Hallo,
ich wende mich an Euch, da mein Wissen über Leinöl recht begrenzt ist und ich im Netzt nur in diesem Forum teilweise Hinweise und Lösungsansätze für mein Problem gefunden habe.
Hier die Situation:
Ich habe auf einer Azoreninsel ein kleines Hotel gebaut. Aus verschiedenen Gründen habe ich den Ersten Stock mit vorgehängten Holzfassade gebaut. Das verwendete Holz ist eine Art japanische Zeder. Es ist hier heimisch und kommt mit der Witterung hier gut klar. Aus Mangel an Alternativen hier habe ich es mit purem Leinöl geölt (welches ich mit einem hier üblichen Zusatz zum schnelleren trocknen ((sikkative)gemischt habe).
Das Haus steht ca. 50m vom Atlantik entfernt. Dem entsprechend ist es der Witterung durch Sonne, Feuchitigkeit und Salz ausgesetzt.
Ich habe die Bretter einmal for der Montage geölt und dann noch ein zweites mal im verbauten Zustand. Ich gebe zu, dass ich das Öl nicht abgerieben habe, sondern nur durch die vertikale Position habe ablaufen /abtropfen lassen. Im verbauten Zustand habe ich das Öl gespritzt und dananch mit einer groben Pinsel verteilt.
SChon klar, dass dies nicht die optimale Vorgehensweise ist aber das Haus ist recht groß und ich hatte Zeitdruck.
Ergebniss:
Nach einigen Monaten (vor allem im feuten und kälteren Winter entstehen fast flächig kleine schwarze Punkte / Schimmelflecken (ich würde es Stockflecken nennen).
Die Flecken scheinen allerdings nur in der Ölschicht zu sein, denn man kannn sie einfach mit dem Fingernagel abkratzen. Momentan habe ich die Fassade schon 2 mal mit Chlorreiniger eingespritzt und siehe da, es sieht wieder aus wie neu nach wenigen sekunden.
Andere Teile wie Geländer habe ich nur einmal geölt und abgerieben. Die vergrauen eher aber haben das Problem mit den kleinen schwarzen Schimmelflecken deutlich weniger (aber auch teilweise). Die sind halt aber auch deutlich besser belüftet, da sie im Gegensatz zur Fassade vom Wind gut durchströmt werden.
Ich gehe davon ausm dass das Problem beim Öl / meiner Technik liegt. D.h.
- entweder Verunreinigungen im Öl selbst ( kommt hier ohne jegliche Spezifikation) oder durch den Verarbeitungsprozess
- oder in der Schichtdicke da ich es nicht abgerieben habe
Hier im Forum habe ich Hinweise darauf gelesen, dass evtl. Verunreinigungen in nicht ordentlich aufbereitetem Leinöl das Problem auslösen können und man besser Leinölfirnis verwenden sollte.
Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.
Ich würde jetzt ansonsten im nächsten Frühjahr wieder mit dem Chlorreiniger ran und danach leinölfirnis versuchen. Allerdings auch den wieder aufspritzen und dann mit einem groben Pinsel verteilen / abreiben. Evtl auch mit dem Wasserschlauch überflüssiges Material abspritzen.
Danke und schönen Gruß aus dem Atlantik
Victor
ich wende mich an Euch, da mein Wissen über Leinöl recht begrenzt ist und ich im Netzt nur in diesem Forum teilweise Hinweise und Lösungsansätze für mein Problem gefunden habe.
Hier die Situation:
Ich habe auf einer Azoreninsel ein kleines Hotel gebaut. Aus verschiedenen Gründen habe ich den Ersten Stock mit vorgehängten Holzfassade gebaut. Das verwendete Holz ist eine Art japanische Zeder. Es ist hier heimisch und kommt mit der Witterung hier gut klar. Aus Mangel an Alternativen hier habe ich es mit purem Leinöl geölt (welches ich mit einem hier üblichen Zusatz zum schnelleren trocknen ((sikkative)gemischt habe).
Das Haus steht ca. 50m vom Atlantik entfernt. Dem entsprechend ist es der Witterung durch Sonne, Feuchitigkeit und Salz ausgesetzt.
Ich habe die Bretter einmal for der Montage geölt und dann noch ein zweites mal im verbauten Zustand. Ich gebe zu, dass ich das Öl nicht abgerieben habe, sondern nur durch die vertikale Position habe ablaufen /abtropfen lassen. Im verbauten Zustand habe ich das Öl gespritzt und dananch mit einer groben Pinsel verteilt.
SChon klar, dass dies nicht die optimale Vorgehensweise ist aber das Haus ist recht groß und ich hatte Zeitdruck.
Ergebniss:
Nach einigen Monaten (vor allem im feuten und kälteren Winter entstehen fast flächig kleine schwarze Punkte / Schimmelflecken (ich würde es Stockflecken nennen).
Die Flecken scheinen allerdings nur in der Ölschicht zu sein, denn man kannn sie einfach mit dem Fingernagel abkratzen. Momentan habe ich die Fassade schon 2 mal mit Chlorreiniger eingespritzt und siehe da, es sieht wieder aus wie neu nach wenigen sekunden.
Andere Teile wie Geländer habe ich nur einmal geölt und abgerieben. Die vergrauen eher aber haben das Problem mit den kleinen schwarzen Schimmelflecken deutlich weniger (aber auch teilweise). Die sind halt aber auch deutlich besser belüftet, da sie im Gegensatz zur Fassade vom Wind gut durchströmt werden.
Ich gehe davon ausm dass das Problem beim Öl / meiner Technik liegt. D.h.
- entweder Verunreinigungen im Öl selbst ( kommt hier ohne jegliche Spezifikation) oder durch den Verarbeitungsprozess
- oder in der Schichtdicke da ich es nicht abgerieben habe
Hier im Forum habe ich Hinweise darauf gelesen, dass evtl. Verunreinigungen in nicht ordentlich aufbereitetem Leinöl das Problem auslösen können und man besser Leinölfirnis verwenden sollte.
Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.
Ich würde jetzt ansonsten im nächsten Frühjahr wieder mit dem Chlorreiniger ran und danach leinölfirnis versuchen. Allerdings auch den wieder aufspritzen und dann mit einem groben Pinsel verteilen / abreiben. Evtl auch mit dem Wasserschlauch überflüssiges Material abspritzen.
Danke und schönen Gruß aus dem Atlantik
Victor







