten Septemberwochenende fand das Jubiläums-Treffen statt, dieses Mal im Wendland.
Manche Teilnehmerinnen kommen regelmäßig, wie die Schreinerin Melanie aus Nürnberg, die bereits 1992 das erste Mal dabei war: »Damals habe mich gefreut zu sehen, dass es so viele Tischlerinnen gibt.« Inzwischen hat sie das Treffen sogar einige Male mitorganisiert. Etwa ein Drittel der Teilnehmerinnen war das erste Mal dabei, wie die 20-jährige Stephanie aus der Nähe von Freiburg, seit zwei Jahren Gesellin: »Ich fand es toll, endlich mal so viele Frauen zu treffen, denen es ähnlich geht wie mir.«

Foto: V. Charlemagne
Sich mit anderen Frauen zu vernetzen, die täglich mit Holz arbeiten, ist für die Teilnehmerinnen wichtig. Außerdem bringen die Workshops wertvolle Impulse für das eigene Schaffen. Referentin Mary Barongo erläuterte den interssierten beispielsweise, was man mit Barkcloth, einem handwerklich gefertigten Vlies aus der Baumrinde eines ugandischen Feigenbaums anstellen kann. Die Teilnehmerinnen lernten, wie man Tischlerplatten damit beklebt und wie man die Oberfläche anschließend ölt, wachst oder lackiert. Mit Robin Kallmeier lernten die Tischlerinnen, Schellackflächen aufzubauen und zu polieren. Mit Caroline Stolzenberger unternahmen sie erste Schritte, mit der Digitalkamera kurze Filme zu erstellen und am PC zu bearbeiten, um mit diesen im Internet ihre Arbeit zu bewerben. Mit Susanne Kanzler wurden Schatullen gebaut. Bis hin zum kreativen Freihandzeichnen und zum Schmieden am selbst entfachten Feuer reichte das wieder einmal breit gefächerte Spektrum an Kursen.
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Mittwoch, 24. September 2014
Farben mit dem Smartphone messen
ColorCatcher-App von Technkon liefert Vergleich mit RAL-Palette

Bild: Techkon
Damit Inneneinrichtungen gut harmonieren, ist es manchmal wichtig, die genaue Farbe von bestimmten Elementen zu kennen, damit man etwa die Wandfarbe in einer Möbeloberfläche aufgreifen oder einen darauf abgestimmten Ton sicher wählen kann. Doch je nach Umgebungslicht wirken Farben anders, so dass der Augenschein trügen kann. Auch Kameras liefern keine verbindlichen Abbildungen der Farbe, so dass man Fotos schlecht mit Farbfächern vergleichen kann.
Genaue Werte für vorhandene Farben lassen sich mit der App ColorCatcher von Techkon einfach über die Smartphone-Kamera bestimmen. Man braucht nur das scheckkartengroße ColorChart, auf dem Referenzfarben aufgedruckt sind und eine Messöffnung ausgespart ist. Man hält die Messöffnung über die zu erfassende Farbe und fotografiert alles. Aus den Bilddaten generiert die App dann die Farbdaten. Farbmesstechnikspezialist Techkon hat dieses Messsystem mit seinen Erfahrungen in der spektralen Farbmessung und der präzisen Transformation von Farbräumen entwickelt.
Die aufgenommenen Farben werden als absolute Lab- und sRGB-Werte angezeigt, die man dann mit anderen gemessen Farben aus Farbfächern beispielsweise vergleichen kann. Die nächstliegenden Farben der RAL Classic Farbpalette werden gleich im Display angezeigt.
Für iPhones lässt sich die App im Appstore kostenlos laden. Das ColorChart bekommt man für 79 Euro zzgl. 19 % MwSt. direkt bei Techkon.
Dienstag, 16. September 2014
Bewahren, nutzen, erleben
Internetportal waldkulturerbe.de bietet Wissenswertes in neuer Optik

Mit aufgefrischter und aufgeräumter Optik zeigt sich das Internetportal www.waldkulturerbe.de. Das Portal, das von der Projektgruppe für Nachhaltigkeit in der Waldbewirtschaftung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betrieben wird, gliedert sich jetzt in drei Themenblöcke: Wald bewahren. Wald nutzen. Wald erleben.
Die Startseite wird von großen Bildern bestimmt und bietet Zugriff auf Wissenswertes rund um den Wald und seine verantwortliche Nutzung.
Für Lehrer und Akteure der Natur- und Umweltbildung gibt es Material wie die Kleine Waldfibel, den digitalen Zeitstrahl oder die Waldfibelposter mit neuen Beschreibungstexten zum Herunterladen.
Im Bereich Waldwissen warten weitere Unterrichtsmaterialien von detailgetreuen Illustrationen der Buche, Eiche und Co. bis hin zu den Kurzbeschreibungen von Waldbewohnern wie Dachs oder Eichhörnchen.
Im Themenblock Wald nutzen gibt es für Verbraucher eine spezielle Checkliste zum Kauf von Holzprodukten, die hilft, auf Nachhaltigkeit zu achten.
www.waldkulturerbe.de
www.bmel.de
Dienstag, 02. September 2014
Neu mit Stabgriff
Bosch Akku-Stichsäge GST 18 V-LI S Professional

Foto: Bosch Power Tools
Wenn man von unten sägt, beispielsweise um eine Arbeitsplatte mit einem Ausschnitt zu versehen, ist die neue Stabgriff-Akku-Stichsäge GST 18 V-LI S Professional von Bosch behilflich. Sie ist mit 282 Millimetern Länge und 2,4 Kilogramm Gewicht sehr kompakt und hat eine Mulde am Stabgriff, so dass der Handwerker besonders nah am Werkstück arbeiten kann.
Außerdem liege sie gut in der Hand und sei leicht zu führen, versichert der Hersteller. Bei Anpassarbeiten beim Messebau oder beim Aufbau von Küchen liefert sie saubere Schnitte, denn mit einer Vier-Stufen-Pendelung und einer einfach einstellbaren Hubzahlregulierung (0 – 2.700 min-1) passt sie sich an das Material an. Kurven-, Freihand- und Eintauchschnitte sind in Holz, Gipskartonplatten oder Metall möglich. In Holz beträgt die Schnitttiefe 120 Millimeter, in Metall acht Millimeter.
Dass man das Gerät stabil führen kann, dabei hilft die mit einem Einsatz aus Stahl verstärkte Fußplatte aus Aluminium-Druckguss. Sie ist mit einem Kunststoffschuh versehen, der empfindliche Oberflächen vor Beschädigungen schützt. Ein Massenausgleich-System reduziert Vibrationen. Das Sägeblatt ist werkzeuglos mit nur einer Hand zu wechseln. Verwendet werden können alle handelsüblichen Stichsägeblätter mit T-Schaft.
Das18 Volt Akku-System mit 4,0 Ah-Akku garantiert sorgt für Ausdauer und dafür, dass sich die Säge zügig durch den Werkstoff arbeitet und auch dickere und härtere Materialien wie Massivholz und Metall.
Wird das Gerät ausgeschaltet, bleibt das Sägeblatt dank Auto-Stopp-Funktion sofort stehen, so dass das Werkstück vor Beschädigung durch ungewolltes Weiterlaufen geschützt ist.
Mittwoch, 27. August 2014
Anziehende Gegensätze
Trenddekore von Fundermax

Bild: Fundermax
Auf die anziehende Kraft der Gegensätze beruft sich die neue Trenddekor-Kollektion des österreichischen Dekorspezialisten Fundermax: Helle Holzoptik, Taubenblau und Sepiabraun als natürliche Optiken kontrastieren etwa mit großstädtisch wirkendem Königsbaumgrau. In der Kobmination Glamorous Nights – Silent Moments werden dunkle Blackbrook Eiche, Schwarz und Cassis mit Wildbuche und Beige-Tönen kombiniert. Die Farben einer lauen Sommerbrise gesellen sich zu den Tönen mystischer Nebel und klare Töne lassen intensive Farben erstrahlen. Optische Eindrücke der spannungsreichen Kombinationen bietet Fundermax auf seiner Website:
