Hallo,
systematisch sollten wir unterscheiden zwischen handwerklich verarbeitetem PVAC und industriellem Phenolharzleim. Das was an PVAC ins Abwasser gelangt landet vermutlich überwiegend im Klärschlamm der heutzutage unter Verwendung entsprechender Filteranlagen verbrannt wird - soweit ich weiß. Die Holzverarbeitend Industrie wird es sich heutzutage nicht mehr leisten können ihre Leimreste über das Abwasser zu entsorgen. Alte Holzprodukte werden heutzutage ebenfalls unter Verwendung geeigneter Filteranlagen in der Müllverbrennung/Energieerzeugung verbrannt. Insofern bleiben eigentlich nur „wild“ verbrannte Holzstücke und Holzwerkstoffe in heimischen Öfen, Osterfeuern etc. Tischlereien die Plattenreste verfeuern müssen über Öfen mit einer definierten Mindestleistung verfügen um sicherzustellen dass problematische Substanzen bei hohen Temperaturen unschädlich gemacht werden.
Ich bin immer dafür, dass sich jeder an die eigene Nase fasst und das eigene Handeln kritisch überprüft und in eigener Verantwortung Maßnahmen ergreift um seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Ob aber die Verwendung von Holzleim und Holzwerkstoffen gerade der Punkt ist mag jeder für sich selbst entscheiden.
Ich habe mal ein paar Monate in einem Betrieb gearbeitet dessen Selbstanspruch ein hohes Maß an Baubiologie/Nachhaltigkeit war. Die Möbel sollten durch die Verwendung von Fischleim und Leinöl im Prinzip kompostierbar sein. Das ist machbar, greift aber singuläre Aspekte von Ökologie und Nachhaltigkeit heraus. Ohne zu weit ins Detail zu gehen, war mir dieser Ansatz zu naiv. Konsequent hätte man viele weitere Punkte beachten müssen um wirklich schlüssig zu wirtschaften. Das sieht natürlich für den Hobbyisten ganz anders aus. Hier kann lokal gekauft werden und mit Fischleim und Leinöl hochwertiges gebaut werden so dass alleine die Qualität der Arbeit eine lange Lebensdauer des Holzproduktes sicherstellt.
Spaßmodus:
Wir haben ja schon eine Liga gegen Akkuwerkzeuge in Privathand, wir können eine weitere Liga gegen Spanplatten im Hobbykeller gründen. Ich bin da raus, da werde ich kein Mitglied!
systematisch sollten wir unterscheiden zwischen handwerklich verarbeitetem PVAC und industriellem Phenolharzleim. Das was an PVAC ins Abwasser gelangt landet vermutlich überwiegend im Klärschlamm der heutzutage unter Verwendung entsprechender Filteranlagen verbrannt wird - soweit ich weiß. Die Holzverarbeitend Industrie wird es sich heutzutage nicht mehr leisten können ihre Leimreste über das Abwasser zu entsorgen. Alte Holzprodukte werden heutzutage ebenfalls unter Verwendung geeigneter Filteranlagen in der Müllverbrennung/Energieerzeugung verbrannt. Insofern bleiben eigentlich nur „wild“ verbrannte Holzstücke und Holzwerkstoffe in heimischen Öfen, Osterfeuern etc. Tischlereien die Plattenreste verfeuern müssen über Öfen mit einer definierten Mindestleistung verfügen um sicherzustellen dass problematische Substanzen bei hohen Temperaturen unschädlich gemacht werden.
Ich bin immer dafür, dass sich jeder an die eigene Nase fasst und das eigene Handeln kritisch überprüft und in eigener Verantwortung Maßnahmen ergreift um seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Ob aber die Verwendung von Holzleim und Holzwerkstoffen gerade der Punkt ist mag jeder für sich selbst entscheiden.
Ich habe mal ein paar Monate in einem Betrieb gearbeitet dessen Selbstanspruch ein hohes Maß an Baubiologie/Nachhaltigkeit war. Die Möbel sollten durch die Verwendung von Fischleim und Leinöl im Prinzip kompostierbar sein. Das ist machbar, greift aber singuläre Aspekte von Ökologie und Nachhaltigkeit heraus. Ohne zu weit ins Detail zu gehen, war mir dieser Ansatz zu naiv. Konsequent hätte man viele weitere Punkte beachten müssen um wirklich schlüssig zu wirtschaften. Das sieht natürlich für den Hobbyisten ganz anders aus. Hier kann lokal gekauft werden und mit Fischleim und Leinöl hochwertiges gebaut werden so dass alleine die Qualität der Arbeit eine lange Lebensdauer des Holzproduktes sicherstellt.
Spaßmodus:
Wir haben ja schon eine Liga gegen Akkuwerkzeuge in Privathand, wir können eine weitere Liga gegen Spanplatten im Hobbykeller gründen. Ich bin da raus, da werde ich kein Mitglied!