Hocker mit runden Beinen

teluke

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Meine Idee war es die Gratleisten, jeweils an den Enden, mit den Auflagen zu verleimen so dass die Außenkanten immer perfekt durchgehen.
Nach innen können sich die Auflagen dann verbreitern oder schrumpfen.
 

agnoeo

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Hab nicht alles verfolgt aber deine Konstruktion mit Stabellen verglichen. Gratleisten gehen normal nur hinten am Sitz durch, vorn nicht.
Mich stören die durchgehende Gratleisten daher würde ich die aussen absetzen und unter dem Sitz leicht zurückstehen lassen.
Das sieht leichter und feiner aus.

Die geteilte Sitzfläche bietet natürlich an die Gratleiste von beiden Seiten einzuschieben, ggf. zweiseitig konisch, aber ich gehe davon aus das ist nicht trivial passend zu bekommen. Ansonsten sehe ich durchgehende Gratleisten aber nicht als "falsch" an. Hier ein Hocker in einem Bürstenmuseum:

20220710-3229.jpg

Man könnte die Enden etwas stärker abfasen.

Auf der Zeichnung sieht es auch aus als ob die Gratnut ½ Sitzstärke einnimmt, da würde ich auf unter ⅓ bleiben.

Gruß, David
 

teluke

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Die Fasen habe ich willkürlich eingezeichnet.
Können ja leicht am fertigen Objekt nachgeschnitten werden.

Die Gratnut habe ich tatsächlich auf 1/2 Plattenstärke geplant.
Da die Platte aber 30mm dick werden soll denke ich dass die 15mm darüber ausreichen werden.
 

Paulisch

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Guten Morgen,
So einen Hocker hab ich damals auch mal gebaut. Der diente damals als Kackhocker, die Beine waren also deutlich länger und die Schränkung der Beine war so, das die, die Grundfläche der Sitzfläche nicht überschritten.
Ich hatte mir die Ständerbohrmaschine geneigt und dann nur eine Markierung gemacht, womit ich dann alle vier Beine gleichmäßig schräg gebohrt habe.
Leim ist da nur an den Keilen dran, mit denen ich die Beine oben verkeilt habe. Wie man sieht habe ich durch die Gratleisten und durch die Sitzfläche gebohrt.
Heute dient er noch als Blumenhocker IMG_1208.jpeg
 

teluke

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Da hast Du die Beine aber nur auf eine Seite geneigt.
Bei mir soll die Neigung in beide Richtungen gehen, was die Bohrschablone, auch weil ich keine neigbare Ständerbohrmaschine habe, komplizierter macht.
Ich möchte die Beine auch nicht durch die Platte bohren.
Die Platte, wie bei Dir aus zwei Brettern, möchte ich jeweils an die Gratleiste außen anleimen was verhindern sollte dass, bei Breitenschwankungen, die Platte oder die Gratleiste überstehen.
 

Paulisch

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Demmin
Da hast Du die Beine aber nur auf eine Seite geneigt.
Bei mir soll die Neigung in beide Richtungen gehen, was die Bohrschablone, auch weil ich keine neigbare Ständerbohrmaschine habe, komplizierter macht.
Ich möchte die Beine auch nicht durch die Platte bohren.
Die Platte, wie bei Dir aus zwei Brettern, möchte ich jeweils an die Gratleiste außen anleimen was verhindern sollte dass, bei Breitenschwankungen, die Platte oder die Gratleiste überstehen.
Nee, das ist die Perspektive, die Beine standen auf dem Boden genau an den Außenecken der Sitzfläche. Die sind beidseitig geneigt.
Das kommt daher das die Beine je nach Größe der Kinder immer weiter gekürzt wurden. So das die immer bequem die Füße auf Toilette abstützen konnten.

Eigentlich musst du doch nur einen ausreichend dimensionierten Klotz auf einer Neigbaren Bohrmaschine in dem Winkel vorbohren lassen. Den nimmst du dann als Führung. Sowas habt ihr doch bestimmt in der Schlosserei.
 

teluke

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Also für mich sieht das so aus als gingen die Beine kerzengerade nach unten.
Von der anderen Seite, die du aber nicht gezeigt hast, kann das ja ganz anders ausschauen.
 

Kerstenk

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Ich möchte mal zu einigen Hockern hier was sagen, alle bei denen der Standpunkt von den Füßen am Boden welcher nicht direkt unter den Ecken der Platte liegt. Solche Hocker können zu einer bösen Falle werden, genau dann wenn sie verwendet werden um darauf zu stehen. Steht man nicht mittig, sondern am Rand und hebt das andere Bein an, kommt es zu einem Sturz, mit fatalen Folgen.

Baut bitte Hocker immer so, dass man sie auch zum darauf Stehen nutzen kann, ohne diese Gefahr.
 

joh.t.

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Ich möchte mal zu einigen Hockern hier was sagen, alle bei denen der Standpunkt von den Füßen am Boden welcher nicht direkt unter den Ecken der Platte liegt. Solche Hocker können zu einer bösen Falle werden, genau dann wenn sie verwendet werden um darauf zu stehen. Steht man nicht mittig, sondern am Rand und hebt das andere Bein an, kommt es zu einem Sturz, mit fatalen Folgen.

Baut bitte Hocker immer so, dass man sie auch zum darauf Stehen nutzen kann, ohne diese Gefahr.
Das ist der Unterschied zwischen Fußschemel und Blumenhocker...
 

teluke

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Ich habe heute morgen die Schablone für die Bohrungen fertiggestellt und ausprobiert.

Klappt nicht.

Ich habe einen neuen Bosch 1x PRO Wood Holzschlangenbohrer 30mm dafür gekauft.
Ich schaffe es aber nicht damit halbwegs vernünftig zu bohren.

Ich habe eine Festool Quadrill im Bohrständer.
Bohre mit Gang 1.
Der Bohrer zieht sich so extrem ins Holz dass er mir fast den Bohrtisch zerreißt.

Ist das normal?

Gibt es da einen besseren Vorschlag?
 

teluke

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Das mit dem Abschleifen habe ich auch überlegt, wollte aber nicht den Bohrer zerstören ohne zu warten was das Forum zu sagen hat.
 

teluke

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warum hast du dich denn für so ein Werkzeug entschieden, das ist doch für ganz andere Sachen gedacht, oder willst du das Bein einen halben meter tief einzapfen?
Weil ich's nicht besser wusste?

Die Bohrung muss schräg durch die 45mm dicke Gratleiste, also insgesamt ca. 50mm.
Was hättest Du da genommen?
 

isso

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DreiI deen habe ich noch:

1.Schablone mit mehr, also längerer Führung herstellen.
2.Deutlich mehr Drehzahl (hierbei aufpassen, meist greift die Spitze dann nicht mehr, bzw reißt sich selber raus, aber Vorsicht!)
3.Spitze wegschleifen, also nicht ab, nur das Gewinde "entschärfen"

Ich halt den Bohrer schon für gut geeignet, wäre jedenfalls mein erster Versuch. Man hat eine längere Führung als beim Forstner. Wobei ich bei Forstner auch nicht die mit den angelöteten Schneiden aussen nehmen würde. Die mit der kreisförmicgen Schneide wäre eher mein Versuch.
 
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