Kleine Fragen, schnelle Antworten

Tom Trees

ww-pappel
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Vielen Dank für deine Einschätzung! Es gibt ja noch die 400 SP anscheinend, die sind wohl etwas neuer? Aber auch relativ selten, wie mir scheint.

Was heißt das genau in der Anwendung? Welchen Nachteil hat das?
Ich könnte Sie vor verschlissenen Radlagergehäusen warnen, oder fragen: Wenn Sie das Rad nicht einstellen können, wie wurde es dann im Werk eingestellt?
Bei einer Maschine mit festem oberen Radsatz und ohne Einstellmöglichkeit für das untere Rad…
bleibt bei einer großen Maschine nur die Möglichkeit, die Räder durch Herunterdrücken des Rahmens auszurichten.

Sie müssten auch das Alter der Bandsäge berücksichtigen, da ich nicht genau weiß, wann die nächste gezeigte CO hergestellt wurde… Die beste Schätzung basiert auf der Farbe, aber selbst die ist nicht sicher.

Reine Spekulation: Centauro könnte diese Sägen gleichzeitig in vielen Farben lackiert haben. Wenn die Farbe stimmt, würde ich auf Ende der 1970er-Jahre tippen,
aber ich bin mir nicht sicher. Ich weiß nicht genau, ob diese Säge eine alte CO/SP/NL ist. Vielleicht stammen die ersten gezeigten umgelabelten Sägen aus der Zeit davor?
SP? Auch diese wurden weiterhin hergestellt.
pila-tasmowa-centauro-co-600-do-drewna-leszno-537517915.jpg 48696_021.jpg
Ich habe das Typenschild an der gelben Säge nicht gesehen. Sie ist definitiv eine neuere CO als die 450, nach der Sie gefragt haben. Ich vermute aber, dass es sich um die erste Farbvariante handelt. Sie stammt wahrscheinlich aus der Zeit vor 1981, da die Sägen mindestens bis 1984 grau waren.
Die Broschüren von Wood Tec Pedia für CO reichen bis ins Jahr 1980 zurück.
https://wtp.hoechsmann.com/en/lexikon/3465/centauro_co_600

Möglicherweise gab es auch Zwischenfarben, da die CL um diese Zeit ein mattes Grün aufwiesen.

Tom
 

marcelluswallace

ww-birnbaum
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Hmm ich glaube, dass das Pollmeier Holz keinen Hobel sieht. Die werden auf Maß geschliffen soweit ich weiß. Vielleicht meinen sie damit, dass man die Sägeblattspuren noch sehen kann?
 

WinfriedM

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Cuttings meint hier vermutlich, ob du überall fehlerfrei sägen kannst. Teilweise ist das Holz nur so sortiert, dass die Vorderseite fehlerfrei gesägt werden kann, aber man auf der Rückseite z.B. einen Ast hätte, was bei einer Treppenstufe Murks wäre. Wenn also die Schnittkante überall auf Vor und Rückseite sauber ist, nennt man es "Cuttings auf Vorder- und Rückseite"

Superior kaufe ich häufig, das ist beidseitig fehlerfrei und komplett nutzbar. Lediglich die Enden können mal 20cm eingerissen sein. Und die typischen dunklen Verfärbungen kommen sehr selten auch mal in schmalen Linien vor.
 

tüftler22

ww-pappel
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Hallo in die Runde,

ich möchte für ein eigens gebautes Schachvrett die passenden Figuren aus Holz herstellen. Dabei haben mir diese hier sehr gut gefallen (aus diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=3dqUbjRbNLw) IMG_8140.jpeg

Sie sind auf einer Tischkreissäge hergestellt. Das ist mir aber ein bisschen zu heikel. Habt ihr eine Idee, wie ich die Schnitte ins Holz bekomme? Mit einer Feinsäge werden die Schnitte ordentlich, allerdings sind sie zu schmal.

Gibt es Handsägen mit feinem aber breiten Sägeblatt?

Viele Grüße
 

WinfriedM

ww-robinie
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Sie sind auf einer Tischkreissäge hergestellt. Das ist mir aber ein bisschen zu heikel.
So präzise wirst du Schnitte in der Breite von Hand nur mit viel Aufwand hinbekommen. Ich würde eher für die Tischkreissäge irgendwelche Hilfsmittel basteln, womit das dann sicher machbar ist. Also irgendein Spannsystem, wo du auf einer Platte die kleine Teile befestigen kannst, um dann die Platte sicher durchs Sägeblatt schieben zu können.

Alternativ mit einer kleinen Modellbaukreissäge arbeiten, da hat man auch deutlich mehr Sicherheitsgefühl. Lohnt sich vielleicht eh, wenn du öfters so Kleinkram bastelst.
 

Lorenzo

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Schach is bei mir zuhause ja auch gerade wieder ein Thema, und ich hab auch schon dran gedacht Figuren selbst zu machen, muss aber sagen dass ich die Staunton Form einfach zu gerne mag...
Zur Frage: Ich wär da auch bei der Tischkreissäge und einem Cross cut sled (Schiebschlitten der in der Tischnut läuft. Oder am FKS Schlitten befestigt werden kann). Anschlag mit Reiter und einem Kniehebelspanner um die Rohlinge spannen zu können. Damit wird das völlig ungefährlich und präzise.

Und schon hab ich Lust doch einen Satz Figuren selbst zu machen...
 
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Lorenzo

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Noch zu bedenken, und ich glaub dafür muss man kein guter Spieler sein (bin ich sicher nicht...), ein 5 jähriger Sohn ist mindestens Grund genug:
Die klassischen Staunton Figuren haben sich nicht ohne Gründe durchgesetzt. Manche können einem privat egal sein, was mir aber wichtig wäre:
-Die Figuren sollten sich alle deutlich voneinander unterscheiden. In Form und Größe. (Find ich bei dem gezeigten Bild ganz gut)
-Sie sollten sich gut greifen lassen. (Da ist der Läufer glaub ich nicht so gut)
-Sie sollten nicht kopflastig sein, also am besten eine nach oben verjüngte Form haben. (König und Dame stehen bestimmt nicht sehr stabil, könnte man aber anpassen, und/oder ein Gewicht in die Basis einlassen.)
-Die Figuren sollten auf ihrem Feld nicht zu viel Platz einnehmen, sonst wird das greifen wieder schwieriger, und die Übersicht leidet.
 

Curby

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Ich habe meine erste Snaredrum mit Intarsien gemacht. Dabei habe ich Epoxid zum Füllen genutzt. Bei einer Intarsie ist das Epoxid aber immernoch flüssig an einer kleinen Stelle im Inneren.

a) wie ist das möglich, wenn die ganze Intarsie aus der selben Anmischung gegossen wurde? Nach 4 Tagen war das noch unter einer dünnen Schicht flüssig und kam nach dem Rundfräsen zum Vorschein.

b) wie kann ich das am besten korrigieren ohne alles zu ruinieren? Auskratzen, bzw. den noch flüssigen Rest entfernen und dann alles abkleben und mit so wenig Harz wie möglich nachgiessen?
 

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dsdommi

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Ich habe meine erste Snaredrum mit Intarsien gemacht. Dabei habe ich Epoxxid zum Füllen genutzt. Bei einer Intarsie ist das Epoxid aber immernoch flüssig an einer kleinen Stelle.

a) wie ist das möglich, wenn die ganze Intarsie aus der selben Anmischung gegossen wurde. Nach 4 Tagen war das noch unter einer dünnen Schicht flüssig.
b) wie kann ich das am besten korrigieren ohne alles zu ruinieren? Auskratzen, bzw. den noch flüssigen Rest entfernen und dann alles abkleben und mit so wenig Harz wie möglich nachgiessen?
Ich denke du hast das Harz und den Härter nicht ordentlich vermischt. Hast du die Mischung vor dem verarbeiten umgegossen ? Also zunächst in einen anderen Behälter gegeben und nochmal verrührt ?
 

brubu

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Könnte es ev. Aminröte sein die nicht aushärtet? Bin kein Spezialist hatte aber mit Epoxy zu tun das auf der Oberfläche klebrig war.
 

WinfriedM

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Nach 4 Tagen war das noch unter einer dünnen Schicht flüssig und kam nach dem Rundfräsen zum Vorschein.
Das klingt stark nach Mischfehler. Entweder nicht lange genug gemischt oder Mischungsverhältnis passt nicht.

Das ist der allerwichtigste Grundsatz bei der Arbeit mit Epoxy: Die Mischung muss optimal sein und 100% vom Verhältnis passen. Auch das Umfüllen in einen neuen Becher, wie schon geschrieben wurde, verhindert, dass du irgendwo noch unverrührten Harz am Becherrand irgendwo hast.
 

Curby

ww-eiche
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Das ist ja das Ding, dieser Kreis ist aus einem Guss. Anmischen, umrühren und in einem Zug vergossen. Aber nur an der gezeigten Stelle ist das Problem aufgetreten.
 

dsdommi

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Also nicht umgefüllt und nochmals verrührt.
Das ist dann nicht das Ding sondern vermutlich der Fehler
Tatsächlich können sich am Rand eines Gefäßes nicht verrührtes Harz befinden und sich beim Ausgießen lösen. Das das oft passiert sehe ich genau an den Bechern der ersten Mischung. Da ist öfter mal auch nach Tagen noch flüssiges Harz hier und da.
Was tun ?
Versuche alles flüssige Harz raus zu bekommen. Dann mit frisch gemischten Harz wieder auffüllen. Du wirst nicht umhin kommen dann nochmal zu schleifen. Und nicht vergessen. Harz fällt nach der Trocknung etwas zusammen. Also mehrfach auffüllen.
 

WinfriedM

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Das ist ja das Ding, dieser Kreis ist aus einem Guss. Anmischen, umrühren und in einem Zug vergossen.
Das schließt einen Mischfehler nicht aus. Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Mischfehler, das Harz wurde nicht homogen mit dem Härter durchmischt, warum auch immer das passiert ist.
 

WinfriedM

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Und lieber einmal zu viel gerührt, als zu wenig. Ich rühre Minimum 3 min und gefühlt kommt mir das sehr lang vor. Dabei immer schön in alle Ecken reingehen und auch Harz am Becherrand immer abstreifen und wieder einrühren.
 

tüftler22

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So präzise wirst du Schnitte in der Breite von Hand nur mit viel Aufwand hinbekommen. Ich würde eher für die Tischkreissäge irgendwelche Hilfsmittel basteln, womit das dann sicher machbar ist. Also irgendein Spannsystem, wo du auf einer Platte die kleine Teile befestigen kannst, um dann die Platte sicher durchs Sägeblatt schieben zu können.

Alternativ mit einer kleinen Modellbaukreissäge arbeiten, da hat man auch deutlich mehr Sicherheitsgefühl. Lohnt sich vielleicht eh, wenn du öfters so Kleinkram bastelst.
Werde es mit der Tischkreissäge machen.

Oder mit einer Feinsäge (ca 0,3mm dick) zwei Schnitte im Abstand von 2 oder 3mm machen und mit einem Schnitzeisen, Stich 1 und 2 oder 3mm Breite (Balleisen) den Rest abnehmen.
Habe ich probiert. Das Ergebnis ist bei mir nicht besonders schön, und braucht auch noch viel Zelt.


Schach is bei mir zuhause ja auch gerade wieder ein Thema, und ich hab auch schon dran gedacht Figuren selbst zu machen, muss aber sagen dass ich die Staunton Form einfach zu gerne mag...
Zur Frage: Ich wär da auch bei der Tischkreissäge und einem Cross cut sled (Schiebschlitten der in der Tischnut läuft. Oder am FKS Schlitten befestigt werden kann). Anschlag mit Reiter und einem Kniehebelspanner um die Rohlinge spannen zu können. Damit wird das völlig ungefährlich und präzise.

Und schon hab ich Lust doch einen Satz Figuren selbst zu machen...

Noch zu bedenken, und ich glaub dafür muss man kein guter Spieler sein (bin ich sicher nicht...), ein 5 jähriger Sohn ist mindestens Grund genug:
Die klassischen Staunton Figuren haben sich nicht ohne Gründe durchgesetzt. Manche können einem privat egal sein, was mir aber wichtig wäre:
-Die Figuren sollten sich alle deutlich voneinander unterscheiden. In Form und Größe. (Find ich bei dem gezeigten Bild ganz gut)
-Sie sollten sich gut greifen lassen. (Da ist der Läufer glaub ich nicht so gut)
-Sie sollten nicht kopflastig sein, also am besten eine nach oben verjüngte Form haben. (König und Dame stehen bestimmt nicht sehr stabil, könnte man aber anpassen, und/oder ein Gewicht in die Basis einlassen.)
-Die Figuren sollten auf ihrem Feld nicht zu viel Platz einnehmen, sonst wird das greifen wieder schwieriger, und die Übersicht leidet.
Danke für die Tipps!

Man kann auch von unten einbohren, ein Gewicht (Blei) einkleben und dann Filz drüber. Der Filz schont dann gleich noch die Spielfläche.
Das habe ich vor :emoji_slight_smile:
 

Lorenzo

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Ich denk es ist ne gute Idee das mit der Kreissäge zu machen, für mich müssen so reduzierte und stilisierte Figuren sehr gleichmäßig sein.

Ich hab auch noch bisschen über selbstgemachte Figuren nachgedacht. Und hab für mich entschieden dass ich, übrigens auch aus dem gerade genannten Grund, die Figuren 8-eckig mach, mit Verjüngung in der Längsachse Bei ca. 3/4 der Höhe.

Gründe sind einmal die Griffigkeit der Figuren, und zweitens das Gesamtbild auf dem Schachbrett. Wenn die so schön in Reih und Glied stehen, wie auf dem Bild das du gezeigt hast, und sauber ausgerichtet sind, dann sehen die Figuren mit quadratischen Querschnitt echt schick aus. Im Spiel hab ich keine Lust die Figuren sauber auszurichten, und je näher man der runden Form kommt,umso mehr verzeiht das Auge eine weniger saubere Ausrichtung.

Ich glaub das hilft auch der Übersichtlichkeit und nem weniger anstrengenden Erfassen der Spielsituation.
 

Curby

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Ich baue ja die Spannreifen für meine Bassdrums aus Furnierstreifen selber. Jetzt ist bei der Endbearbeitung aufgefallen, dass sich bei einem ein Stück Dreck beim Verleimen eingeschlichen hat. Wie könnte man sowas am besten reparieren oder mit welchem Werkzeug? Irgendwie rauskratzen und neu verleimen?
 

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