Wenn ich ganz ganz ehrlich bin, sah ich endlich die Gelegenheit, stundenlang mit der 2 Jahre alten Säge zu spielen. Und nebenbei das Gefühl zu haben, etwas nützliches zu machen.
Und da ich schon mal dabei bin, schlaue ich mich halt auf weil auch das Spass bringt.
Irgendwie Prokrastination in Reinform, wenn man 1000 andere Dinge auf dem Zettel hat die wichtiger sind.
Denn ganz kritisch betrachtet hätte ich in der ganzen Zeit auch Geld verdienen können. Und mit den 250 € zusammen auch 3 Schüttraummeter ofenfertig kommen lassen und das meinen Neffen einstapeln lassen können. Von dem Restgeld und dem Erlös vom Verkauf der Säge einen schönen Wochenendurlaub Urlaub machen oder Festoolspielzeug kaufen können.
Und am Ende der Aktion habe ich dann eine Menge Wissen (was ich nach 6 Monaten vergessen habe), das ich nicht vermarkten kann, eine
verstellbare Lehre von Pferd für die Begrenzer der Sägekette, wo ich als Laie jedes Holz mit optimaler Geschwindigkeit sägen könnte nebst einer neuen Feile und 1 l Gebinden mit Sonderkraftstoff mit 5 Jahren Haltbarkeit...
Machen die meisten von euch tatsächlich immer das betriebswirtschaftlich Optimale?
Komme mir fast vor wie in einer Selbsthilfegruppe und beichte gerade meine idiotische Aktion.