Terrasse: Holz oder Feinsteinzeug

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von DasMoritz, 11. Juni 2019.

  1. jjthiel

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    Nabend
    Es ist schon sinnvoll sich auf ein System eines Herstellers zu verlassen.
    Feinsteinzeug ist wasserdicht einzig die Fuge ist das Problem.
    Granit ist je nach Entstehung sehr porös , sieht man gut bei Arbeitsplatten in der Küche wie schnell da was einzieht.
    Klebt man den jetzt auf Beton wird das nicht lange halten.
    Weil eben das Wasser nicht weg kann, ein abtrocknen über die Oberfläche reicht nicht.
    Ziel muss es sein die Tragschicht trocken zu halten durch schnelles ableiten von Regenwasser und aufsteigende Feuchtigkeit verhindern.
    Vieleicht auch mal bei Schlüter lesen
    Gruß
     
  2. Wrchto

    Wrchto ww-esche

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    Granit verlegt man deshalb auch nicht in normalen Beton, sondern in Drainagebeton.
     
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  3. Wrchto

    Wrchto ww-esche

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    Kannst gerne bei mir vorbeikommen :emoji_wink:
    Mit einer ordentlichen Platte senkt sich auch nichts, und damit kommt’s dann auch nicht dazu, dass irgendwann die Platten locker werden.
     
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  4. fahe

    fahe ww-robinie

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    Ich sehe schon einen mehr als nur geringfügigen Unterschied zwischen der ersten Idee der losen Verlegung großformatiger aber dünner Platten im Schotterbettchen und der jetzt zur Debatte stehenden Variante.

    30 Zentimeter verdichteter Schotter als Tragschicht und eine Dränmörtel- oder -Dränbetonschicht, je nach Beanspruchung liest sich für mich deutlich anders. Selbst wenn man bei geringer Beanspruchung auf diese verzichtet und lediglich mit ausreichend Haftschlämme ordentlich rumsaut.

    Und ja, ich las auch schon von Anbietern, die allen Ernstes als Verlegeempfehlung die Verwendung normaler Fliesenstärken, aufgeklebt auf ein kapillarbrechendes Wunder-Plattenmaterial und deren schwimmende Verlegung vorschlagen.

    Kann man ja machen, ist ja ein freies Land. Muss man aber nicht... und ich würde das als Pfusch mit geringer Dauerhaftigkeit bezeichnen.
     
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  5. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    @fahe Stimmt!

    Ich lese mich da noch mal etwas ein.
    Vor der Arbeit mit dem Dränmörtel habe ich etwas sorge ob das so funktioniert. Das habe ich noch nie gemacht...
     
  6. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    Guten Abend in die Runde,

    ich muss mal eben nachfragen:
    Ich selbst habe noch nie gepflastert oder solche großen Platten verlegt, ein guter Bekannter hat aber schon mehrfach gepflastert und Fliesen gelegt - sehr erfolgreich bisher.

    Bekommt man das als ambitionierter Laie auf die Reihe oder wird das nichts?

    Ich würde erst mit einer Metallkante den Rahmen setzen (in Beton mit Rückenstütze), dann ca. 30cm Schotterbett einbringen und verdichten (Rüttelplatte hat ein Kumpel) und dann mit dem Dränbeton anfangen, sodass dieser ca. 5cm aufbaut (Mischmaschine ist auch vorhanden).

    Ist das zu ambitioniert oder machbar?

    Danke,
    Moritz
     
  7. andama

    andama ww-robinie

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    Ich würde das lassen.
    Wenn du niemanden kennst, der genau das Verfahren kann, dann ist Murks vorprogrammiert, der wird nicht gleich sichtbar sein, jedoch in drei bis vier Jahren zum Vorschein kommen und da war es teures Lehrgeld.
     
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  8. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    Guten Tag,

    so ich war gestern noch einmal bei dem Händler, der die Platten "verklebt in Splitt" legt.
    Genutzt wird das System Sopro Solitär F20. Sopro selbst zeigt das Verlegen in Splitt im VIdeo als auch in den Verarbeitungshinweisen, siehe hier: Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Erfahrungen dazu finde ich leider nicht, da das Produkt anscheinend recht neu ist.
    Bleibt das Murks?

    Sopro ist ja eigentlich kein schlechter Hersteller.

    Danke,
    Moritz
     
  9. ChristophW

    ChristophW ww-robinie

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    Sopro schreibt aber z.B. auch:

    Also nix mit Feinsteinzeug (das sit eher so um 1cm dick)... Und die Untergrundvorbereitung scheint mir auch nicht ohne zu sein (mind 30cm Schotter + Filterschichten + feste Einfassung also locker mal 40cm Boden ausheben).
    Nachdem man das alles berücksichtig hat hat man ja schon eine sehr feste Fläche, der Kleber dient dan wohl dazu die letzten Unebenheiten auszugleichen und die Platten gegen verrutschen zu sichern (man klebt ja gewissermaßen eine Splitschicht unter die Platten sodass sich diese gut verhaken können).

    Einfach etwas Split hinkippen und Feinsteigzeug Fliesen drauf wird also wohl eher nix werden.
     
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  10. andama

    andama ww-robinie

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    Da hast du schon mal 9 m3 Bodenaushub, dazu wirst du wohl zwei 7,5 m3 Container brauchen (Aushub unverdichtet), dann mindestens 7,5 m3 Schotter eher mehr wegen Verdichtung witerhin die Kanten dazu Beton und den Splitt, Kleber, Belag und Fugenmasse und nun Vergleiche mit deinem Budget aus Post #1. Da ist noch kein Lohn dabei und das Bierchen fehlt auch noch.
     
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  11. schrauber-at-work

    schrauber-at-work ww-robinie

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    @andama : Genau so sieht es aus.

    @TE: Für das Budget kriegst ne halbwegs ordentliche Holz odr Betonplatten Terrasse, alles andere ist "Fantasie" oder Murx.

    Gruß SAW
     
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  12. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    Guten Abend,

    alles klar, Danke für die Rückmeldungen. Dann wird das Budget angepasst, das ist kein Problem und nicht der limitierende Faktor.
    Das es mit "Split hinkippen" nicht getan ist, ist klar. Das Feinsteinzeug ist 2cm stark, das sollte wiederum passen, wobei ich nicht weiß ob meine Maße (120 x 40cm) funktionieren, Sopro schreibt ja maximal 80cm x 80cm - da frage ich mal nach.

    Edit: @andama : Wenn dein Post nebenbei auch auf die Arbeit bezogen ist: Ich habe mal mit einem Polen beim Schippen von Mutterboden den Kommentar gehört "Auge macht Angst, Hand macht Arbeit". Wir haben hier auf dem Bau mit 4 Personen 16to. Dachkies bewegt, geht auch... :emoji_slight_smile:

    Danke.
     
  13. tiepel

    tiepel ww-robinie

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    Hi,
    Es geht vieles.
    Ich habe aber immer den Spruch meines alten Herrn im Hinterkopf: Vergreif dicht (nicht) an der Erde...
    Gruß Reimund
     
  14. andama

    andama ww-robinie

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    Wegen des Ausschachtens ging es mir nicht, ich habe meine ähnlich große Terrasse allein ausgeschachtet, Container beladen und geschottert.
    Der ausschlaggebende Punkt war das angegebene Budget.
     
  15. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    Guten Abend in die Runde,

    so, wir haben heute zu dritt an einem Vormittag einen 12m³ Container gefüllt.
    Ging deutlich besser als erwartet, der tropfende Schweiß hat die Grube aber wieder aufgefüllt.

    Auch wenn das hier alles nicht mehr viel mit Holz zu tun hat: Ich berichte weiter.
    Eine Frage: Der Unterbau wird gute 40cm stark werden, darauf denn die 5cm Dränmörtel. Bei den 40cm Unterbau sagte mir ein Lieferant, dass ich anstatt des teuren Mineralgemisches genauso gut Recycling-Schotter (RC) in der Körnung 0-22 oder 0-32mm nehmen kann.

    Kann da jemand was sagen?
    Die Terrasse ist überdacht, ich rechne da eh nicht mit einem "hochkommen durch Frost", möchte aber nun auch nicht rum-geizen und am Ende ein Problem haben.

    Danke,
    Moritz

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  16. IngoS

    IngoS ww-robinie

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    Hallo,

    diesen recycling Schotter kenne ich als (Handwerkerbezeichnung) "Baustraße".
    Das geht auf jeden Fall. Habe ich unter einer Gartenhütte auch verwendet.

    Gruß

    Ingo
     
  17. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    Hallo,

    okay.
    Irgendjemand sagte mir mal, dass die Gefahr bestehe, dass sich dort drin Wasser sammelt da in dem Recycling-Schotter auch viele feine Anteile mit enthalten sind, die das Abfließen verhindern. Das ganze ist bei mir ja komplett Überdacht, daher kann ich mir das eigentlich nicht als Problem vorstellen. Zudem sind oben ja auch noch 5cm Dränbeton drauf - sollte gehen, oder?

    Ist ja nur eine Terrasse und kein Stellplatz für einen LKW.
     
  18. andama

    andama ww-robinie

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    Das sind doch keine 40cm, die du ausgeschachtet hast.
     
  19. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    @andama: Wo habe ich das behauptet?

    Höhe des Unterbaus != ausgeschachtete Tiefe.

    Der Rasen liegt tiefer als die Terrasse / gepflasterte Fläche, sodass das schon passt.
    Vielleicht hat noch jemand eine Antwort zum RC-Schotter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019
  20. andama

    andama ww-robinie

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    Hier in deinem ersten Post

     
  21. DasMoritz

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    Moin,

    so am Wochenende haben wir mit 7 Person ca. 13to. Schotter eingebaut 0-32, immer 10cm Schichten und dann lagenweise verdichtet. Ging sehr gut, um 14:00 waren wir fertig (Start um 09:00) und es gab viel Bier.


    Dannach haben wir dann noch ca. 1,3to. Splitt mit mit 250kg Bettungsmörtel durch die Mischmaschine gejagt und abgezogen... Wahnsinns-Zeug. Die hellere Fläche ist 24h älter.


    Die kommenden Tage liegen dann noch Feinarbeiten an, am kommenden Wochenende werden wir dann die Terrassenplatten verlegen.


    Gruß,

    Moritz
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  22. ChristophW

    ChristophW ww-robinie

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    Wie viel hast du den jetzt für den Split und Mörtel bezahlt?
     
  23. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    Hi,

    Splitt: 50 EUR / Tonne geliefert im BigBag.
    Mörtel: 100 EUR für 250 KG

    Dazu ein bisschen Kontaktschlämme usw.

    Das eingebaute Material für den Unterbau (Schotter) lag bei 9,00 EUR je cbm meine ich.
     
  24. DasMoritz

    DasMoritz ww-buche

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    So, knapp die Hälfte ist geschafft.
    Geht bisher ganz gut, war nur gestern sehr warm. Heute geht es weiter...

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  25. ChristophW

    ChristophW ww-robinie

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    Dann sei mal vorsichtig das dir der Kleber nicht verbrennt, ich lass sowas immer lieber sein bei der Hitze und warte auf trübe Tage :emoji_slight_smile:
     
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