@MTrp , vielleicht kannst du ja einen Grundriss deiner Werkstatt und die geplanten Maschinen und sonstige Einrichtung zeigen? Ich denke, damit lassen sich mögliche Optionen viel besser besprechen.
Ich habe vor drei Jahren eine Gemeinschaftswerkstatt eingerichtet und war wirklich erstaunt wie viel sich durch geschickte Planung erreichen lässt. Wir haben 32 m² und konnten dort eine ältere kombinierte FKS ( Bernardo SF2300, ähnlich Holzmann SF2) mit 2,30m Schlitten und 2,50m Besäumlänge unterbringen. Eine Größe, die am Anfang völlig utopisch erschien. Die Säge nimmt auf den ersten Blick ein Drittel der Werkstatt ein, aber der Raum, den man vor und hinter der Säge braucht, konnten wir hervorragend doppelt nutzen. Ebenso den Platz an der Wand über der Säge und unter der Tischverbreiterung. Der Auslegertisch ist mit wenigen Handgriffen abgenommen, wenn wir etwas mehr freie Fläche brauchen. Ich bin immer noch sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Dein Bedarf scheint ja schon vorwiegend Möbelbau zu sein. Ich denke da kann eine FKS ihre Vorteile voll ausspielen.
Bestimmt ist dein Raum anders und vermutlich eine kleinere Säge passender. Der Platzbedarf einer ordentlichen TKS dürfte meiner Meinung aber kaum weniger sein als der einer kleinen Formatkreissäge. Das Material muss ja immer vor und hinter die Säge passen. Die günstige Bernardo gäbe es sogar mit nur 1,25m Schlitten. Und auch für FKS gibt es Fahreinrichtungen um sie bei Bedarf zu bewegen.
Bzgl. kleine Teile:
Ich säge auch regelmäßig kleine Teile für Schatullen etc. Vor kurzem erst habe ich 60 15cm lange Stücke aus 2,60 Vierkantholz gesägt. Das ging ratz fatz. Parallelanschlag eingestellt und zurück gezogen. Ganze Leiste auf den ausgezogenen Ausleger gelegt und dann Nachschieben, durch, nachschieben, durch, usw. Nächste Leiste aufgelegt und weiter. Wenn du nicht vorhast täglich mehrere Stunden kleinste Teile zu sägen, sehe ich im Hobbybereich kein Problem bzgl Ergonomie / Kraftaufwand.