Kleine Fragen, schnelle Antworten

WinfriedM

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"Weißöl". Diese kleine Ungenauigkeit finde ich auch verzeihlich, denn es gibt ja keinerlei Verwechslungsgefahr.
Da sehe ich eine große Verwechselungsgefahr, weil Weißöl eben auch fürs Ölen von Holz verwendet wird. Gab z.B. bei Ikea viele Jahre das SKYDD Holzöl für Küchenbrettchen, was 100% Weißöl/Paraffinöl war.

Wenn hier dann Tipps zu Weißöl gegeben werden, sucht jemand mit Google und kauft Paraffinöl. Wundert sich dann, dass da gar nichts weißlich wird und das Öl auch nicht trocknet.

Zum Thema: Ich hab auch schon mit Osmo Dekorwachs in weiß auf Eiche gearbeitet. Wenn man das nach dem Auftrag wieder wie bei einem Öl runterwischt, hat man weiß gefüllte Poren, was auch interessant aussieht und das Holz auch um einiges aufhält. Danach nochmal mit weiß pigmentiertem Öl behandelt, hilft dann weiter in Richtung heller. Bei den weiß pigmentierten Ölen gibt es große Unterschiede. Wer experimentiren will, kann auch Osmo Hartwachsöl farblos mit Osmo Dekorwachs mischen. So kann man den Weißgrad selber einstellen. Das Mischen ist offiziell von Osmo erlaubt.
 

Dukewood

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Für was sind die Längsfräsungen oder Schnitte unten in unserer Tischplatte? Hab ich so noch nicht gesehen. Auch Verzug minimieren?

Gruß IMG_20260119_133523.jpg
 

isso

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Ich finde den Hinweis mit dem Weißöl gut und werde darauf achten weiß pigmentiertes Öl zu schreiben. Bin mir aber nicht sicher wie ich das bisher ausgedrückt habe.

Ist egal, richtig ist richtig :emoji_wink:
 

happyc

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Einen a.d. Waffel
Jup. Bzw. Spannungen abbauen und damit die Kraft auf die Gratleisten (hier eher -schienen) bzw. deren Verschraubung verringern. Finde ich allerdings im Anbetracht der recht schmalen und nicht einmal durchgehenden Lamellen erstaunlich bis übervorsichtig.
Ich hab das schon bei ner 18mm dicken dünnen Tischplatte aus 35 mm breiten, keilgezinkten Lamellen gesehen..
 

fahe

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Coswig
, schaltet sein Hirn komplett aus
Nöh. Der weiß vielleicht, was Weißöl ist.

Wird ja - da nicht verharzend - auch gerne an Maschinen verwendet. Wäre halt maximal doof, an der Stelle mit einem weißpigmentierten Öl für Holzoberflächen anzukommen, dass zumeist aus einem großen Teil Leinöl besteht - nur, weil Du das Weißöl nennst. :emoji_wink:
 

Dukewood

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Jup. Bzw. Spannungen abbauen und damit die Kraft auf die Gratleisten (hier eher -schienen) bzw. deren Verschraubung verringern. Finde ich allerdings im Anbetracht der recht schmalen und nicht einmal durchgehenden Lamellen erstaunlich bis übervorsichtig

Oben gehen die Lamellen durch zwecks Optik. Sind quasi zwei Lagen Lamellen übereinander.
Da wurde mir allen Tricks gearbeitet.
 

Dietrich

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Hallo,

mit Weißöl haben unsere Dreher die Bankbetten der Drehbänke eingerieben, das hat nichts mit weiß pigmentiertem Öl zu tun, das Weißöl ist völlig farblos und baut zwischen Bankbett und Reitstock keine Schicht auf, was ja sehr wichtig ist.

Gruß Dietrich
 

WinfriedM

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Weißöl hat auch meine Thai-Masseurin immer genutzt, wenn sie mich durchgeknetet hat. Weiß pigmentiertes Holzöl hätte ich ihr übel genommen. :emoji_slight_smile:

Ich hab mir was abfüllen lassen für die Drehmaschine und Rostschutzzwecke. Hatte die im 10l Kanister da.
 

MarcBerlin

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Ist jetzt mal gut mit dem "Weißöl", oder? Jeder weiß, was jeweils gemeint ist
Oben gehen die Lamellen durch zwecks Optik. Sind quasi zwei Lagen Lamellen übereinander.
Damit heben sich alle Spannungen statistisch völlig auf. Wer weiß, wie es zu der Entscheidung mit den Längsnuten kam - nötig sind sie jedenfalls nicht. Richtig und wichtig dagegen sind die Langlöcher der Gratschienen. Was ich wieder nicht verstehe: Warum nimmt man an der Stelle - bei all dem sonst betriebenen Aufwand - Senkkopfscgrauen mit undefiniertem bis klemmendem Sitz auf dem Langloch? Da gehören Panhead-Schrauben hin.
 

predatorklein

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Hat zufällig jemand Erfahrung mit einer Centauro Compact 450? Taugt die was?
Moin

Stand bei einem Bekannten , der Instrumente gebaut hat .
Solide Maschine , taugt was .

Wir selbst haben eine C0 600 , sind zufrieden .

Die 600 mm Modelle kriegt man häufiger , auch von anderen Herstellern , um die 1000 - 1200 € .
Sind einfach massiver gebaut ( Rad 400/450 meist um die 150 Kilo , Rad 600 meist 250 - 300 Kilo ) .

Gruß
 

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bjoernbg

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Richtig und wichtig dagegen sind die Langlöcher der Gratschienen. Was ich wieder nicht verstehe: Warum nimmt man an der Stelle - bei all dem sonst betriebenen Aufwand - Senkkopfscgrauen mit undefiniertem bis klemmendem Sitz auf dem Langloch? Da gehören Panhead-Schrauben hin.
Bin ich blind? Ich sehe da auch Panhead…
 

Tom Trees

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Hat zufällig jemand Erfahrung mit einer Centauro Compact 450? Taugt die was?
Hallo. Meines Wissens war die kurzlebige CO 450 die erste Generation der leichten Blechbandsägen von Centauro.



Startrite, ein britisches Unternehmen, vertrieb diese Centauro CO/NL-Bandsägen unter eigenem Namen.

Wichtig zu wissen: Diese CO/NL-Maschinen haben keine untere Radverstellnabe hinten!

Ich würde versuchen, das Nachfolgemodell, die CO, zu finden.
Diese beginnt mit der Nummer 500.

Die CO600 dürfte leichter zu finden sein. Ich habe bisher nicht viele Maschinen mit 500-mm-Rädern gesehen, zumindest nicht auf der britischen eBay-Seite. Möglicherweise sind sie aber verbreiteter als man denkt.



Der teleskopierbare Sägeblattschutz wurde damals eingeführt, was nützlich sein könnte, falls Sie die Maschine nicht von hinten sehen können.
Zum Beispiel in Kleinanzeigen oder auf eBay usw.

Viel Glück bei der Suche!
Tom
 
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Dutrag

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Hi, gibt es noch andere zwangsangetriebene Exzenter außer Rotex, GET und BO6050? Hat jemand Vergleichserfahrungen zwischen Makita und Bosch und/oder Festool?
Und lieber einen der oben genannten oder einen pneumatischen Exzenter für GFK/Spachtel/MPX Birke wasserfest (eher grob)?
 

IngoS

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Hi, gibt es noch andere zwangsangetriebene Exzenter außer Rotex, GET und BO6050? Hat jemand Vergleichserfahrungen zwischen Makita und Bosch und/oder Festool?
Und lieber einen der oben genannten oder einen pneumatischen Exzenter für GFK/Spachtel/MPX Birke wasserfest (eher grob)?
Hallo,

Pneumatische Geräte sind von der Antriebsleistung her extrem ungünstig, haben einen grottenschlechten Wirkungsgrad.

Gruß Ingo
 

Johannes

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Hallo Dutrag,
Ingo hat da schon recht, aber bei Steinmetzen wird ziemlich viel mit Druckluft gearbeitet. Und zwar aus zwei Gründen, einmal, weil der Steinstaub sehr abrasiv ist und elektrische Antriebe gerne schädigt, andererseits weil oft mit Wasserkühlung gearbeitet wird und da Druckluft sicherer ist.
Ich würde einfach meine Rotex nutzen.

Es grüßt Johannes
 

Dutrag

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Hallo,

Pneumatische Geräte sind von der Antriebsleistung her extrem ungünstig, haben einen grottenschlechten Wirkungsgrad.

Gruß Ingo

Hallo Dutrag,
Ingo hat da schon recht, aber bei Steinmetzen wird ziemlich viel mit Druckluft gearbeitet. Und zwar aus zwei Gründen, einmal, weil der Steinstaub sehr abrasiv ist und elektrische Antriebe gerne schädigt, andererseits weil oft mit Wasserkühlung gearbeitet wird und da Druckluft sicherer ist.
Ich würde einfach meine Rotex nutzen.

Es grüßt Johannes
Wir haben aktuell Druckluft und ich würde gerne davon wegkommen. Aber bedenke ich, wie die Jungs teils mit den Werkzeugen umgehen und den ganzen Staub vom GFK und der Spachtelmasse, ist mir eine Rotex für den viel-vielfachen des Preises eines Pneumatikexzenters eigentlich zu schade. Deswegen interessieren mich v.a. kostengünstigere Alternativen zu Festool und es besteht die Frage, ob sie von der Leistung mit Pneumatik - in unserem Fall - mithalten können.
 

IngoS

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Hallo,

kommt natürlich auf alle möglichen Kriterien an, ob Druckluft für den Antrieb von Werkzeugen sinnvoll ist.
Mir ist dieser schlechte Wirkungsgrad mal bei einem Geradschleifer aufgefallen.
Die kabelgebunden haben so um die 500W. Beim Druckluftgerät schaffte der Kompressor mit gut 2kW Antriebsleistung es nicht soviel Druckluft zu erzeugen, dass der Schleifer dauerhaft betrieben werden konnte. Also benötigt dieses Druckluftwerkzeug mindestens viermal soviel Energie, wie das Elektrische.
Andere Kriterien können natürlich sein, Diebstahlgefahr, Langlebigkeit, Wartungsaufwand...

Gruß Ingo
 

Schreinersein

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Der stehende Steg hat einen Zapfen, der beid-
seitig oder umlaufend abgeplattet wird. Die
Brüstungskante sollte so schmal wie möglich
gehalten weden, um den Zapfen nicht zu stark
zu schwächen. 5-10 mm Anlagefläche reichen
oft schon aus. Die Breite des Keillochs sollte
maximal 1/3 der Zapfendicke betragen. Der
Zapfen sollte mindestens 3-mal so lang sein
wie der Keil breit ist, aber maximal 70 mm
hoch. Die Lochbreite ist am einfachsten zu er-
mitteln, wenn man zuerst den Keil anreißt.
Die =Online Suche ist Dein Freund. Quelle: https://www.tischler-schreiner-campus.de/uploadfiles/campus_stegverbindung_mit_keil_a4.pdf
 
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