Kleine Fragen, schnelle Antworten

bello

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Curby

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Ich verleime ein Sechseck und die Verbindungen habe ich mit einem Minizinkenfräser auf dem Schiebeschlitten meiner Kombimaschine gemacht. Es sind kleine Spalte zu sehen. Zwar ist da soviel Leim drin, dass vermutlich alles dicht ist, lieber wäre mir aber eine noch engere Verbindung.

Ich bin mir nicht sicher, ob es am Pressdruck liegt oder weil die Fräsung mal unterschidlich tief ist, wobei ich das Holz immer an den Anschlag angelegt habe und dann sowohl auf den Schiebeschlitten, als auch an den Ausleger geklemmt habe.

Wie kann ich das noch veserbessern?
 

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Curby

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Die Innenecken sind eigentlich gut so. Das sieht so aus, weil der Zahn zwangsläufig auf der Innenseite etwas überstehen muss. Schwer zu erklären. Das wird am Ende aber sowieso auf der CNC noch in Form gefräst. Ich bin gespannt, wie die Verleimung von innen ist.

Die Leisten kommen aus zwei Stücken Holz, welche mit der selben Einstellung auf Dicke gehobelt wurden.

Sind vielleicht drei Schraubzwingen besser als so ein Bandspanner?
 
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happyc

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Schraubzwingen sind da schwierig anzusetzen - wenn Du ungleichmäßig Druck drauf gibst, drückst du das Sechseck aus der Form. Ob der Gurt gut über die Klötzchen gleitet und der Druck damit gleichmäßig aufgebaut wird, kann ich nicht sagen.. in der Therorie ja - bei Verschmutzungen auf dem Gurt (ausgehärteter Leim..) eher nein,
 

Curby

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Nach dem Fräsen zeigt sich, dass die Verleimung in den Spitzen nicht verbunden ist während die Verleimung an den übrigen Stellen gut ist. Die Fräsung wurde gründlich sauber gemacht und alle zeigen das gleiche Muster. Kann es sein, dass der Fräse gar nicht für den Sichtbereich gedacht ist?

Kann es auch sein, dass ein gerader Fräser für meinen Anwendungsfall besser ist als ein konischer da ich ja nicht so einen gewaltigen Pressdruck aufbauen kann?
 

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MarcBerlin

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Das ist Absicht. Das Zinkenspiel am Grund der Zinken ist nötig, damit sich an den Flanken der Zinken genügend Druck aufbaut. Dein Fräser sorgt also eher für perfekt feste als für perfekt hübsche Verbindungen. Hatte das hier im Thread neulich angesprochen. Nimm doch den Fräser über den Du Dich dort beschwert hast - der macht zumindest kein Zinkenspiel. Aber der ist wiederum, wie @brubu dann auch richtig anmerkte, nicht unbedingt für Hirnholzfügungen gedacht
 

brubu

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Aus meiner Sicht passt das Profil auch sonst nicht richtig, solche grossen Leimlöcher dürfen nicht sichtbar sein.
 

raziausdud

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Hallo.
Du schreibst, Du hast einen konischen Fäser. Dann musst Du nach meinem Verständnis ja die eine Leiste gegenüber der anderen stürzen - beim Fräsen oder Zusammenleimen weiss ich nicht … (nur im Kopf durchgespielt). Sonst: Skizze oben. Wie unten müsste es sein. Berücksichtigst Du das?

Rainer

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Curby

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Ich bin mir ziemlich sicher, jetzt wo cih drüber nachdenke, dass ich nicht tief genug gefräst habe. Dann wird nämlich der stehenbleibende Zinken zu breit und passt nicht in die Fuge, die ja immer gleich eingefräst wird. Wenn ich zu tief fräse habe habe ich vertikal Spiel. Das muss ich also genau einrichten.

Da wäre ein gerade Verleimfräser deutlich toleranter. Evtl. kaufe ich mir den auch noch. Ich versuche es nochmal.

Dann musst Du nach meinem Verständnis ja die eine Leiste gegenüber der anderen stürzen
Man muss nicht nur stürzen, sondern auch den Fräser exakt mittig einstellen.

Ich muss das einfach nochmal machen und mir mehr Mühe geben beim Einstellen.
 

Holzar's_Doni

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In meiner Kappsäge ist ein Wechselzahnblatt mit 305 x 2,4 x 30, 56 Z.
Würdet Ihr damit Aluprofile (H-Profile mit ca. 6 x 4 cm, ca. 4 mm Materialstärke) schneiden? Oder lieber z. B. ein Bosch Expert for Aluminium Z96 kaufen?
Anzahl Schnitte ... hm ... 40?
 

Schreinersein

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Geht sicherlich für einige Schnitte, dann baut sich schnell Alu auf den Schneiden auf und dann hackt es meist ordentlich. Wenn Du das mit dem WZ machst, am besten vorher und zwischendurch immer Trennmittel auftragen/-sprühen.
Alublatt kaufen, wenn das vorraussichtlich nochmals oder mehrmals vorkommen wird.
 

wirdelprumpft

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In meiner Kappsäge ist ein Wechselzahnblatt mit 305 x 2,4 x 30, 56 Z.
Würdet Ihr damit Aluprofile (H-Profile mit ca. 6 x 4 cm, ca. 4 mm Materialstärke) schneiden? Oder lieber z. B. ein Bosch Expert for Aluminium Z96 kaufen?
Anzahl Schnitte ... hm ... 40?
Das geht gut mit den normalen Sägeblättern solange das "Baumarktalu" ist. Also keine besondere Alulegierung
Würde aber 2 Holzleisten richten, die in das H-Profil passen, manchmal ist das Aluschneiden grenzwertig von der Arbeitssicherheit.
Kleine abschnitte sollte man auch vermeiden, die zieht es gerne mal in ein, was durchaus die bewegliche Schutzhaube beschädigen kann.
 

MarcBerlin

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Von der Anzahle der Zähne ist das perfekt, aber das entscheidende ist der Spanwinkel! Muss negativ sein - dann geht es. Positiv ist extrem gefährlich! Langsam ins Werkstück fahren, versteht sich von selbst. Und für den Fall, dass Du zu den Hartgesottenen zählst, die einen Gehörschutz an der Kappsäge für überflüssig halten: Mach beim Alu schneiden eine Ausnahme!
 

Djslimer

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Was ich noch gehört habe, bei Metall-Schnitten soll man nicht in Holz absaugen.
Wegen der heißen Späne besteht wohl Brandgefahr.

Ansonsten habe ich selbst auch schon Alu mit Holzsägeblatt an meiner Kappsäge gesägt. Ging gut.
Allerdings wenn möglich Drehzahl reduzieren.
 

Holzar's_Doni

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@Djslimer Gute Hinweis!
Hätte ich eh nicht gemacht, da die Hobelspäne und das Sägemehl sauber sein müssen für die weitere Verwendung. Da darf kein Kunststoff oder Metall rein.
 

syntetic

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Mal ne ganz doofe Frage: Bei kombinierten ADH kann man den Vorschub beim Abrichten abschalten und soll das laut Bedienungsanleitung auch tun. Aber warum? Ist das nicht völlig egal, ob der Vorschub leer mitläuft?
 

Curby

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Soweit ich weiß ist bei mechanischen Kupplungen vom Vorschub so eine Art ein Schleifrad, welches sind dann doppelt so viel abnutzen würde.
 

Djslimer

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Ich kann mir sich vorstellen, dass es ein Sicherheitsthema ist.
Beim Abrichten steht man sehr viel näher am Gerät als beim Dickenhobel.
Sollte sich da ein Kleidungsstück verheddern, kann ich mir vorstellen, dass es unangenehm werden kann.
 

IngoS

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Hallo,

soweit ich weiß, inzwischen aus Sicherheitsgründen abschaltbar.
Bei meiner Kombi (über 40 Jahre alt) läuft der Vorschub immer mit.

Gruß Ingo
 

syntetic

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Dank euch.
Der erhöhte Verschleiß ist gerade das einzige, das für mich Sinn macht. Kleidungsstücke, die sich dort verheddern könnten, müssten doch erstmal an der Hobelwelle vorbei.
 

magmog

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Guuden,

ein Vorschub einer Dickte, auch als kombinierte Maschine, muss unabhängig vom Hauptmotor stillgesetzt werden können.
Beim Abrichten ist das Abschalten sinnvoll um Verschleiß und Stromverbrauch zu reduzieren.
Das zufällig Einziehen von was auch immer kann auch vermieden werden.
Grundsätzlich, warum nicht ausschalten wenn nicht benötigt?????
 

syntetic

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ein Vorschub einer Dickte, auch als kombinierte Maschine, muss unabhängig vom Hauptmotor stillgesetzt werden können.
Beim Abrichten ist das Abschalten sinnvoll um Verschleiß und Stromverbrauch zu reduzieren.
Das zufällig Einziehen von was auch immer kann auch vermieden werden.
Grundsätzlich, warum nicht ausschalten wenn nicht benötigt?????
DASS es so ist, ist ja bekannt. Mich hat lediglich das "Warum" interessiert.
Wenn es um Verschleiß und Stromverbrauch geht, dann macht es für mich wenig Sinn, dass es eine Vorschrift gibt, die das besagt, zumal der Vorschub im Leerlauf wohl nicht entscheidend zum Stromverbrauch beiträgt. Also muss es ja ein Sicherheitsaspekt sein. Vielleicht fehlt mir einfach die Vorstellungskraft, aber mir fällt kein Szenario ein, in dem es ein Sicherheitsrisiko wäre, wenn der Vorschub beim Abrichten mitläuft.

Ich nehm die Antworten trotzdem einfach mal so hin, danke euch!




Ein Fragezeichen hätte es auch getan.
 

wilhelm62

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Von einer alten Holzterrasse, die ich bereits abgerissen habe, stehen noch wiederverwendbare, runde Eichenpfosten von der Gründung in der Erde.
Diese muss ich kürzen ..
Stärke der Pfosten = 140 mm
Wie schneide ich diese winklig ab?
 
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