Suche klappbare oder werkzeuglos zerlegbare Japan Sägen

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von Eder Franz, 16. April 2016.

  1. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Hallo,

    ich suche eine möglichst universelle Japan Säge für den Werkzeug-Systainer. Ich denke da an eine Ryoba, die entweder klappbar oder werkzeuglos zerlegbar sein sollte.

    Unter dem Namen Fujiyama gibt es Klappsägensets, die den Japan-Klappsägen von Würth sehr ähnlich sind. Diese sind nicht uninteressant.

    Von Tajima Tools gibt es japanische Pull Sägen mit sog. Schnellwechselsystem. Leider habe ich das Quick-Release System noch nie in Anwendung gesehen.

    Wer hat Erfahrung mit Japan-Sägen und kennt solche, die sich klappen und besonders gut zerlegen oder sogar mit verschiedenen Sägeblättern bestücken lassen?
     
  2. benben

    benben ww-robinie

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    Ich weiss gar nicht wo ich die her habe, aber eigentlich passen alle Blätter die ich bisher gekauft habe immer rein. Dozuki und eigentlich das gleiche ohne Rücken. Einmal normal und einmal kompakt für die Werkzeugkiste. Sind unten so Schrauben mit Kunststoff Hut dran. Wenn man die löst kann man schnell Sägeblätter tauschen.

    Mir reicht diese günstige Lösung vollkommen aus.

    Gruss
    Ben
     
  3. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Schonmal bei den typischen Verdächtigen geschaut? (feinewerkzeuge.de und dictum.com)

    Die klassischen Japansägen mit bastumwickelten Holzgriff lassen sich doch sehr leicht zerlegen (Rändelschraube lösen, Blatt rausziehen). Passt dann gut in den Systainer.
     
  4. Sägenbremser

    Sägenbremser ww-robinie

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    Habe früher auch immer die zerlegbaren
    Sägen im Systainer gehabt. Gibt es als
    Satz bei Dictum, oder Dieter Schmied.

    Heute verwende ich da aber lieber die
    265er mit abgesägtem Pistolengriff. Die
    ist 430mm lang und passt so diagonal
    genau hinter den Einsatz rein. Habe ich
    so halt schneller zur Hand.

    Gruss Harald
     
  5. wasmachen

    wasmachen ww-esche

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    Sowas hab ich im Einsatz... einfach Top. Blatt ist geschützt. Und da gibt auch nix nach...
    Dir is die vll etwas zu fein?
     
  6. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Nein, etwas in dieser Art hatte ich mir tatsächlich vorgestellt. Es wäre aber schön, wenn man alternativ noch andere Blätter in den Griff einsetzen könnte.

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    Mir fehlt allerdings die Erfahrung mit den Blattwechsel- bzw. Klappmechanismen. Ich suche derzeit noch nach videos, auf denen man sehen kann, wie das funktioniert. Sägen können die Teile bestimmt alle. Was mich interessiert ist die Handhabung beim Transport und beim Blattwechsel.

    Diese und ähnliche Sägen würde ich gerne vergleichen, ohne sie alle kaufen zu müssen.
     
  7. yoghurt

    yoghurt Moderator Mitarbeiter

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    Hallo,
    Sägeblattwechsel ist für mich keine alltägliche Aktion, aber ich bin sehr zufrieden mit dieser Säge mit dem blauen Griff:
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    ...und bei dem Preis braucht es auch keine weiteren Überlegungen!
     
  8. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Bei der einen handelt es sich um eine Z-Saw, Modell Tuck-In. Solche Sägentypen hatte ich bislang eher als Grünschnittsägen angesehen, die man im Garten nutzt. Aber ich habe jetzt gesehen, dass es dazu auch feine Blätter gibt.

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    Die Neocut kann ich noch keinem Hersteller zuordnen.
     
  9. esel1976

    esel1976 ww-ulme

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    Moin,
    hier noch eine Alternative (habe ich aber selber noch ich getestet):

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    Breho hat eine Menge japanisches Handwerkzeuge im Sortiment (einige kauft er wohl direkt in Japan) und ist bekannt für gute Qualität.

    MfG
    Stefan
     
  10. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Moin, das ist eine ebenfalls eine Z-Saw TUCK-IN 240 COARSE.
     
  11. Macchia

    Macchia ww-robinie

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    Hallo Eder Franz,

    nur so als Denkanstoss...
    wenn du Wechselblätter mitführen möchtest rate ich sowieso zu einer Rolltasche.
    Die Blätter / Zähne sind so elend scharf und spitz. Ich habe mir schon übelst beim "blinden" hineinfassen in die Kiste meine Finger aufgerissen.
    Ich besitze 3 Standardsägen mit Wechselgriff (Dictum /feine Werk.) lassen sich alle flott zerlegen. Wobei ich zu 90% die Ryoba einsetze.
    Ich habe sie in einer Rolltasche (billige Baumwolle) allerdings kommen die nicht mehr in die Kiste.

    frohes ziehen
    Martin
     
  12. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Den Denkanstoß neme ich dankbar auf. Auch ich tendiere zu einer Säge im Ryoba-Style. Hier gibt es ein Modell, das funktioniert prinzipiell wie ein Butterfly-Messer:

    Es heißt Silky TakeruBoy. Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Da sind auch die beidseitigen Zähne geschützt.
     
  13. Macchia

    Macchia ww-robinie

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    Corsica
    ... interessant.
    habe u.a. die hier in 300mm:

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    für ganz feine arbeiten m.E. nicht so geeignet aber alles andere tadellos und schnell.
    Seitdem bleibt die Stich- Handkreis- Kapp-säge öfter mal arbeitslos.

    Gruß
    Martin
     
  14. Macchia

    Macchia ww-robinie

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    Hallo Eder Franz,

    ...da fällt mir noch ein...
    ich war froh, dass ich mir keine hochpreisige Säge gekauft habe weil die auf Druck doch teilweise mit Bruch reagieren sollen.
    Beim Längsschneiden in feuchtem Holz habe ich es dann doch geschafft (musste drücken trotz Keil) mir den Schaft am Griff (Verbindung zum Sägeblatt) zu verbiegen.

    Gruß
    Martin
     
  15. grevensteiner

    grevensteiner ww-pappel

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    Moin moin,
    jetzt will ich auch endlich mal was beitragen:
    Ich nutze seit bestimmt 10 Jahren Tajima Sägen.Das Wechselsystem funktioniert nach einem sehr einfachen Kemmprinzip und ist eigentlich verschleissfrei.Man knickt einfach das Blatt aus dem Griff.Da ich auch einen Systainereinsatz habe,wird die Säge nach jedem Gebrauch wieder zerlegt.Das macht dem Klemmriff (immer noch der Erste) überhaupt nichts aus.
    Ab und an wird halt mal ein Blatt ausgetauscht,wenn ne Schraube im Weg war,kostet dann 13 €.Man kann aber auch Blätter anderer,noch günstigerer Hersteller nutzen,das System haben viele japanische Firmen.
    Im Laufe der Zeit sind einige Kollegen,die verschiedene Klappsägen hatten, auf das Patent umgestiegen,nachdem sie mal mit meiner Säge gearbeitet haben.Die Blätter sind sehr scharf,dünner als bei den meissten Klappsägen,Ersatzblätter sind günstiger und die Form der Aufnahme ist recht verbreitet.

    Gruss Alex
     
  16. Shriner

    Shriner ww-eiche

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    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. oder Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. würde ich jetzt nicht unbedingt in die Kategorie "brauchbares Werkzeug" einordnen.

    Das erinnert vielmehr an einen Leatherman.
    Wenn man sich Mühe gibt, bekommt man damit vielleicht auch noch eine Bierflasche auf. :cool:

    In meinem Transit habe ich seit vielen Jahren einen Werkzeug-Systainer (schlagmichtot, ich glaube von Ulmia) für Montagen.
    Da gehört der auch hin.
    Denn in der Werkstatt sind die alten Werkzeugschränke natürlich wesentlich praktischer als diese Plastikkisten.

    Anyway.
    Auf Montage bevorzuge ich Rückensägen.
    Denn wenn es pressiert, geht es auch mal etwas rauher zu.
    Wichtig ist mir ein runder Griff, damit ich mit der Säge in allen Richtungen arbeiten kann, und ja ein möglichst langes Blatt für zügiges Arbeiten.
    So findet sich in meiner Montagekiste so etwas ähnliches , bloß halt (s.o.) mit längerem Blatt.
    Die halten etwa 2 Jahre, dann gibt es Ersatz, wobei ich mich jetzt nicht unbedingt auf Kompatibilität zum alten Heft (so teuer sind die ja auch nicht) konzentriere.

    Ich versuche, aus Sägen auch keine Wissenschaft zu machen.

    Scharf muß sie sein, mit Rücken, und zerlegbar für die Kiste.
     
  17. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Vielen Dank! Das war für mich sehr aufschlussreich. Ich nehme an, es gibt an dem Klemmgriff eine Arretierung, die man zunächst lösen muss, damit man das Blatt ausschwenken und wechseln kann?

    Das Ganze scheint mir sehr unkompliziert zu sein. Zudem ist die Säge offenbar kein exklusiver Exot. Man bekommt die Blätter sogar bei Amazon zu kaufen.
     
  18. grevensteiner

    grevensteiner ww-pappel

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    Nö,da musst du nix lösen.Einfach nach unten abknicken.Dauert 2 Sekunden,weil nur geklemmt.
    Klingt irgendwie klapperig und billig,ist aber eine geniale Lösung,die auch nicht ausleiert.Ich nehme die ständig auseinander,seit locker 10 Jahren!
     
  19. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    Darf ich fragen, welches Blatt Du im Einsatz hast? Hier gibt es eine schöne Überscht über Blätter und Griffe, die miteinander kombiniert werden können.

    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
     
  20. grevensteiner

    grevensteiner ww-pappel

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    Im Moment hab ich das gnb 265 drauf.Ist für meine Bedürfnisse (Kulissenbau) fein genug und zieht richtig gut durch.Ich hab noch eins in Reserve,das noch etwas feiner ist,nicht von Tajima.Ich kann dir allerdings nicht sagen,von wem das ist,die Verpackung ist ausschliesslich japanisch beschriftet.
     
  21. grevensteiner

    grevensteiner ww-pappel

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    Ich hab gerade noch mal ein Bisschen gestöbert und gesehen,dass,unter anderem, die Japaner von Kirschen das gleiche Klemmsystem haben.
    Allerdings sieht die ganze Säge wie ne umgelabelte Tajima aus.
     
  22. Eder Franz

    Eder Franz ww-ulme

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    So ist es. Kirschen und EC Emmerich haben Tajima Sägen im Programm.

    Das System gibt es offenbar schon länger und ist sehr verbreitet. Das Produkt ist kein Exot und zudem langjährig bewährt.
     
  23. Sägenbremser

    Sägenbremser ww-robinie

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    Denke auch das Tajima nur ein Handelshaus ist.
    Hersteller dieser Wechselsägeblätter sind die wohl
    kaum. Bei mir steht da jetzt gerade Shogun drauf,
    beim nächsten Einkauf wohl samurai:emoji_grin:

    Bleiben tut aber - ich habe keine Lust eine Säge
    auf auf der Montage erst zusammenzusetzen. Das
    ist ein schneller Griff, kurzer Schnitt und fertig.

    Mein Sohn&Kollegen benützen in der Zimmerei die
    grossen Klappsägen recht gerne. Für unsere Zwecke
    sind die aber wirklich nicht präzise und zu dick in der
    Schnittfuge. Wer seine Montagesäge nicht auf das
    Mass seiner Werkzeugkiste kürzen möchte, wird mit
    den geklemmten Sägeangeln aber auch glücklich.

    Zuhause in der Werkstatt verwende ich klassische
    Rückensägen, fest montierte Japaner, eine grosse
    Ulmiagehrungssäge und am meisten die Kreissäge.

    Gruss Harald
     
  24. grevensteiner

    grevensteiner ww-pappel

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    Die Frage war sehr exakt umrissen:
    -universelle Japansäge
    -klapp oder trennbar
    -für nen Werkzeugsystainer

    Die "Klemmsäge" erfüllt genau diese Anforderungen:
    -Mit einem Griff lassen sich verschiedene Blätter nutzen.(universell)
    -Der Griff passt genau in den dafür vorgesehenen Schacht an der Seite,es lassen sich mehrere Blätter in dem Schlitz unterbringen,der eigentlich für die (europäische) Feinsäge gedacht ist.Ich bin mal davon ausgegangen,dass der Festool Sys gemeint war.(trennbar und Systainerkompatibel)

    Welche der Kriterien erfüllt ne feste Japansäge,ne Rückensäge,Gehrungssäge oder deine Kreissäge?
     
  25. grevensteiner

    grevensteiner ww-pappel

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    rosengarten
    Ach ja,Tajima gibts seit über 100 Jahren und ist der grösste Hersteller von Handwerkzeugen in Japan.Ich kann mir sehr gut vorstellen,dass das ursprüngliche Patent bei denen liegt,und die Anderen unter Lizenz produzieren.
     
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