Tür umdrehen im Altbau

heinetz

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Stimmt, das Bild war ich noch schuldig. Sorry!
 

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heinetz

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Hallo,
zunächst mal, deine Tür ist eine DIN rechte Tür. Das Schloss ist DIN rechts, auch wenn es auf der linken Seite ist.
Sowas passiert, wenn man sich Dinge vorn der KI erklären lässt. Danke für die Aufklärung!

Ich versuch's nochmal mit DIN rechts und DIN links ...

Wenn ich das nun richtig verstanden habe, sind Tür, Bänder und Einsteckschloss DIN rechts. Ich stelle mich in den Raum, in den die Tür aufgeht.

Die Tür ist DIN rechts, weil sie nach rechts aufschlägt.
Die Bänder, weil sie an der rechten Seite der Tür sind.
Das Schloss, weil die gerade, flache Seite der Falle ist rechts ist, wenn man auf den Stulp schaut

Passt?
 

yoghurt

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Hallo,
DIN rechts ist wenn du im Raum stehend die Bänder rechts an der Tür sehen kannst. Das Schloss ist dann natürlich auch DIN rechts. Wenn du die Bänder bei geschlossener Tür nicht siehst, dann stehst Du auf der falschen Seite der Tür!
 

heinetz

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Hallo,
DIN rechts ist wenn du im Raum stehend die Bänder rechts an der Tür sehen kannst. Das Schloss ist dann natürlich auch DIN rechts. Wenn du die Bänder bei geschlossener Tür nicht siehst, dann stehst Du auf der falschen Seite der Tür!
Genauso habe ich das nun auch verstanden.

1. Ich stehe in dem Raum vor der Tür, in den sie aufgeht.
2. Tür, Bänder und Schloss sind DIN rechts, wenn die Bänder rechts sind.
 

heinetz

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Wenn du kein passendes Schloss im Keller findest, solltest du darauf achten ob der Stulp rund oder eckig ist.
Dann ist diese Annahme falsch?
Der Stulp ist aktuell 24mm x 231mm und eckig. Ich denke, mit einem runden von 24mm x 235mm würde ich klarkommen.
Ich stelle mir vor, dass ich für den runden Stulp ca. 2mm oben und ca. 2mm unten ausstemmen muss und es funktioniert. Es muss nur funktonieren. Der Schönheitsfehler würde ich mich nicht stören.
 

heinetz

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Da die Tür ja nicht abgewälzt ist, könntest du eventuell die Tür auf der anderen Seite montieren, ohne sie zu drehen. So das aus der DIN rechten eine DIN linke wird. Dafür ist es aber wichtig, das die Ausfräsung für das Schloss mittig ist.

Es grüßt Johannes
Das verstehe ich leider nicht :emoji_thinking:

Abgesehen davon, dass ich nicht genau weiss, was Du mit "abgewälzt" meinst, denke ich, genau das ist mein Plan. Ich mache aus der DINrechts-Tür eine DINlinks-Tür.

1. Ich fräse einen neuen Falz in die andere Seite der Zarge
2. Ich drehe die (ungekröpften) Bänder um und lasse sie im neuen Falz und in der Tür ein.
3. Ich tausche das DINrechts-Schloss gegen ein DINlinks-Schloss mit den selben Maßen.
 

heinetz

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... ich denke, ich bin auf einem recht guten Weg und mache erstmal weiter. Hab nun Zierbekleidung links und rechts eingermassen heil runterbekommen. Ob ich bei der oberen die Nägel aufspüre, ohne sie abzubauen, muss ich sehen.
Vom Zargenbrett konnte ich schon eine dicke Schicht Lack einfach mit dem Spachtel abfummeln und die werde ich nun erstmal schleifen. Danach werde ich mir die Schablone für meine Oberfräse bauen, fräsen und die Tür einpassen. Bis dahin habe ich auch herausgefunden, ob ich aus der DINrechts-Tür eine DINlinks-Tür machen kann.
 

yoghurt

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Hallo,
wenn Du jetzt eh schon die Zierbekleidung ab hast, warum dann nicht einfach die Zarge ausbauen und umdrehen? Würde zumindest das fräsen sparen.
 

heinetz

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Hallo,
wenn Du jetzt eh schon die Zierbekleidung ab hast, warum dann nicht einfach die Zarge ausbauen und umdrehen? Würde zumindest das fräsen sparen.
Angst. Pure Angst. :emoji_slight_smile:

Nein, bis hierher habe ich mich nach Plan gut bis zu einem Stand vorgearbeitet, bei dem ich erstens den restlichen Aufwand überreissen kann:

- für das Fräsen habe ich alles gut vorbereitet und eine Plan, an den ich glaube.
- die Zierbekleidung braucht ein bisschen Liebe und ich werde sie gut wieder fest kriegen.
- Daran dass das mit den umgedrehten Bändern funktionieren wird, glaube ich
- Ein (hoffentlich) passendes Schloss habe ich eben bestellt

... und zweitens werde ich die Tür irgendwann ohne viel Aufwand wieder auf der anderen Seite einbauen können, wenn ich will :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:

beste gruesse,
heinetz
 

uli2003

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warum dann nicht einfach die Zarge ausbauen und umdrehen? Würde zumindest das fräsen sparen.
Aber nicht wie gewünscht auch die Anschlagrichtung ändern.

Ob der größere Stulp des Schlosses beidseitig (oben und unten) nachgestemmt werden muss hängt davon ab, wo Nuss und Schlüssel sitzen. Kann sein dass es nur oben oder unten nachgestemmt werden muss, oder sogar irgendwo etwas Luft bleibt. Vorher übereinanderlegen.
 

heinetz

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Ob der größere Stulp des Schlosses beidseitig (oben und unten) nachgestemmt werden muss hängt davon ab, wo Nuss und Schlüssel sitzen. Kann sein dass es nur oben oder unten nachgestemmt werden muss, oder sogar irgendwo etwas Luft bleibt. Vorher übereinanderlegen.

Ich hatte mein Schloss ausgebaut, als erstes mal studiert, was für so ein Einsteckschloss die relevanten Maße sind und die mein meinem nachgemessen:
  • Dornmaß 55 mm
  • Entfernung 72 mm
  • Vierkant 8 mm
  • Stulp 24 mm
... um beruhigt festzustellen, dass das alles gängige Maße sind und nichts exotisches. Dann habe ich auf dem Stulp die Prägung KFV gefunden, nach einem Einsteckschloss von KFV gesucht und das hier gefunden:


--10_4.jpeg

Dann habe ich sämtliche Maße verglichen und der einzig relevante* Unterschied ist, dass das neue Schloss einen 235mm langen Stulp hat, während ich bei meinem Stulp 231 gemessen hatte.

*relevant
- Die 4 mm Unterschied gehen in den anderen Abständen auf der Zeichnung auf
- Der Schlosskasten ist mit 146mm 4mm "niedriger" als meiner aber relativ zum Stulp genauso positioniert
- Sogar der Abstand der Löcher für die beiden Schrauben passt

Ich gehe davon aus, dass das was ich vorher checken konnte sehr nah an dem ist, was ich brauche und deshalb habe ich es bestellt. Natürlich kann ich mich noch irgendwo vermessen oder verrechnet haben aber das stellt sich eh erst heraus wenn ich das neue Schloss in der Hand halte und über das andere legen kann.

Ich bin weiter zuversichtlich ...

beste gruesse,
heinetz
 

Martin45

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Da bist du nicht der erste.
Einfach immer weiter machen. 1. Tür dann 2. Tür ... 1. Haus, 2. Haus usw.
Und wenn du sonst Langeweile hast, ich habe genug Projekte für uns beide.
 

heinetz

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So, nun muss ich doch nochmal fragen kommen, denn ich bin eigentlich soweit, dass es an's Fräsen geht und da habe ich wirklich keine Erfahrung und eigentlich nur einen theoretischen Plan, wie das gehen müsste ... den würde ich gerne mit Euch durchgehen.

Ich stehe also vor meiner Zarge. Die Zierbekleidung ist ab. Die Futterbretter liegen frei, sind gespachtelt und glatt wie Badypopos. Ich habe gemessen und weiss nun, dass ich einen Falz von 35mm Breite und 9mm Tiefe fräsen muss. Ich habe Zugriff auf eine Einhandfräse, die sicher professionielles Werkzeug ist und den Plan für folgende Schablone:

Ich lasse mir einen Zuschnitt aus 22mm MDF machen, den ich gegen das Futterbrett schrauben will. Der ist so lang, wie mein Futterbrett und 35mm schmaler, als mein Futterbrett. Die Schablone soll einerseits als Lauffläche für die Fräse dienen, um die Tiefe von 9mm zu begrenzen und andererseits als Anschlag für den Fräser dienen, um die 35mm zu begrenzen.

Der Fräser soll ein Bündigfräser mit Kugellager am Schaft HM Z2 D12,7mm AL12,7mm S6mm werden. Er hat keine Stirnschneiden. Ich kann also nicht von oben in der Holz eintauchen, sondern fräse von der Kante des Futterbretts nach innen, bis der Anlaufring an der Schnittkante meiner Schablone anliegt. Ich würde nicht versuchen, im ersten Durchgang die volle Tiefe von 9mm auszuheben, sondern in zwei Schnitten vorher vielleicht erst 3mm und dann 6mm ausheben. Mir sind dabei zwei Umstände bewusst:

1. Die Fräse muss man langsam gegen die Laufrichtung bewegen und dabei aufpassen, dass er immer sauber auf der Lauffläche aufliegt
2. Ich werde mit der Fräse nicht bis in die Ecken kommen und die hinterher händisch ausstemmen

Auch ohne Erfahrung mit der Oberfräse sollte doch durch die Schablone dafür gesorgt sein, dass das einigermaßen funktioniert, wenn man vorsichtig ist, oder?

Was meint Ihr. Haut der Plan hin?

danke und

beste gruesse,
heinetz
 

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