Standbohrmaschine

Patworker

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Bei einer 13mm Bohrung in Stahl, was deine Maschine ja aushalten sollte, beträgt der Vorschubdruck so etwa zwei Zentner. Ich mach dir den Vorschlag, setze dich doch mal auf dem Bohrtisch und messe mal wie viel er sich senkt. Da brauchst du keine Messuhr dafür, Zollstock genügt.
 

Profilaie

ww-kastanie
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Ich suche eine Maschine die ich allgemein nutzen kann aber hauptsächlich für "Tischlerarbeiten" im Hobbybereich.
Interessiert sich hier eigentlich noch jemand für das eigentliche Anliegen?

Scheinbar nicht, ich lese hier nur Vermutungen, Glaube und Unglaube, hörensagen usw.
Sorry ich wollte dem Themenbersteller eine Hilfestellung geben um nicht mit einer "Scheppach mit komischen" Griffen unglücklich zu werden. Fast alles was hier lese geht voll am Thema vorbei und ist reine Theorie.

Grüße
Martin
 

Patworker

ww-robinie
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Interessiert sich hier eigentlich noch jemand für das eigentliche Anliegen?

Am wenigsten wohl der Ersteller des Themas.

Scheinbar nicht, ich lese hier nur Vermutungen, Glaube und Unglaube, hörensagen usw.

Ja, wie zum Beispiel, dass fast alle in Versandkatalogen angebotenen Maschinen aus der DDR stammten....

Sorry, aber wer sich so weit aus dem Fenster lehnt um die Aussagen anderer abzueweten, muss sich dann schon an seinen eigenen Worten messen lassen.
 

Templar

ww-birke
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Jetzt lasst doch mal die Kirche im Dorf. Der TE hat das Thema gestern ca. um die Zeit eingestellt.
Da kann man jetzt nicht davon ausgehen, dass er sich nicht mehr für das Thema interessiert nur weil er noch nicht reagiert hat.
LG Martin
 

Dietrich

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Hallo,

der Themenstarter möchte verschont bleiben vor Fehlgriffen nennt aber vermutl. aus Unwissenheit gleich einen der schimmsten Anbieter von Baumarkt -Tischbohrmaschinen.
Kollege Martin, ich dachte echt ich bin im falschen Film, zeigt Bilder einer typ. 90iger Jahre Baumarkt TBM in Bauweise Interkrenn, Rotwerk und wie die sonst heißen und bescheinigt ihr eine rundum solide Bauweise.
Das sind Maschinen da stimmt oft nicht mal der rechte Winkel vom Bohrfuß zur Säule, die Säulen sind dünn wie Papier, die Zahnstangen falls vorhanden sind aus billigstem Sintermaterial, die Zwischentische sind teils weich.
Die Maschinenmasse im Sinne von Gewicht ist hier sehr aussagekräftig.

Tut mir leid aber an der Realität vorbei zu diskutieren nutzt auch nichts.

Gruß Dietrich
 

syntetic

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Tut mir leid aber an der Realität vorbei zu diskutieren nutzt auch nichts.
Genau. Und dass "hobbymäßige Tischlerarbeiten" (wie es der TE im Eingangspost kundtut) nur mit einer Flott funktionieren, ist für mich auch an der Realität vorbei. Und prinzipiell immer nur alt und grün zu empfehlen übrigens auch.

Sicher ist eine Flott steifer und bei Metallarbeiten, wo es auf 1/100mm ankommt, mag das relevant sein. Bei "Tischlerarbeiten im Hobbybereich" mit Sicherheit nicht. Meine Scheppach (von Dietrich bescheinigt einer der schlimmsten Anbieter von Baumarkt-TBM) bohrt komplett gerade Löcher, die hinterher den Nenndurchmesser haben, den ich möchte. Dass die Löcher mit einer Flott noch gerader oder noch runder wären, bezweifle ich tatsächlich.

Man kann echt alles zerreden.
 

Dietrich

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Da ich leider schon Fehlgriffe mit anderen Maschinen hatte Frage ich nun mal lieber vorher die Profis.
Hallo,

so lautete der Wortlaut des Themenstarters.
Und als etwas erfahrener Tischbohr und Standbohrmaschinen-Nutzer, der viele unterschiedliche Maschinen kennen lernen durfte, auch solche von Interkrenn und Optimum habe ich erleben dürfen welche Wohltat und gute Laune Garantie eine funktionierende Bohrsäule vom ernsthaften Anbieter bringt. Ob dort Arboga oder Maxion oder einer der vielen bekannten Hersteller draufsteht ist egal, diesen Baumarkt Geräten sind sie in jedem Fall haushoch überlegen. Vllt. solltest Du Syntetic mal mit einer Flott bohren um den Unterschied zu erfahren.

Gruß Dietrich
 
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pedder

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Bisher sind, wenn ich das richtig sehe, 3 (Ex-)Profis im Thread vertreten.
Zwei haben keine konkrete Empfehlung abgegeben, einer sagt eine Güde ist in Ordnung.

Ich glaube nicht, dass bei den meisten Profitischlern eine 4.000 € Stand- oder Tischbohrmaschine rumsteht.

Ja, bei mir sthe eine sehr solide TBM in der Werkstatt. Die ist schön, keine Frage, vor allem leise wegen 400V.
Aber las ich für zwei Jahren oder so in der Wrkstatt eines nbefreundeten Sägenbauers zum Workshop war, haben wir auf seiner gleihehen 20Kg Baumarktmaschien auch alles machen können, was ich brauche.

Daher die Frage nach dem konkreten Bedarf, die immer am Anfang jeder Beratung stehen muss, und die hier nicht beantwortet wurde.
 

Alceste

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Ich glaube nicht, dass bei den meisten Profitischlern eine 4.000 € Stand- oder Tischbohrmaschine rumsteht.

Also wenn du bei uns mal in den Angebote Thread schaust, wirst du feststellen, dass du dafür bestimmt keine 4000 Euro hinblättern musst. Wir hatten hier doch schon Bohrwerke mit denen du nen Mammutbaumstumpf entkernen könntest für 300 Euro oder so.
 

pedder

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Also wenn du bei uns mal in den Angebote Thread schaust, wirst du feststellen, dass du dafür bestimmt keine 4000 Euro hinblättern musst. Wir hatten hier doch schon Bohrwerke mit denen du nen Mammutbaumstumpf entkernen könntest für 300 Euro oder so.
lass es mich umformulieren: welche Bohrmaschinen stehen denn in professionellen Tischlereien?
 

depitter

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braucht ein Tischler überhaupt noch eine Standbohrmaschine?
eine ernst gemeinte Frage, ich glaube kaum das es noch Tischler gibt die Dübellöcher darauf Bohren, so auf Anhieb fallen mir nur Topfbandbohrungen ein oder was macht Ihr da sonst mit?
 

wasmachen

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Ne profesionelle Bude bohrt seine Holz/Beschlagverbindungen idR nicht auf Säulen-, Tisch oder sonstigen einspindeligen Maschinen.

Eher wird dort mal n Sackloch mir nem großen Forstner gemacht oder mal in n Blech was gebohrt.
Hin und wieder siehst auch n größeren 'Abgratungsschleifigel', da ist dann so ne 10Kg Maschine auch ned ganz das richtige dafür.
 

wasmachen

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HinternDiwan
lass es mich umformulieren: welche Bohrmaschinen stehen denn in professionellen Tischlereien?

Beschlagbohrmaschinen, Dübelbohrmaschinen, Reihenlochbohrmaschinen sowie Astlochbohrmaschinen sind gängige Vertreter.
Also zumindest da, wo ned alles vollautomatisiert durch die CNC rudert... und auch ned nur zugekauft wird...
 

syntetic

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Und als etwas erfahrener Tischbohr und Standbohrmaschinen-Nutzer, der viele unterschiedliche Maschinen kennen lernen durfte, auch solche von Interkrenn und Optimum habe ich erleben dürfen welche Wohltat und gute Laune Garantie eine funktionierende Bohrsäule vom ernsthaften Anbieter bringt. Ob dort Arboga oder Maxion oder einer der vielen bekannten Hersteller draufsteht ist egal, diesen Baumarkt Geräten sind sie in jedem Fall haushoch überlegen. Vllt. solltest Du Syntetic mal mit einer Flott bohren um den Unterschied zu erfahren.

Ja, ich kenne den Unterschied. Bei meinem Vater steht eine Flott mit elektronischer Drehzahlregelung, sehr schöne Maschine. Hätte ich auch gerne, bohrt schöne Löcher. Aber du verstehst es offenbar einfach nicht. Es bezweifelt doch niemand, dass eine Flott besser ist. Ich sage nur, dass man mit einer Scheppach/Güde etc. auch ans Ziel kommt. Das ist bisschen wie "auf die Arbeit kommst du nur mit nem Porsche. Mit dem Opel Astra macht das keinen Sinn".

Wenn ich ein 35mm Sackloch bohre, einmal mit der Flott und einmal mit der Scheppach... ich bezweifle stark, dass du hinterher sagen kannst, was womit gebohrt wurde.
Ich habe in den letzten Wochen ca. 100 Löcher 5-12mm in Baustahl 4-8mm gebohrt, das ging wunderbar. Warum auch nicht. Mit dem Porsche hätte es sicher mehr Spaß gemacht, mit dem Astra bin ich aber auch ans Ziel gekommen.

Aber ich werde dich und deine Glaubensbrüder nicht überzeugen können, daher werde ich es auch nicht weiter versuchen. Es ging mir nur darum, dem TE mitzuteilen, dass er vor der Scheppach TBM keine Angst haben muss.
 

pedder

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Beschlagbohrmaschinen, Dübelbohrmaschinen, Reihenlochbohrmaschinen sowie Astlochbohrmaschinen sind gängige Vertreter.
Also zumindest da, wo ned alles vollautomatisiert durch die CNC rudert... und auch ned nur zugekauft wird...
Also keine Stand- oder Tischbohrmaschine?
 

wasmachen

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HinternDiwan
Also keine Stand- oder Tischbohrmaschine?

Hab ich nicht gesagt. Prioritär gesehen ist die weit hinten... und 'richtige' Stand- oder Tischbohrmaschinen a la Flott, Alzmetall oder sonstwas hat da kaum einer. Und wenn, kannst davon ausgehen, dass der Junge dann auch bissl mehr von Metallverarbeitung versteht als im Berufsbild steht.

Wenn du jetzt natürlich eher kleine 'Bastelbuden' meinst, da dürfte dann recht schnell ne windige TBM auftauchen.
 

pedder

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Das entspricht auch meiner Wahrnehmung.
(Die beruflich geprägt allerdings fast immer mit Firmen zu tun hat, die es nicht geschafft haben.)

Und dann dürfen wir auch glauben, wenn eine Profi uns sagt, dass eine Güde OK sein kann. Für einen Tischler/Schreiner.
 

civil engineer

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Bisher sind, wenn ich das richtig sehe, 3 (Ex-)Profis im Thread vertreten.
Zwei haben keine konkrete Empfehlung abgegeben, einer sagt eine Güde ist in Ordnung.

Ich glaube nicht, dass bei den meisten Profitischlern eine 4.000 € Stand- oder Tischbohrmaschine rumsteht.

Ja, bei mir sthe eine sehr solide TBM in der Werkstatt. Die ist schön, keine Frage, vor allem leise wegen 400V.
Aber las ich für zwei Jahren oder so in der Wrkstatt eines nbefreundeten Sägenbauers zum Workshop war, haben wir auf seiner gleihehen 20Kg Baumarktmaschien auch alles machen können, was ich brauche.

Daher die Frage nach dem konkreten Bedarf, die immer am Anfang jeder Beratung stehen muss, und die hier nicht beantwortet wurde.
 

dsdommi

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Vielleicht sage ich mal als Umsteiger von einer Bosch PBS auf eine Flott TB 13 was dazu :emoji_slight_smile:
Die Bosch stand über 10 Jahre bei mir.
Und ich habe damit alles gebohrt bekommen was so angefallen ist.
Auch öfter mal Metall , aber so Max 13mm Durchmesser
Warum habe ich gewechselt, wobei die Flott nu auch kein echtes Eisenschwein ist.
Klar waren die Löcher mit der Bosch Ok
Aber es hat mich einfach genervt dass sich die Führung immer wieder verbogen hat. Bei größeren Forstner Bohrern musste man schon ordentlich drücken und das war einfach nervig.
Mit der Flott habe ich einfach ein besseres Bohrgefühl. Und was eine absolute Katastrophe bei der Bosch war, ist die Tiefenbegrenzung. Von Wiederholgenauigkeit kann da keine Rede sein. Hat man die Tiefe erreicht , war so viel Spiel in der Sache dass kein Loch dem anderen glich.
Das ist bei der Flott viel viel besser.
Und die Passgenauigkeit ist hier auch viel besser. Habe ich zb Dübel aus Vollholz hergestellt waren diese oft kleiner als der Nenndurchmesser was dann dazu führte dass sie im Loch nicht 100 Prozent passten.
Auch hier mit der Flott ein anderes Bild.
Ein 10 er Dübel muss ich ganz leicht mit dem Hammer in ein 10er Loch setzen.
Ich habe für meine incl neuen Dämpfer 350€ aus einer Schule bezahlt.
Würde ich auch noch bei 500 Euro einer Bosch immer wieder vorziehen, weil es einfach viel mehr Spaß macht und damit jeden Cent Wert ist :emoji_slight_smile:
 

Johannes

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Hallo zusammen,
meine persönliche Erfahrung sieht so aus. Ich habe in meinem Arbeitsleben in sieben Werkstätten gearbeitet, da gab es in genau einer Werkstatt eine Standbohrmaschine (die kaum benutzt wurde). In der Werkstatt wo ich als Betriebleiter gearbeitet habe, haben wir eine Beschlagsbohrmaschine angeschafft (Mepla Lautenschläger) später in meiner Werkstatt hatte ich eine Hettich blue mini.
Zum heutigen Stand würde ich in der Schreinerei keine Standbohrmaschine verwenden. In der Fläche sind Oberfräse und Schablonen viel praktischer und die Aufgaben einer Langlochbohrmaschine kann sie auch nicht erfüllen.

Es grüßt Johannes
 
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