Hallo Holzwerker, hallo Tür-Interessierte,
nach einem Familien-weiten Infekt der uns nicht mehr loslassen wollte gibt es nun Besserung und auch die dringend benötigte Unterstützung.
Denn nachdem ich die Verbindungszapfen beidseitig geschlitzt hatte und aus ein paar Resten dunklen Kambala Holzes Keile gesägt hatte stand die Verleimung der Tür sprich die Verbindung der Türfriese an, eine Tätigkeit bei der Profis gerne ihren pneumatisch oder hydraulisch betätigten Verleimpressen vertrauen.
Hierfür wollte ich unbedingt einen Helfer dabei haben, manchmal fehlen einem regelrecht Hände wenn es gilt Zwingen zügig an zu setzen und mit Zulagen zu versehen.
Mein Freund und Helfer Wolfgang kannte das Projekt von Bildern und auch schon von einigen Tagen im Dezember wo er Unterstützung leistete.
So hatten wir Mitte der Woche das Türblatt verleimt, die Füllungen auf Endmaß gesägt und nahmen uns den gestrigen Freitag vor für die bereits verleimte Tür weiter an der Fräse zu bearbeiten.
Doch halt, die Tür besteht nun aus knapp 7 m langem 68x130 Eichenprofil also rund 60 Ltr Holzvolumen, hinzu die Fläche von knapp 2 m2, diese war zu groß um sie im "Maschinenraum", also dort wo die Fräse steht, zu bearbeiten.
Lediglich die Schmalseite konnte dank Abstützkonstrukt gefräst werden, für die beiden Längsseiten musste die Fräse in den "Bankraum" gefahren werden und so positioniert werden das wir mit der Tür in den Flur "fahren" konnten, solche Experimente mag ich eigentlich garnicht, denn sie verlangen viel Rüstzeit und bergen Fehlerquellen, aber es nutzt ja nichts.
Wir haben es dann mit angehängter Sonderschicht bis Freitag Abend gegen 20Uhr geschafft, nicht nur die Tür sondern auch noch die Türfüllungen zu fälzen.
Von dieser Stelle einen besonderen Dank an meinen Freund Wolfgang!
Ja klar gibt es wieder Bilder.
Gruß Dietrich