Metabo TK 1688 Ständig Kickbacks mit neuem Blatt

Manuel_

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Was soll dich denn da auf der Fläche verformen ?
Naja das 3d Druckteil steht dauerhaft unter Druck und wird durch die Abwärme vom Motor auch noch warm. Ich wäre da schon vorsichtig, das es dem Druck nachgibt und sich das Sägeblatt lockert.
Das muss dann auch nicht sofort in einer Katastrophe enden, ich wollte es nur erwähnen.

Kann man das 0.3mm Blech nicht mit einer Blechschere passend schneiden?

Wobei mir das alles eher komisch vorkommt mit diesen Distanzringen, wenn das eine vom Hersteller angedachte Lösung sein sollte.
Ich hatte bei meiner Säge(ganz anders) Modell ebenfalls das Problem, dass der Spaltkeil nicht gepasst hat, ich habe dann einmal dessen Halterung angepasst und dann war das Problem dauerhaft beseitigt.
 
Zuletzt bearbeitet:

dsdommi

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Stimmt. Bei 0,3 mm müsste man schon zb Nylon für eine dauerhafte Lösung verwenden und 3 0,1mm layer drucken können.
 

fahe

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Coswig
...hm, schon drei Seiten, wie man diesem feinmechanischen Wunderwerk der Spaltkeilhalterung der gezeigten Bauform zur Seite springen kann. :emoji_wink:

Man könnte solche Distanzscheiben auch einfach aus entsprechender Metallfolie selbst mit der Schere zuschneiden. Wenn man nicht gerade Muttis beste Schneiderschere - ohnehin zu unhandlich groß - nimmt, gibt's nicht einmal ein paar hinter die Löffel.

Metallfolien gibt's für kleines Geld... notfalls beim Chinesen.

PS: Es soll sogar schon Zeitgenossen gegeben haben, die einfach einmal einen gottgefälligen Blick auf das Blech von Getränkedosen geworfen haben. :emoji_wink:
 

tomkaes

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Aber zurück zum Thema: Zeichen Flansch und Sägeblatt macht natürlich die Montage einfacher, ich frage mich nur ob das wirklich was bringt. Mein Flansch liegt nämlich nur mit einem circa 5mm breiten Ring ganz außen am Sägeblatt an, wenn ich den Distanzring zwischen Flansch und Blatt packe, wäre der Ring immer noch dünner als der äußere Teil des Flansches. Ich kann das morgen mal fotografieren falls ich mich missverständlich ausdrücke.
Da die "Lösung" seit 2016 hier im Forum bekannt ist:

https://www.woodworker.de/forum/threads/schmaleres-stammblatt-auf-tk-1688.95638/#post-471514

und du es als Erster geschafft hast, eine Rückmeldung zu geben, das die Ringe zu klein sind, finde ich mehr wie befremdlich. Das die Benutzer vor ihrer Säge stehen, und es keiner schafft, Innen- und Außendurchmesser des Sägeblattflansches zu messen und hier zu posten genauso. :emoji_worried:

Ich bin aus dem Thema 1685/88 jetzt entgültig raus und irritiere niemanden mehr !
 

Annis

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Ganz viele Besitzer der 1688 sägen mit 2,2mm Stammblatt ohne Probleme.
Wie oben geschrieben, hat das in der Anleitung empfohlene Blatt 2,2mm und daher sollten 2,2mm Blätter passen. Aber es kann natürlich sein, dass ein Vorbesitzer die Säge für die 2,8mm modifiziert hat. Das wäre über Distanzplättchen am Spaltkeil oder Abdrehen des Flansches möglich.
Bei mir muss man auch gut darauf achten, dass der Spaltkeil und die Halterung sauber sind, damit der richtig sitzt.
 

Fastdarkness

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Ich nicht auch Besitzer einer 1688.
Eingebaut ein 315er Metabo Blatt. Bislang keine Probleme.
Ich meine das wäre eines mit 2,8mm Stammblatt.
Diese Diskussion macht mich nachdenklich.
Ich baue das gleich mal aus und schaue mir das alles mal an. Meines Wissens nach ist dort kein Distanzring verbaut. Aber wo in der BA steht was von der Stammblattstärke?
Habe ich das echt überlesen?
 

rafikus

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Man möge mir mein Unverständnis verzeihen, aber ich kapiere immer noch nicht das Problem.
Es dürfte schon mal klar sein, dass eine Passscheibe benötigt wird. Eigentlich ist es auch klar, dass die Scheibe zwischen den Flansch und das Sägeblatt gehört. Die andere Möglichkeit wurde schon hinreichend als unvorteilhaft erklärt (notwendigkeit die Passfeder zu entnehmen). Wenn man nun den Flansch in den Händen hält, dann kann man sogar mit einem normalen Lineal die beiden Durchmesser ermitteln. Leider wurde hier immer noch nicht der Aussendurchmesser des Flansches und der benötigte Lochdurchmesser angegeben. Wenn ich mir das Bild aus #29 so anschaue, dann halte ich die 43mm auch für zu wenig.
Wie wäre es mit einem Bild des Flansches, auf dem man die beiden Durchmesser ablesen könnte?

Wem seine Finger nicht wichtig sind, kann ruhig eine Scheibe aus Thermoplast einsetzen, als Vorschlag in einem Forum halte ich es jedoch für unpassend.
 

Fastdarkness

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Man möge mir mein Unverständnis verzeihen, aber ich kapiere immer noch nicht das Problem.
Es dürfte schon mal klar sein, dass eine Passscheibe benötigt wird. Eigentlich ist es auch klar, dass die Scheibe zwischen den Flansch und das Sägeblatt gehört. Die andere Möglichkeit wurde schon hinreichend als unvorteilhaft erklärt (notwendigkeit die Passfeder zu entnehmen). Wenn man nun den Flansch in den Händen hält, dann kann man sogar mit einem normalen Lineal die beiden Durchmesser ermitteln. Leider wurde hier immer noch nicht der Aussendurchmesser des Flansches und der benötigte Lochdurchmesser angegeben. Wenn ich mir das Bild aus #29 so anschaue, dann halte ich die 43mm auch für zu wenig.
Wie wäre es mit einem Bild des Flansches, auf dem man die beiden Durchmesser ablesen könnte?

Wem seine Finger nicht wichtig sind, kann ruhig eine Scheibe aus Thermoplast einsetzen, als Vorschlag in einem Forum halte ich es jedoch für unpassend.
Gib mir ein paar Minuten...
 

dsdommi

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Dann tue ich uns doch mal den Gefallen, bevor noch mehr Unsicherheit durch eventuell falsche Scheiben entsteht.
Der Außendurchmesser ist 90mm.
Der Innendurchmesser des Teils auf den das Sägeblatt drückt ist 64mm.
Der Innendurchmesser des Mittellochs ist 25mm und der Außendurchmesser des Mittellochs ist 30 mm.
@rafikus
Genau das ist eben nicht klar, dass eine Scheibe rein MUSS. Nach unseren Verständnis schon. Die Praxis sagt halt was anderes.
 

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Dietrich

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Hallo Thomas,
Ich bin aus dem Thema 1685/88 jetzt entgültig raus und irritiere niemanden mehr
Tu uns das nicht an, Deine Expertise würde uns fehlen!

Nun gibt ja seit einigen Jahren keine Blätter mehr mit 2,8mm Träger und auch ich verwende nun solche mit 2,2mm aber 3,2mm Schnittbreite.
Im Nachhinein könnte ich garnicht mehr sagen was der größere Vorteil war, 2,2mm starke Blätter oder der Umstieg auf eine Schwert-unabhängige Haubenhalterung, dieses Schwert machte immer wieder Probleme viel mehr als der Spaltkeil.
Immerhin ist letzterer aus Federstahl und es geht um 2 oder 3 Zehntel nicht um Millimeter.
Die Seitenkräfte werden nicht so gigantisch sein sonst wäre mir das aufgefallen, zumal ich gerade dieser Tage mehrere Schrägschnitte an den Glasleisten der Türfriese gemacht habe bei denen es schon drauf an kam...
Richtig schlimm, so erinnere ich mich waren Schrägschnitte mit montierter Haube am original Schwert, das Schwert wurde durch die einseitige Last regelrecht verdreht und zog den Schnitt aus der Spur, bis ich das raus hatte:emoji_frowning2:
Mit der unabhängigen Oberhaube kein Thema mehr, kann ich jedem 1688-Nutzer nur wärmstens empfehlen!

Gruß Dietrich
 

dsdommi

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@timojito
Messe bitte nochmal deinen Flansch. Bei mir liegt das Sägeblatt auf 13mm auf. Du schreibst was von 5mm. Hast du eventuell einen anderen flansch ?
 

dsdommi

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Hallo Thomas,

Tu uns das nicht an, Deine Expertise würde uns fehlen!

Nun gibt ja seit einigen Jahren keine Blätter mehr mit 2,8mm Träger und auch ich verwende nun solche mit 2,2mm aber 3,2mm Schnittbreite.
Im Nachhinein könnte ich garnicht mehr sagen was der größere Vorteil war, 2,2mm starke Blätter oder der Umstieg auf eine Schwert-unabhängige Haubenhalterung, dieses Schwert machte immer wieder Probleme viel mehr als der Spaltkeil.
Immerhin ist letzterer aus Federstahl und es geht um 2 oder 3 Zehntel nicht um Millimeter.
Die Seitenkräfte werden nicht so gigantisch sein sonst wäre mir das aufgefallen, zumal ich gerade dieser Tage mehrere Schrägschnitte an den Glasleisten der Türfriese gemacht habe bei denen es schon drauf an kam...
Richtig schlimm, so erinnere ich mich waren Schrägschnitte mit montierter Haube am original Schwert, das Schwert wurde durch die einseitige Last regelrecht verdreht und zog den Schnitt aus der Spur, bis ich das raus hatte:emoji_frowning2:
Mit der unabhängigen Oberhaube kein Thema mehr, kann ich jedem 1688-Nutzer nur wärmstens empfehlen!

Gruß Dietrich
Hallo Dietrich,
ich sehe schon , ich muss unbedingt mal bei dir vorbeikommen. Das mit der Haube interessiert mich
Hast du die selbst gebaut ?
Ich schreibe dir in paar Tagen mal eine PN.
Gehört ja nicht ganz zum eigentlichen Thema
Guten Rutsch allen.
 

rafikus

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Der Außendurchmesser ist 90mm.
Der Innendurchmesser des Teils auf den das Sägeblatt drückt ist 64mm.
Der Innendurchmesser des Mittellochs ist 25mm und der Außendurchmesser des Mittellochs ist 30 mm.
Also, wenn eine Passcheibe verwendet werden soll, dann eine 30x90 mm mit einer passender Dicke (0,3mm wurden hier schon erwähnt).
Eventuell würde es auch mit 30x85 mm gehen.

Die erwähnte 30x43 mm Scheibe ist, bei den nun angegebenen Maßen, völlig falsch.
 

Fastdarkness

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Ich habe gerade meine zerlegt.
Das Blatt ist eins mit 2,2mm Stammblatt.
Keine Distanzscheibe eingebaut.
Mit dem Stahllineal am Spaltkeile rechts und linke ein klarer Überstand des Sägeblatts.
Auch der Keil ist nur mit der normalen Befestigung fest.
:emoji_thinking:
Erwähnte ich das ich keinen Kickbackprobleme habe?
Irgendwo habe ich da ein Verständnis Problem.
Ich glaube ich lese nur noch mit.
 

Annis

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Die Säge ist meiner Meinung nach für 2,2mm ausgelegt, da mindestens das in der Anleitung angegebene Blatt, das ich habe 2,2mm hat. In der Anleitung habe ich keine explizite Angabe dazu gefunden.
Außerdem scheinen alle mit 2,2mm Blättern zu arbeiten, und fast nie gibt es regelmäßige Kickback-Probleme. Ich denke das Problem ist entweder ein anderes, oder die Säge wurde modifiziert um mit 2,8mm Blättern zu arbeiten
 

timojito

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Da hab ich vielleicht was losgetreten Also ein Update von mir: mein Flansch sieht genauso aus wie der ein paar Posts weiter oben. Somit sind Thomas‘ Distanzringe für den Anwendungsfall tatsächlich ungeeignet.

Zum ursprünglichen Problem: ich habe das (kleinere 270er) Blatt jetzt durch ein 315er 3,2/2,2 Z36 ersetzt und habe hier KEIN Kickback/Rückschlag. Es funktioniert alles reibungslos. Dann könnte die Ursache -wie schon von jemandem zu Beginn vermutet- am zu kleinen Blatt und zu vielen Zähnen liegen. Ob man DAS dann mit Distanzringen in den Griff bekäme, weiß ich nicht. Ich verzichte einfach auf verdeckte Schnitte und freue mich an der 1688 jetzt.

Lieben Dank auf jeden Fall an alle, die hier unterstützt und geholfen haben. Ich hoffe ich darf mich trotzdem nochmal mit Fragen melden.

Einen guten Rutsch euch allen und liebe Grüße
Timo
 

dsdommi

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Hallo Timo.
Das ist doch unsinnig. Ich habe verdeckte Schnitte schon mit 250mm Blätter gemacht. Auch normale Schnitte. Klar. Die Schnittgeschwindigkeit ist reduziert und nicht optimal. Aber es geht trotzdem ohne Kickback. Gerade habe ich ein Karnach HM Sägeblatt in 250 48Z 2,2 3,2 sozusagen als Universalblatt drauf. Keine Probleme. Damit habe ich auch Wurzelholz 35mm dick geschnitten. Ok. Hat leichte Brandspuren gegeben. War auch nur zum Testen.
Soll auch keine Empfehlung sein. Aber an der Größe des Blattes kann es nun wirklich nicht gelegen haben.
 
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