Tischbohrmaschine gebraucht

Konrad4

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Hallo,

ich war heute in Frankfurt und habe die 5014 abgeholt. Transport war kein Problem. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Tiefenstopp noch funktioniert oder ob da ein Teil fehlt (mMn fehlt ein Teil). Bohrfutter werde ich definitiv auch tauschen, das schaut nicht mehr so gut aus (Flugrost?). Die Maschine stand in einer Schule und war in letzter Zeit nicht mehr in Betrieb. Ich hoffe die Maschine ist dennoch in gutem Zustand. Fotos folgen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung bei meinem Kauf!
 

Todde

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Hallo Konrad,
der Tiefenstop ist sehr einfach aber effektiv konstruiert. Es gibt nur den Ring auf der Achse des Vorschubhebels. Du kannst ihn etwas nach rechts ziehen, dann einstellen (oder dort lassen, dann hat die Maschine keine Tiefenbegrenzung) und wieder nach links schieben. Jetzt ist die Tiefenbegrenzung aktiv.
Innen ist ein Lager, das in linker Stellung nur in einer Richtung beweglich ist. Das kann schonmal etwas festgefressen sein. Vor einer Demontage mal mit WD40 versuchen es zu lösen.
Gruß Todde
 

Konrad4

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Hallo Konrad,
der Tiefenstop ist sehr einfach aber effektiv konstruiert. Es gibt nur den Ring auf der Achse des Vorschubhebels. Du kannst ihn etwas nach rechts ziehen, dann einstellen (oder dort lassen, dann hat die Maschine keine Tiefenbegrenzung) und wieder nach links schieben. Jetzt ist die Tiefenbegrenzung aktiv.
Innen ist ein Lager, das in linker Stellung nur in einer Richtung beweglich ist. Das kann schonmal etwas festgefressen sein. Vor einer Demontage mal mit WD40 versuchen es zu lösen.
Gruß Todde
vielen Dank für Deine Erklärung, @Todde ! Kann bestätigen, der Tiefenstopp funktioniert und ich hatte ihn nur nicht verstanden :emoji_slight_smile: Albrecht SBF kam heute auch noch an, das schraubt sich butterweich und macht auch einen sehr wertigen Eindruck. Werde ich dann als Nächstes auf die Maschine montieren.

IMG_9165.jpeg

IMG_9164.jpeg
 

Konrad4

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@Todde , ich hab von dir verstanden dass man zum Futterwechsel die Sechskantmutter nach unten dreht und dadurch das montierte Futter abstreift. Hab ich das richtig verstanden? Will auf keinen Fall direkt durch den Wechsel die Lager der Maschine beschädigen und da irgendwelche falschen Kräfte auf die Pinole bringen.

Insgesamt läuft die Maschine sehr ruhig, es ist aber kein ganz gleichmäßiger Ton, gibt wie eine Art leichtes Schleifen an einem Punkt. Vielleicht öffne ich die Maschine noch und schaue mal, ob ich da vielleicht etwas reinigen kann.
 
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Dietrich

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Hallo,

die Mutter überm Futter ist die Abdrückmutter fürs Bohrfutter, nach unten drehen, Lappen unterlegen Futter fällt dann ab.
Das verbaute Futter an der Maschine ist ein Metabo Futuro-Top, 1-13mm es verfügt über gehärtete Spannbacken und eine Klinke die hörbar beim Anziehen in eine Zahnung springt, das Futter ist außerdem staubdicht und schlagbohrfest (was für den Einsatz nicht unbedingt nötig wäre).
Das Futter verfügt über eine eingeschränkte Linkslauf-Tauglichkeit, was hier nicht relevant ist.
Das Futter hält Bohrer bombenfest, ohne an zu knallen oder sonstige Hilfmittel wie WPZ...Finger weg.
Unter Last springt die Halteklinke selbstständig einen Zacken weiter und sorgt für den festen Halt, ich kenne kein Futter was so gut Bohrer festhält.
Das Futter fällt übrigens als Einzelteile in Nürtingen aus den Mehrspindelautomaten.
Ein neues Futter hätte man sparen können, bzw. eines mit 3-16mm Spannweite gleicher Bauart.

Achso gratuliere zur TBM, bei 400 U/min fast lautlos bei 4500 U/min turbinenartiger Lauf, gefühlt saugend funktionierender Bohrvorschubhebel, wäre zu erwarten...

Gruß Dietrich
 

Semmel

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Hat einer von euch mal Maße der metabos? Als speziell Ausladung und maximaler Abstand bohrtisch zu Bohrfutter?

Dazu pinolenhub und Durchmesser der Standsäule?
 

Todde

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Hi Semmel,
hier die BDA der TBE 4512, da steht alles drin. Vielleicht hat ja einer die der 5014 und kann sie hier einstellen. Säule und Grundplatte sind bei beiden gleich, wenn ich mich recht erinnere.
Gruß, Todde
 

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Todde

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@Todde , ich hab von dir verstanden dass man zum Futterwechsel die Sechskantmutter nach unten dreht und dadurch das montierte Futter abstreift. Hab ich das richtig verstanden? Will auf keinen Fall direkt durch den Wechsel die Lager der Maschine beschädigen und da irgendwelche falschen Kräfte auf die Pinole bringen.

Insgesamt läuft die Maschine sehr ruhig, es ist aber kein ganz gleichmäßiger Ton, gibt wie eine Art leichtes Schleifen an einem Punkt. Vielleicht öffne ich die Maschine noch und schaue mal, ob ich da vielleicht etwas reinigen kann.
Hi Konrad,
genau so geht es, wie Dietrich auch beschrieben hat. Mutter vor Montage des neuen Futters wieder aufschrauben!
Bei geringen Drehzahlen hört man manchmal den Eingriff der Elektronik, aber das ist normal.
Gruß, Todde
 

Konrad4

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Ein gutes neues Jahr euch allen!

@Todde , @Dietrich könnt ihr mir nochmal einen Tipp zum Lösen des Bohrfutters geben?
IMG_5880.jpeg

Ich habe die Mutter nach unten gedreht bis sie bündig am Bohrfutter aufliegt. Wenn ich nun aber die Mutter, drehe, dreht sich Pinole und Bohrfutter mit. Da mache ich doch irgendwas falsch, oder? Von Hand gehalten um das Mitdrehen zu verhindern war nicht erfolgreich.

Zum Futuro Top habe ich auch noch eine Frage: ganz oben ist ja ein Feststellring, den kann ich um ca eine viertel Umdrehung drehen. Allerdings schaffe ich es nicht die Aufnahme des Bohrfutters zu verstellen. Ich drehe den Feststellring Richtung offen, und versuche dann am geriffelten Teil des Bohrfutters zu drehen. Da tut sich aber gar nichts, das sitzt komplett fest. Habt ihr mir dazu vielleicht auch einen Hinweis? Edit: das Problem konnte ich mit mehr Kraft lösen, das Futter lässt sich nur sehr schwer drehen.
 
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Dietrich

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Hallo,

Inbusschlüssel ins Futter spannen und gegenhalten, Mutter dann weiter drehen, Futter fällt ab.
Wenn Futter selbst, also die Spannvorrichtung schwergängig war schon einer dran der keine Ahnung hatte, vermutl. mit Wapuza.

Gruß Dietrich
 

Konrad4

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Noch eine Messung des Rundlaufs nun mit Albrecht Bohrfutter: Video

Das sieht für mich nach ungefähr einem 1/100 mm aus. Mit dem Futuro Top war er auch gut, so im Bereich 6 1/100 mm.
 

Todde

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Hallo und frohes neues Jahr zusammen!
Das sieht ja hervorragend aus! Hast Du den B16-Kegel ohne Futter mal gemessen? Ist aber auch unerheblich, wenn es am Bohrer schon so gut aussieht. Wie ist der Ausschlag bei ausgefahrener Pinole?
Gruß, Todde
 

Konrad4

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Hallo @Todde ,
den B16 Kegel habe ich nicht gemessen. Aber genau wie Du schreibst, der müsste dann ja aber auch mindestens im Bereich <= 1/100mm sein. Hier noch bei ausgefahrener Pinole, da sind es denke ich ca 3 1/100mm
 

Konrad4

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Da meine Frage im Projekt vorgestellt Forum vielleicht untergeht: ich möchte noch die Gasdruckfeder wechseln. 1-zu-1 wieder gegen eine Feder mit 200N tauschen? Oder macht es Sinn bei so einer älteren Maschine (meine hat übrigens ein CE Zeichen von 2004 und trägt auch noch „Magnum“ im Namen) eine etwas stärkere Feder zu wählen, z.B. mit 220 oder 230N?
 

Dietrich

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Hallo,

wenn Du den Bohrkopf eh ab hast wieg ihn doch, denke der dürfte um 35-40kg bringen.
Bei mir ist seit Neukauf in 2005 noch die original Feder drin, sicher seit 10 Jahren ohne Funktion, aber stört ja nicht.

Gruß Dietrich
 

Konrad4

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Hallo,

wenn Du den Bohrkopf eh ab hast wieg ihn doch, denke der dürfte um 35-40kg bringen.
Bei mir ist seit Neukauf in 2005 noch die original Feder drin, sicher seit 10 Jahren ohne Funktion, aber stört ja nicht.

Gruß Dietrich
Hallo @Dietrich ,

gute Idee, über die Gewichtskraft sollte ich es abschätzen können. Edit: 40kg mal 9,81m/s^2 ergibt 392N Kraft nach unten, bei 35kg wären es 343N.

Die Feder ohne Funktion stört Dich nicht? Bist Du viel stärker als ich? :emoji_thinking: :emoji_slight_smile: Ich mache das aktuell so: mit der linken Hand öffne ich den Feststellhebel, rechte Hand sichert den Bohrkopf, dass die 35-40kg nicht samt eingespanntem Bohrer aufs Werkstück nach unten rauschen. Verstellen der Höhe mache ich dann mit beiden Händen am Bohrkopf (versuche möglichst unter die Maschine zu kommen um einen guten Hebel zu haben). Das geht dann aber immer ruckartig hoch oder runter. Mal locker (sagen wir +- 2cm) auf die richtige Höhe einstellen ist da nicht. Für mich ziemlich anstrengend und etwas angsteinflössend, weil ich ja nicht aufs Werkstück krachen will. Geht Dir das nicht so? Oder stört Dich das einfach nicht?

Noch ein Edit: hier im Video bei Minute 19:25 verstellen sie die Höhe an einer neuen Flott lieber zu zweit. Einer am Hebel, einer hält die Maschine. Das geht irgendwie eleganter, oder?

Viele Grüße!
 
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Dietrich

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Hallo Konrad,

ich kann den Umsetzknebel lösen ohne das der Kopf saust, will ich runter drehe ich den Kopf ein bischen hin und her, dabei senkt er sich langsam, will ich hoch drücke ich beim hin und her drehen ein bischen hoch, dank meinem Holzzeiger und dem gespannten roten Faden an der Wand lässt sich ganz leicht die Bohrspindel aufs Anschlagsystem einstellen, sozusagen wiederholgenau.

Gruß Dietrich
 

Konrad4

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Hallo Dietrich,

vielen Dank für Deine Beschreibung. Da muss ich bei mir nochmal experimentieren, bisher war die Verstellung der Höhe durchaus eine Herausforderung (an wiederholgenau ist da noch nicht zu denken). Ich werde es auch mit einer neuen Druckfeder probieren, die schadet ja in jedem Fall nicht.

Viele Grüße,
Konrad
 

Dietrich

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Hallo Falk,

die Maschine ist mit glatt 50kg netto ab Werk angegeben, außerm Fuß und Säule ist alles im Bohrkopf untergebracht, ob er die 40kg bringt, aber garantiert nicht weniger als 35kg.

Gruß Dietrich
 

fahe

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Dann hätte die aber eine sehr bescheidene Ausbalancierung ihres Schwerpunkts.

Meine alte Huhnholz wiegt ja insgesamt deutlich mehr - nein, ich habe die nie gewogen, aber zwei Leute sind schon hilfreich zum Transport-, aber ich gehe davon aus, dass da der verstellbare Bohrkopf incl. seines nicht ganze kleinen Dahlandermotors nebst Gedöhns deutlich weniger als die Hälfte zum Gesamtgewicht beiträgt.
 

Dietrich

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Hallo Falk,

die Maschine muß natürlich festgeschraubt werden, wie jede andere stationäre Bohrmaschine auch.

Gruß Dietrich
 
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