3D Druck in der Werkstatt - Projekte

heiko-rech

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Hallo,
für den Handschliff war mir der normale Absaugschlauch einfach zu unhandlich. Gekaufte Lösungen gefielen mir nicht. Also schnell selbst was gebaut:
P1040614.JPG P1040615.JPG P1040616.JPG P1040617.JPG
Das Projekt habe ich auch inklusive der CAD-Daten bei Printables eingestellt:
https://www.printables.com/model/1794226-absaugschlauf-fur-handschleifklotz-zb-festool-oder

anschluss_festool_D27.png anschluss_schleifklotz.jpg skizze.jpg
Mit FreeCAD kann die Skizze und somit das 3D-Modell sehr einfach an die eigenen Werkzeuge angepasst werden.

Die beiden Anschlussstücke ergeben zusammen mit einem Pumpenschlauch aus dem Baumarkt einen sehr handlichen Absaugschlauch für Handschleifklötze. Der verwendete Schlauch ist für Garten- und Teichpumpen und ist in jedem Baumarkt zu bekommen. Der Außendurchmesser beträgt 17mm.

Der Schlauchanschluss ist passend für einen Schlauch von Festool, D27. Der Anschluss für den Schleifklotz passt auf Festool und Mirka. Die CAD-Daten kannst du dir auch herunterladen und mit FreeCAD an deine eigenen Werkzeuge anpassen.

Der Schlauch sollte mit den Anschlüssen verklebt werden. Das funktioniert mit Montagekleber oder Sekundenkleber sehr gut.

Außerdem habe ich noch diesen kleinen Helfer hier gedruckt:

P1040618.JPG P1040619.JPG P1040620.JPG
Das ist allerdings ein fertiges Modell, das ich hier heruntergeladen habe:
https://www.printables.com/model/570225-festool-ets-ec-150-sandpaper-taco-wrapper

Gruß
Heiko
 

inselino

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Ja ich weiß, der Thread heißt 3D Druck in der Werkstatt, mein 3D Drucker lief die letzten Tage aber für ein ganz anderes Projekt, was vielleicht auch für den ein oder anderen interessant ist, es geht um Schachteleinsätze für Brettspiele.
Gerade bei Spielen die über einen Spielplan und ein paar Figuren hinausgehen, besteht die Lösung der Hersteller bis jetzt im wesentlichen in einzelnen Tütchen. Spätestens ab dem Level Kennerspiel wären ein paar dutzend Tütchen notwendig oder man schmeißt Zeug zusammen in eine Tüte und es muss wieder auseinandersortiert werden, bevor es losgeht. Außerdem fehlt am Ende beim Einräumen dann immer wieder eine Tüte in der passenden Größe...

In meinem konkreten Fall geht es um das Spiel "Spirit Island". Das trifft auf allen Ebenen meinen Geschmack. Das Level an Strategie und Vorausplanung, Komplexität, Abwechslung, Spielmechanik ist für mich einfach perfekt. Ein kooperatives Spiel, für Menschen, für die es etwas anspruchsvoller sein darf als das Kennerspiel des Jahres, die aber noch an einem Abend fertig werden möchten. Also große Empfehlung, für all jene, die in einem solchen Bereich brettspielaffin sind.
Dieses Spiel hat aber nun eine ganze Reihe an Karten, Plättchen, Markern, Figuren etc. die alle irgendwie im karton landen wollen.
Zum Glück wurde dieses Problem bereits von jemand anderem gelöst: https://www.printables.com/model/458692-spirit-island-insert-for-all-expansions
Solche Inlays gibt es auch für viele weitere Spiele mit etwas mehr Spielmaterial.

Für die, die das Spiel kennen noch ein Hinweis: Es gehört noch ein zweiter Karton der Erweiterung dazu, dort befinden sich die Spielpläne der Geister und alle weiteren Karten die man noch so braucht, hier für Anschauungszwecke reichen Fotos von einem.


SI-Box-1.jpg

1785318877966.jpeg

SI-Box-3.jpg

1785318914760.jpeg
 

inselino

ww-robinie
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Achso gedruckt übrigens auf einem Elegoo Carbon, bei dem wir in der Firma immer noch rätseln, wie der zu so einem Kampfpreis hergestellt werden kann.
 

inselino

ww-robinie
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Ja und Nein. Also die ersten 2 treffen ja auf viele chinesische Dinge zu und letzteres im Wettbewerb zu Bamboo ist schon krass. Also die erobern den Markt ja schon durch Preisdumping. Aber vielleicht gehört auch Elegoo irgendeinem Parteifreund und bekommt nochmal Subventionen oben drauf.
 

heiko-rech

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Hallo,
ich war es leid immer die Schläuche am Sauger umzustecken, wenn ich mal mit zwei Maschinen parallel arbeiten wollte. Ich habe mehrere Sauger, aber hier und da fehlte mir beispielsweise beim abwechselnden Schleifen mit Handschleifklotz (Absaugbar) und Exzenterschleifer eben dieser einfache Wechsel. Also FreeCAD angeworfen und was ausgetüftelt, das ich dann auch gedruckt habe:
verteiler_komplett.jpg verteiler_an_ctm36.jpg verteiler_auf_starmix.jpg verteiler_auif_midi_2.jpg

Der Schieber ist am Anfang etwas schwergängig, geht aber nach kurzer Zeit etwas leichter. Die Teile lassen sich sehr gut und mit wenig Stützmaterial drucken. Zum Verschrauben werden Gewinde eingeschmolzen.

Ich habe dazu auch einen Blogartikel und ein kurzes Video erstellt:
https://kurswerkstatt-saar.com/absaugverteiler/

Da kann man sich auch alle Daten herunterladen. Parallel dazu gibt es das Projekt auch auf Printables:
https://www.printables.com/model/1801601-absaugverteiler-y-verteiler-fur-festool-absaugmobi

Hier noch weiter Bilder und ein paar Maße:
verteiler_frecad.jpg zeichnug_explosion.jpg zeichnug_ansichten.jpg absaugverteiler_rastpunkt.jpg muttern_einschmelzen.jpg verteiler_alle_teile.jpg

Ein kleines Problem gibt es aber:
Die Teile sind ja nicht leitend, daher kann es unter Umständen bei einem ansonsten antistatischen Sauger/ Schlauch zu einer statischen Aufladung kommen. Beim bisherigen Einsatz habe ich aber noch keine gewischt bekommen.
Es gibt zwar auch leitende Filamente, die sind aber leider auch recht teuer. Daher werde ich erst einmal praktische Erfahrungen sammeln und erst dann weiter darüber nachdenken.

Gruß
Heiko
 

FrankRK

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Diese Woche ist ein neuer Drucker eingezogen und der kam mit einen kleinen Klimagerät (Polar Cooler) welches natürliche Kondenswasser produziert. Da der Ausgang der Kondensleitung recht tief am Gerät liegt musste eine Lösung unterhalb des Tisches gefunden werden. Da kam mir die Idee einen kleinen Behälter mit drei Magneten an das Tischbein aus Metall zu befestigen. Gleichzeitig konnte sich der Laser mal an Kunststoff versuchen, ist natürlich für die Funktion absolut nicht nötig…

Material ist weißes ASA und wurde direkt der erste Druck für den neuen Drucker.

_N3A0782.jpg

_N3A0783.jpg

_N3A0784.jpg

_N3A0787.jpg
 

odul

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Ich verstehe nicht so recht, warum so oft diese Einschmelzmuttern genutzt werden. Ich mache es immer so wie man das von Gerätschaften mit Kunststoffgehäusen kennt:

Dort wo die Einschmelzmutter hinkäme eine Bohrung vorsehen, die 1mm enger ist als die Schraube und dann eine Spax reindrehen. Die habe ich massenhaft da und wenn man die nicht gerade täglich rein und raus dreht, dann hält das auch problemlos.

Es fällt auch auf, dass auf thingiverse allermeistens metrische Schrauben mit Muttern verbaut werden als auf die von mir genannte Lösung zu gehen.
 

Avogra

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Und die M-Schrauben bekommt man in deutlich mehr Kopfformen. Für kleinere Sachen verwende ich auch mal M2 Zylinderkopf flach.

In Senk- und Flachkopf hab ich alle gängigen Längen von M2 bis M4 und einige M5 und M6 da. Die sind also genau so griffbereit.
Selbstschneidende würde ich wenn dann welche speziell für Kunststoff verwenden, die hab ich erst vor kurzem entdeckt. Aber die Einschmelzhülsen sind halt schon da.
 

heiko-rech

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Hallo,

Ein Adapter für Tischverlängerungen von AIGNER / RUWI. Kann an jede Platte oder Werkbank angeschraubt werden.

In den kommenden Tagen will ich mit der Shaper Origin lange Teile bearbeiten. Dazu habe ich mir einen Adapter ausgedacht, mit dem ich meine Tischverlängerungen von AIGNER/ RUWI an die Werkstückauflage der Shaper Origin montieren kann. Das ist dabei herausgekommen:

adapter_aigner_9.jpg adapter_aigner_8.jpg adapter_aigner_1.jpg adapter_aigner_2.jpg adapter_aigner_3.jpg adapter_aigner_4.jpg adapter_aigner_5.jpg adapter_aigner_6.jpg adapter_aigner_7.jpg

Der Adapter besteht aus zwei gedruckten Teilen. Außerdem benötigst du noch:
  • 2 St. Unterlegscheibe 6x 25
  • 2 Stk. Schraube M6 x 30
  • Schrauben für die Befestigung an der Platte
  • Ein Alu Winkel (ca. 10 x 15mm)
Bau des Adapters:

Der Aluwinkel wird in die Aussparung eingeklebt. Auf diesen Winkel drückt dann die Schraube der Tischverlängerung. Du kannst Montagekleber oder Sekundenkleber verwenden. Wenn der Kleber trocken ist, kannst du alles montieren:
  1. Die Sechskantmuttern werden in die Rückseite des festen Winkels eingedrückt. Ideal sind selbstsichernde Muttern.
  2. Den festen Winkel an die Platte anschrauben. Du musst ihn sowohl von unten verschrauben, als auch in die Kante der Platte. Zur Verschraubung in die Plattenfläche nimmst du am besten Rundkopfschrauben (5 x 20). Zur Verschraubung in die Kante besser Senkschrauben (3,5 x 30)
  3. Der Verschiebbare Winkel wird mit den beiden M6-Schrauben samt Unterlegscheiben an den festen Winkel angeschraubt.
  4. Mit der Ausrichthilfe kannst du ganz einfach die richtige Höhe einstellen und den Winkel in dieser Höhe fixieren.
Durch die Ausrichthilfe kannst du den Winkel an unterschiedlich dicken Platten ganz einfach einstellen. Die Tischverlängerung wird dadurch immer bündig mit der Oberfläche der Platte.

Druckparameter:
  • Material: PETG
  • Infill: 25%
  • Perimeter: 6

Hier kannst du die Daten herunterladen:
https://www.printables.com/model/1821616-adapter-fur-tischverlangerung-aigner-ruwi-auch-fur

Natürlich kann der Adapter auch an anderer Stelle genutzt werden. Du kannst ihn auch an deine Werkbank schrauben. Und auch zwei Tischverlängerungen können sinnvoll sein.

adapter_aigner_10.jpg

Viel Spaß damit.

Gruß
Heiko
 
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