Nur ein 18V Akku System - Welche Marke? - Welche Maschinen? - Beratung

fahe

ww-robinie
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Mit einem Servernetzteil (müsste 12V 60A Nennleistung haben) geht das Problemlos. Extra gekauft hätte ich das allerdings nicht, hab ich in der Firma vorm Elektroschrott gerettet.
...tja, damals konnte man sich hier sogar noch halbwegs ernsthaft zu Elektrothemen unterhalten, ohne dass der Thread zwangsweise geschlossen werden musste... obwohl Du seinerzeit ja ziemlich lange beharrlich an Deinen Experimenten mit imho unpassenden Labornetzteilen festgehalten hast, bis Dir Dutzende Beiträge später eines der zahlreichen turnunsmäßig ersetzten Servernetzteile vor die Füße fiel. :emoji_grin:

Wenn ich mich recht erinnere, kriegte ich hinter den Kulissen sogar zwei, drei ziemlich persönliche tieffliegende Nachrichten, wie verantwortungslos vollpfostig ich doch sei, nachdem ich am Anfang des seinerzeitigen "Jugend-forscht-Projekt"-Threads überhaupt so etwas wie ein fettes Servernetzteil aufs Feld gerollt hatte.

Dabei habe ich schon bei der ersten Erwähnung moderat gewarnt... und wiederhole mich auch gerne. Die Zwischenkreisspannungen - und damit das Handling... wie ja auch bei Frequenzumrichtern etc. - sind kein Spielkram und die in den Gerätschaften verbauten Kondensatoren sorgen auch Minuten nach Trennung vom Netz dafür, dass selbige nicht ganz ungefährlich sind. Vor allem aber sind diese Netzteile dafür konzipiert, dass sie in 'nem Servergehäuse leben. Kühlung, Staubfreiheit, Max-Temperatur... Also auch wenn ich das seinerzeit als eine der möglichen Lösungen aufs Spielfeld gerollt habe: Praktikabel in einer Werkstatt finde ich das nicht unbedingt.

Dito.
 

Mr.Ditschy

ww-robinie
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Vor allem aber sind diese Netzteile dafür konzipiert, dass sie in 'nem Servergehäuse leben. Kühlung, Staubfreiheit, Max-Temperatur... Also auch wenn ich das seinerzeit als eine der möglichen Lösungen aufs Spielfeld gerollt habe: Praktikabel in einer Werkstatt finde ich das nicht unbedingt.
Achja, ich hatte mir diesbezüglich mal ein 230V Netzteil mit angeblichen 1100W für 18V Makita Geräte geordert (hüstel, also wenn das die Hälfte packt, bin ich schon zufrieden) - funktionieren tut es zumindest und artet noch auf ein Test im Dauereinsatz.
1764266098546.png
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Timer

ww-esche
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Vor allem aber sind diese Netzteile dafür konzipiert, dass sie in 'nem Servergehäuse leben. Kühlung, Staubfreiheit, Max-Temperatur... Also auch wenn ich das seinerzeit als eine der möglichen Lösungen aufs Spielfeld gerollt habe: Praktikabel in einer Werkstatt finde ich das nicht unbedingt.


Dito.
Das klingt so, als ob Netzteile für Consumer PCs besser geeignet wären. Die sind auf Gaming Grafikkarten mit sehr hohen Strömen und heftigen Lastschwankungen an den 12v Schienen ausgelegt. Und beim Zustand eines typischen Gaming PCs garantiert weder auf Staubfreiheit, noch auf sorgfältige Kühlung oder niedrige Max Temps.
 

Time_to_wonder

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Das klingt so, als ob Netzteile für Consumer PCs besser geeignet wären. Die sind auf Gaming Grafikkarten mit sehr hohen Strömen und heftigen Lastschwankungen an den 12v Schienen ausgelegt. Und beim Zustand eines typischen Gaming PCs garantiert weder auf Staubfreiheit, noch auf sorgfältige Kühlung oder niedrige Max Temps.
Diese Netzteile sind nicht ohne.

Zuerst muss man sie mal eingeschaltet bekommen, denn der 12-V-Ausgang ist erst einmal nicht aktiv.

Und wenn die 12V dann anstehen, vertragen diese Netzteile den lastfreien Zustand nicht. Dafür sind sie nicht gemacht. Es besteht die Gefahr, dass das Ding ohne Last einfach kaputt geht.
 

Moosheini

ww-birke
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wahrscheinlich war ich kurz angebunden und hatte keine Lust eine ausführliche Antwort zu schreiben, wollte aber dennoch kurz meinen Senf dazu geben. :emoji_thumbsup:
 

ClintNorthwood

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Wie zum Geier hat Festool das hinbekommen? Einfach kaufen, ausschlachten und nachbauen?

Kennt jemand andere Hersteller die sowas im Programm haben?
 

ClintNorthwood

ww-robinie
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Danke für die logische Erklärung. Hatte ich gar nicht drüber nachgedacht...

Denke gerade darüber nach, das Netzteil zu verkaufen. Habe ich noch nie nich gebraucht. In der Zeit wie 1 Akku zum laden brauchen, bekomme ich mit keiner Anwendung den Akku leer.
 

abgefahren

ww-fichte
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Also falls meine Meinung jemanden helfen kann:

Ich habe sehr viele 18V Akkusysteme getestet und es gibt leider keinen "Alleskönner"

Die Fein und Festool Akkuschrauber sind ziemlich gut. Vorallem Fein.
Wenn du Metabo kaufst kannst du auch mal zu Mafell schwenken.

Von Bosch bin ich enttäuscht, die Akkus sind gut, die Geräte sehr mittelmäßig. Vorallem der GSR 18v 60 ist sehr schnell verschlissen (4 Stück).
Die Tauchsäge ist eine Zumutung trotz guter Details.

Festool Akkuschrauber sind super aber etwas zu "ängstlich" wenn es hart zugeht auch der TPC18.

Würde dir empfehlen nicht nur 1 Akkusystem sich festzulegen, es gibt immer etwas was der Andere besser oder gar nicht im Programm hat.

Wähle 1 Hauptsystem, der Rest könnten 12V Geräte werden (durchaus Nützlich) oder ein anderes 18V Akkusystem
 

abgefahren

ww-fichte
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Naja die Abschaltung der Drehbewegung (Kick Back) ist sehr sehr ängstlich.
Während der Bosch GSR 110 jede noch so große Schraube reinjagt schafft Festool das leider nicht. Auch der C18 und CXS18 sind beim Losschrauben gerne mal am abschalten während der kleinere Bosch ebenfalls das besser kann.
Ansonsten tolle Schrauber, sehr ergonomisch, durchdacht und wertig.

Ach ja Centrotec ist toll aber leider viel zu teuer für das was es kann.
 

husky 928

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Während der Bosch GSR 110 jede noch so große Schraube reinjagt schafft Festool das leider nicht.

Beim Bau meiner zukünftigen Holz-Werkstatt hat mein T 18+3 von den 8x300 insgesamt 94 Stück eingeschraubt.
Eine Abschaltung der Drehbewegung kam für ihn nicht in Frage, eher schon der Versuch mir die Hand ab zu reissen.

DSCN3744.JPG
 

abgefahren

ww-fichte
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Den 18+3 kenne ich nicht. Habe nur die C Modelle und den TPC
Aber beim Fachwerkbau meiner alten Scheune hat der große Festool eher mal Probleme wie der große Bosch.
Beim "versenken" der Torxschrauben kommt es manchmal vor, das er es nicht mehr ganz schafft. Dann muss für die letzten Millimeter der Bosch ran.

Trotzdem nehme ich den TPC sehr gerne, weil er universell und meistens stark genug ist.

Finde Festool ist etwas zu vorsichtig mit der Abschaltelektronik. Die meisten ihrer Produkte sind wirklich gut. Manchmal etwas "schwächer" als Mitbewerber trotzdem insgesamt besser. (Und das sage ich als Festool Fanboy)
 

Zahlengourmet

ww-pappel
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Traut sich keiner Festool zu schreiben? Aber nur wenn keine Gartenarbeit vorgesehen ist :emoji_sunglasses:
Doch. Habe mir gerade den mit Schlag und vier Gängen (TPC 18/4) besorgt. Und dazu zwei 4-er tabless Akkus. Top Maschine. Und das, obwohl ich kein Handwerker bin.:emoji_grin: Aber wenn ich schon mal selbst Hand anlege, dann nur mit zuverlässigem und haptisch einwandfreiem Werkzeug. Ich kaufe nur Werkzeug, das ich vor dem Kauf in der Hand hatte. Wenn es nicht gut in der Hand liegt, kommt es für mich nicht in Frage. So kam ich übrigens vor einigen Jahren zu meinem ersten Akkuschrauber von Festool. Dem kleinen 10,8 V TXE. Der liegt phantastisch in der Hand. Besser als alles, was ich damals sonst im Sinn hatte. Leider ist er für das aktuelle Projekt -Carport und Gartenhaus- zu schwach. Darum jetzt zusätzlich vorgenannten 18V-Klopper. Der sich aber auch super halten/nutzen lässt (ansonsten besitze ich wenig Werkzeug).
 

Mr.Ditschy

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Es geht hier ja um eine Akkusystem Entscheidung und nicht nur um einen einzigen Akkuschrauber zu kaufen. :emoji_wink:

Ansonsten weiß man halt wie immer erst was gut ist, wenn man weiß was gut ist - aber selbst das legt bekanntlich jeder anders für sich fest und vor allem nach benötigten Bedarf und Kriterien.
Bei meiner Akkusystem-Auswahl vor über 10 Jahren, hatte ich aber glaube auch alle Fachhändler und Baumärkte in der Umgebung abgeklappert, um endlich auch für meine Handgröße passende Akkuschrauber zu finden. Mich nervte z.B. die re/li Umschaltung mit umgreifen am alten Metabo Schrauber extrem und das durfte beim neuen Schrauber nicht mehr so sein - das fand ich dann damals bei den 18V Makita Schraubern ganz angenehm und dazu passte das benötigte Kriterium Akkusystem für Werkstatt und Garten dahinter ebenso (wer also z.B. kein System als Kriterium beachtet, ist ein Akkuschrauber-Kauf ja absolut easy).

18V Klopper sind für mich aber auch nicht nice und war froh darüber, dass es auch da mittlerweile recht leichte 18V Schrauber gibt. Zumindest ca. 1100-1300g für einen 18V Akkuschrauber mit Akku finde ich absolut ok als privaten Alltagschrauber, ganz anders als dann der starke 18V Klöpper mit ca. 2500g, der nur selten zum Einsatz kommt.
Bild Instagram (Makita DDF/DHP)
 

Zahlengourmet

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Es geht hier ja um eine Akkusystem Entscheidung und nicht nur um einen einzigen Akkuschrauber zu kaufen. :emoji_wink:
Schon klar. Beim Querlesen der teils hochinteressanten Beiträge (darum habe ich mich hier auch angemeldet) fiel mir sehr wohl auf, daß Festool-Geräte anscheinend etwas polarisieren. Als ich dann die Frage "Traut sich keiner Festool zu schreiben" las, musste ich grinsen und meine obige Replik reinschreiben.
Ansonsten bin ich da für alles offen. Ich nutze das Ganze primär im eigenen Haushalt und beruflich vorwiegend Computer. Kein Werkzeug. Meine restliche spärliche Werkzeugausstattung ist jedoch tutti completti kabelgebunden. Ich sehe den Nutzen von akkubetriebenen Geräten durchaus ein. Für Handwerker, die das regelmäßig nutzen. Für mich, bei dem manche Maschinen nach der Devise "Haben ist besser als brauchen" teils monatelang in der Werkstatt herumliegen, sind Akkus sinnlos. Die gehen ja alle nach einiger Zeit kaputt. Lediglich bei Akkuschraubern mache ich da eine Ausnahme.
Hätte ich jedoch mehr Werkzeug/würde es täglich anwenden/müsste ich mich auf ein Akkusystem festlegen, so würde ich trotzdem der Haptik des Einzelgerätes der Uniformität der Akkus den Vorrang geben. Was nutzen mir lauter gleiche Akkus, wenn mir einzelne Maschinen dieses Systems nicht taugen?
 
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