brubu

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Effektiv als grösstes mass nur 3m? Damit kann man nicht einmal 2,8m Platten schneiden oder eher dort wo die Platten auf dem Tisch liegen nur 3m?
 

brubu

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Kommt noch auf die Schnitthöhe an, die ist bei den günstigeren Handwerkermaschinen meist bis 70mm oder noch weniger was mich stören würde.
 

Kunstbohrer

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70 denke ich sollten es schon sein. Weniger würde ich auch nicht wollen.
Meine Kantenanleimmaschine kann 60 hoch aufleime. Das sollte die Maschine auch vernünftig sägen können.
Drei 19er gingen auch im Paket. Wo stört das noch?
Sry bin mit dem Gebiet nicht so Vertraut.

Eine 3m Maschine hat wohl auch den Nachteil das man die Plattenstreifen von der Maschine nehmen muss im Gegensatz zu den gut 4m Modellen. Die bring ich aber auf keinen fall unter.
 

wirdelprumpft

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Meine kann 80 mm - Massivholz mag sie aber überhaupt nicht.
3 Plattenstreifen übereinander hatte ich im Zuschnitt letzens das erste mal in 1,5 Jahren.
Einmal hatte ich bei Material vergessen die Stapelhöhe von 1 zu 3 abzuändern - da hat Ardis die Streifen schlicht nebeneinander gelegt.
Mit meiner Säge sind 6 Platten inkl. holen und abräumen in der Stunde machbar. Theoretisch bestimmt auch mehr, die Säge kann 100 m/min ich lass sie auf 38 m/min laufen. Die Software sieht es auch nicht vor das man 2 oder 3 ganze Platten übereinander legt evtl. kann man das aber irgendwo einstellen. Aber dann muss man die Streifenpakete auch wieder auf der Maschine händeln können usw.

Plattenstreifen muss ich nur von der Maschine nehmen, weil ich 2 verkürzte Tische vorn hab und auch nur wenn zuerst 2x 400 Streifen gesägt werden und dann was mit 800 oder 1000 mm kommt weil die Software Böden entsprechend angeordnet hat. Ist manchmal seltsam was die Schnittoptimierung so macht.

Ich mach aber nur Losgröße 1 also immer Einzelanfertigung und hab somit selten viel gleiche Teile die sich Sinnvoll von der Optimierungssoftware übereinander Staplen lassen.

Falls gebraucht Kauf nur was kaufen was man vorher testen kann.

Ich hab aus kostengründen meine ohne Nutoption gekauft.
Ärgert mich zwischenzeitlich wäre manchmal schon praktisch.
 

Kunstbohrer

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Ja gut, Massivholz muss bei mir nicht auf die Maschine. Leimholz sicher, aber keine Rohware.
Welche Maschine hast du? Bist du zufrieden damit?
6Stk. Platten pro Stunde sind mehr als ausreichen.
Diese irren Vorschübe werde ich denke ich auch nicht fahren … für was auch? Läuft ja nichts davon.
Bei einer so schmalen Maschine muss man doch abräumen bevor man die Plattenstreifen drehen kann. Oder hab ich einen Denkfehler?
Bei mir ists auch Losgröße 1, aber man weis ja nie ob sich nicht mal die Anforderungen verschieben.
Sowieso, ungetestet geht maximal bei einer Werksüberholten.
Hm, nuten könnte wirklich manchmal nützlich sein. Aber das würde ja auch die cnc erledigen wenns mal ist.
Oder man macht standardmäßig die rw nuten auf der Säge und hat dann nach dem Anleimen immer stirnseitig geschlossene Nuten
 

wirdelprumpft

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Format4 / Mayer (Mayer wurde von Felder aufgekauft) bisher bin ich mit der Maschine zufrieden.
Wenn möglich räum ich nicht ab, klappt meistens wenn man nach außen verschiebt bei 3200 kann man den 2800 streifen ja 1000 nach rechts überstehen lassen (Luftkissentisch ist da auch mnachmal tükisch) - der Anschlag zum Ablängen ist ja meist links.

Wenn Nutprogramm drauf ist ist das Sägeblatt in der Höhe einstellbar.
Bei meiner läuft das immer auf max. Höhe.

Das mit der Reihenfolge hat bei mir gedauert - zwischenzeitlich mach ich Plattensäge/KAM/CNC

Plattenlängeerkennung am Sägewaagen beim Ablängen ist recht nützlich.

Ohne würde die Säge immer von 3200 mm anfahren.

Ich hatte vorher nie an einer liegenden gearbeitet, ist beim Kauf echt ein Nachteil weil man schlecht einschätzen kann welche Optionen sinn machen. z.b. hab ich auf Laser verzichtet da CNC vorhanden und FKS einen hat aber ab und an wäre der an der Plattensäge auch praktisch.
Wobei meinen FKS nur noch wenig läuft.
Leider kostet jede Option so +- 2000€ und da kommt man schnell in Regionen wo man nicht hin will.
Wobei die Arbeitserleichterung durch die liegfende Säge ist schon enorm.
 

Kunstbohrer

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Ok ja bei mir wird wohl neben der Maschine ein Plattenstapel (ggf auf einem Scherenhubtisch) stehen, da kann man auch mal ein paar Streifen rüber schieben.

Ah, das kann aber auch mal nachteilig für das Schnittergebnis sein wenn man die säge nicht in der höhe verstellen kann.

Meine Reihenfolge ist wie deine. Wenn das nicht möglich ist, dann ist die Altendorf verstellt oder man hat nicht aufgepasst.
Der Gannomat hat aber auch ein Längenmessystem …

Eine Plattenlängenerkennung ist sicher super. Kann ich aber nicht unbedingt beeinflussen bei einer gebrauchten. Bei gut über 1m/Sek im Rücklauf ist das aber auch egal. Dann dauert der schnitt halt 5Sek länger.

ja, ich bin da auch ziemlich blank auf dem Gebiet.
Mir gehts faktisch nur um die Arbeitserleichterung. Geschwindigkeit ist eher ein Nebeneffekt.
Außerdem ist es dadurch das der Paralellanschlag im Nachbarraum verschwindet, ist es auch die mit Abstand die kompakteste Lösung.
Hätte ich ohne euch hier garnicht in Erwägung gezogen.
 

wirdelprumpft

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Die Säge macht den Weg 2x sind also jedes mal 6 m wenn man Sockelstreifen oder Blende, Schubladendoppel ablängt.
Ist irgendwie nervig wenn die funktion aus ist.
Da Vorritzer drin ist ist es egal wenn Sägeblatt auf voller Höhe ist. Ist eh ein stabiles Sägeblatt mit 4.4 mm Schnittbreite
 

Kunstbohrer

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Wieso macht die Säge zwei mal 6m für einen Schnitt?

Dann müsste man quasi auch für Fichtenplatten 3S mit Vorritzer schneiden, sonst reist das in ziemlich aus.
 

Kunstbohrer

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Stimmt auch wieder. Macht man halt an der Formatkreissäge nicht wirklich.

So würde ich mir die Arbeitssituation vorstellen:
https://wtp.hoechsmann.com/de/lexikon/33361/PA#gallery-3
Links vom Anschlag dann noch ein kleines stehendes Lager+Restelager und rechts so ein Hubtisch wo immer Standardweiß drauf ist und Kom Ware die dann direkt nach der Lieferung weggeschnitten wird. Rechts im Anschluss ist dann direkt das Tor.
 

wirdelprumpft

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Ja, wenn das geht ist das super. Meine Eingangstore haben leider keine 2800 bzw. das Haupttor nicht mal 2070…..
Suche da noch nach einer Kippvorrichtung für Plattenstapel, aber das ist ein anderes Thema
 

Kunstbohrer

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Ja, da hab ich Glüc. Das Tor hat irgendwie 5,4m da macht es nichts wenn der Hubtisch gute 2m in der Breite nimmt. Dafür kann man dann mit langen Gabeln direkt von Außen die Platten auflegen.

So eine Kippvorrichtung ist sicher auch Interessant und darf ruhig hier mit ins Thema. Ich werde ja das gleiche Problem haben.
 

brubu

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Eine Plattenlängenerkennung ist sicher super. Kann ich aber nicht unbedingt beeinflussen bei einer gebrauchten. Bei gut über 1m/Sek im Rücklauf ist das aber auch egal. Dann dauert der schnitt halt 5Sek länger.
Ohne wird das nervig, bei unserer alten kann man wählen. Wenn du z.B. 100mm Streifen ablängst und die Säge immer die ganze Schnittlänge fährt dauert das. Ich kann es mir nicht vorstellen, gibt es wirklich Maschinen die immer ganz durchfahren oder man den Vorschub abbrechen muss?
Schnitthöheneinstellung ob zum Nuten oder was auch immer finde ich wichtig. Ich kenne es ohne und HPL Zuschnitt mit Sägeblatt steil von oben
ist nicht der Hit. Der Ritzer sollte Kanten ritzen können um bekantete Streifenware abzulängen.

Generell egal um welche Maschine es sich handelte, wir haben uns immer eingehend Gedanken über die bestehenden und zukünftigen Abläufe gemacht. Dies ganz detailliert, dann merkt man schnell wo die Probleme liegen. Ein weiterer Punkt ist zuerst die Platten grob auftrennen und dann formatieren wegen demVerzug um gerade Schnittkanten zu haben. Einfach locker ganze Platten in Streifen schneiden geht nicht immer.

Ich würde Kollege wirdel besuchen und beim Zuschnitt helfen, dann ausgiebig nachdenken und nochmals mithelfen. Das ist einfach, kostet wenig und hilft mehr als jede Theorie.

Noch etwas zur Schnitthöhe, die könnte man gut brauchen für die heutigen, dicken Türrohlinge.
 

Kunstbohrer

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Scheer z.B. sägt gegen den Anschlag. Da wird wohl die Maschine immer den ganzen Weg laufen.
Scheint Firmen wie Horatec nicht davon abzuhalten zwei von den Maschinen im Zuschnitt einzusetzen.

Wie meinst du das mit dem Vorritzer?

Ich fertige keine Türen. Von daher reicht es mir wenn die Maschine 60mm schneidet. Meine Altendorf könnte 205mm wenn es wirklich mal nötig ist.

Irgendwo mal einen größeren Auftrag zuschneiden oder helfen schadet sicher nicht.
 

wirdelprumpft

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Meine sägt auch gegen den Anschlag.
hier Bild mit Poplar 2x ohne in unterschiedlicher Geschwindigkeit und 1x mit Vorritzer
IMG_5370.jpeg

Das mit dem Plattenstapel kippen löse ich bisher so. Geht erstaunlich gut, aber bei 15 Platten wird das mit der Zeit anstrengend.
Das wichtigste Teil ist das Rohrstück....mit dem Stapler komm ich nicht weiter zurück da ist ein Betonsockel im weg.
Mein Gedanke war so ne Art Glaslieferbock, abklappbar zum auflege des Plattenstapels und dann hochkippen mit Stapler ggf. Gurt/Kette
IMG_5349.jpeg IMG_5348.jpeg
 

brubu

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Ritzer sollte an der Kante hochsteigen wenn Streifenware mit Kanten abgelängt wird.
Da wird wohl die Maschine immer den ganzen Weg laufen.
Wohl kaum, kann ich mir nicht vorstellen, alte Maschinen haben ganz einfach einen Tastfinger der am Material streift vor den Sägeblättern.
 

Kunstbohrer

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Zum Platten kippen hab ich schon mal überlegt ob ich nicht lange Gabelzinken mit einsteckbaren Bolzen kaufen soll.
Dann könnte ich mit dem Weidemann das paket komplett aufstellen und auf einen Glasbock o.ä. Stellen und dann ins Eck stellen.
Ansonsten hab ich noch einen Plattenschwenkwagen gebaut. Der ist aber noch eher ein Kompromiss.

Ok das mit dem Ritzer muss dann quasi die oft beschriebene „Postformingeinrichtung“ sein?
Steigt der dann am ende des Schnittes auf? Am Anfang vom Schnitt gibt es ja i.d.R. weniger ein Problem.

Ich weis nicht. Die Machinen von Scheer haben die Parkposition Rechts und das Bedienfeld Links.
Gefühlt muss die also immer den Weg fahren. Woher soll die Maschine wissen wo sie für den nächsten Schnitt stehen bleiben soll?
 

brubu

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Ok das mit dem Ritzer muss dann quasi die oft beschriebene „Postformingeinrichtung“ sein?
Ja, früher separate Kantenritzer, sehr kompliziert, heute ein grösseres Ritzerblatt, Säge steht an Kante still, Ritzer steigt auf und ritz die Kante.
Steigt der dann am ende des Schnittes auf?
Ja
Woher soll die Maschine wissen wo sie für den nächsten Schnitt stehen bleiben soll?
Aus dem Programm und von Fühlern die das Materialende erkennen. Je nach Maschine unterschiedlich.
 

brubu

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Mein Gedanke war so ne Art Glaslieferbock, abklappbar zum auflege des Plattenstapels und dann hochkippen mit Stapler ggf. Gurt/Kette
Ich würde eher Gurten um das Paket legen und mit dem Stapler wie mit einem Kran anheben, dann auf einen starken Plattenwagen (Lagerwagen) abstellen. Die gab es einmal von Schneeberger, dann glaube von Lamello und heute nicht mehr. Tragkraft etwa 2 Tonnen. In der Mitte 2 Räder ca 20cm, vorn und hinten 2 Lenkrollen an Ort drehbar und ein Kranhaken war auch dran.
Der muss aber zwingend harte Rollen haben oder du musst ihn mit dem Stapler schieben...........
Das Paket mit starken Zurrgurten binden damit nicht alles verrutscht, ev. zusätzlich auf Paketdicke an den Kanten Hölzer und die Zurr- oder hebegurten drum. Das versuche ich auch einmal aber wir können alles liegend hinein rollen.
 

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Vieles Löse ich ja mit der Maschine schnell.
Bestellt wird das Material i.d.R. Wenn die Stückliste (Zeichnung) fertig ist.
So kann ich sofort nach Materialerhalt die Kom. Ware zuschneiden. Standardweiß bleibt immer auf dem Tisch, die Kom Ware kommt oben drauf.

Nur für 8er, 25er und 38er Weiß und Fi3s, Sperrhölzer und was man sonst so am Lager braucht würde ich dann noch aufrichten müssen.
Mangels Platz wird das Stehende Lager vlt. Noch maximal 1m Breite haben. Sollte aber eigentlich auch gut reichen für Reststreifen und Lagermaterial.
 

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Ja, früher separate Kantenritzer, sehr kompliziert, heute ein grösseres Ritzerblatt, Säge steht an Kante still, Ritzer steigt auf und ritz die Kante.

Ja

Aus dem Programm und von Fühlern die das Materialende erkennen. Je nach Maschine unterschiedlich.
Das muss ich mir wohl mal irgendwo live anschauen.
Andererseits komme ich jetzt mit einer Formatkreissäge ohne Vorritzer aus. Muss man halt ein bisschen aufpassen, dann geht das schon.
Sollte ja mit einer Druckbalkensäge mit Vorritzer dann auch kein Problem sein.
 

brubu

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Die starken Plattenwagen finde ich nicht mehr. Das Fahrgestell war etwa so https://www.fta.ch/de/r/fetra-trans...n/fetra-langmaterial-wagen-5821000213003.html
dann in der Mitte ein Gestell wie es bei andern leichten Plattenwagen ist mit beidseitiger Beladung. Ev. gibt es beim Steinbedarf stärkere Ausführungen.

Nachtrag: Transportgestelle mit Unterwagen im Glasbereich suchen oder den Glaslieferanten fragen. Hat mich interessiert, brauche es kaum.
https://lager-und-transporttechnik.info/glasverarbeitung/glastransportsysteme/unterwagen/index.html
 
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