Habe einen alten Gussbräter. Bei dem ist es ähnlich.Wir haben eine Le Creuset Gusspfanne mit Emaille (?) Beschichtung innen und außen. Innen bröckelt das Zeug weg. Hat jemand Erfahrung mit Dienstleistern für Neubeschichtung? - kein Teflon!
Hallo,
als Teflon-Dealer vom Dienst stehe ich voll auf Gusspfannen! Meine Freundin hat mir heute ein ausgewachsenes 40cm-Exemplar geschenkt, darin landen morgen die Entenbrüste für die ganze Mischpoche….
Aber im Ernst, der Einsatz von Fluorchemie sollte stark limitiert werden. Alles was einmal in die Umwelt gelangt bleibt da ewig. Wobei man solche Stoffe natürlich auch kontrolliert unter Verwendung geeigneter Filteranlagen verbrennen kann.
Und? Oder haben sie Dich zur Verschwiegenheit verpflichtet?Trotz allem habe ich Creuset Service angeschrieben, mit Fotos. Ich werde berichten.
War das Hauptproblem nicht das was bei der Produktion entsteht und in die Umwelt gelangt?Mir reicht es um mein Behauptung bestätigt zu sehen, dass Ewigkeitschemikalien wirkungsvoll durch Verbrennung verschwinden können.
Durch die hohen Temperaturen verbrennt, bzw. oxidiert beinahe alles. Er sprach von einem Wirkungsgrad von min. 99,5%.
Oh sorry, ich wollte berichten . Creuset Service war eher arschig, ich habe die Pfanne "in Eigenleistung" mit Flex und Fächerscheiben von der restlichen Lackierung befreit und eingebrannt. Ist jetzt wieder eine Gusspfanne.Und? Oder haben sie Dich zur Verschwiegenheit verpflichtet?
Ich hatte heute das Glück einer exklusiven Führung durch eine Hausmüllverbrennungsanlage. Ich sprach mit dem Betriebsleiter u.a. über die Ewigkeitschemikalie PFAS.
Die Verbrennungstemperatur auf dem Rost (wo es brennt) liegt bei denen bei 1.100-1.300°c. In Kombination mit einer ausreichenden Brenndauer ist das heiß genug, um PFAS (und somit garantiert auch PTFE) zu oxidieren.
Wenn ich's richtig verstanden haben, werden die Kohlenstoffverbindungen dabei getrennt.
Durch die hohen Temperaturen verbrennt, bzw. oxidiert beinahe alles. Er sprach von einem Wirkungsgrad von min. 99,5%.
Die beim oxidieren entstehenden Gase werde in der Rauchgasreinigung mit Natron und Kalkpulver neutralisiert. Das größere Problem, aus sich der Verbrenner, sind nicht die Ewigkeitschemikalien, sondern Chlorid, das beim Verbrennen von PVC entsteht und Schwermetalle.
Die Überbleibsel der Rausgasreinigung werden aufgefangen und gehen in den Bergwerksversatz, sprich werden untertage beseitigt.
Der volumenmäßig weitaus größere Abfallstrom ist die Müllverbrennungsschlacke, oder auch Rostasche. Sie ist durchsetzt mit allerhand Mineralik, Eisen- und Nichteisenmetallen, wohl über 90 Gewichtsprozent.
War das Hauptproblem nicht das was bei der Produktion entsteht und in die Umwelt gelangt?
Die wenigsten Skiwachsen waren flouriert. Definitiv im High End Bereich, danach fällt der Einsatz stark ab, allein schon aus Preisgründen. Hochflouriertes Wachs konnte ohne Probleme um den Faktor 10 teurer sein, manche Produkte auch mehr. Langjährige Klassiker wie Kitzbühel oder Ansbach dürften erhöhte Werte im Boden aufweisen. Das Bild, dass Skipisten flächendeckend verseucht sind, halte ich jedoch für überzogen weil die Masse der Anwender nicht mit dem teuren Wachs hantierte.Und z.B. bei Skiwachs, Schmiermitteln etc. hilft auch die Verbrennung wenig, denn das Zeug landet einfach so in der Umwelt und der Nahrungskette. Wir können ja schlecht nach jedem Winter die oberen 10cm der Piste abtragen und verbrennen (wobei ich mir nicht sicher bin, ob man das Zeug mittlerweile für Ski verboten hat).
Zuviel Wasser trinken ist giftig und tödlich.alles, was für Mensch und Umwelt giftig sein könnte, sollte niemand herstellen.
meine einfache Überlegung dazu:
alles, was für Mensch und Umwelt giftig sein könnte, sollte niemand herstellen.
Eigentlich sollte das die Antwort aller menschlichen Herzen bei jedem einzelnen Entscheidungstreffer sein - dann brauchte es nichtmal Verbote.
... aber auf mich hört ja niemand![]()
Der abgedroschene Spruch - die Dosis macht das Gift - stimmt doch aber. Trink mal 10 Liter Wasser auf einmal oder iss eine 250g Packung Speisesalz.meine einfache Überlegung dazu:
alles, was für Mensch und Umwelt giftig sein könnte, sollte niemand herstellen.
Eigentlich sollte das die Antwort aller menschlichen Herzen bei jedem einzelnen Entscheidungstreffer sein - dann brauchte es nichtmal Verbote.
... aber auf mich hört ja niemand![]()
Das kann ich nicht beurteilen, da ich kein Skifahrer bin und würde dir da glauben. Mir ging es auch eher exemplarisch um reibeigenschaften denn für die wird sehr häufig an unterschiedlichsten Stellen PFAS eingesetzt. Schmiermittel in Maschinen, Schläuche in der Endoskopie, Gleitflächen etc. und darüber gelangt eben auch einiges in die Umwelt (wenn es ewig in der Maschine bleibt müsste man ja nicht nachschmieren).Die wenigsten Skiwachsen waren flouriert.
Ich denke das ist ein wichtiger und richtiger Grundsatz, auch wenn wir gesamtgesellschaftlich wirklich alles dafür tun nach dem Motto zu leben, wenn jeder an sich selbst denkt ist an jeden gedacht. (oh oh ich höre lieber auf mit Politikwas ich gerne herausstellen wollte ist, dass es uns und der Welt besser ginge, wenn jeder darauf achtet, dass die Welt durch das eigene Handeln besser wird und weniger darauf, was die Geldbörse dazu sagt.
Naja das ist so ein Wunsch einer heilen Welt die es nie gab und nie geben wird. Ganz entfernt kann ich den Ansatz dahinter verstehen. In Wirklichkeit müssen wir uns einfach mit vielen Dingen arrangieren um nicht wie Steinzeitmenschen zu leben. Und viel wichtiger ist es noch geschult im Umgang mit giftigen Substanzen zu agieren. Und am besten auch noch eine Kontrollinstanz zu haben welche dies überwacht. Es wird z.B. niemand Motoröl verbieten wollen. Es kommt schnell mal zu einem Malheur beim Ölwechsel. Da sind im Zweifel 5 Liter giftige Pampe im Boden und versauen das Grundwasser.Das ist meine private Meinung:
Wer sich jetzt Mühe geben möchte @Manohara in #188 misszuverstehen, der kann das gerne tun. Aber ist das nötig? Wieso, weshalb, warum?
Mit genug Temperatur bekommt man jedes Molekül klein, also die Bindung zwischen den einzelnen Atomen gebrochen. Das gilt natürlich auch für PTFE und andere PFAS. typischerweise entstehen dabei recht instabile Radikale die sich dann neue Partner suchen und da eben Sauerstoff aufgrund der Luft sehr gut verfügbar ist in der Regel zu sehr stabilen Oxiden führt, ist das ein sehr gern gesehener Bindungspartner und z.B. Kohlenstoffbestandteile werden eben zu Kohlenstoffdioxid usw. Das ist ja auch das Konzept bei der Verbrennung. Da der Hauptbestandteil aller organischer Verbindungen (und dazu zählen Kunststoffe auch) bestehen aus wenigen Elementen am häufigsten Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und alle werden zu gasförmigen oxiden die einfach nach draußen ziehen. Metalle bleiben als entsprechende Schlacke zurück, die dann in entsprechende Lagerstätten verbracht werden.
Das Problem beim Fluor ist, dass es eben der stärkste Bindungspartner ist, noch stärker als Sauerstoff und daher hier kein Oxid ensteht. Wenn müsste Sauerstofflourid entstehen, das bei Wasserkontakt dann zu Flusssäure weiterreagiert. Einige Untersuchungen zeigten, dass bei der Verbrennung von PTFE Wasserstofffluorid entsteht (HF in Wasser dann eben auch Flusssäure). Flusssäure ist hochgiftig, würde allerdings in der Umwelt relativ schnell abreagieren z.B. zu Calciumfluorid und wäre vermutlich weit weniger kritisch, als der Begriff "hochgiftig" vermuten liese. (Die Giftigkeit beruht vor allem darauf, dass es die Nervenbahnen von Organismen sehr schnell und effizient zerstört).
Ich hoffe, das kam in meinem Beitrag auch klar so rüber, ich möchte da weder dir noch den Mitarbeitenden einen Vorwurf machen. Es gibt ja eben auch einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Theorie ist Fluor kritischer als Chlor, in der Praxis kommt das eine vermutlich Millionen- bis Milliardenfach häufiger vor und ist damit in der Praxis natürlich das größere Problem.und besten Dank für die Erläuterung. Insofern ich bei der Führung etwas falsch verstanden oder im Nachgang falsch wiedergegeben haben sollte, bitte ich das zu entschuldigen. Das war nicht meine Absicht.
Wie soll das funktionieren?Eigentlich sollte das die Antwort aller menschlichen Herzen bei jedem einzelnen Entscheidungstreffer sein - dann brauchte es nichtmal Verbote.