Schüsselnde Eichentischplatte aufbereiten - Tipps & Tricks für Anfänger gesucht

Lorenzo

ww-robinie
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Ja die wird irgendwann rausflutschen. Aber zuvor wäre doch auch jede Platte gebrochen, egal ob mit oder ohne Gratleiste. Bei nur 2-3° Durchbiegung sollte die Leiste noch ordentliche Keilwirkung haben.
Rainer, wir haben einfach gerade den gleichen Denkfehler gehabt. Die Belastung findet bei einer Tischplatte ja nur in einer Richtung statt. Nach unten. Und in der müsste sie auf Zug belastet werden können, das geht aber nicht.
Mea culpa!
 
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Friederich

ww-robinie
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Aber durch eine stramm eingeschlagene Gratleiste... kann ich mir nicht so recht vorstellen das man dadurch die Platte schwächt
Die Gratleiste übt Druckkraft aus. Hier an der Plattenunterseite tritt aber Zugkraft auf.
Die eingeschlagene Gratleiste kann also das weggeschnittene Holz, bzw die durchgetrennten Fasern, nicht ersetzen.
 

Daniboy

ww-robinie
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"Abstützung" nutzt rein garnichts gegen Zugkraft, wie sie an der Plattenunterseite auftritt.

Mit Abstützung meine ich einen leichten Kantendruck, der sich aus einer geometrischen Überschneidung bei der Durchbiegung der Platte ergibt. Ich habe das einmal aufgezeichnet, um es verständlicher zu machen.

Für relevant halte ich das nicht, wie ich ja geschrieben habe. Ich hatte es auch nur erwähnt, da ich mir sonst keinen Reim darauf machen konnte, worauf Lorenzo hinauswollte – aber das hat sich ja mittlerweile aufgeklärt.

Gratleiste001.jpg
 

Keilrahmen

ww-kastanie
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Nachdem Du die Frage ja eigentlich ursprünglich aufgeworfen hast, müsstest Du das ja beantworten können ob noch was unklar ist. :emoji_slight_smile:

Zu meinen vorherigen Beitrag noch irgendwelche Anmerkungen? Die anderen darauf folgedenen Antworten führten etwas von meinen Randbedingungen weg.

Ich verstehe den Gedanken. Kurz bissl nach ne passenden Lasche geschaut und nix gefunden (gerne Rückmeldung wenn ich eine einfache Lösung übersehen habe) und dann gedacht, man könnte ja einfach einen schmalen Abschnitt mit z.b. 50 mm Länge eines gelochten U-Profils nehmen. Müsste natürlich so eingebaut werden, dass es sich beim festmachen hinzieht, der Bolzen also oben an der Bohrung der Traverse anliegt bzw. ggf. das U-Profil zwischen Tischplatte und U-Profil noch bissl lust hat, damit man es noch etwas nachziehen kann. Zum Verständnis etwa so:
Anhang anzeigen 217328

Dann kam der nächste Gedanke, warum nicht einfach das 3mm U-Profil was ich eh da habe nehmen und nicht einlassen sondern anders rum genau im Bereich der Traverse einbauen. Wäre dann halbwegs versteckt und ist vermutlich einfacher als die Tischplatte von der Traverse aus niederzuspannen!?
Etwa so ist es gemeint:
Anhang anzeigen 217329

PS: Bitte nehmt es bei den Skizzen nicht so genau, es soll nur mal kurz zum verdeutlichen dienen.
 

Daniboy

ww-robinie
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Dazu meine Meinung als Hobbywerker und aus dem Bauch heraus: Erstmal nichts machen.

Wenn du unbedingt etwas konstruieren willst, um die Platte niederzuspannen, gibt es viele Möglichkeiten, die natürlich auch von deiner Werkstattausstattung abhängen. Eine Option wäre: Laschen anschweißen.

Ein U-Profil anzuschrauben ist natürlich ebenfalls möglich und sinnvoll, sofern es so dimensioniert ist, dass es der Platte auch etwas entgegenzusetzen hat (das könnte man ja überschlägig ausrechnen).

Ob das U-Profil wie auf deiner zweiten Zeichnung sitzt und die „Traverse“ umgreift oder zB daneben sitzt, ist für die Festigkeit nicht so relevant. Wenn das U-Profil neben der Traverse (in Richtung Tischmitte) sitzt, kommt man später besser an die Befestigungsschrauben heran (und kann es ggf auch leichter demontieren) und optisch ist es eventuell weniger auffällig.
 

Keilrahmen

ww-kastanie
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Eine Frage noch bzgl. Schraubengrößen:

Das in den Kufen und/oder Gratleisten entsprechende Langlöcher vorhanden sein sollten um die Bewegung in der Breite aufnehmen zu können ist klar, aber wie viel Luft braucht man in der Länge?

Bsp.: 8mm Langloch, würde man dann eine Schraube mit 6mm nehmen oder doch eher kleiner damit sie ggf. etwas mehr Spiel halt sollte das Holz in der Länge schwinden o.ä.?
 

IngoS

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Eine Frage noch bzgl. Schraubengrößen:

Das in den Kufen und/oder Gratleisten entsprechende Langlöcher vorhanden sein sollten um die Bewegung in der Breite aufnehmen zu können ist klar, aber wie viel Luft braucht man in der Länge?

Bsp.: 8mm Langloch, würde man dann eine Schraube mit 6mm nehmen oder doch eher kleiner damit sie ggf. etwas mehr Spiel halt sollte das Holz in der Länge schwinden o.ä.?
Hallo,

habe ich in Beitrag 35 schon beantwortet.

Gruß Ingo
 
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