Hocker mit runden Beinen

teluke

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Ich überlege jetzt mir den Famag Bohrmax Staketenbohrer zu besorgen.
Ich könnte mir vorstellen dass der funktioniert.

Hat da jemand Erfahrung?
 

teluke

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Ich denke dass da ein normaler Forstnerbohrer nicht funktionieren kann einfach weil die Bohrung schräg ist.
 

fried.chycken

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Doch, aber er braucht gute Führung. Ist kein Thema, eigentlich. Schablone drauf und los. Oder mit einer dicken Ständerbohrmaschine, ich geh in solchen Fällen auf die große Säulenbohrmaschine in der Schlosserei auf Arbeit.
 

Dutrag

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Ich denke dass da ein normaler Forstnerbohrer nicht funktionieren kann einfach weil die Bohrung schräg ist.
Naja, du hast ja die Schablone, die dein Werkstück schräg hält, bohren tust du an sich senkrecht. Mit entsprechendem Vorschub kein Problem (habe das sogar schon von Hand mit dem Akkuschrauber (mit Kickback-Schutz) gemacht).
 

teluke

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Ich kann mir das per Hand auf einer schrägen Fläche schlicht nicht vorstellen.

Natürlich habe ich eine Schablone die das Werkzeug schräg hält.
Das ändert aber nichts daran dass der Bohrer das Werkstück nur mit einer Seite anbohren muss.

Mit dem Bohrmax kann ich mir das vorstellen einfach weil zu dem Zeitpunkt wenn die Schneiden das Werkstück treffen im Zentrum schon eine Führung ist.
 

Dutrag

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Ich kann mir das per Hand auf einer schrägen Fläche schlicht nicht vorstellen.
Vorteil des Unwissenden; ich wusste nicht, dass man es nicht kann/nicht machen sollte und habe es einfach gemacht. :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
Mir war schon etwas mulmig dabei, aber mit dem Bormax 2.0 (ohne Führungsbohrer) ging es gut.
 

teluke

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Du setzt einen Forstner mit der Hand gerade von oben auf eine geneigte Fläche auf ohne dass die Zentrierspitze Kontakt mit dem Werkstück hat und bekommst so saubere Bohrungen hin?

Respekt.
Das würde ich nichtmal versuchen.
 

Dutrag

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Du setzt einen Forstner mit der Hand gerade von oben auf eine geneigte Fläche auf ohne dass die Zentrierspitze Kontakt mit dem Werkstück hat und bekommst so saubere Bohrungen hin?

Respekt.
Das würde ich nichtmal versuchen.
Jain, laufender Forstner. Gab beim MPX minimalen Ausriß in der ersten Schicht.
 

Kerstenk

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Ich denke dass da ein normaler Forstnerbohrer nicht funktionieren kann einfach weil die Bohrung schräg ist.
hast Du keine Ständerbohrmaschine? Denn damit geht das. Ich bohre mit Forstern in Kugeln am Rand, also etwa 45° Winkel in Buche, kein Problem, Kanten sind richtig sauber. Geht vielfach schneller als fräsen.
 

teluke

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Nein, habe ich nicht, nur einen Bohrständer und eine kaputte Quadrill :emoji_rage:

Ich besorge den Staketenbohrer und denke das ist der Richtige.
Einen Forstner mit 30mm habe ich eh nicht, müsste ich also auch erst kaufen.
Den Staketenbohrer kann man ja auch mit einer kurzen Spitze ausrüsten und dann wird er auch zum normalen Forstner.
 

agnoeo

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Wood Owl Spiralbohrer wären noch eine Option mal zu testen, da gibt es aber unterschiedliche Modelle. Die sollen ganz gut sein und sind für Bohrmaschinen ausgelegt.

Gruß, David
 

wirdelprumpft

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hab das mal mit Akkuschrauber + 30 mm Forstnerbohrer getestet.
Gerade anbohren und dabei in 2 Richungen kippen klappt in Buche erstaunlich gut.
Besser wenn man das Werkstück fest spannen würde......
Frei auf der Bohrerkante ansetzen geht nicht.
 

IngoS

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Hallo,

in irgendeinem anderen Zusammenhang habe ich die Schrägbohrungen so gemacht.

Schablone auf der Langlochbohrmaschine, geht aber genau so gut mit dem Bohrständer, zumal der Schrägungswinkel für die Beine wesentlich geringer ist.
Hinter die Multiplexschablone ein Brettchen geklemmt um Ausrisse zu vermeiden.



IMG_20250710_185207.jpg

IMG_20250710_185017.jpg

Schablone auf das Werkstück klemmen und mit Forsterbohrer von Hand bohren.
Dabei die Schablone für den Hocker unter 45° ausrichten, damit das Bein in beide Richtungen schräg steht.
IMG_20250710_184932.jpg

Fertig.

IMG_20250710_184910.jpg

Gruß Ingo
 

teluke

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Ein Problem beim Bohren der Gratleisten ist halt die dass die Beine einmal rechts, einmal links und jeweils noch nach außen geneigt sein müssen.
Das würde wohl auf der Langloch noch umständlicher als mit dem Bohrständer.

Ich werde aber morgen, wenn ich dazukomme, meine Schablone an die Langloch bringen und schauen wie sich das machen ließe.
Wenn es möglich ist die Schablone um 990° zu kippen könnte das sogar klappen.
 

brubu

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Wenn du ungleiche Schrägen hast die Schablone länger lassen, 2 verschiedene Bohrbereiche mit Anschlägen einrichten und die Schablone jeweils passend verschieben. So kompliziert kann das nicht sein, bei uns haben früher sehr einfach eingerichtete Dorfschreiner Stabellenbeine schräg eingebohrt. Auch durch die Gratleisten.
 

flüsterholz

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Ja,aber mit Bohrleier und nur einem Anschlag auf dem 45° Winkel. Ich glaube, das ist einfach nicht seins. Wobei, 30mm mit der Bohrleier ist auch nicht so einfach. Bis 24, 26 klappt das noch ganz gut. 30 ist schon eine Herausforderung in Buche.
 

teluke

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Wenn du ungleiche Schrägen hast die Schablone länger lassen, 2 verschiedene Bohrbereiche mit Anschlägen einrichten und die Schablone jeweils passend verschieben. So kompliziert kann das nicht sein, bei uns haben früher sehr einfach eingerichtete Dorfschreiner Stabellenbeine schräg eingebohrt. Auch durch die Gratleisten.
Die Schablone habe ich ja gemacht, und die ist auch völlig ok.
Darin liegt die Gratleiste bei der ersten Bohren 45° links und bei der 2. dann 45° rechts.
Die Schablone selbst ist um 16° geneigt.

Ich mache später mal ein Foto davon.

Die Schablone bleibt dabei fix eingespannt.
 
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