genähter Sperrholz-Stuhl

justplanesteve

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ELMIRA
Eine Methode, die ich mir grade ausdenke und die zu meinem Projekt passen würde wäre:
2 x 3mm Birkensperrholz, 30cm breit und 100 lang,
1 stabile, passend große Unterlage (meine Hobelbank?)
ein stabiles, aber gut biegbares Sperrholz für obendrauf,
ein zweites für "unter dem Werkstück" untendrunter
ein 10cm hohes "Mittelholz", über das die Bretter gebogen werden.
Leim dazwischen ... und nur an den Enden bis auf die Unterlage runterdrücken.

Das hätte ein paar gewünschte Effekte:

1. ist es nicht viel Herstell-Aufwand. (es braucht keine von mir bestimmte Rundung, sondern findet die automatisch selbst)
2. wäre die Biegung in der Mitte stärker gebogen als an den Enden ( es soll im Rücken nicht soo krumm sein)
3. kommt es mir wahrscheinlich vor, dass das Ergebnis gleichmäßig wäre (da sind zwischendrin keine Schraubzwingen, die was verschieben oder unterschiedlich stark drücken und die "Druck-Hölzer" sind auch "glatt wie sie sind", da kann ich keine Fehler reinbringen)

Das bietet durchaus Möglichkeiten: Das Verfahren ähnelt der Art und Weise, wie Spezialhersteller Abfahrtski laminieren und in einer Schlauchpresse verpressen.
Allerdings müsstest du unter der untersten Sperrholzplatte wahrscheinlich mehr als nur eine Stütze anbringen.

Für die komplexen, mehrfach gekrümmten Formen in Beitrag Nr. 13 habe ich das Schlauchpressverfahren angewandt, musste dabei jedoch mit improvisierten Spannvorrichtungen gegenhalten. Der Luftdruck von 4,5 bar (65 psi) verteilte den Druck gleichmäßig und sorgte dafür, dass auch die tiefsten Bereiche fest an die Form gepresst wurden.

Wie dir sicher bekannt ist, lässt sich bei einfacheren Krümmungen auch ein Vakuum nutzen, um einen Druck von 1 bar zu erzeugen.

Einige der untenstehenden Fotos vergleichen das Vakuum- und das Druckverfahren am Beispiel eines einfachen Türpaars. Beide Methoden funktionieren gleichermaßen gut; es ist lediglich eine Frage der Zweckmäßigkeit für das jeweilige Bauteil. Bei 3D-Formen halte ich Druck für unerlässlich, besonders bei stark ausgeprägten Wölbungen – man vergleiche hier 1 bar Vakuumdruck mit bis zu 6 bar Überdruck.

Hauptsache, die Sicherheit steht an erster Stelle.
 

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Manohara

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das sieht - soweit ich es erkennen kann - vielfach nach weit mehr technischen Möglichkeiten aus als ich sie bei mir habe. ...
Spannend und oft undurchsichtig für mich - wie zum Beispiel die schicke Metall-Badewanne :emoji_wink: auf dem letzten Bild von Beitrag #100.

Für meine Arbeiten habe ich oft extra Werkzeuge angeschafft, aber diese Zeit läuft gerade aus. Mein Platz ist voll und meine Lernbereitschaft begrenzt.
Im Falle dieses Stuhles ist der Entwurf gerade dadurch entstanden, dass die Methode auch ohne viel Technik machbar ist.
... aber ich freue mich über die vielen interessanten Bilder :emoji_slight_smile:


IMG_1399.JPG
 
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Manohara

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HA!
Nach Jahren habe ich eben zufällig meine Fotos von "Rapp Tschack" wieder gefunden.
Das macht mir Freude, weil ich seit Jahren einige Fotos vermisst habe und schon dachte, die seien "irgendwie" verloren gegangen.

... und diese Bilder gehören zwingend zu der Vorstellung des "genähter Sperrholz-Stuhl" Projektes
RappTschacka.jpg RappTschackb.jpg
... mit 2 Handgriffen von "aufgestellt" in "zusammengelegt" zu verwandeln. Die Sitz-Unterstützung lässt sich - weil die Nähte etwas elastisch sind - mit leichtem Druck nach innen schieben ... und: "klapp" ... das Möbel ist nur noch ca. 40mm dick.


Damit hatte ich mich vor Langem bei einem Wettbewerb für "mobile Möbel" beworben und nichtmal einen Trostpreis oder eine Erwähnung bekommen. Ich bin bis heute ehrlich empört :emoji_sunglasses:

Okay - besonders bequem ist es nicht, aber die Erstellungszeit war kurz - die Innovation groß - und wenn ich was gewonnen hätte, hätte ich weiter daran entwickelt. Das Potential ist riesig ...
wie man an dem jetzigen Projekt sehen kann :emoji_slight_smile:

ich entschuldige mich für's Angeben, aber in diesem Fall :emoji_wink:
 
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Martin45

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deine Rückenlehne erinnert mich an eine Mitra (was auch immer dir mein Beitrag nun bringt).
Gerade schaue ich von oben auf deinen Stuhl und denke, ob ein 6-Eck nicht sitztechnisch praktischer wäre. 2 Kanten für die Rückenlehne, 2 für die Armlehnen und 2 vorne mit einer Spitze zwischen den Beinen.
 

Manohara

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2 Kanten für die Rückenlehne, 2 für die Armlehnen und 2 vorne mit einer Spitze zwischen den Beinen.
da war ich (im Kopf) dran und bin bei den 8 Ecken gelandet, weil dann die ganze vordere Hälfte für den "Einstieg" offen ist. Mit 6 Ecken ist es nur ein Drittel und dann müsste der ganze Stuhl insgesamt größer werden.
Ein zweiter Grund dagegen ist für mich, dass der Winkel im Rücken enger wird und schon der im 8-Eck ist gewöhnungsbedürftig.
Aber eine mögliche Version wäre das sicherlich. (und im Prinzip finde ich gerade bei Entwürfen immer: "weniger ist mehr". 6 Seiten sind weniger als 8 :emoji_sunglasses: )
Das gehört für mich zu den Problemen beim Entwerfen:
Man kann sich zwischen soo vielen Möglichkeiten entscheiden und die können alle gut sein :emoji_dizzy_face:

Gestern habe ich die Füße, die zwar nicht supergut aber brauchbar waren, aus Versehen um 2cm zu stark gekürzt und werde sie jetzt nochmal machen müssen :emoji_confounded: ... und die kann man weder sinnvoll einspannen (festhalten), noch zum anleimen gut fixieren. Erst anleimen und dann bearbeiten ist auch keine Lösung, weil man dann kaum drankommt.
Na ja, selber schuld. Ich könnte ja auch in einen Laden gehen und einen Stuhl kaufen. Da soll es ja perfekt ausgearbeitete Modelle geben.


Nachtrag:
jetzt habe ich mich umgesehen, ob es im Handel oder sonstwo im Internet andere 8-eckige Stühle gibt. Da ist so gut wie nichts zu finden.
Da bin ich tatsächlich etwas überrascht.
Falls hier jemand was findet oder kennt, freue ich mich über einen Tipp.

Diese Form hat sich ergeben, weil ich einen Holzwerkstoff aus dem Handel benutzen wollte, also in diesem Fall Sperrholz - und da brauchte es gerade Seitenkanten.
Momentan denke ich ja darüber nach, das Sperrholz gebogen selbst herzustellen (also nix, was es im Handel gibt), aber das Eine hat sich aus dem Anderen ergeben.

Noch ein Zwischengedanke:
Ohne Armauflagen und Füße fand ich: der Entwurf hat eine "gewisse Eleganz".
Die ist für meinen Geschmack in den letzten Tagen "abhanden gekommen".
Das ist ja erstmal nicht schlimm, kann ja trotzdem nett sein ... gefällt mir aber nicht besonders.
 
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Manohara

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anders als geplant, ist dieses Modell des "genähten Sperrholz-Stuhles" für mich doch erst nur ein Test-Modell (damit meine ich: ich baue noch einen, der weniger Schwachstellen hat)
Für bessere Bilder habe ich mir vor Jahren einen Papier-Hintergrund angeschafft. Den will ich jetzt ausbuddeln, dann wird der jetzige Zustand dokumentiert.

Die Spannung, unter der die gebogenen Teile stehen, ist - trotzdem sie nur 6mm dick sind - so stark, dass mir die Fixierung - oben mit Schnur, unten mit den angeleimten Füßen - so schlecht gelungen ist, dass ich - wie oben erwähnt - bereits gebogene Seitenteile plane.
Noch nicht entschieden habe ich, welche Oberfläche dieses - durchaus benutzbare - Testmodell bekommen soll.
Wahrscheinlich werde ich ihn einfach ölen und fertig ...

Möglicherweise wäre es richtig gewesen, die Vorbereitung für die Montage (mit Schnur und Holz-Füßen) weit sorgfältiger vor zu bereiten, so dass beim Nähen und Verleimen nicht gegen den Druck gearbeitet werden muss, aber da bin ich nicht sicher, ob es dann nicht doch einfacher ist, die Seiten bereits gebogen her zu stellen.

Die Methode die ich bisher genutzt habe: alle Seitenteile mit der Oberfräse und einer Schablone auf ihr Format zu bringen, ist sehr angenehm, weil schnell und genau. Das geht bei bereits gebogenem Holz leider nicht (es sei denn mit größerem Aufwand).

na... Mal sehen ...
 

Manohara

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jetzt habe ich ein paar Tage auf einen neuen Schleifteller gewartet, weil das Schleifpapier neuerdings immer "einfach weg-geflogen" ist.
Da hatte ich Zeit zum Überdenken.
Momentan bin ich von meinem "genähten Sperrholz-Stuhl" überhaupt nicht mehr überzeugt.

Das wäre "was" gewesen, wenn das mit dem Nähen so geklappt hätte wie von mir erwartet, aber wenn die Sperrholzteile eben NICHT aus der Produktion kommen, sondern erst gebogen hergestellt werden müssen, ist ein wichtiger Teil des Konzeptes futsch.

Außerdem bin ich nicht 100% glücklich mit der Rückenlehne aus 2 Teilen mit dem 135°-Winkel. Der funktioniert und ist irgendwie "interessant", aber ich fürchte, man würde da nicht dauerhaft drin sitzen wollen.
... den Rücken in mehr Teile zu zerlegen geht mir zwar durch den Kopf, aber bisher kommt nichts dabei raus, was mich überzeugt.

Mit einer zweiten Überlegung komme ich auch nicht weiter:
Das Test-Modell aus 3mm Sperrholz kam mir relativ stabil vor.
3mm Sperrholz ließe sich wohl deutlich besser nähen und käme mir zwar von der Trag-Kraft her stark genug vor, aber an seinen Kanten zu empfindlich.
Wie ließe sich die Kante schützen, ohne dass die Herstellung "zu" aufwändig würde?
Spontan fällt mir ein, um die Kante eine Naht zu setzen, also Schnur "um" die Kante zu wickeln. Das könnte designmäßig ganz interessant werden ... aber diese Methode der Verstärkung bräuchte viele Bohrungen, die dieselbe Kante stark schwächen. ... also auch nix ...

Eine Abwandlung der - oben in den Bildern sichtbaren - Armauflagen, bei der die ganze obere Kante aus einem Stück Holz wäre?
... weil "Echt-Holz" ohne aufwändige Biege-Technik nicht machbar ist, vielleicht eine selbstgebogene, etwas dickere Sperrholz-Kante?
Mit dem 3mm Sperrholz der Flächen wäre es möglicherweise machbar, dass die Sitzfläche ihre 8 Ecken bahalten kann, die Oberkante aber rund wäre? Damit wäre das Problem der Bequemlichkeit besser gelöst? Und das Gewicht wäre insgesamt viel leichter, was mir besonders gut gefällt.
 
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Martin45

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Kennst du Kantenschutzband?
Dieses Prinzip mit einem Rundstab, längs mit einem 3mm Sägeblatt geschlitzt und auf das Sperrholz gesteckt.
Geht natürlich nur bei geraden Kanten.
 

Manohara

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... so ein Rundstab an der Kante wäre schön, ja, aber sowas gebogen da hin zu leimen? ... wäre vermutlich wieder Mal kniffelig ...
Worüber ich (wie schon weiter oben) nachdenke ist, einen Sperrholz-Streifen so zu biegen, dass er an den Armlehnen eine Auflage bietet und rundum über die Rückenlehnenaußenkante verläuft.
Besomders "witzig" fände ich es, wenn er angenäht werden könnte. Für die dünnen Außenkanten der Beine müsste ich mir nochwas einfallen lassen. Innen an den Beinen eine dritte Fläche einnähen? Das hätte den Vorteil, dass die sehr deutlich stabiler würden. ... Beim Testmodell kamen sie mir zum Sitzen auch so schon ausreichend stabil vor, aber wenn so ein 3mm Sperrholz einen heftigen Stoß von der Seite bekommt, kann es "schon mal Probleme geben".

... ach, was ich eigentlich einstellen wollte sind diese Bilder:
StuhlSchlitza.jpg StuhlSchlitzb.jpg
da sieht man die Schlitze zwischen den Teilen und wie krumm die sind. Das würde ich vermutlich auch mit noch mehr Geduld und Grips nicht besser hinbekommen. ... und sie sind auch nicht alle gleich ... einer so, einer anders ...
Die Krummheit ist einer der Gründe, warum ich das Experiment für "nicht rundum gelungen" halte.
 
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ingoogni

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Die Krummheit ist einer der Gründe, warum ich das Experiment für "nicht rundum gelungen" halte.
Das wuerde mich weniger irritieren als die haesslichen schrauben. Es passt zur organischen form. Mann koennte es sogar noch etwas akzentuieren und die naht beim sitz weniger gradlinig machen. Oder im rueck den spalt bewusst anders form geben. Experiment gelungen. Endstation noch nicht erreicht.

Vielleich eine gebogene kreuzverbindung zwischen die beine um es mehr steife zu geben? Koennte mann ja biss zum sitz durch ziehen. Nur so'ne idee.
 

Manohara

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Das mit den Schrauben verstehe ich gut.
aber ich wüsste nicht, wie anders ich das Problem lösen könnte, den Sitz mit den Seitenteilen stabil zu verbinden. *
Ich habe auch immer einen inneren Ausweg für solche Fälle: "das ist konstruktiv notwendig und deshalb sieht es auch gut aus! :emoji_sunglasses: Wer das nicht erkennt, kann es hiermit lernen" :emoji_wink:
*... aber ich denke grad' nochmal drüber nach und habe eine noch nicht wirklich gute Lösung ... vielleicht fällt mir ja noch was Gutes ein
eine gebogene kreuzverbindung zwischen die beine um es mehr steife zu geben? Koennte mann ja biss zum sitz durch ziehen
... :emoji_confused: ... bisher nicht verstanden
 
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Manohara

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kann man das nicht auch nähen?
Ich habe drüber nachgedacht.
was mir gefallen würde ist, wenn der Stuhl insgesamt durch die Näh-Technik "etwas beweglich" würde (ähnlich wie ein Korbstuhl).
Die Füße habe ich jetzt geleimt, weil ich sicher sein wollte, dass die halten und damit gleichzeitig die Beine unten zusammengehalten werden. Aber geleimt bewegt sich da natürlich nichts mehr.
Die müssten dann auch eher "verbunden" werden (mit Schnur).
Den starken Zug, den die 6mm Sperrholzplatten haben, wenn sie nur durch die Nähte gebogen werden, wollte ich mit den Schrauben absichern.
Wenn die Seiten bereits gebogen SIND, also nicht mehr solche Spannung haben, könnte es wieder anders aussehen.

Ich habe den Eindruck, das wird eine Lebensaufgabe :emoji_fearful:
 

Manohara

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in jedem bein wuerden dann 3 teile zusammen kommen, statt jetzt 2. Die sitzflaeche kaeme dan da drauf. Wie gesagt, nur eine idee.
jetzt habe ich verstanden was Du meinst.
Gute Idee.
Noch stabiler wäre es vermutlich, wenn die "innere Versteifung" im Dreieck vernäht würde.

Nähte.jpg
Allerdings sind die zu nähenden Bögen dann nochmal deutlich stärker (also krummer) und ich nehme an, selbst mit 3mm Sperrholz nicht zu machen.

Aber drüber nachdenken kann man ja mal. :emoji_slight_smile:
 

ingoogni

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Allerdings sind die zu nähenden Bögen dann nochmal deutlich stärker (also krummer) und ich nehme an, selbst mit 3mm Sperrholz nicht zu machen.
Solange die biege-richtung uniform ist muss das gehen. Doppelt gekruemmt eher nicht. Es gibt ach noch das biege triplex fuer den modell flugzeug bau. Die macht das sicher mit. Duenne wellpappe waere denke ich ein gutes material fuer ein modell (das gibt es auch mit nur eine seite kashiert).

Und ja, Dreieck beine ist noch besser. Mann koennte dann noch drei-eckige quer streben in die beine kleben, ist aber umstaendlich.

Sehe auch mal skulpure von Kenneth Snelson an, wo stock und draht so zusammen gestellt sind das die skulpur aufrecht bleibt, zur inspration bei'm naehen.
 

Manohara

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ohne zu wissen, ob es einen Sinn macht (sowohl für den Stuhl, als auch für mögliche Leser), schreibe ich meine letzten Gedanken auf:

Ich bin jetzt - im Kopf - doch wieder beim 7-Eck.
Der Rücken-Teil besteht aus 3 Flächen. (und könnte so bequemer werden? .... oder zumindest nicht so gewöhnungsbedürftig)
Die Beine sind so verteilt, dass sie vorne weiter auseinander sind und hinten enger zusammen-stehen.
Die Hinteren 2 werden praktisch eines, weil die mittlere Fläche bis zum Boden verläuft.
ich habe mal versucht, den Plan zu zeichnen:
7Ecka.jpg 7Eckb.jpg 8Seite.jpg
Um ehrlich zu sein: ich bekomme die vielen Ecken im Kopf nicht sauber geordnet, aber von der Logik her müsste es gehen: Statt 8 Ecken werden es 7. Statt eine Ecke in der Mitte des Rückens zu haben, sitzt dort eine Fläche. Statt jeweils 2 Flächen als Bein zum Boden zu führen verlaufen hinten 3 bis nach unten und bilden zusammen ein "Breitbein" (da könnte ich in der mittleren Fläche natürlich noch einen Ausschnitt unterbringen und 2 eng zusammenstehende Beine draus machen, aber momentan gefällt es mir so, wie auf dem mittleren Bild zu sehen. So wird die designbestimmende Kurve des Ganzen deutlicher sichtbar.
Der Nachteil dieses Planes:
Ich müsste es MACHEN :emoji_fearful:
... das Kostet Geld, wunderbare Zeit - die ich sonst auf meinem gemütlichen Sofa verbringen könnte - und die Disziplin, es "trotz Allem" durchzuführen.
Sollte das stattfinden, wäre ein Modell aus selbst-gebogenem und verleimten 6mm Sperrholz vermutlich das Naheliegendste.

Nachtrag:
........... oder doch lieber 9 Ecken? :emoji_dizzy_face:

Neun hätte den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass die Winkel mit 40° etwas besseer einzustellen sind als welche mit 51,42857143°. Mehr zeigt mein Rechner nicht an ... und meine Winkeleinstellungsmöglichkeiten weit weniger
 
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