wirdelprumpft

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Fichte. 3s so fräsen das ich z.B. für Korpusteile nicht wahnsinnig werde
Du hast ja ne CNC und kannst es mit einem Rechteckausschnitt testen.
Vermutlich ist die Qualität stark vom Fräser abhänig. Leuco P würde mir da einfallen.
Das Prinzip ist ja das gleiche wie bei einer Nestigmaschine außer das sich beim Ganno vermutlich das Werkstück bewegt und nicht der Fräser.
 

wasmachen

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HinternDiwan
Das mit der Nachschieberei beim Massivholzbeispiel dürfre in der Praxis n ziemliches Gezuchtel sein und für manche Kante sorgen....
Zudem ist die Abschnittbreite ja auch eher begrenzt, wenn du das mit z.b. breiteren 3S Teilen machen willst.

Zu Nesting mit 3S und Massiv, würd da mal den Schleifdienst befragen. Grundsätzlich gibts Nesting auch mit 'Zwischenklötzen' und Wechslern, könnte also auch n Schleifigel die Runde fahren, oder n Sägeaggregat... dürfte aber teuer werden....
 

wirdelprumpft

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ca. 28 lfm in ca. 170 sec. also ca. 10m Vorschub = realistisch für so eine Maschine.
Viel schneller kann die vermutlich nicht da keine Bumper oder sonstige Sicherheitseinrichtungen erkennbar.
Braucht es auch nicht, ist mehr als außreichend selbst für größere Aufträge. Wären mind. 40 Platten/Tag (inkl. auflegen und abräumen)
Gut ist das, das Arbeitsfeld 2100/3100 ist und somit ne 2800/2070 drauf passt.
mind. 10 fach Werkzeugwechsler ist auch gut.
CNC - Bohrmaschine ist ja vorhanden, sonst wäre es ohne Bohrkopf etwas knapp mit 10-12 Werkzeugen.
Stellt sich die Frage was die Kostet. geschätzt 25K -30K.
bei 2:56 versagt das Vakuum.... nicht so gut evtl. vor Kauf klären welche Leistung die Vakuumpumpe hat und ob es stärkere gibt.
 

Kunstbohrer

ww-robinie
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Es gäbe für die Maschine auch optional einen Bohrkopf. Auch eine automatische Etikettierung ist erhältlich.
Vakuumpumpen kann man sich aus dem Sortiment von Becker und Busch aussuchen was man gerne hätte.
Selbst vorhandene/gebrauchte Pumpen verbauen die einen - natürlich dann ohne Garantie auf die Pumpe.
Preislich würde ich die in guter Ausstattung eher beim doppelten von deinem Schätzpreis einordnen.

40 Platten habe ich jetzt nicht vor zu verarbeiten von daher ist die Geschwindigkeit mehr als ausreichend.
Wobei … sag niemals nie. Wer weis wie sich das Geschäft weiter entwickelt. Andererseits kann man auch eine längere Bearbeitungszeit in kauf nehmen und auch gleich noch die Lochreihen und Dübelbohrungen in die Fläche machen lassen. Topfbänder, Stirnseiten und zweite Fläche wären dann noch für den Gannomaten übrig.
 

wirdelprumpft

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Topfbänder setzt aber Nestingschuh auf der KAM voraus.
Ja, die Preise haben brutal angezogen da die Winter in ähnlichem Preissegment (50K) liegt sollte das halbwegs passen.
Spindelleistung und Spannsystem würde ich auch mal nachfragen denke so 10 KW und HSK63 wären gut SK30 sind die Aufnahmen teuerer.
 

Kunstbohrer

ww-robinie
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Ich hab da mal eine Mail hin geschrieben. Mal schauen … vlt. ist das ja interessant. Immerhin hätte man dann unterm Zuschnitt zeit zum Kanten aufleimen. Einen Nestingschuh könnte ich zwar nachrüsten, aber mei … Der Protec braucht ja auch arbeit.
Ich will mir ja nur das Leben mittelfristig leichter machen.
 

wirdelprumpft

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Immerhin hätte man dann unterm Zuschnitt zeit zum Kanten aufleimen.
Erzeugt aber meist Leerlauf an der KAM - z.b. bei abräumen - neu auflegen
je nach Bearbetungsdauer der Nesting auch noch zwischen drin.
Kommt nicht jede KAM gut damit klar - Leim wird dann gern mal dunkel.
Wenn Fimal vs. Nestig würde ich auf Nesting gehen, einfach weil man während der Bearbeitung nicht zwingend dabei stehen muss und man weniger Material hin und her stapelt.
 

Kunstbohrer

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Beim Holzher Gluejet System wird so schnell kein Leim Braun. Die Maschine kühlt schnell ab und ist in 3 min wieder warm. Und selbst wenn die mal 15 min Heiß steht ist es wesentlich weniger tragisch als an Maschinen mit Leimbecken.

Bei Nesting habe ich halt bedenken wegen Massivholz und 3S Platten.
Bei der Fimal denke ich gibt es da keine Probleme.

Rein von der Kapazität reicht mir ja meine F45 eigentlich auch völlig aus.
Allerdings habe ich verschiedene Ebenen in der Werkstatt und ich möchte nun möglichst alles an Plattenbearbeitung in einen Raum bekommen. Aufgrund von wenig Platz am Grundstück muss ich schon vor dem An/Umbau wissen was ich später wie stellen will.

Die F45 bleibt dann in der „Massivholzwerkstatt“ stehen
 

wirdelprumpft

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Kommt natürlich darauf an wie sich Dekorspan und Massivholz im Jahr so aufteilen.
Ich hab 95% Dekor.....
evtl. braucht es mehrere Tiefenzustellungen bei kleinerern Teilen. Also bei 19er 1x 18.5 und dann die Restlichen 0.5
und wenn es super werden soll danach evtl. nochmal ein Durchgang mit 1 mm auf kompletter Höhe.
Absaugturbine könnte auch noch was helfen. Die ist direkt über dem Fräser und erzeugt einen Luftstrom der die Späne aus der Fräsernut zieht was mehrfachzerspanung minimiert und somit Rattermarken.
 

brubu

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Massivholzplatten mit Nesting, da ist die Frage bei den unebenen, rauhen Oberflächen wie man die ansaugt oder ob eine speziell starke Pumpe nötig ist. Dann Schnittdruck gegen eher kleinen Spanndruck bei Kleinteilen.
 

wasmachen

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Beim saugen kann ich zumindest schonmal sagen, dass n Vakuum(Hebesauger) mit 3S wesentlich weniger stresst als bei dünneren Roh- oder Decorspan... selbst bei 19mm heb ich bei Decor regelmäßig 5 Platten zugleich hoch...
 

R&R GmbH

ww-ulme
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Ich bin gespannt, ob die Maschine tatsächlich eine gültige CE‑Zertifizierung besitzt. In diesem Segment gibt es ja eine Vielzahl von Herstellern, und nicht alle arbeiten gleich zuverlässig. Ein Kunde von mir hatte sich damals ebenfalls für ein Modell aus dem günstigeren Bereich entschieden – heute existiert dieser Hersteller allerdings nicht mehr.

Grundsätzlich kann man solche Maschinen durchaus kaufen, vor allem wenn man technisch versiert ist und sich im Maschinenbau ein wenig auskennt. Für jeden ist das aber sicher nicht die ideale Lösung.

Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem Folgendes:
Wie lange gibt es den Hersteller bereits? Gibt es Referenzmaschinen, die seit Jahren im Einsatz sind? Und wie steht es um Service und Support – also Ersatzteile, Erreichbarkeit, Reaktionszeiten und die allgemeine Zuverlässigkeit?
 

Kunstbohrer

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PG CNC ist ein Familienunternehmen, das seine Geschäftstätigkeit im Jahr 2015 aufgenommen hat. Dank des Engagements und der Leidenschaft für die CNC-Technik hat sich das Unternehmen schnell entwickelt und beschäftigt derzeit über 80 qualifizierte Mitarbeiter. Im Laufe der Jahre hat die polnische CNC-Gruppe ihre Maschinen in 15 Ländern installiert und das Vertrauen von Kunden auf der ganzen Welt gewonnen.

… zitat.

Angeblich haben die schon gut über 1000Maschinen verkauft.

Aber ja, du hast gute Punkte angeführt.
 

R&R GmbH

ww-ulme
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Wir arbeiten teilweise mit Herstellern aus China zusammen, und viele davon sind beeindruckend große Produzenten. Ein Beispiel: Ein Hersteller fertigt rund 100 CNC‑Maschinen pro Monat – allerdings von einem einzigen Maschinentyp. Diese Firmen sind fast ausschließlich auf dem asiatischen Markt aktiv und haben wenig Interesse an Europa. Das liegt nicht an mangelnder Größe, sondern daran, dass unsere Anforderungen für sie oft schwer nachvollziehbar sind.

In Asien werden mit einer CNC häufig riesige Mengen Spanplatten bearbeitet – einfache Geometrien, hohe Stückzahlen, wenig Varianten.
Bei uns hingegen sieht die Realität völlig anders aus: Clamex‑Verbinder, Winkelgetriebe, komplexe Software, flexible Fertigung.
Das ist ein ganz anderes Niveau an Komplexität.

Deshalb bin ich froh, dass ich große europäische Maschinenhersteller an meiner Seite habe, die mir nicht nur die passenden Maschinen importieren sondern auch Service, Support und technische Anpassungen bieten. Das ist ein Mehrwert, den man erst richtig erkennt, wenn er fehlt.

Und ja – das Thema CE‑Kennzeichnung ist heikel. Kaufen kann man weltweit fast alles.
Aber betreiben darf man eine Maschine in Europa nur, wenn sie den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Sonst wird es schnell teuer, riskant und im schlimmsten Fall illegal.
 

R&R GmbH

ww-ulme
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Das stimmt schon. Die CE darf der Hersteller erstellen doch leider ist es schwierig nachzuvollziehen, ob diese auch immer ihre Gültigkeit hat. So nach dem Motto wo kein Kläger da kein Richter. Das Regelwerk ist hier sehr komplex.
 

Kunstbohrer

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Es gäbe ja alternativ z.b. noch Scm x50, Buselato easyjet oder Format4 60n.
Die Holzfräse gibts ja nun auch mit Wechsler.

Oder weiterhin die Fimal bzw. das Scm Derivat.

Oder halt eine besser ausgestattete Formatkreissäge. Aber da denke ich ist nicht all zu viel Arbeitserleichterung zu erreichen …
 
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wirdelprumpft

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Die Nesting dürfte die max. Körperliche Entlastung bringen + den höchsten Effekt bei der Zeit.
Denke ne Platte mit Löcher läuft 15 min. die man dann „doppelt“ hat weil die Maschine das alleine abarbeitet.
Welche Software hat die Nesting aus Polen in Verwendung?
NC Hops wären nochmal ca. 7000 Euro extra,
 

Kunstbohrer

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In eine FKS kann man soviel Geld stecken wie man will, das Material muss man immer noch darüber schieben.

Es gäbe theoretisch schon Maschinen mit Vakuum und Luftkissentischen sowie elektrischen Vorschub

Die Nesting dürfte die max. Körperliche Entlastung bringen + den höchsten Effekt bei der Zeit.

Das denke ich auch fast. Aber mal eben zwischendurch eine Platte zuschneiden ist halt dann nicht möglich.

.
Welche Software hat die Nesting aus Polen in Verwendung?
NC Hops wären nochmal ca. 7000 Euro extra,

Gute Frage. Das ist irgendwas eigenes. Wirkte aber auf der Ligna nicht schlecht

Zitat Webseite:
SOFTWARE:
Die Maschine ist mit entsprechender CAD/CAM-Software ausgestattet. Die Software ermöglicht ein schnelles und einfaches Entwerfen von Elementen, die das Programm dann in das sogenannte umwandelt G-Code. Es ist auch möglich, vorgefertigte Dateien aus anderen Programmen zu importieren.
 

wirdelprumpft

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Aber mal eben zwischendurch eine Platte zuschneiden ist halt dann nicht möglich.
F45 ?? so ganz versteh ich nicht was du damit meinst.

Mit der CAD/CAM Software steht und fällt alles.
z.b. geht ein halbkreis in Z um z.b. eine Halbkugel zu fräsen. Kann man "Bilder" fräsen also so ne Art Schnitzen mit Fräser.
Sind Lochreihen möglich, sind Unterprogramme bzw. Makros, Sequenzen etc. möglich usw.
G-Code ist gut aber oft sind da Maschinenspezifische anpassungen notwendig.
je nach verfügbarer Z-Höhe hat man dann mehr oder weniger möglichkeiten.
Würde auch mal nach der max. Werkstückhöhe fragen. Also was man mit Standardfräser noch überfahren kann.
 

Kunstbohrer

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Die Platte muss aber dann erst mal zur f45 gebracht werden. Die steht ein paar Räume und stufen weiter.

Überfahrhöhe sind irgendwie 200 oder 300 mm je nach Version. Eigentlich völlig übertrieben, aber wer weis, vlt. Brauch ichs ja.

Klar Gcode ist nicht gleich Gcode da hast du völlig recht, aber man könnte so hops o.ä problemlos anbinden wenn man mit dem herstellereigenen nicht zurecht käme. Wenn sie nur zuschneiden soll, gibt es eine csv Schnittstelle für Plattenlisten und was auf den Etiketten steht.
 

wirdelprumpft

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d.h. du musst mit 2800/2070 über Stufen zum geplanten Standort Fimal/Nesting??? oder gibt es 2 Werkstatteingänge die ebenerdig sind?
Während der Bearbeitung der CNC muss man sich dann hal ne andere Arbeit suchen, ich hab meine CNC meist den ganzen Tag an damit mal kurz was machen kann. FKS läuft nur noch sehr wenig.

Die Überfahrthöhe 200 mm ist recht knapp. Auf dem Bild sieht man das das vermutlich der Abstand von Portal auf Rastertisch ist.
Die Spindel steht auf Bild der Homepage ganz oben, ohne HSK bzw SK Futter, mit dürfte man schon UK vom Portal sein - das Werkzeug braucht auch 50 mm und ne Opferplatte kommt auch noch drauf dann sind wir schon bei theoretischen130 max. Werkstückhöhe.
Vermutlich nochmal etwas weniger weil meine CNC 20 mm Sicherheitsabstand bei Überfahrt hat bzw. ganz auf Null kann die nicht zurückziehen.
590845_2030-special.webp
 
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Kunstbohrer

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Genau, es ist ein Hanggrundstück. Das ist so ein Altbau wo es immer so drei vier Stufen zwischen den Räumen ist.
Von der Hofseite ist aber jede Ebene ohne Stufe erreichbar. Im untersten großen Raum ist jetzt die eigentliche Werkstatt.
Auf die anderen Ebenen verteilen sich derzeit Oberflächenraum, Cnc und Kantenanleimmaschine.
Geplant ist ganz oben anzubauen um so Zuschnitt, Kante und Gannomat in einen Raum zu bekommen.
Wird kuschelig, aber geht. Und genau weil es kuschelig wird muss ich mir relativ genau überlegen was ich da mal drin haben will.
Mit richtig viel Aufwand (alles unterfangen) würde auch eine Striebig rein passen. Aber dann muss ich den Hof tieferlegen usw.

Die jetzige Werkstatt bleibt im Prinzip genau so wie sie war und wird gedanklich in die „Massivholzwerkstatt“ umgetauft.
Der jetzige Cnc Raum wird dann wieder zum Metallraum … wie eigentlich vorher schon als ich keine Spanplatten verarbeiten konnte.

So eine Rover A oder ähnliches hat ja auch nicht mehr Überfahrhöhe.
Und dicker als 60mm bekomme ich eh nicht durch die Kam.
Aber klar, mehr ist gefühlt immer besser. Aber irgendwann geht dann ganz schnell wieder die Deckenhöhe aus.
 
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