Schiebeschlitten Tischkreissäge - Problem!

Holz-Fritze

ww-robinie
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Ich hätte die Leisten auch beim Auflegen der Platte nicht verschraubt sondern verklebt.

Meine Vorgehensweise: Leisten nur so dick machen dass unterhalb in der Nut Luft bleibt in die Nut etwas legen was dieses ausgleicht. Dann zwischen Leiste und Nut etwas klemmen, dass diese mittig in der Nut liegen. Leim auf die Leisten auftragen. Platte ausgerichtet auflegen beschweren. Kleber anziehen lassen. Fertig. Dann passt sowas.
 

Macchia

ww-robinie
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Hallo Bonner62,

falls du das Teil wirklich nochmal neu machen musst würde ich genauso vorgehen wie Holz-Fritze beschreibt.
Ne Schraube sucht sich immer den einfachsten Weg durchs Holz und verschiebt dir deine Ausrichterei.
Was ich eigentlich noch anhängen wollte ist,
beim nächsten mal würde ich die Leisten direkt auf Maß mit der TKS schneiden.
Die Dewalt sollte das schaffen auf dieser Länge parallel zu bleiben.
Zumindest besser, als hinterher von Hand mit Schleifpapier auf Mass zu kommen.
Evt. noch mit einem 240 Papier vorsichtig nachwischen.

Viel Erfolg weiterhin und lass hören was rauskommt :emoji_slight_smile:

Gruß
Martin

Nachtrag:
du schreibst du hättest die MDF Platte am Seitenanschlag ausgerichtet.
Das tut jetzt zwar nichts zu deiner Problematik aber nachdem du ja die Leisten auf Übermaß geschnitten hast, hattest du Zweifel, dass deine Säge/Seitenanschlag zu ungenau ist?
Das solltest du auf jeden Fall noch prüfen bevor du den Parallelanschlag als Referenz nimmst. Ebenso das Aggregat (Motor/Sägeblatt) parallel zu den Nuten?
 

Bonner62

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Hallo und danke für Eure super Tipps... ich bin echt sehr positiv überrascht über Eure Anteilnahme :rolleyes:

Werde morgen beide Leisten zunächst mal runterschleifen, damit sie nicht mehr im Nut-Boden aufliegen.

Leider kann ich sie nicht mehr abschrauben, denn sie sind geklebt :emoji_grin:

Wenn es danach noch immer nicht funktioniert, würde ich beide Leisten einfach nochmal möglichst gleichmäßig dünner schleifen... auch wenn das nicht der beste Weg ist... dann aber zunächst mal der Einzige...

Notfalls baue ich das Teil neu - dann mit MPX statt MDF und ggf. mit Kunststoff- oder Alu-Leisten.

Danke Euch nochmals für Eure Mühe.

Schöne Grüße,
bonner
 

Bonner62

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Hey... Ihr seid echt gut :emoji_grin:

Habe jetzt die beiden Buche-Leisten etwas herunter geschmirgelt :emoji_wink:
Dann wieder eingesetzt - und siehe da - der Schlitten läuft wie geschmiert.

Funktioniert wunderbar und hat überhaupt kein spürbares Spiel.

Dennoch muss ich ein weiteres Problem für diese Konstruktion lösen.
Da der Unterschrank, auf dem die TKS steht, aus Platzgründen an einer Wand steht, wollte ich eine Art Auszug bauen, auf dem ich die TKS dann bei Bedarf von der Wand nach vorne ziehen kann.

Ich habe noch stabilere (alte) Schubladen-Schienen. Aber auch denen traue ich nicht zu, eine TKS zu halten... und das wäre mir auch zu gefährlich.

Jetzt kam mir die Idee, einfach 2 Schlitze im Abstand von ca. 50 cm in das Oberteil des Unterschrankes zu fräsen und diese Schlitze dann auch in ein Brett, auf dem die TKS später steht. Dann durch diese Schlitze hindurch Gewindeschrauben, die oben mit Rändel-Muttern festgedreht werden. Somit hätte man eine recht stabile Führung bzw. einen recht stabilen Auszug :rolleyes:

Meint Ihr, dass man das so lösen kann - oder wie wäre Euer Lösungsvorschlag?

Danke und Gruss,
bonner
 

Bonner62

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:emoji_grin::emoji_grin::emoji_grin: Gute Idee...

Aber würde das Ganze dann nicht grundsätzlich etwas zu wackelig?

LG
bonner
 

gleiter

ww-robinie
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Habe jetzt die beiden Buche-Leisten etwas herunter geschmirgelt :emoji_wink:
Dann wieder eingesetzt - und siehe da - der Schlitten läuft wie geschmiert.
Meine Rede! :emoji_grin: Schön, dass Dies nun erledigt scheint.

Weißt Du, wie schwer die Maschine ist?

Unsere Ayen (ca. 350 Kilo) hat eine stabile Unterkonstruktion auf Rollen um sie den verschiedenen Aufgabenstellungen entsprechend im Raum platzieren zu können.

Ist zwar nicht mit einer TKS vergleichbar, wo ja auch noch ordentliche dynamische Kräfte dazukommen wenn mal so eine widerspenstige Bohle mit aller Kraft getrennt werden muß, wenn's Dich interessiert kann ich ja mal ein Bild dieser Situation machen und einstellen.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 

Bonner62

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Die Dewalt wiegt etwas um die 20 oder 25 kg.
Aber der Unterschrank wiegt sicher weit mehr als das Doppelte davon...

Bei Rollen wäre halt das Problem, dass ich den Unterschrank mit der Dewalt drauf arretieren können muss. Genau aus dem Grund, dass man ja manchmal schon etwas drücken muss beim sägen :emoji_open_mouth:

Daher dachte ich halt an den Auszug mit einem Brett und diesen Schlitzen (ähnlich der Führung eines Anschlages). Diesen Auszug könnte man ja mit den Rändel-Muttern in jeder beliebigen Position richtig fest ziehen...

LG
bonner
 

kobalt

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Die Rollen müssen doch nicht unten drunter. Zwei an der Seite finde ich bei so einer Säge einfacher und praktischer. Säge leicht kippen, schon kann man sie verfahren.

Gruß Kai
 

Bonner62

Gäste
Naja... Rollen an der Seite und dann Säge leicht kippen geht vielleicht mit einem dieser leichten Sägetische aus Alu oder sonstigem Metall.

Aber meine Dewalt steht auf einem Unterschrank (Teil eines ehem. Wohnzimmerschrankes). Ca. 1,20 m breit, 60 cm tief, 70 cm hoch und aus 23 mm Kieferbrettern :emoji_wink:
Ich bezweifle, dass man den mit Rollen an der Seite "mal eben kippen" kann... erst recht nicht, wenn die Dewalt auch noch drauf steht. Schrank und Dewalt dürften gemeiinsam so an die 100 kg gehen :eek:

In Bezug auf den zuvor von mir erdachten Auszug, stimmt das fast, was "michaelhild" schreibt.

Der Auszug auf dem 60 cm tiefen Unterschrank würde etwa 70 cm tief und man könnte ihn somit rund 60 cm weit nach vorne ausziehen.
Aber die von mir erdachte Konstruktion wäre halt aufwendig, denn man müßte 2 Schlitze in das obere Brett des Unterschrankes fräsen und auch 2 Schlitze in das Auszug-Brett. Dann eben noch 2 Schloßschrauben (o.ä.), die oben mit je einer Rändel-Mutter festgezogen werden.

Aber ich suche halt noch nach einer wirklich geeigneten Lösung :rolleyes:
Es sei denn, die von mir erdachte ist schon die Geeignete :emoji_grin:

LG
bonner
 

Macchia

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Hallo Bonner62,

ich bin`s schon wieder.
Was du dir auf jeden Fall anschauen solltest ist dies:
https://youtu.be/7TTnb3TyH5Y
Hab´ich aus einem der Beiträge hier im Forum der letzen 4 Tage...finde ich aber gerade nicht mehr.

Das was der Mann da gemacht hat kann man zumindest mal im Hinterkopf behalten.
Ich find´s sehr gut.

Gruß
 

Bonner62

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OK, schaue ich mir gleich mal an.
Habe eben gerade auch Schubladen-Schienen für Schwerlast (bis 80 kg) gefunden für knappe 20,- Euro das Paar.

Wäre vielleicht auch ne Lösung...

Einfach damit ein Brett oben auf dem Unterschrank befestigen und bei Bedarf ausziehen. Damit man es beim sägen nicht zurück drückt, dann einfach dahinter einen Holzstößsel o.ä. ins obere Brett des Unterschrankes stecken :rolleyes:

LG
bonner
 

moto4631

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Das Untergestell meiner Metabo TK1688D wiegt nicht viel weniger als Deine ganze DeWalt-Säge.
Dieses hat ebenfalls hinten leicht über Niveau zwei Räder.
Säge vorne minimal anheben und man kann damit rumfahren wie nix.

Stimme Michael zu, zwei Rollen und kippen.
Vorteil: Immer fester Stand und leicht zu manövrieren.
Dazu brauchst Du nichtmal Lenkrollen.
 

falco

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Genausogut funktionieren Rollen die feststellbar sind, wie von Micha bereits vorgeschlagen.

Haben etliche so gelöst, mich eingeschlossen, warum das Rad neu erfinden wenn es doch funktioniert?
 

tiepel

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OK, schaue ich mir gleich mal an.
Habe eben gerade auch Schubladen-Schienen für Schwerlast (bis 80 kg) gefunden für knappe 20,- Euro das Paar.

Wäre vielleicht auch ne Lösung...

Einfach damit ein Brett oben auf dem Unterschrank befestigen und bei Bedarf ausziehen. Damit man es beim sägen nicht zurück drückt, dann einfach dahinter einen Holzstößsel o.ä. ins obere Brett des Unterschrankes stecken :rolleyes:

LG
bonner
Hi,
Du hast Angst, dass (in allen Richtungen) feststellbare Rollen zu wackelig sind, und würdest lieber auf so einen Auszug setzen? Oder wie verstehe ich das?
Egal, was so ein Schwerlastauszug auch tragen kann. Das ist in frei schwingender Balken.
Der eiert herum wie eine Fahne im Wind, auch wenn er nicht sofort bricht.
Egal wie ausgeführt. Ob mit blockierbaren Lenkrollen oder seitlich angeflaschten Rädern...
Beides weitaus besser als Schublade...
Schau mal da:
https://www.woodworker.de/forum/rollen-bremse-t95213.html
Auch und vor allem den Link im zweiten Post.
Gruss Reimund
 

gleiter

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Grüße Dich!

Ich bezweifle, dass man den mit Rollen an der Seite "mal eben kippen" kann... erst recht nicht, wenn die Dewalt auch noch drauf steht. Schrank und Dewalt dürften gemeiinsam so an die 100 kg gehen :eek:
So eine richtig "fette" z.B. Eichenbohle hat ähnliches Gewicht - wird ohne Weiteres auf die TKS gewuchtet und aufgetrennt. Von daher...

Der Vorschlag mit den beiden Rollen ist ein Guter. Für leichteres Hantieren kannst Du ja auch noch - nach dem Scheibtruhenprinzip - zwei Latten am Unterbau anflanschen und mittels dieser beiden Hebel das Ganze noch einfacher bewegen.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 

Holz-Fritze

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Bei mir steht Frästisch, TKS (ne schwere Ulmia 1610), und die Bandsäge auf Rollen.

Die Rollen sind zwar blockierbar, aber bei der TKS brauche ich das nie. Da diese recht schwer ist rollt die so schnell nicht

Auf jeden Fall eine tauglich und sichere Lösung.
 

Bonner62

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Hallo und danke für Eure weitere Hilfe.

Ihr habt mich überzeugt :emoji_grin:

Habe hier "Blue Wheels" Rollen gefunden... und zwar als Lenkrolle und als totalfeststellbare Lenkrolle:

Lenkrollen Blue Wheels

Wenn ich nun 2 Lenkrollen hinten und 2 von den totalfeststellbaren Lenkrollen vorne anbringe... steht der Unterschrank mit der TKS drauf dann sicher? Und auch sicher gegen verschieben? :rolleyes:

* habe eben auch überlegt, ob ich aus dem riesigen, schweren Unterschrank (120 x 60 x 70 cm [b/t/h]) einfach einen kleineren Unterschrank baue oder ob ich einfach die 4 Balken nehme, die an allen 4 Ecken angebracht sind und daraus einfach einen passenden - und dann wesentlich leichteren - Tisch für die DeWalt baue... dann ggf. mit 2 Rollen hinten, die knapp über dem Boden angebracht sind.

Danke & Gruss,
bonner
 

notfullysquare

ww-pappel
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Hallo,

ich würde mir so etwas wie eine Sackkarre für Schrank/Säge bauen.
Oder bei Bedarf eben meine vorhandene Sackkarre nehmen, um das Ding zu bewegen.

Viele Grüße

Sebastian
 

zehlaus

ww-robinie
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Hallo und danke für Eure weitere Hilfe.

Ihr habt mich überzeugt :emoji_grin:

Habe hier "Blue Wheels" Rollen gefunden... und zwar als Lenkrolle und als totalfeststellbare Lenkrolle:

Lenkrollen Blue Wheels

Wenn ich nun 2 Lenkrollen hinten und 2 von den totalfeststellbaren Lenkrollen vorne anbringe... steht der Unterschrank mit der TKS drauf dann sicher? Und auch sicher gegen verschieben? :rolleyes:

* habe eben auch überlegt, ob ich aus dem riesigen, schweren Unterschrank (120 x 60 x 70 cm [b/t/h]) einfach einen kleineren Unterschrank baue oder ob ich einfach die 4 Balken nehme, die an allen 4 Ecken angebracht sind und daraus einfach einen passenden - und dann wesentlich leichteren - Tisch für die DeWalt baue... dann ggf. mit 2 Rollen hinten, die knapp über dem Boden angebracht sind.

Danke & Gruss,
bonner
Mach es richtig. Schmeiß den alten Schrank weg und baue Dir z.B. aus Bausperrholz (wegen dem Preis) oder "besser" noch aus beispielsweise 18mm MPX einen neuen Unterschrank. Überlege ob Du Schubladen mit Vollauszug einbaust, Du gewinnst Stauraum und Ablagemöglichkeiten und kannst das Sägezubehör an der Maschine lagern. In dem Zusammenhang kannst Du gleich mit der neuen Flachdübelfräde üben.

Als Rollen würde ich 100mm BlueWheels nehmen, alle mit Vollstop. Erstens hat man so die Möglichkeit je nach Ausrichtung der Rollen mindestens 2 festzustellen, zweitens kannst Du bei Bedarf zur besten Stabilität alle Rollen blockieren (alle über Kreuz nach außen stellen).

Nimm mal ein bisschen Geld in die Hand und mache ein richtiges Projekt daraus und freue Dich dann an dem Ergebnis. Das Gebastel aus Altmaterial ist meist unbefriedigend. My2cents.
 
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