Heben von Lasten am Arbeitsplatz

Daniboy

ww-robinie
Registriert
22. Februar 2017
Beiträge
1.587
Weil das in einem anderen Faden gerade ein Randthema war, tät mich interessieren
wie ihr das in euren Betrieben so hält:

Ich habe gelesen, dass weibliche, jüngere und ältere Mitarbeiter aus rechtlichen Gründen nicht so schwer heben dürfen.
Männer im leistungsfähigsten Alter dürfen offenbar am meisten heben.
Frauen wären daher für häufigere schwere Arbeit (heben über 10kg) nicht einsetzbar.

Rein interessehalber gefragt, kommt in euren Jobs ein heben von Lasten über 10kg (zB 11kg) häufig vor,
oder sind die Arbeitsgänge inzwischen weitgehend unterstützt.
 

Besserwisser

ww-robinie
Registriert
16. August 2010
Beiträge
2.931
Ort
NRW
Interessant. Auch und vor allem, inwiefern so eine Tabelle empfohlener Grenzwerte bindend oder richtungsgebend ist.
Wir hatten die Tage die Dis wegen der Zimmerin. Wenn man die Tabelle berücksichtigt, wäre es schlichtweg dumm, eine Frau als Azubi oder Gesellin einzustellen.
 

Gelöscht Mitglied 91199

Gäste
Ich hab mir das jetzt nicht angesehen aber vermutlich sind das wieder total tolle Tabellen, die vermutlich auch ihren Sinn haben aber in der Praxis völlig unmöglich einzuhalten sind.
Wenn ich mit meinem Kollegen zusammen ein Carport richte (er 55 , ich Mitte 30) und wir richten die Gebinde, soll ich dann weiter mittig anfassen, damit er nicht so viel trägt? Ist doch absurd... Was machen dann Umzugsunternehmen?
Es sollten Mal lieber praxisnahere Lösungen her, wie beispielsweise ein früheres Renteneintrittsalter für Handwerker. Geht ja in anderen Berufen auch (Berufsfeuerwehr, Pilot, Soldat)
Es ist leider immer das gleiche, irgendwelche Bürotypen denken sich tolle Lösungen aus. M.e.n muss man einfach akzeptieren, dass gerade Zimmerei und Tischlerei 1. Gefährlich ist und zweitens zu Lasten des Körpers geht. Dem könnte man sinnvoll entgegen wirken, indem man sagt: OK, ihr dürft das maximal 25 Jahre machen, dann ab in die Rente o.ä. dann wäre auch das Nachwuchsproblem gelöst, da der Job attraktiver wäre.
Momentan ist es ja so: der Job ist gefährlich, er ist anstrengend, gesundheitsschädlich und er ist mittelmäßig bezahlt.
Zum Ausgleich hat man aber höhere BU Beiträge und das Renteneintrittsalter wird hoch gesetzt.

Wenn ich an die ganzen Sicherheitsvorschriften denke, die man nahezu nicht einhalten kann, bloß damit nachher eindeutig ein Schuldiger gefunden werden kann und die BG bloß nicht zahlen muss. Als Chef würde ich durchdrehen, dass ich gezwungen werde in eine Versicherung einzuzahlen, die niemals eine Leistung für mich erbringen wird.
Für uns Angestellte ist es ja gut und ich will die Berechtigung auch nicht abstreiten aber die Umsetzung ist katastrophal.

Nur um Unstimmigkeiten vorzubeugen:

Es geht mir nicht darum diesen Organisationen ihre Daseinsberechtigung abzusprechen aber Lösungen, die umsetzbar sind und nicht ein arbeiten nahezu unmöglich machen wären wünschenswert
 

Besserwisser

ww-robinie
Registriert
16. August 2010
Beiträge
2.931
Ort
NRW
Sehe ich auch so.
Zur ursprünglichen Frage:
Bei uns muss immer wieder schwer gehoben werden, getragen eher selten.
Wennd a eine Mitarbeiterin nur 13 Kg darf, dann ist die schlicht unbrauchbar.
Gerade auf Montage sind Arbeitstische von über 100kg daily business. Natürlich nicht den ganzen Tag, aber 2-6x. Die müssen dann nicht wirklich getragen werden, aber um nach der montage an den Verwendungsplatz zu kommen, müssen die beim Rutschen auch ein wenig angehoben werden. Sonst gibts Kratzer im Fußboden.
 

tomkaes

ww-robinie
Registriert
3. Oktober 2009
Beiträge
4.494
Alter
61
Ort
Eifel
Wenn ich an die ganzen Sicherheitsvorschriften denke, die man nahezu nicht einhalten kann, bloß damit nachher eindeutig ein Schuldiger gefunden werden kann und die BG bloß nicht zahlen muss. Als Chef würde ich durchdrehen, dass ich gezwungen werde in eine Versicherung einzuzahlen, die niemals eine Leistung für mich erbringen wird.
Für uns Angestellte ist es ja gut und ich will die Berechtigung auch nicht abstreiten aber die Umsetzung ist katastrophal.

Jannik, grundsätzlich gebe ich dir recht.
Solange aber der (2019?) Jahresbericht der HolzBG ausweist, das sie mehr als 25 Vierkantwellen / Klappenwellen an Hobelmaschinen stillgelegt haben und Anschlagmittel, die nur noch durch wenige Fäden an der Selbstauflösung gehindert wurden, aus dem Verkehr gezogen haben, kann ich im Sinne verantwortlich agierender Firmeninhaber an dem System kein grundsätzliches Problem erkennen.
 

Gelöscht Mitglied 91199

Gäste
Jannik, grundsätzlich gebe ich dir recht.
Solange aber der (2019?) Jahresbericht der HolzBG ausweist, das sie mehr als 25 Vierkantwellen / Klappenwellen an Hobelmaschinen stillgelegt haben und Anschlagmittel, die nur noch durch wenige Fäden an der Selbstauflösung gehindert wurden, aus dem Verkehr gezogen haben, kann ich im Sinne verantwortlich agierender Firmeninhaber an dem System kein grundsätzliches Problem erkennen.
Moin,

Über solche Sachen brauchen wir nicht reden, das meinte ich mit: ich will die Daseinsberechtigung nicht komplett in Frage stellen.
Um Mal Beispiele zu nennen, mir geht es um solche Sachen:

Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass es keine Frage von Glück ist, ob man Hautkrebs bekommt oder nicht, sondern nur eine Frage der Stunden, die man in der Sonne zubringt. Natürlich gibt es da noch Unterschiede von Mensch zu Mensch aber durch die Bank lässt sich sagen nach 40 000 Stunden in der Sonne hat man Hautkrebs ( nagelt mich nicht auf die Zahl fest, die weiß ich nicht mehr)
Daraus resultiert natürlich, dass Zimmerleute, Dachdecker und Gärtner ein erhöhtes Risiko haben. Die Lösung der BG war, dass es Vorschrift ist mit langen Klamotten und Hut zu arbeiten und der Chef verpflichtet wird Sonnencreme zu stellen. Schon ist es unmöglich das als Berufskrankheit durchzukriegen, obwohl in der Praxis unmöglich durchzuziehen.

Oder ein bekannter von mir ist Zimmermann. Die haben das Dach einer alte Scheune geflickt und alle Sicherheitsvorschriften eingehalten. Als sie fertig waren fiel ihnen auf, dass noch irgendwas vergessen wurde.
Mein bekannter ist hoch und hat das geholt und natürlich ist genau da eine der Dachplatten gebrochen, die als alles abgesichert war natürlich gehalten hat.
Er ist also durchmarschiert und hat sich mehrere Wirbel gebrochen.
Zwei Jahre später kam die BG und wollte 200 000 Euro vom Chef.
Da Frage ich mich natürlich schon, weshalb er die ganze Zeit eingezahlt hat. Natürlich hätte man das alles nochmal aufbauen können aber seien wir Mal ehrlich:
Handwerker sind durch die Bank Neandertaler und das kriegt man auch nicht raus. Niemand aber auch wirklich niemand, den ich kenne hätte wieder alles aufgebaut und der Chef kann ja schon Mal gar nichts dafür.
Und genau so ist es mit dem Tragen von schweren Lasten. Wenn jemand vorbei kommt und fragt wie man denn das schwere Holz da hoch bekommt ohne Kran, dann gibt's zu 90% ein kehliges Gelächter und irgendeinen Sau dummen Spruch à la : wieso jeder eine Seite oder vier Mann vier Ecken, wir sind ja zimmerMÄNNER. Und ich will mich da nicht Mal komplett raus nehmen, weil es mir ja auch richtig Bock macht Mal zu buckeln oder zu turnen, obwohl ich weiß, dass es gefährlich oder schädlich ist.
Deshalb sollte man tunlichst probieren Lösungen zu finden, die die Handwerker auch gerne umsetzen und nicht irgendwas oktroyieren, was überhaupt nicht angenommen wird, wie beispielsweise Helme beim richten mit Kran...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

seschmi

ww-robinie
Registriert
23. Mai 2008
Beiträge
2.102
Ort
Mittelfranken
Man muss genau hinschauen, was Grenzwerte für Unbedenklichkeit sind, und was verboten ist. Das ist deutlich verschieden.
Was die BG für unbedenklich hält, kann man als Arbeitgeber einfach geschehen lassen. Wenn die Lasten höher liegen, muss man das in der vorgeschriebenen Gefährdungsanalyse berücksichtigen und ggf. Maßnahmen definieren, um das Risiko zu senken. Es bedeutet aber nicht, dass es verboten ist. Maßnahmen können vieles sein: Von Schulung über Organisation bis Kran.

Zum Thema „unmöglich einzuhalten“ - das ist ja oft eine Frage des Willens und der Kosten. Der eine findet es unmöglich, eine Klappenmesserwelle zu verschrotten, der andere, ein Kran beim Carportbau einzusetzen. Bei den Maurern sieht man inzwischen überall Hebeeinrichtungen für die schweren Steine, oder die Steinformate wurden so geändert, dass sie unter den Grenzen sind. Das war früher auch unmöglich.

Zu Janniks Bemerkung zur Frührente: Erstens hast Du nichts davon, wenn Du mit 50 in Rente gehst und der Rücken ist hin. Dann musst Du halt nicht mehr arbeiten, trotzdem tut es noch 40 Jahre weh. Zweitens kannst Du für das Geld, dass das kostet, jedem Handwerker mehrere persönlicheHeberoboter zur Seite stellen. Bei 15 Jahren früher in Rente reden wir über eine halbe Million oder mehr pro Person.
 

Macchia

ww-robinie
Registriert
2. Mai 2014
Beiträge
6.582
Ort
Corsica
10 kg ist praxisfremd.
Da wiegt meine Werkzeugtasche schon mehr.

30 kg sollten schon drin sein.
Ist ja auch die Frage in welchem Takt ich das bewerkstelligen muss.
Türen setzten in einer Wohnsiedlung super Sache und dann 10 kg....
Da wäre der BER noch schnell fertig gewesen dagegen.

und 30 kg an einem Henkel ist auch was anderes als ein sperriges Teil in einem engen Treppenhaus mit gleichem Gewicht.

Zu meiner Zeit als ich ausgelernt habe..... waren es noch 40kg! (das war zuviel)

Das wichtigste ist der richtige Ausgleichssport wie schwimmen aber wer hat dazu noch die Disziplin wenn man von der Arbeit kommt.

wie wichtig das gewesen wäre sehe ich jetzt nach Leistenbruch und Dauerrückenschmerzen wobei letzteres auch vom
Sport kommt...:emoji_anguished:
 

Gelöscht Mitglied 91199

Gäste
Man muss genau hinschauen, was Grenzwerte für Unbedenklichkeit sind, und was verboten ist. Das ist deutlich verschieden.
Was die BG für unbedenklich hält, kann man als Arbeitgeber einfach geschehen lassen. Wenn die Lasten höher liegen, muss man das in der vorgeschriebenen Gefährdungsanalyse berücksichtigen und ggf. Maßnahmen definieren, um das Risiko zu senken. Es bedeutet aber nicht, dass es verboten ist. Maßnahmen können vieles sein: Von Schulung über Organisation bis Kran.

Zum Thema „unmöglich einzuhalten“ - das ist ja oft eine Frage des Willens und der Kosten. Der eine findet es unmöglich, eine Klappenmesserwelle zu verschrotten, der andere, ein Kran beim Carportbau einzusetzen. Bei den Maurern sieht man inzwischen überall Hebeeinrichtungen für die schweren Steine, oder die Steinformate wurden so geändert, dass sie unter den Grenzen sind. Das war früher auch unmöglich.

Zu Janniks Bemerkung zur Frührente: Erstens hast Du nichts davon, wenn Du mit 50 in Rente gehst und der Rücken ist hin. Dann musst Du halt nicht mehr arbeiten, trotzdem tut es noch 40 Jahre weh. Zweitens kannst Du für das Geld, dass das kostet, jedem Handwerker mehrere persönlicheHeberoboter zur Seite stellen. Bei 15 Jahren früher in Rente reden wir über eine halbe Million oder mehr pro Person.
Das klingt ja alles total toll mit den Kränen und den Heberobotern aber du bist doch auch vom Fach und weißt, was ein popeliges Carport jetzt schon kostet. Dann rechne nochmal die Kranstunden dazu und erkläre mir, wie sich ein normaler Mensch dann noch einen Handwerker leisten soll?!
Das Problem ist allumfassend und würde die großen Betriebe komplett kaputt machen, da sich dann zwei Soloselbständige zusammen tun und das Ding für die Hälfte aufstellen, weil sie nicht der BG unterliegen.
Bezüglich Rente weiß ich auch nicht, wie du auf über eine halbe Million kommst. Ich komme da bei 1,5 tausend Euro angenommener Rente Mal 12 Mal 15 auf 270 000. Viel Geld klar aber warum geht das in anderen Berufen auch? Warum werden meine Steuergelder dafür verwendet, dass Soldaten früher in Rente gehen können, obwohl ich dem ganzen laden eh kritisch gegenüberstehe? Es scheint ja zu gehen, man muss nur wollen.

Bezüglich rücken erstmal kaputt hast du natürlich recht. Wobei ich meistens sehe, dass das erst ab fünfzig losgeht
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Macchia

ww-robinie
Registriert
2. Mai 2014
Beiträge
6.582
Ort
Corsica
Daraus resultiert natürlich, dass Zimmerleute, Dachdecker und Gärtner ein erhöhtes Risiko haben.
ich weiß nicht wie es in D auf Baustellen zugeht.
Hier laufen Maurer, Strassenarbeiter, Dachdecker etc. alle ohne Shirt rum.
Da frage ich mich jedesmal ob die von Hautkrebs noch nichts gehört haben.
Abgesehen davon das, dass einen sch..ß Eindruck macht.

Nach >20 Jahren Bergsteigen (mein 2. Job) flüchte ich vor der Sonne wo es nur geht im übrigen
gilt hier die Regel mehr als max. 20-25 % vom Körpergewicht sollte der Rucksack nicht wiegen...

Als sie fertig waren fiel ihnen auf, dass noch irgendwas vergessen wurde.
fällt jetzt unter die Rubrik: nach der Schlacht ist jeder General...:

Als Nachbarschaftsgefälligkeit beim Schornstein reinigen* oder bei Montagearbeiten in schwer zugänglichen
Situationen konnte ich mir schon oft ein Stückchen Sicherheit dazu gewinnen in dem ich mit einer Steinschleuder eine
Angelschnur über (z.B.) ein Dach geschossen und daran ein Kletterseil hoch/darüber gezogen habe...
Simpel, natürlich war ein Klettergurt auch dabei.
Geht natürlich nur über eins, zwei Stockwerke und man sollte möglichst nicht die Fenster treffen...

* auf Korsika die große Ausnahme das hier an Stufen oder Fixpunkte gedacht wurde.
Alles Free-Solo am besten noch mit einem Pastis in der Mittagspause (Rotwein ist sowieso immer dabei)
 

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
2.440
Ort
CH
Hallo zusammen
Wir haben jetzt genug theoretische Antworten gelesen. Ich empfehle, bei jenen Leuten die finden Vorschriften könne man problemlos einhalten,
einmal strickt nach Vorschrift zu arbeiten. Das heisst Kräne, Hebebühnen, Leute mit Sicherungsmaterial, Sicherheitspersonal ohne Ende, immer
schön nach Vorschrift, dann dürfen diese Leute einmal privat vom eigenen Geld den übertriebenen Aufwand bezahlen. Dann schauen wir
weiter............................................................................
Wie ist es denn mit dem Sport? Wenn ich da schaue wieviel Unfälle, insbesondere im Leistungssport akzeptiert werden? Wenn ein Betrieb
so viele Berufsunfälle verzeichnet wie teilweise Angestellte mit Leistungssport verursachen, dann sage ich schon lange, solche Betriebe würden
längst von Amtes wegen geschlossen.
Gruss brubu
 

reo

ww-birnbaum
Registriert
11. August 2012
Beiträge
209
Ort
CH
Ja die lieben Vorgaben was wer Heben darf. Völlig Praxisfremd. Alleine Wenn jemand Haustüren Baut so wie wir z.B. Da hat aber jedes Türblatt 80kg und mehr. Also bei einer Überbauung Trägt man da gerne mal den ganzen Tag Türen. Und jeder weiss mehr als zu zweit kriegt man da nichts durch das Treppenhaus. Und ja der Lift darf natürlich auch nie benutzt werden. Also jeder der mir da in der Firma kommt wegen das müsse man einhalten sol mir mal zeigen wie er das macht. Die selben die diese Tabelle erstellen, sind auch die, die immer mehr Vorschriften zu Brandschutz usw. machen. Und da wird dann auch immer alles schwerer.

Ein Normmaler Schrank ohne Türen wiegt zusammengebaut ja schon mehr als was die da angeben. Diese Tabellen hatt also jemand ohne Ahnung vom Gewerbe erstellt.

Gruss René
 

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
2.440
Ort
CH
Früher gab es bei uns die Aussage ab einem bestimmten Gewicht nicht mehr allein. Ab welchem Gewicht weiss ich nicht mehr.
Wir haben gewitzelt, dann spielt es keine Rolle, einfach mehr als 1 Mann....
Ach ja und die Gleichberechtigung der Frauen kommt auch wieder zu kurz.........

Gruss brubu
 

tomkaes

ww-robinie
Registriert
3. Oktober 2009
Beiträge
4.494
Alter
61
Ort
Eifel
Bezüglich rücken erstmal kaputt hast du natürlich recht. Wobei ich meistens sehe, dass das erst ab fünfzig losgeht

Ab 14 Schulferien im Hochbau Taschengeld aufgebessert.
Zement auf Paletten (nix Container); Sack damals: 50 kg.
Transportbeton unbekannt; mischen mit Zwangsmischer, 9 Std. Tag, 6 Tage Woche.
Probleme LWS: ab 17, mit 28 Berufsverbot durch Orthopäde, mit 55: MRT beide Kniegelenke Menisken Totalschaden ...
 

U.Tho

ww-robinie
Registriert
18. November 2020
Beiträge
3.123
Alter
60
Ort
Thüringen
Das Gewicht alleine ist nicht entscheidend, manchmal macht es Sinn, vorher etwas länger nachzudenken - wie packe ich das an. Falsch anpacken hat mir vor 20 Jahren schon einen Bandscheibenvorfall eingebracht, dabei war das Teil noch nicht mal so schwer.
 

Gelöscht Mitglied 91199

Gäste
Ab 14 Schulferien im Hochbau Taschengeld aufgebessert.
Zement auf Paletten (nix Container); Sack damals: 50 kg.
Transportbeton unbekannt; mischen mit Zwangsmischer, 9 Std. Tag, 6 Tage Woche.
Probleme LWS: ab 17, mit 28 Berufsverbot durch Orthopäde, mit 55: MRT beide Kniegelenke Menisken Totalschaden ...

Das soll jetzt nicht doof klingen aber natürlich gibt es fälle, wo der Körper nicht so mit macht, wie bei anderen. Bisher hatte ich Glück.
War es auch dein Glück? Also hat es dich beruflich dahin gebracht wo du jetzt bist oder besteht da kein Zusammenhang? (Nur aus Interesse)
 

Lico

ww-robinie
Registriert
9. August 2019
Beiträge
1.313
Ort
Ostheide
Ausgearbeitet werden die Verordnungen eigentlich von denen, die auch die Reha-Maßnahmen, Umschulungen und Renten wg. Arbeitsunfähigkeit zahlen.

Lico
 

Gelöscht Mitglied 91199

Gäste
Für alle mit Problemen mit dem Bewegungsapparat (auch prophylaktisch):
Liebscher und Bracht auf YouTube - kann ich wärmstens empfehlen!
https://www.youtube.com/c/LiebscherBrachtDieSchmerzspezialisten/videos
Ich hab manchmal das Gefühl, dass sitzen das neue rauchen ist. Wenn ich meinen Opa und meinen Vater vergleiche (Opa Zimmermann, Papa Schulleiter)
Papa: 3 Bandscheibenvorfälle, zwei neue Hüften, quasi alles in Arsch

Opa 93: macht noch Klimmzüge

Die Beschaffenheit des eigenen kadavers spielt halt auch ne Rolle.
Wie gesagt nur sitzen ist bestimmt genau so ungesund
 
Oben Unten