weissbuche
ww-robinie
Mit Woodrepair habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Habe ich jetzt 5 Jahre.
Ja, dass Stahlgestell bestehend aus zwei Kufen vom bestehenden Tisch sollen verwendet werden.Du hast immer noch nicht beantwortet, was du für ein Tischgestell verwenden willst. Oder hab ich das übersehen?
Wenn die Gratleisten eingelassen werden, würde ich behaupten ist der optische Aspekt eher zu vernachlässigen und daher kein tragendes Argument würde ich sagen.Bei 2,5 mm Schüssel würde ich das ehrlich nicht planfräsen – das Risiko ist zu groß, dass du zu viel Material wegfräst oder die schönen Kanten ruinierst. Mit gummierten Tischbeinen oder Gleitern auf der Unterseite merkt man das später kaum noch. Zum Schleifen: Bis 180er reicht völlig aus, 240er ist eher overkill bei Eiche. Bei der Länge würde ich eher 6–8 Gratleisten nehmen, die müssen nicht nur statisch wirken sondern auch optisch Sinn machen. Für das Öl würde ich einfach ein gutes Hartwachsöl (z.B. Osmo oder Saicos) nehmen – neutrale Farbe kannst du immer noch nachträglich mit leicht gefärbtem Öl anpassen, wenn nötig.
Hallo,Ja, dass Stahlgestell bestehend aus zwei Kufen vom bestehenden Tisch sollen verwendet werden.
Wenn die Gratleisten eingelassen werden, würde ich behaupten ist der optische Aspekt eher zu vernachlässigen und daher kein tragendes Argument würde ich sagen.
Hi,Hallo,
Kufenfüße haben doch die gleiche Funktion, wie Gratleisten.
Darum solltest du die Gratleisten weglassen. Die Schaden mehr, als sie nüt
Das tragende Argument dagegen ist halt die drastisch verringerte Tragfähigkeit.
Beispiel: Wenn eine 5cm dicke Platte 2cm eingefräst wird, verringert sich die Tragfähigkeit um 64%.
Gruß Ingo
Hallo,Hi,
zwei Fragen:
1. Wird die Tragfähigkeit nicht teilweise durch den Kraftschluss der Gratleiste ausgeglichen?
2. Die Füße die ich benutzen möchte (einfach weil sie schon da sind) habe ich als Bild angehängt. Bei der Ausführung habe ich ja nur an zwei Stellen die Platte verschraubt. Die Funktion als Gratleiste ist dadurch doch nicht gegeben oder? Müsste nicht jeder Bohle mit der Leiste verbunden sein?
Kannst du das bitte mal näher erklären? Meinst du diese U-Profile welche in zwei parallele Nuten eingeschraubt werden oder richtige Gratleisten? Das man durch zwei Schlitze die Tragfähigkeit der Platte verringert leuchtet mir ein. Aber durch eine stramm eingeschlagene Gratleiste welche aus der 5,5cm starken Tischplatte vielleicht eine 8-9cm starke Verbindung macht kann ich mir nicht so recht vorstellen das man dadurch die Platte schwächt. Gratleisten hab ich jetzt bei zwei Schreibtischen, einem Esstisch und einem Küchentisch genutzt und nur beste Erfahrungen damit. Alle Platten sind wunderbar gerade geblieben.Darum solltest du die Gratleisten weglassen. Die Schaden mehr, als sie nützen.
Gerade, wenn in Tischmitte eingefräst, wird die Belastbarkeit des Tisches erheblich verringert. Wenn überhaupt Gratleisten, dann im äußeren Bereich, aber da sind ja deine Kufenfüße, die die Aufgabe übernehmen.
Das tragende Argument dagegen ist halt die drastisch verringerte Tragfähigkeit.
Beispiel: Wenn eine 5cm dicke Platte 2cm eingefräst wird, verringert sich die Tragfähigkeit um 64%.
...Eine traditionelle Gratleiste wird ja nicht so tief eingefräst.
...Aber durch eine stramm eingeschlagene Gratleiste welche aus der 5,5cm starken Tischplatte vielleicht eine 8-9cm starke Verbindung macht kann ich mir nicht so recht vorstellen das man dadurch die Platte schwächt. ...
1. Wird die Tragfähigkeit nicht teilweise durch den Kraftschluss der Gratleiste ausgeglichen?
2. Die Füße die ich benutzen möchte (einfach weil sie schon da sind) habe ich als Bild angehängt. Bei der Ausführung habe ich ja nur an zwei Stellen die Platte verschraubt. Die Funktion als Gratleiste ist dadurch doch nicht gegeben oder? Müsste nicht jede Bohle/Leiste mit der Leiste verbunden sein?
... Daniboy, darf ich hier nach deinem fachlichen Hintergrund fragen?
Da kann man nur sagen: Genau!A. Macht das so Sinn, oder sollte ich das mit dem Schüsseln nicht so eng sehen und einfach damit leben?
Doch das geht. Wer Seine Werkstatt nicht ein wenig auf den Wohnbereich ausdehnt, ist kein Handwerker. Und wer als Ehepartner das nicht duldet (oder besser noch cool findet), hat den falschen Partnerund ich kann sie hier nicht einfach so für n paar tage oder Wochen im Wohnzimmer lagern.
Vielen Danke für deine schnelle Rückmelung und die weiteren zwischenzeitlichen Rückmeldungen.Hallo,
zu 1. nein, die Gratleisten hilft da absolut nichts, eher im Gegenteil. Durch die schmale Fräsung hast du noch zusätzlich Kerbwirkung, die das Problem größer macht, als oben geschildert.
zu 2. Das funktioniert mit deinen Kufen.
Jede Seite ein paar Schrauben rein (Schrauben dünner, als der Bohrungsdurchmesser, z.B. 8,5mm Bohrung, 6mm Schrauben) und weil die Platte hohl ist, in der Mitte des oberen Steges, zwischen Platte und Steg einen passenden Klotz einsetzen. Schon ist die Platte halbwegs gerade.
Gruß Ingo

Hallo,Zur Skizze: eine Schraube in der Mitte zieht doch die Platte zumindest etwas nach unten. Diese darf auch fest angezogen werden. Aussen sind erstmal überhaupt keine Schrauben nötig, diese (!) Platte liegt doch damit schon gerade. Und damit ist hier (nochmal !) mE schon alles gegen Schüsseln getan. Ich hab das mal in Deine Skizze gekritzelt.
Schrauben aussen sind dann mE hauptsächlich zur Befestigung des Gestells nötig. Diese Schrauben müssen der mittig fixierten Platte aber etwas Bewegungmöglichkeit lassen, also die Bohrungen im Gestell mit etwas Übergröße oder als Langlöcher ausführen und die Schrauben - am besten noch mit Unterlegscheiben - nur locker anziehen.
Rainer
Anhang anzeigen 217320
Das heißt die Festigkeit verhält sich von einer 5cm-Platte zu einer 3cm Platte, wie 25 zu 9 (bzw wie 1 zu 0.36).
Das heißt, die Festigkeit fällt von 100% auf mickrige 36%.
Besonders Kritisch ist es, wenn man diese Schwächung genau in der Mitte der Tischplatte macht (da hier die höchste Biegebelastung ist). Leider sehen wir das ja hier im Forum auch hie und da, dass genau in der Mitte eine Gratleiste eingebaut ist.
Hmm das würde mich wirklich interessieren wie belastbar so eine Gratleiste ist. Intuitiv hätte ich gedacht das es zu keiner Schwächung kommt. Je länger ich aber darüber nachdenke kann eine stramm eingeschlagene Leiste die Fräsung bestimmt nicht ganz kompensieren. Vielleicht gibt es dazu eine Tabelle?Selbstverständlich gibt es einen Unterschied ob ich von ner Platte einfach nur n drittel der Dicke wegnehm, oder ob ich die Aussparung dann wieder stramm mit etwas auffülle. Geschwächt ist die Stelle schon, aber nicht so dass man mit der reduzierten Dicke an der Stelle der Gratleiste rechnen könnte.
Ich verstehe den Gedanken. Kurz bissl nach ne passenden Lasche geschaut und nix gefunden (gerne Rückmeldung wenn ich eine einfache Lösung übersehen habe) und dann gedacht, man könnte ja einfach einen schmalen Abschnitt mit z.b. 50 mm Länge eines gelochten U-Profils nehmen. Müsste natürlich so eingebaut werden, dass es sich beim festmachen hinzieht, der Bolzen also oben an der Bohrung der Traverse anliegt bzw. ggf. das U-Profil zwischen Tischplatte und U-Profil noch bissl lust hat, damit man es noch etwas nachziehen kann. Zum Verständnis etwa so:Hallo,
dann eben eine Lasche in der Mitte um die Traverse und die Platte mit ein paar Schrauben runter ziehen.
Gruß Ingo
In Bezug auf Biegung des Tisches in Längsrichtung ist die Gratleiste nicht belastbar.Hmm das würde mich wirklich interessieren wie belastbar so eine Gratleiste ist. Intuitiv hätte ich gedacht das es zu keiner Schwächung kommt. Je länger ich aber darüber nachdenke kann eine stramm eingeschlagene Leiste die Fräsung bestimmt nicht ganz kompensieren. Vielleicht gibt es dazu eine Tabelle?
Ja die wird irgendwann rausflutschen. Aber zuvor wäre doch auch jede Platte gebrochen, egal ob mit oder ohne Gratleiste. Bei nur 2-3° Durchbiegung sollte die Leiste noch ordentliche Keilwirkung haben.b) Stell Dir vor, Du wolltest die Tischplatte in Längsrichtung immer weiter biegen, bis die beiden Enden zusammenstehen und Du einen Reifen oder Zylinder gebogen hast (nur in der Theorie). Irgendwann geht die Gratnut so weit auf, dass die Gratleiste einfach heraus fällt, weil sich die untere Faser, sprich die Unterseite der Tischplatte, dehnt.