Alternative zu Sketchup

xVictor

ww-pappel
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Hallo zusammen!

Nach den ersten kleineren Holzprojekten, die ich noch klassisch mit Papierskizzen geplant hatte, überlege ich, für die kommenden eine Software zu verwenden. Dies v.a. um besser die Proportionen und die Bemaßungen im Blick zu haben und einfacher korrigieren zu können. Vielfach wurde Sketchup empfohlen, das im Moment aber nur als Abo verfügbar ist. Das ist mir auf Dauer zu teuer, zumal nur die Pro-Version mit einer Desktop Variante einherkommt (=299 USD/Jahr). (die free Variante ohne Möglichkeit der lokalen Sicherung scheidet aus)
Daher meine Frage: welche sinnvollen Alternativen gibt es (Windows 10 kompatibel) bzw. verwendet ihr? (auch kommerzielle Lösungen möglich, sofern nicht zu teuer)

Viele Grüße, Christian
 

peterk1

ww-pappel
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Fusion 360, Es gibt gute Einführungsvideos vom Holzbastler auf Youtube.
Gruß Peter
 

xVictor

ww-pappel
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Sketchup Make kann man wohl von verschiedenen Seiten noch runterladen. Es wird halt nur nicht mehr weiterentwickelt.
Fusion 360 werde ich mir mal ansehen. Macht einen guten Eindruck.
 

Macchia

ww-robinie
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Es wird halt nur nicht mehr weiterentwickelt.
das braucht es meiner Ansicht nach auch nicht.
Das ist ein mächtiges Programm welches mich nach Jahren noch überrascht mit
Funktionen die ich nicht gekannt habe.

Das Pro und contra bei Fusion 360 vs. Sketchup stellt Heiko Rech in diesem Video
gut dar.
Zumindest geht mir es genauso bzw. bin ich gleicher Meinung.
Fusion 360 habe ich auch, nur bin ich da weit nicht so gut eingearbeitet wie in Sketchup.

Einzig der Punkt der in dieser vs. Betrachtung fehlt aber in einem Kommentar
erwähnt wird, ist die Weiterverarbeitung der Daten für CNC gesteuerte Prozesse
oder auch im 3 D Druck.
Ob es hierfür noch Zusatzmodule für Fusion nötig sind, weiß ich allerdings nicht...
Sketchup kann das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Macchia

ww-robinie
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das braucht es meiner Ansicht nach auch nicht.
das sollte sich auf den ambitionierten Holzwerker beziehen.
Gibt natürlich andere Berufsgruppen oder Ansprüche die eine ständige
Weiterentwicklung natürlich rechtfertigen / erwünscht ist.

Letztendlich ist das natürlich auch Geschmacksache.
Je nach Vorerfahrung oder intuitiven Verhaltens kann das eine oder das andere
Programm von Vorteil sein.

Ob der Kosten, sei es derzeitige oder in Zukunft, ob Cloud oder Lokal,
auf kurz oder lang werden da Kosten anfallen und Netzabhängigkeit sich etablieren.
 

heiko-rech

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Hallo,
das braucht es meiner Ansicht nach auch nicht.
Das ist ein mächtiges Programm welches mich nach Jahren noch überrascht mit
Funktionen die ich nicht gekannt habe.
da gebe ich dir recht. Seit der version 17 sind die Neuerungen eher kosmetischer Natur gewesen. Nichts wirklich bahnbrechendes. Wer also nicht gewerblich damit arbeitet kommt damit noch viele Jahre aus. Generell muss man sagen, dass die meisten CAD-Programme schon so weit sind, dass es da auch nicht mehr viel neues zu entwickeln gibt. Da wird sich in den kommenden Jahren also nirgendwo etws bahnbrechendes verändern.
Was SketchUp nicht kann ist Normgerechtes zeichnen.
Wem 2D ausreicht, der kann sich mal Draftsight anschauen. Ist ein AutoCAD LT-Clone und kostet ab 100 Euro im Jahr. Früher war es kostenlos. Ich habe es auch wieder im Einsatz, da 2D oft vollkommen ausreicht und Normgerechte Zeichnungen damit kein Problem sind. Ich habe es letztens mal mit AutoCAD LT verglichen und da gibt es wirklich nur kleine Unterschiede. Zum einarbeiten kann man die Literatur für AutoCAD LT verwenden.
Bei fusion gehe ich auc fest davon aus, dass es nicht mehr lange kostenlos für privatanwender sein wird. Autodesk war noch nie dafür bekannt kostengünstige oder gar kostenlose Software zu vertreiben. Selbst an Studentenversionen kam man immer nur sehr schwer ran.
Gruß
Heiko
 

Cybo

ww-kastanie
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(die free Variante ohne Möglichkeit der lokalen Sicherung scheidet aus)
Ich hatte die Tage dasselbe Problem und bin doch wieder bei der Free Version (im Web) gelandet. Als Anfänger und angehender Hobbybastler ist mir das schlichtweg zu teuer im Abo.

Allerdings bietet die Webapplikation eine Exportfunktion an! Du kannst also deine Projekte lokal speichern (eigentlich für andere Versionen exportieren) und bei Bedarf auch wieder importieren (einfach von der Platte öffnen).
 

MK81

ww-buche
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Ich hatte für meine ersten Projekte eine Studentenversion von Solidworks. War schon genial, aber inzwischen unbezahlbar. Bin dann nach Test vieler gratis CAD Software letzendlich auf TurboCAD umgestiegen. Da gibt es verschieden Varianten (2D, 2.5D, 3D). Nicht so teuer, aber im Prinzip kann mal sehr viel damit machen. Nur die Drehung von 3D Objekten im Raum treibt mich in den Wahnsinn bei dem Programm.
Habe über die Arbeit inzwischen eine Lizenz von AutoCAD LT. Damit mache ich inzwischen eigentlich alles. Für mich war das 3D sowieso nur Spielerei die viel Zeit gekostet hat und keinen Mehrwert gebracht hat. Mit ein bisschen Vorstellungskraft geht das, und mann kann ja auch mit 2D CAD Software perspektivisch zeichnen (sind ja meistens doch nur Quader). Also ich denke, weniger am Computer sitzen, mehr Zeit in der Werkstatt verbringen :emoji_wink:. Wenn es wirklich einen gut funktionierenden AutoCAD LT - Klon gibt würde ich dazu raten. Die Handhabung ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig aber wenn man es mal kapiert hat geht es ziemlich gut von der Hand. Und AutoCAD Kentnisse sind, zumindest in technischen Berufen nie von Nachteil.
 

ccknif

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Hallo miteinander,

es stellt sich mir immer wieder die Frage, warum es nach ein paar kleinen Holzprojekten (siehe erster Beitrag) immer gleich ein Zeichenprogramm für den Rechner sein muss. Die Zeit der Einarbeitung in ein CAD-Programm steht doch in keinerlei Verhältnis zu den Projekten der Hobbyschreiner.
Ich habe als Techniker auch noch von Hand gezeichnet und möchte diese Erfahrung nicht missen für meine CAD-Arbeiten.
Geht doch lieber in die Werkstatt basteln als euch mit EDV-Programmen zu beschäftigen. So kompilziert können eure Projekte doch nicht sein.
Und wenn es dann eh nur 2D ist, bietet das nur wenige Vorteile gegenüber der Handzeichnung. Wenn CAD, dann 3D.

Carl
 

odul

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Hallo miteinander,

es stellt sich mir immer wieder die Frage, warum es nach ein paar kleinen Holzprojekten (siehe erster Beitrag) immer gleich ein Zeichenprogramm für den Rechner sein muss. Die Zeit der Einarbeitung in ein CAD-Programm steht doch in keinerlei Verhältnis zu den Projekten der Hobbyschreiner.
Ich habe als Techniker auch noch von Hand gezeichnet und möchte diese Erfahrung nicht missen für meine CAD-Arbeiten.
Geht doch lieber in die Werkstatt basteln als euch mit EDV-Programmen zu beschäftigen. So kompilziert können eure Projekte doch nicht sein.
Und wenn es dann eh nur 2D ist, bietet das nur wenige Vorteile gegenüber der Handzeichnung. Wenn CAD, dann 3D.

Carl
Ich ertappe mich auch immer wieder dabei, dass ich denke, das ist Unfug, soll man doch besser so machen. Dann muss ich mir wieder vorsagen: Warum macht er/sie es so? Ist es Hobby, dann bedarf es keiner Begründung. Beschäftigt sich jemand gerne auch mit dem PC, so spricht nichts dagegen auch Kleinkram in der CAD zu entwerfen. Zumal wenn man gleich kompliziertere Sachen in CAD machen will, dann hat ist die Einarbeitung deutlich schwerer bis man zu einem Ergebnis kommt. Also: Jeder nach seiner Facon:emoji_slight_smile:

"Wenn CAD, dann 3D.": sehe ich genauso.
 

JohX

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Der Vorteil einer Software gegenüber der der handschriftlichen Zeichnung ist immer noch die Kopier- und Änderbarkeit.

Da ich nur 2D zeichne, habe ich mich mittlerweile auf LibreOffice Draw eingeschossen. Das ist im Gegensatz zu den diversen CAD-Versionen einfach zu bedienen, kann aber trotzdem Bemaßungen etc. Leider ohne Bezugspunkte, d.h., ich muß die Bemaßungen manuell ändern.

Das 2. Manko dabei ist, das der Zeichnungsmaßstab sich nur global unter Optionen/LibreOffice Draw/allgemein einstellen läßt.
Aber ok, irgendwas ist ja immer.

Joh
 

ccknif

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Hallo,

klar, als Hobby kann jeder machen was er will und wie er es will. Am Ende eines Projekts zählt die Ausführung und nicht der Weg, wie man zur Konstruktion gekommen ist. Nur, wer als Neuling oder Anfänger meint, wenn er ein CAD benutzt wird es schon werden, der ist nach meiner Meinung auf dem Holzweg. Fehlendes konstruktives Wissen wird nicht durch CAD-Einsatz ersetzt. Denn CAD ist geduldig und kann Dinge darstellen, die nicht zu fertigen sind.
Warum lernt man als Schreiner ein Brett von Hand abzurichten? Damit man versteht, was die Abrichthobelmaschine macht.

Das Thema sollte wirklich in die passende Rubrik.

Carl
 

Eder Franz

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Warum CAD? Heimwerker von heute beherrschen IKEA-Montagen, aber nicht jeder Heimwerker hat auch einen Schuppen in Lönneberga in dem man ordentlich rumstauben kann. Wenn dann trotzdem der Wunsch nach individuelleren Lösungen aufkommt, ist CAD oft der Werkraum für die Drei-Zimmer-Wohnung in der Stadt. Man plant und lässt bauen, montiert dann aber selbst.
 

ccknif

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Hallo,

wenn der Heimwerker plant und bauen lässt, kann das gutgehen. Oft muss der Heimwerker aber vom Profi auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden, was nicht immer auf Einsicht stößt.
Vielleicht bin ich in Sachen Planung und Konstruktion schon etwas zu alt. Junge Menschen gehen oft anders an die Probleme heran. Da kann ich einzig die Erfahrung in die Waagschale werfen.

Carl
 

odul

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Die Diskussion wird hier zu keinem Ergebnis führen, denn da ist viel Geschmacksache, persönliche Erfahrung und Können dabei. Der eine eher so, der andere eher so.
 
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