Werkzeughalter und mehr

rhinelander61

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... Aber da habe ich gleich ein paar Fragen zu. Du überlegst auch eine schräge Lösung. Dann vermute ich, dass die Hobelentnahme etwas fummelig ist? Ich hatte diese Überlegung auch bei meinem ersten Werkzeugschrank, da ich was ähnliches im alten Ulmiaschrank hatte. Hatte mich dann aber für Magneten entschieden, weil ich das leichter händelbar fand. Hat aber eben auch seine Nachteile, insbesondere wenn die Klebekraft des Sekundenklebers nicht mehr ausreichend ist und man seinen Hobel dann vom Boden abraten kann. Von daher denke ich, dass diese Schrägen besser geeignet sind. Was meinst du. Und bei den Bronzegusshobeln funktionieren die Magnete auch nicht.
Die Aufhängung für die Sägen habe ich im Augenblick genauso wie Du. Überzeugt mich auch nicht so wirklich. Am liebsten wäre mir da was in der Art, einmal zugreifen, entnehmen und direkt richtig in der Hand haben zum Loslegen. Da bin ich auch noch am Tüfteln oder hoffe auf einen guten Vorschlag.
Aber einen schönen Werkzeugschrank hast du da und tolle Hobel. Nutzt du den Nr.1? Ich find den Nr 2 schon grenzwertig.

Gruß Michael
Moin,
sorry - ich war ein paar Tage unterwegs und komme erst heute wieder zu Deinem Beitrag.
Ich bin ein großer Freund davon, das Meiste in Schränken oder Schubladen zu verstauen - wegen Zustauben.
Die Variante mit der schrägen Lösung entspricht den Varianten, die man schon mal bei Lie Nielsen oder Veritas sieht - lose angedacht mit einer Gasdruckfeder, um den Platz unter der Schrägen zu nutzen. Aber alles noch in einem sehr frühen Planungsstadium.
Bei den Hobeln nutze ich keine Magnete, um Probleme beim Schärfen zu vermeiden.
Bei den an der Wand hängenden Japansägen nutze ich Magnete. Bild muss ich nachliefern, da ich schon wieder unterwegs bin - irgendwie muss man sich das Hobby ja finanzieren.
Die Variante zu den in dem Dictum-Schrank hängenden Sägen wäre sie zu stellen, wie hier auch schon irgendwo abgebildet - z.B. von @Martin Graf in #34.
Aber ich habe selten den Fall, dass ich die Säge direkt aus dem Schrank oder vom Halter greife und sofort loslegen möchte, wie Du schreibst - meist suche ich mir erst einmal Säge, Sägelade.... zusammen und lege dann los.

Zur Nutzung des #1: ja, den nutze ich schon - aber zugegebener Maßen selten. Ich mache mitunter kleine Kästchen - das kleinste war 5 x 5 x 5 cm Kantenläge für die Hochzeitsringe meiner Ex-Verlobten. Bei sowas kommt der dann schon mal an die Luft.
Aber ich will nicht leugnen, dass da auch "haben wollen, brauchen tun" eine Rolle gespielt hat, da ich natürlich auch ein wenig Haptiker bin .
Bilder der Sägenhalterung und der Aufbewahrung der Stemmeisen reiche ich nach, wenn ich wieder in der Werkstatt bin.

HG Andreas
 
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rhinelander61

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Sehr schön! Vor allem beeindruckt der No. 8. So ein Monstrum, vor allem die Hobelbreite!!

Den gab's mal bei Dictum wegen eines kleinen Rostfleckes mit einem deutliche Preisabschlag und er schrie laut "nimm' mich mit".
Mit ein wenig Zuwendung ist der herallerliebst.
Wie Hanteltraining, aber der macht richtig Spaß. :emoji_innocent:
HG Andreas
 

flüsterholz

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lose angedacht mit einer Gasdruckfeder, um den Platz unter der Schrägen zu nutzen.
Interessante Idee. Das wird ja schon High Tech. Aber gar nicht so verkehrt. Alternativ könnte ich mir da noch eine Abstütze in irgendeiner Art vorstellen.


Bei den Hobeln nutze ich keine Magnete, um Probleme beim Schärfen zu vermeiden.
Wieso könnte es da Nachteile geben?

meist suche ich mir erst einmal Säge, Sägelade...
Sägelade nutze ich so gut wie gar nicht. Mit der Stoß- oder Hobellade gehe ich sowieso immer noch mal drüber. Aber stimmt schon. Irgendeine Säge (meistens aus Bequemlichkeit die Ryoba) liegt immer auf der Werkbank rum.

Bilder der Sägenhalterung und der Aufbewahrung der Stemmeisen reiche ich nach, wenn ich wieder in der Werkstatt bin.
Das wäre toll. Danke

Gruß Michael
 

Todde

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Moin zusammen,
interessanter Thread! Die Frage zu den Problemen mit den Magneten stellte ich mir auch - magnetisieren sich nicht die Klingen der Hobel, Stemmeisen, Sägen und Schnitzmesser und haftet dann beim nächsten Schärfen nicht der Schleifstaub dort an? Physikalisch sicher möglich, aber hat das einer von Euch, die Magnethalterungen nutzen (auch z. B. in der Küche), schon einmal beobachtet?
Der bloße Verdacht hat mich bisher immer von der Nutzung von Magneten abgehalten. Wie viel beim Schleifen an Metallstaub anfällt sieht man bei Nassschleifern ja gut, da es dort zentral gesammelt wird, oder bei Trockenschleifern, die den Metallstaub großflächig verteilen.

Grüße, Todde
 

Arkhan1806

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Dass sich die Werkzeuge ganz leicht magnetisiert habe ich tatsächlich ab und an mal.
Ein Problem habe ich dagegen nicht damit. Beim Schärfen (v.A. beim Nasschleifen) wische ich die Werkzeuge sowieso an Schluss nochmal mit nem Lappen ab, dann ist der Schleifstaub auch mit weg. Und da Holz nicht magnetisch ist, beeinflusst es die Nutzung der Werkzeuge in keinster Weise.
Falls es dann doch zu viel werden sollte, gibt es auch sehr günstig kleine "Teile" in das Werkzeug wieder zu entmagmetisieren.
 

rhinelander61

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... Der bloße Verdacht hat mich bisher immer von der Nutzung von Magneten abgehalten. Wie viel beim Schleifen an Metallstaub anfällt sieht man bei Nassschleifern ja gut, da es dort zentral gesammelt wird, oder bei Trockenschleifern, die den Metallstaub großflächig verteilen.
Moin,

mir geht es ähnlich - in meiner Zelle für Unnützes habe ich die Info abgespeichert, dass der Abtrag an magnetisierten Eisen haften bleibt und das Schleifen erschwert bzw. zeitlich verlängert.
Es nervte schon zu Lehrzeiten, wenn an Schraubendrehern oder sonstigem Werkzeug - damals noch als Kfz-Mechaniker - irgendwelcher Mist hängen blieb.
Daher nutze ich ganz selten Magnete, um Werkzeug zu fixieren. Ausnahme mein Ständer mit den Japansägen.

HG Andreas
 

rhinelander61

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Moin,

ich hatte Michael @flüsterholz noch ein paar Bilder von Details zugesagt.
Also hab' ich mal ein paar Bilder gemacht.
Aus meiner Sicht nichts besonderes - aber vielleicht für den ein oder anderen hilfreich.
Ansonsten einfach weiterblättern.

Über der Werkbank (momentan eher "Abladebank" bzw. "Rummelfläche") habe ich weiß gestrichene OSB-Platten auf French Cleats. An der Wand hängt der Schrank für die "Schätzchen" und das wenige Werkzeug, das ich offen hinhänge, da ich es oft im Zugriff habe.

Ich trenne mehr oder minder konsequent Metall- und Holzarbeiten. Auf der Werkbank mach' ich alles - auf der Hobelbank gegenüber ausschließlich Holzarbeiten.

Werkbank totale k.jpg
Ständer Japansägen k.jpg

Halter Holzhämmer k.jpg

Halter Akku-Schrauber k.jpg
Halter Steckschlüssel k.jpg

Halter Winkel k.jpg

Winkel k.jpg


Gegenüber der Werkbank steht die Hobelbank. In den Schubladen sind Mess-/Anreißwerkzeug, Hobel, Schleifpapier, Stechbeitel, Schnitzwerkzeug untergebracht. Rechts daneben stehen diverse Stoß-/Sägeladen.

20260425_140848 k.jpg


Das ist auch eher unspaktakulär. Die Schublade mit den Hobeln in Käfighaltung habe ich ja schon mal gezeigt - hier lediglich der Vollständigkeit halber nochmal.

Schublade Messen k.jpg Schublade Stemmeisen k.jpg

Schublade Hobel 1 k.jpg
Die Hobel, die nicht im "Schätzchenschrank" unterbebracht sind, werden noch in "Käfighaltung" gelagert. Auf der nach unten offenen Liste möglicher Projekte rangiert das irgendwo auf Position 10.

Schublade Hobel 2 k.jpg
Die zweite Schublade für Hobel - mit kleinen Leisten gegen Verrutschen gesichert. Die Flachwinkelrauhbank ist leicht schräg gestellt, damit sie in die Schublade passt.
Boxen Stemmeisen k.jpg
Die Boxen für die Stechbeitel waren mal eine Zinkenübung in Marone. Sie passen übereinander in die Schublade - wenn ich sie benötige, nehme ich die ganze Box aus der Schublade und stell sie auf die Werkbank.

Aufgrund der Beschränkung mit der Bilderanzahl stell ich die Bilder zum Werkzeugschrank separat ein.
 

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rhinelander61

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Hier noch die Details zum Werkzeugschrank.

Werkzeugschrank totale k.jpg

Die Hobel werden nach oben eingeschoben und durch die obere Leiste und einen kleinen Rezess unten gehalten. Bisher ohne Abstürze - aber mittelfristig möchte ich das gern gegen eine leicht schräge Variante ersetzen und ggf. auch Platz für die Hobel in Käfighaltung schaffen.Die westlichen Sägen hängen oben in einer angepassten Leiste und werden in der unteren Leiste nur lose geführt. Die Starret-Winkel sind in eingefrästen Nutzen gehalten.
Super praktisch finde ich die in die schrägen Führungsleisten einschiebbaren Leisten zur Halterung weiterer Werkzeuge.
Zu guter letzt noch ein Blick auf das weiter vorn hängende "Werkzeug Mechanik" - auf das z.B. auch Madame schon mal zugreift.
Das sind irgendwelche Hakenlösungen, die ich schon seit Jahren habe und für diese Dinge ganz praktisch finde. Wie zu sehen, werden sie bei Bedarf aber auch gern gegen eine hölzerne Variante ersetzt.

Werkzeug Mechanik k.jpg

Und exklusiv für @pedder, da er sich an anderer Stelle schon mal darüber gefreut hat: der Kasten, der immer in Griffweite sein sollte und doch hoffentlich nie benötigt wird :emoji_wink:

Verbandskasten k.jpg
Halterung Zwingen k.jpg

Die obere Halterung "historisch gewachsen" irgendwann mal gebaut.
Würde heute immer die untere nehmen, da für einen überschaubaren Kurs beim Werkzeughandel meines Vertrauens zu beziehen und in der Zeit schon wieder was gebaut werden könnte.



Soweit hierzu.

Wie gesagt ging es mir nicht darum, hier irgendwas zur Schau zu stellen, sondern darum, den ein oder anderen Impuls zu setzen.

HG Andreas
 
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pedder

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Also der in meiner Werktstatt ist deutlich kleiner und nicht markiert.
Aber Plaster und Stripes brauche ich häufiger, als mir lieb ist.
 

Todde

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Hallo Andreas,
danke für die vielen Bilder. Hast Du den Schubladenschrank unter der Hobelbank selbst gebaut oder passt der zufällig so gut drunter?
Pragmatische Schubladengriffe :emoji_wink:

Gruß, Todde
 

willyy

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noch ein paar Bsp. von mir.
Grundsätzlicher Gedanke bei mir ist, das Werkzeug so aufzuhängen, dass man es mit einer Hand ohne Umgreifen nehmen kann und genauso weghängen kann.
Dabei hat man immer den Kompromiss Komfort <=> Platz. D.h. ist mir Platz sparen wichtiger oder komfortables Handling.

Und ich stelle viele Gemeinsamkeiten mit @rhinelander61 fest :emoji_wink:
Meine Hobel hängen auch so wie bei Andreas, scheinbar sind wir Brüder im Geiste. :emoji_stuck_out_tongue:

Sägen.jpg
Die Sägen hängen bei mir ohne Einfädeln zu müssen. Das Zielen würdemich nerven. Die Sägeblätter pappen an kleinen 6 mm Magneten, die Griffe stehen unten auf, so dass die Magnete nicht das Gewicht der Säge tragen müssen. Abstand ist so, dass man da reingreifen kann und eine bestimmte nehmen kann.

Schraubenzieher.jpg

Schraubendreher sind als einziges Werkzeug nach oben zu entnehmen. Vor kurzem habe ich vorne den Bithalter noch angestückelt, jeweils 2.

Stemmeisenhalter.jpg

Stemmeisen etwas anheben, dann nach vorne raus. Beim Weghängen muß man trotzdem etwas zielen. Unten ein Schutz, damit man sich nicht den Handrücken veletzt, wenn man was anderes nimmt.
Der Starret hänge auch mit dem Gewicht auf dem Halter und hat nur kleine Magnete damit er besser hält. Der Halter ist so gemacht, dass er mit bestehender Einstellung mal weg gehängt und wieder geholt werden kann (bis auf die letzten 3 cm)

Streichmaß.jpg

Streichmaße auch so, dass man sie mit Einstellung verräumen kann.

Die Frage zu den Problemen mit den Magneten stellte ich mir auch - magnetisieren sich nicht die Klingen der Hobel, Stemmeisen, Sägen und Schnitzmesser und haftet dann beim nächsten Schärfen nicht der Schleifstaub dort an?
Hobel Stemmeisen hängen ohne Magnete. Meine Schieblehre hängt am Magneten und da habe ich es öfter, dass Metallspäne dran haften, wenn ich Eisen verarbeite. Dann nehme ich ein Stückchen Tesakrepp, papp das 2-3x an und zeihe damit die Späne weg.
 

rhinelander61

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Hallo Andreas,
danke für die vielen Bilder. Hast Du den Schubladenschrank unter der Hobelbank selbst gebaut oder passt der zufällig so gut drunter?
Pragmatische Schubladengriffe :emoji_wink:

Gruß, Todde

Moin Todde,
Jau, den hab ich gebaut, um mehr Stauraum zu generieren und der Bank mehr Gewicht zu geben.
Die "pragmatischen" Griffe sind ein seit 5 Jahren bestehendes Provisorium.
Die Vorderkante der Schubladen fluchtet mit der Vorderkante der Bank, um auch schon mal was vor der Bank spannen zu können. Daher kommen Griffe nicht in Frage. Ich müsste eigentlich "nur" eine Hohlkehle in die Schubladenblende fräsen

HG Andreas
 

rhinelander61

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noch ein paar Bsp. von mir.
Grundsätzlicher Gedanke bei mir ist, das Werkzeug so aufzuhängen, dass man es mit einer Hand ohne Umgreifen nehmen kann und genauso ...

Moin Thomas.

Da sind in der Tat ein paar ähnliche Lösungen.
Die Halterung für den Starret finde ich klasse.
Wie verhinderst Du, dass die offen angeordneten Werkzeuge, Stifte etc. zustauben?

HG Andreas
 

flüsterholz

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Moin,

ich hatte Michael @flüsterholz noch ein paar Bilder von Details zugesagt.
Also hab' ich mal ein paar Bilder gemacht.
Aus meiner Sicht nichts besonderes - aber vielleicht für den ein oder anderen hilfreich.
Ansonsten einfach weiterblättern.

Über der Werkbank (momentan eher "Abladebank" bzw. "Rummelfläche") habe ich weiß gestrichene OSB-Platten auf French Cleats. An der Wand hängt der Schrank für die "Schätzchen" und das wenige Werkzeug, das ich offen hinhänge, da ich es oft im Zugriff habe.

Ich trenne mehr oder minder konsequent Metall- und Holzarbeiten. Auf der Werkbank mach' ich alles - auf der Hobelbank gegenüber ausschließlich Holzarbeiten.

Anhang anzeigen 215261


Gegenüber der Werkbank steht die Hobelbank. In den Schubladen sind Mess-/Anreißwerkzeug, Hobel, Schleifpapier, Stechbeitel, Schnitzwerkzeug untergebracht. Rechts daneben stehen diverse Stoß-/Sägeladen.

Anhang anzeigen 215275


Das ist auch eher unspaktakulär. Die Schublade mit den Hobeln in Käfighaltung habe ich ja schon mal gezeigt - hier lediglich der Vollständigkeit halber nochmal.

Anhang anzeigen 215276 Anhang anzeigen 215277

Anhang anzeigen 215279
Die Hobel, die nicht im "Schätzchenschrank" unterbebracht sind, werden noch in "Käfighaltung" gelagert. Auf der nach unten offenen Liste möglicher Projekte rangiert das irgendwo auf Position 10.

Anhang anzeigen 215280
Die zweite Schublade für Hobel - mit kleinen Leisten gegen Verrutschen gesichert. Die Flachwinkelrauhbank ist leicht schräg gestellt, damit sie in die Schublade passt.
Anhang anzeigen 215278
Die Boxen für die Stechbeitel waren mal eine Zinkenübung in Marone. Sie passen übereinander in die Schublade - wenn ich sie benötige, nehme ich die ganze Box aus der Schublade und stell sie auf die Werkbank.

Aufgrund der Beschränkung mit der Bilderanzahl stell ich die Bilder zum Werkzeugschrank separat ein.
Hallo Andreas
Vielen Dank für deine Bilder. Vieles ist ähnlich wie bei mir, mit einigen Variationen, die ich mir mal merken werde und dann, je nach Platzverhältnissen, entscheiden werde. Immer gut wenn man ein paar Alternativen hat und nicht selber erst rumprobieren muss.
Ich denke, die Beitel werde ich an ähnlichen Haltern aufbewahren wie du, nur hängend im Schrank, wahrscheinlich dann doch mit Magneten von hinten unter einem Furnierstreifen. Falls mir nicht noch etwas sinnvolles ohne Magneten einfällt.
Bei den Sägen bin ich mir noch nicht einig. Die Idee von @willyy ,etwas abgewandelt, hat auch was. Vielleicht probiere ich auch noch eine Halfterlösung, zumindest erstmal versuchsweise eine. Ist halt ziemlich aaufwendig.Ich hätte aber mal ein paar Fragen zu deinen gezeigten Werkzeugen.
Einmal zu deinen Simshobeln, die du ja von ganz klein bis groß hast. Mich interessiert von den drei großen der schmale, 10mm? Breite. Ist der für die Nachbearbeitung von Zapfenbrüstungen geeignet? Im Azgenblick nutze ich da einen von den kleineren, bzw steche die Brüstungen mit einem Anschlag nach.

Wofür nutzt du die Stechbeitel mit schrägem Eisen?

Dann hast du den ganz kleinen Nuthobel von Veritas. Ich fände den interessant für abgesetzte Nuten, da er nur noch eine sehr kurze Kufe vor dem Eisen hat. Dann bräuchte man nicht soviel mit Stemmeisen und Grundhobel auszuarbeiten. Andererseits wirkt er so, als ob man ihn, durch seine geringe Größe, nicht gut händeln kann. Wie sind da deine Erfahrungen?

Gruß Michael
 

flüsterholz

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Grundsätzlicher Gedanke bei mir ist, das Werkzeug so aufzuhängen, dass man es mit einer Hand ohne Umgreifen nehmen kann und genauso weghängen kann.
Dabei hat man immer den Kompromiss Komfort <=> Platz. D.h. ist mir Platz sparen wichtiger oder komfortables Handling.

Und ich stelle viele Gemeinsamkeiten mit @rhinelander61 fest :emoji_wink:
Meine Hobel hängen auch so wie bei Andreas, scheinbar sind wir Brüder im Geiste. :emoji_stuck_out_tongue:

Anhang anzeigen 215318
Die Sägen hängen bei mir ohne Einfädeln zu müssen. Das Zielen würdemich nerven. Die Sägeblätter pappen an kleinen 6 mm Magneten, die Griffe stehen unten auf, so dass die Magnete nicht das Gewicht der Säge tragen müssen. Abstand ist so, dass man da reingreifen kann und eine bestimmte nehmen kann.

Anhang anzeigen 215319

Schraubendreher sind als einziges Werkzeug nach oben zu entnehmen. Vor kurzem habe ich vorne den Bithalter noch angestückelt, jeweils 2.

Anhang anzeigen 215320

Stemmeisen etwas anheben, dann nach vorne raus. Beim Weghängen muß man trotzdem etwas zielen. Unten ein Schutz, damit man sich nicht den Handrücken veletzt, wenn man was anderes nimmt.
Der Starret hänge auch mit dem Gewicht auf dem Halter und hat nur kleine Magnete damit er besser hält. Der Halter ist so gemacht, dass er mit bestehender Einstellung mal weg gehängt und wieder geholt werden kann (bis auf die letzten 3 cm)

Anhang anzeigen 215321

Streichmaße auch so, dass man sie mit Einstellung verräumen kann.


Hobel Stemmeisen hängen ohne Magnete. Meine Schieblehre hängt am Magneten und da habe ich es öfter, dass Metallspäne dran haften, wenn ich Eisen verarbeite. Dann nehme ich ein Stückchen Tesakrepp, papp das 2-3x an und zeihe damit die Späne weg.
Hallo Thomas
Auch dir vielen Dank für deine Fotos. Die Idee mit den Sägen gefällt mir ja. Auch die Lösung für die Kombiwinkel finde ich interessant. Die werde ich mal als Alternative, je nach Platzsituation, im Hinterkopf behalten.
Aber deine Halter für die Streichmaße haben es mir ja wieder angetan. Das ist ja eine genauso perfekte, schöne Lösung, wie für deine Hobel.
Darf ich fragen, wie du die Ringe hergestellt hast?

Gruß Michael
 

willyy

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flüsterholz

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Mmh, eine CNC wollte ich mir jetzt nicht unbedingt zulegen :emoji_wink:
Da sind aber ein paar schöne Lösungen dabei, die ich auch anders umsetzen könnte. Meine Favoriten sind gerade die Halter für Handschuhe, Kleberollen und Akkubohrer.
Merci
Gruß Michael
 

Tokoloshe

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Kannst ja auch einfach die DXF auf Papier drucken als Schablonen. Obwohl gerade der Rollenhalter und das Ding für die Handschuhe extrem simpel sind, die kann man auch eben durch die Kreissäge jagen. :emoji_slight_smile:
 

Helibob

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@willyy
Bist du mit der "Lebensdauer" deiner Eddings zufrieden? - wenn nicht - als Tipp, lager diese mit der Schreibspitze nach unten - an der Atemschutz-Überwachungs-Tafel halten uns diese so angeklemmt spürbar länger :emoji_wink:.

Gruß Matze
 

willyy

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"Lebensdauer" deiner Eddings zufrieden?
ich brauch den nicht oft. Die Staedtler Folienmarker viel öfter (für Metall Anzeichnen). Ich hab die mal umgedreht, weil ich gemerkt habe, dass beim Staedtler vorne ein Rand aus eingetrockneter Suppe dran ist. Der könnte aber auch aus dem Nachfülltank gewesen sein. Bin mir nicht sicher.
 
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