So, nun muss ich doch nochmal fragen kommen, denn ich bin eigentlich soweit, dass es an's Fräsen geht und da habe ich wirklich keine Erfahrung und eigentlich nur einen theoretischen Plan, wie das gehen müsste ... den würde ich gerne mit Euch durchgehen.
Ich stehe also vor meiner Zarge. Die Zierbekleidung ist ab. Die Futterbretter liegen frei, sind gespachtelt und glatt wie Badypopos. Ich habe gemessen und weiss nun, dass ich einen Falz von 35mm Breite und 9mm Tiefe fräsen muss. Ich habe Zugriff auf eine Einhandfräse, die sicher professionielles Werkzeug ist und den Plan für folgende Schablone:
Ich lasse mir einen Zuschnitt aus 22mm MDF machen, den ich gegen das Futterbrett schrauben will. Der ist so lang, wie mein Futterbrett und 35mm schmaler, als mein Futterbrett. Die Schablone soll einerseits als Lauffläche für die Fräse dienen, um die Tiefe von 9mm zu begrenzen und andererseits als Anschlag für den Fräser dienen, um die 35mm zu begrenzen.
Der Fräser soll ein Bündigfräser mit Kugellager am Schaft HM Z2 D12,7mm AL12,7mm S6mm werden. Er hat keine Stirnschneiden. Ich kann also nicht von oben in der Holz eintauchen, sondern fräse von der Kante des Futterbretts nach innen, bis der Anlaufring an der Schnittkante meiner Schablone anliegt. Ich würde nicht versuchen, im ersten Durchgang die volle Tiefe von 9mm auszuheben, sondern in zwei Schnitten vorher vielleicht erst 3mm und dann 6mm ausheben. Mir sind dabei zwei Umstände bewusst:
1. Die Fräse muss man langsam gegen die Laufrichtung bewegen und dabei aufpassen, dass er immer sauber auf der Lauffläche aufliegt
2. Ich werde mit der Fräse nicht bis in die Ecken kommen und die hinterher händisch ausstemmen
Auch ohne Erfahrung mit der Oberfräse sollte doch durch die Schablone dafür gesorgt sein, dass das einigermaßen funktioniert, wenn man vorsichtig ist, oder?
Was meint Ihr. Haut der Plan hin?
danke und
beste gruesse,
heinetz