Treppenplanung

husky 928

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Der Überstand ist fürs Hochlaufen und das Auftreten der Füße wichtig, man fühlt sich dadurch sicherer auf der Treppe,

Ich habe auf sowas noch nie geachtet, aber jetzt gerade mal meine (Altbau) Treppe nachgemessen: 6cm Überstand.
Danke für die interessanten Infos. :emoji_thumbsup:
 

mc2

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Bei uns gibt es vom Alpverein auf dem Burgberg einen Aussichtsturm , in dem eine einfache Holztreppe nach oben führt. Die ist komplett ohne Überstand der Stufen und selbst ich fühle mich da unwohl beim Hochgehen, vermutlich weil es so ungewohnt ist.
 

teluke

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Jetzt könntest du sogar je Stufe 2 kleine Schlitze in die Wange machen, in die die Auflagen für die Stufen mit Positionierlaschen eingesteckt werden. Das erleichtert das Schweißen enorm. Die Auflagen dann einfach aus dem gleichen Material wie die Wange.
werde ich mit unseren Schlossern besprechen.
Danke für den Tipp.
Treppe_8-Blatt 1.jpg

Ich habe die Frontwange nochmals geändert damit der Besenschrank weiterhin dort stehen kann.

Jetzt fehlt noch das Geländer.
 

brubu

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Bei einer ähnlichen Treppe aus einem nicht kleinen Treppenbaubetrieb gab es oben keinen Austritt, sondern direkt die Bodenkante, senkrecht die Stirne aber mit ca. 6mm Blech verkleidet. So lässt sich etwas Platz herausschinden und die Verbindung des schwachen, schmalen Austritts mit dem Bodenbelag umgehen. Der Boden ist einfach bis an die Blechkante gelaufen.

Ich würde noch eine Variante mit 2 Blechwangen zeichnen, das sieht ev. ruhiger aus.
 

brubu

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Die Wange mit dem Besenschrank wirkt irgendwie "gemurkst" aber vielleicht sieht es fertig besser aus.

Noch etwas: Falls kein Austritt geplant würde bleibt sich die oberste Stufe gleich breit und läuft an die senkrechte Bodenkante. Damit ist die Bodenkante wohl um die Unterschneidung weiter hinten. Sonst würde die oberste Stufe schmaler das ist eher schlecht.
 
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magmog

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ne Wandwange schützt die Wand vor Schmutz sowie dem Abstoßen durch Reinigungsgeräte und -mittel.
Auf den Möbeln und unter der Treppe wird es ohne Setzstufen immer mit Schmutz voll sein.
 
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teluke

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Die Wange mit dem Besenschrank ist gemurkst, ich sehe aber keinen anderen Weg den Besenschrank dort stehen zu lassen.

Den Rest verstehe ich nicht so ganz.
Den Stufenstreifen ganz oben habe ich gemacht damit dort eine saubere Kante ist.
Die Stufe darunter läuft aber auch bis an die Wand, ist also ein wenig tiefer als die anderen Stufen.
Der Laufweg bleibt ab er natürlich gleich.
 

teluke

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Guuden,

ne Wandwange schützt die Wand vor Schmutz sowie dem abstoßen durch Reinigungsgeräte und -mittel.
Auf den Möbeln und unter der Treppe wird es ohne Setzstufen immer mit Schmutz voll sein.

Die jetzige Treppe hat auch keine Setzstufen, Probleme mit Schmutz auf dem Besenschrank gibt es da nicht.
Im OG sind nur Schlafzimmer.

Den Besenschrank habe ich schon vor Jahren gemacht, er steht jetzt auch an der gleichen Stelle.
 

brubu

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Den Stufenstreifen ganz oben habe ich gemacht damit dort eine saubere Kante ist.
Die Treppenbauer die ich meinte hatten dort in Höhe der Deckenstärke die senkrechte Blechverkleidung als Abschluss und oben zugleich als Austrittskante. (weiss auch nicht mehr genau wie du den Boden anschliessen willst) Kenne es aber jeweils von Anschlüssen mit Bodenbelägen. Die sind immer etwas Sch....besonders wenn der Bodenbelag schwimmend ist und eine Arbeitsfuge zum sonst schon schmalen Austritt sein sollte.

Die Stufe darunter läuft aber auch bis an die Wand, ist also ein wenig tiefer als die anderen Stufen.
Die sollte die gleiche Tiefe haben wie die anderen. Falls oben kein Austritt mit Unterschneidung gemacht wird, wirkt und ist die oberste Stufe so schon tiefer.
 

teluke

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Die Tritttiefe ist natürlich die gleiche.

Treppe_8a-Blatt 2.jpg

Da bin ich mir mit der Optik aber noch nicht sicher.
 

Martin45

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Hast du die beiden Wangen irgendwie quer miteinander verbunden oder wie bekommst du die äußere Wange stabil? Nur über den Pfosten und die Stufen?
Ich würde bei diesen von dir etwas geschwungen designten Wangen unten auf der linken/innen/unten Seite die scharfe Kante der Optik wegen durch einen großzügigen Radius ersetzen.
Wie befestigst du das Geländer? Bei den 10er Wangen sollte das ja auch seitlich nicht zu wackelig werden und optisch aussehen. Die obere Außenwange würde ich wegen der Optik am unteren Ansatz ebenfalls mit nem Bogen weiterlaufen lassen bis zum Pfosten oder an die untere Wange dran.
Und hole dir auch Feedback deiner Schlosser zur Fertigung und Konstruktion.
 

happyc

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Ich hab ne ähnlich konstruierte Treppe hier: Treppenwangen aus Flachstahl 10mm, gelasert nach meinen Zeichnungen, Eiche-Treppenstufen auf aufgeschweissten Konsolen.
Meine Treppe ist halbgewendelt, und hat eine Lauflänge von ca. 2,50m. Die Wangen liegen auf den Podesten bzw auf gestemmten Taschen im Mauerwerk auf, zusätzlich hat mein Metaller die Außenwangen ungefähr auf der Hälfte der Länge noch im Mauerwerk verankert, um Eigenschwingungen zu vermeiden. Die Verbindung der beiden langen Wangen untereinander erfolgt nur über die Stufen (am Treppenauge gibt es eine Querstrebe vom „Auge“ zu der Außenwange). Da schwingt nix, auch wenn mein Sohn mit seinen Freunden die Treppe mit ganz viel Schwung nimmt..
Für das Geländer habe ich Metallprofile an die Wangen geschweisst.

Der Metallbaubetrieb, der die Wangen gelasert hat, hatte mir gesagt, dass ich in den Zeichnungen die Bereiche, in denen die Konsolen für die Stufen aufgeschweisst werden, einzeichnen bzw kennzeichnen soll, er macht dann da eine Art Oberflächenbearbeitung mit dem Laser (ich weiß nicht mehr wie er das bezeichnete, klang für mich als würde der Laser mit geringer Intensität / Dauer über das Metall gehen und „Spuren hinterlassen“), dann weiß der weiterverarbeitende Betrieb wo die Konsolen aufgeschweisst werden sollen.
 

happyc

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sorry, Altbau und enges Treppenhaus und altes Endgerät ohne 453-Grad-Weitwinkel, da bekomme ich nicht alles drauf..
 

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magmog

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Das ganze ist recht kompliziert wenn man das noch nie vorher gemacht hat.


....das ist richtig! Ohne Ausbildung mit Treppenbau hätte ich den einen oder anderen Trick
evtl seber entdeckt, aber bestimmt nicht alle. Und was alles in gut 5 Jahrzehnten hinzugekommen ist
ist schon 'ne ganz schöne Menge.
..... aber Du schaffst das!
 

teluke

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Ich habe nun noch ein wenig optimiert und die Bohrungen für die Schrauben eingezeichnet.
Fehlt noch das Geländer, ansonsten sollte das final sein.

Treppe_8a-Blatt 3.jpg
 

teluke

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So sieht das nun aus.

Treppe_8a-Blatt 4.jpg

Was ich mich noch Frage (und hier auf eine Antwort hoffe) ist welchen Abstand man mit den Stufen von den Wangen halten sollte.
Irgendwoher weiß ich was mit je 5mm und habe das nun so gezeichnet.
Nun kommt es mir aber zuviel vor.

Was ist da der richtige Wert?
 

brubu

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Meinst du den seitlichen Abstand Stufe/ Wange? Normal wird eher angestossen sonst gibt es eine Dreckfuge. Möglich ist aber beides.
Der Austritt oben sieht sehr mager aus aber die Bodenkonstruktion ist mir nicht klar. Einen so schmalen Austritt der nur die Unterschneidung von ca 40mm breit ist würde ich eher weglassen.
 

teluke

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Ja, ich meinte den seitlichen Abstand.

Die Austrittsleiste oben soll u.A. die Kante dort schonen.
Ich werde diese Leiste natürlich richtig stabil befestigen.
 
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