Wer hat sich bewusst für eine (gute) TKS statt einer FKS entschieden?

Heener

ww-robinie
Registriert
19. September 2021
Beiträge
3.143
Alter
54
Ort
Thüringen 98631
Auf der Metabo 1688 kann man 4m-Bohlen besäumen, wenn Platz, Rollständer (wie heißen die Dinger richtig?) oder Tische dahinter vorhanden sind.
Da zeigt sich der Vorteil, dass man das Gerät für solche Einzelaktionen einfach mal rausstellen kann.
Ich habe die Gelegenheit, durch Umrücken der Maschinen und Werkbank sowie das Öffnen einer Tür dies in der Werkstatt machen zu können.
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.096
Ort
Ebstorf
TKS jedenfalls nur inkl. Schlitten/Schiebe-Tisch kaufen.
Hallo,

das kann ich nur unterstreichen.
Ich habe an meiner Säge den Panhans Schiebetisch.
1,5m Auflage neben dem Sägeblatt und 2,5m Querschnittlänge.

IMG_20260127_163235.jpg

Das Führungsrohr für den Schiebetisch ist je nach Bedarf leicht zu verschieben. Weiter durch, ist es einem nicht im Weg, aber bei Plattenzuschnitt vorgezogen, 1,25m Querschnitt möglich.
IMG_20260127_163541.jpg

Das 2,5m Besäumbrett hängt an der Wand.
IMG_20260127_163635.jpg

Es wird nur bei Bedarf eingeschoben.
So bleibt die Säge recht kompakt.
IMG_20260127_163820.jpg

Gruß Ingo
 

hlzbt

ww-robinie
Registriert
1. Dezember 2021
Beiträge
663
Ort
irgendwo
Zuletzt bearbeitet:

Handjive

ww-robinie
Registriert
9. April 2017
Beiträge
617
Ort
56348 Patersberg
: Kann man kleine Teile vernünftig auf einer FKS bearbeiten oder passt das nicht so recht zusammen? Mit einem Schiebeschlitten auf einer TKS geht das nämlich schon gut und sicher. Verwendet Ihr auf der FKS auch manchmal einen Schiebeschlitten zum Sägen von Kleinteilen?
Kleine Teile lassen sich sogar sehr gut damit bearbeiten, vor allem wenn man Fritz und Franz benutzt.
Das geht auf einer FKS sogar noch besser als auf einer Tischkreissäge.
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
7.973
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Kleine Teile lassen sich sogar sehr gut damit bearbeiten, vor allem wenn man Fritz und Franz benutzt.
Das geht auf einer FKS sogar noch besser als auf einer Tischkreissäge.
Hallo,
da möchte ich ein klein wenig widersprechen. Bei meiner Hammer B3 sind links vom Sägeblatt ca 6mm Luft und rechts ist auf Grund der nicht perfekten Schwenkmechanik eine recht große Fase an der Tischeinlage.
Das muss aber nicht an jeder Säge so sein. Ich behelfe mich, in dem ich für Kleinigkeiten meine Metabo 5348 auf die Hammer stelle.

Es grüßt Johannes
 

Lorenzo

ww-robinie
Registriert
30. September 2018
Beiträge
8.725
Ort
Ortenberg
Das geht auf einer FKS sogar noch besser als auf einer Tischkreissäge.
Das ist einfach falsch.
Und guter Punkt Johannes. bei Kleinteilen auf dem Schiebeschlitten der in den Tischnuten geführt wird gibt's auch noch ausrichtete Ergebnisse weil das Werkstück unten und hinten gestützt wird. Und keine Klemmer zwischen Tischeneinlage und Sägeblatt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Daniboy

ww-robinie
Registriert
22. Februar 2017
Beiträge
2.693
Ort
AT
...Bei meiner Hammer B3 sind links vom Sägeblatt ca 6mm Luft und rechts ist auf Grund der nicht perfekten Schwenkmechanik eine recht große Fase an der Tischeinlage... Ich behelfe mich, in dem ich für Kleinigkeiten meine Metabo 5348 auf die Hammer stelle.

Ich behalf mir bei der Hammer bei Kleinstteilen oft so, dass ich den Spalt zwischen Sägeblatt und Einlage einfach abgeklebt habe mit dünner Folie. Das ging recht gut, da wird auch der Schlitten nicht behindert und gleitet darüber.

Bei Bedarf kann man auch den Queranschlag entsprechend mit einem Opferholz etwas verlängern, so, dass er das Werkstück links und rechts unterstützt.

Und natürlich ggf einen Abweisekeil mit Magneten so am Tisch platzieren, dass er die Kleinteile vom Sägeblatt wegführt und in die Kiste fallen lässt mit den fertigen Teilen.
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
7.973
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Hallo,
ich vermute wir müssen mal abklären, was kleine Teile sind. Bei sind kleine Teile zum Beispiel: 38x25mm aus 16mm POM und davon dann 20-50 Teile. Das schneide ich nicht auf der Hammer B3, das geht auf einer kleinen Tischsäge mit Schiebeschlitten, wie Lorenzo ihn gezeigt hat, wesentlich angenehmer.

Es grüßt Johannes
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
7.973
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
das ist eigentlich Schei... egal was das für uns bedeutet.
Die Frage ist, ob MTrp jetzt weiter gekommen ist mit der Entscheidung?
Die Frage war nach bewusster Entscheidung für eine TKS?
Hallo Thomas,
wenn du den letzten Beitrag von @MTrp gelesen hast, fragt er dort:
Kann man kleine Teile vernünftig auf einer FKS bearbeiten oder passt das nicht so recht zusammen?
Also ist die Frage was klein bedeutet schon relevant.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Säge von @bello interessant sein könnte:
Danach kamen eine neue Altendorf WA 6 mit 2600er Schlitten, als der Platz geringer wurde eine neue Bernardo 1600 N und dieser folgte als Übergangslösung eine gebrauchte Sicar Kombi mit 1500er Schlitten, aber Besäumlänge 1950 mm. Der Übergang hält noch an.
Wie es da mit kleinen Teilen aussieht weiß ich aber nicht.

Es grüßt Johannes
 

bello

ww-robinie
Registriert
21. Mai 2008
Beiträge
9.952
Alter
68
Ort
Koblenz
Hallo Johannes,

ich kann recht wenig mit der Kleinteilediskussion anfangen. Natürlich habe ich schmale Leisten und kleine Rechtecke geschnitten, aber ohne große theoretische Diskussion, wenn ich vor der Maschine stand, sah ich den Weg.

Ich habe nie wahnsinnig viele gleich große Stücke geschnitten für Frühstücksbrettchen in Schachbrettoptik. Obwohl das eine unproblematische Arbeit auf der FKS wäre, dann kommt eben bei den quadratischen Stücken ein Abweiser auf den Maschinentisch.

Für kleine reine Bastelarbeiten wäre dann wohl eher eine Säge bei Proxxon zu finden.


Bei meiner aktuellen Sicar sähe es ums Sägeblatt so aus.





20260112_152303.jpg

Die Säge hat dann noch eine Besäumlänge von 1950mm bei 1500er Tisch, zusätzlich ist noch eine Fräse integriert.

Ich hatte auch immer eine Tauchsäge mit Schiene.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

syntetic

ww-robinie
Registriert
4. Juli 2021
Beiträge
634
Ort
Franken
Kannst Du mir bitte sagen, wie Du eine Besäumelänge erreichst, die länger als Dein Schiebetisch ist?
Entscheidend ist doch nicht die Länge des Schiebetischs, sondern dessen Verfahrweg. Das Brett kann ja hinten überstehen, solange der Schiebetisch weit genug nach vorne fährt.

Die meisten Diskussionen drehen sich darum, was man mit einer TKS alles machen kann, wenn man keine FKS hat. Ich lese hier aber niemanden raus, der sich bewusst gegen eine FKS und für eine TKS entschieden hat, wenn Platz und Geld es zugelassen haben (mobile Montagesägen mal ausgenommen, es geht um die Einrichtung einer Werkstatt). Eine FKS kann doch alles, was eine TKS auch kann und noch mehr. Ich würde den Mehrwert einer FKS nie mehr eintauschen wollen.
 

stefan.

ww-eiche
Registriert
9. März 2025
Beiträge
322
Ort
Augsburg
Kannst Du mir bitte sagen, wie Du eine Besäumelänge erreichst, die länger als Dein Schiebetisch ist?
Die Besäumlänge hängt nicht von der Länge vom Schiebetisch ab, sondern wie weit man den Schiebetisch vor bzw. hinter das Sägeblatt ziehen/schieben kann.
In dem Fall (1950 mm Besäumlänge bei 1500 mm Schiebetisch) hast du zwischen Ende Schiebetisch und Sägeblattanfang einfach 450 mm Platz. Oder anders gesagt, wenn du den Schiebetisch am Sägeblatt vorbeischiebst, kannst du das Ende vom Schiebetisch 450 mm hinter den Sägeblattanfang schieben. Deine Bohle liegt am Ende halt nicht mehr auf dem Schiebetisch auf.
 

predatorklein

ww-robinie
Registriert
24. März 2007
Beiträge
8.228
Ort
heidelberg
Ich lese hier aber niemanden raus, der sich bewusst gegen eine FKS und für eine TKS entschieden hat, wenn Platz und Geld es zugelassen haben....................
Moin

So isses .

Ich kenn auch niemanden , der eine kleine ( gescheite ) FKS wie die Bernardo 1600 hat , der diese nicht gegen eine größere tauschen würde , wenn er den Platz und das Geld hätte , egal ob Laie oder Profi .

Ich hab jetzt einige Hobbyschreiner im Bekanntenkreis , die bauen für ihre Bekannten auch hie und da mal einen EBS .
Und da ist ein 3 m Schlitten eine großer Gewinn .

Und die Kohle dürfte bei Preisen von 2000 - 3000 € für eine gescheite FKS für viele eher nicht das Hauptproblem sein :emoji_wink:

Gruß
 

willyy

ww-robinie
Registriert
19. Oktober 2020
Beiträge
3.176
Ort
Pfaffenhofen (Ilm)
bitte sagen, wie Du eine Besäumelänge erreichst, die länger als Dein Schiebetisch ist?
man braucht nur eine Nut im Schiebetisch, die vorne und hinten offen ist.
Dann machst Du dir eine lange Leiste, die in die Nut passt, möglichst spielfrei und schraubst die unter ein langes Brett.
Auf das Brett kommt das Schnittgut und wird in der Nut am Blatt vorbei geschoben.
Die Qualität der Schnittkante hängt dann natürlich von dem Spiel der Leiste ab und wird u.U. etwas schlechter als am Schiebetisch.

Man kann dann auch den Verfahrweg des Schiebetisches mit dem des Brettes kombinieren.
 

Holzar's_Doni

ww-ahorn
Registriert
2. Februar 2021
Beiträge
135
Ort
OA
@willyy und @MTrp Genau so habe ich das für/an meiner Hammer FKS auch gemacht. So werden aus den 2 Metern Schiebetisch bequem 3,5 m oder mehr Besäumlänge.
Wenn die Leiste passgenau/stramm läuft, ist die Schnittkante durchaus in Ordnung!
 

Holzfummler

ww-robinie
Registriert
16. Januar 2013
Beiträge
2.408
Ort
Berlin
Moin MTrp,
auch wenn mich einige steinigen werden, werfe ich mal eine Bandsäge ins Rennen. Vor- und Nachteile von TKS und FKS(entsprechend vergleichbar) wurden ja ausführlich genannt, besäumen geht auch mit Schiene und Tauch-/handkreissäge(wurde ja auch schon beschrieben). Dafür benötigst du entsprechend den Längen den dafür notwendigen Platz. Wieviel kannst du uns denn spendieren?

Meine Gedanke (Vorteile) zur BS sind folgende: geringer Stellflächenbedarf (max 1m x 0,5m), auch verrollbar bei Bedarf. Alle Schnitte, die du mit TKS oder FKS machen kannst, gehen auch mit der BS. Egal ob groß oder klein. Darüber noch einiges mehr (Kurven, Zinken, etc.) Auflagenflächen lassen sich kostengünstig durch Selbstbau (Guido Henn) oder Zukauf beliebig den eigenen Ansprüchen/Bedürfnissen erweitern. Auch das Auftrennen von "hohen" Hölzern ist problemlos möglich. Subjektiv halte ich die BS für eine sichere Maschine als die TKS/FKS.

Nachteil sehe ich in der längeren Zeit beim Schneiden gegenüber einer TKS/FKS sowie dann, wenn es mehr Platten sind (du willst aber mehr Massivholz).

LG
Thomas
 
Oben Unten