kleine Küche selber bauen Erfahrungsaustausch

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Stephanie29, 9. Februar 2020.

  1. Stephanie29

    Stephanie29 ww-pappel

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin total motiviert grade :emoji_hugging:

    Ich habe mir überlegt mir für meine neue Wohnung die Möbel selber zu bauen. :emoji_laughing:

    Anfangen möchte ich mit der Küchenecke (erstes Foto). Ich habe mir schon einige Videos zur Inspiration auf Youtube angesehen. OSB finde ich irgendwie cool, (eventuell dann noch Streichen) und auch Küchen aus Paletten. Dennoch bin ich da nicht festgelegt und möchte es so einfach und simpel wie möglich, keine Profiküche, ohne großen Schnick Schnack, dennoch funktionell, individuell und schön :emoji_grin:

    Grob habe ich schon Ideen im Kopf. Wozu ich noch keine richtigen Anregungen gefunden habe ist zu den konkreten Materialien. Kann ich da alles nehmen, sind einige Holzarten eventuell nicht so geeignet etc.?

    Meine Wünsche/ Vorstellungen sind:
    - einfache Verarbeitung/ Handhabung
    - unbedenkliches geschliffenes/ bearbeitetes Holz
    - Zuschnitt im Baumarkt/ Fachhandel

    Was mich auch sehr interessiert, gibt es einen Planer für Selbstbauten, wo am liebsten dann auch am Ende aufgeschlüsselt ist was man dazu dann alles insgesamt braucht an Material und mit den Maßen der einzelnen Teile?

    Würdet ihr fertige Teile zb. Schubladen (wo bekommt man gute) mit Selbstbau kombinieren oder eher alles selber bauen?

    Würdet ihr die Korpusse komplett mit Platten bauen (wie Foto 5) oder reicht auch nur so ein "Rahmen/Stützen"(Foto4)? Wo sind die Vor- und Nachteile bei beiden Varianten. Ich bin noch nicht festgelegt, ob ich es offen oder geschlossen gestalte. Ein Schrank zum ausziehen wäre schon geil, will mich aber auch nicht überfordern, falls es keinen gescheiten Planer gibt Die Arbeitsplatte wird längstens 2,12m wahrscheinlich eher 1,60m mit der Einbauspüle (Foto3).

    Ich schwanke zwischen einem Herd und einen kombinierten Minibackofen mit 2 Herdplatten oben drauf(siehe Foto2), ist es zu empfehlen diesen dann auch mit in der Arbeitsplatte zu integrieren oder lieber direkt neben der Arbeitsplatte anordnen?

    Fragen über Fragen :emoji_hugging: und ich wünsche mir weiterbringende Anregungen, Ideen, Tipps und Hinweise :emoji_hugging:

    Ganz liebe Grüße aus dem Herzen Stephanie
     

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  2. joh.t.

    joh.t. ww-robinie

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    Mietwohnung oder Eigentum ? Wenn du häufiger umziehst würde ich nicht zur Einbauküche raten, sondern zu Einzelmöbeln, die nebeneinander gestellt werden. Da gibt es nette Sachen.
    Wieviel Platz hast du? Was brauchst du? Ich würde erst einmal eine schonungslose Analyse machen und mir dann genau überlegen was ich will und was mir gefällt. Meistens ist das dann zu teuer, aber man/frau weiß dann was man will und kann dann Kompromisse eingehen. Meistens gibts Ähnliches auch günstiger oder Ibää Kleinanzeigen oder Abverkauf Messeküchen. Die sind oft kompakt und haben alles essentielle drin.

    In einer Küche kann man sehr viel Geld versenken. Es ist nicht umsonst einer der am heißesten umkämpften Bereiche im Möbelmarkt. Die Gewinnspanne n sind da groß.

    Wichtig ist was hinterher in der Küche gemacht wird. Bei den meisten Menschen ist das am meisten genutzte die Mikrowelle. :emoji_open_mouth::emoji_cry::emoji_cry:
     
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  3. Stephanie29

    Stephanie29 ww-pappel

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    Hallöchen joh.t. :emoji_hugging:

    ich habe schon alle Optionen ausgeschöpft und bin nicht fündig geworden...daher die Idee mit dem Selbstbau...mein Entschluss steht so gut wie fest :emoji_hugging:

    Es wird quasi "nur" eine Küchenzeile, von 2,15m Breite. Durch die Anschlüsse links der Herd oder Kombibackofen, mittig die Spüle mit dem "zu bebauenden Bereich" und rechts der Kühlschrank. Da möchte ich einen unterbaufähigen Kühlschrank unter der Arbeitsplatte nutzen. Hängeschränke brauche ich nicht, da werde ich an der Stelle höchstwahrscheinlich paar Obstkisten anbringen, das finde ich grade ganz schick.

    So ein Planer und Materialrechner wäre cool, konnte nur bisher nichts finden.
     
  4. Anja66

    Anja66 ww-birke

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    Hallo Stephanie,

    Nur wg. Kochstelle/Ofen (vom Holz verstehe ich noch nicht genug), ich würde ein Kochfeld nehmen, dass du möglichst plan in der Arbeitsfläche einbauen kannst (gibt's auch für die Steckdose (analog Bild 2) und so einen kleinen Ofen (ohne Kochfelder) "an die Wand schrauben" - z.B. hier habe ich einen auf einem Regalbrett auf Winkelkonsolen stehen. So hast du mehr Platz auf der Arbeitsfläche. So kannst du nötigenfalls auch mal die Herdfläche als Arbeitsfläche nutzen. Denn 2,12 inkl. Spüle ist nicht soo viel.

    Allgemein, Paletten sind momentan irgendwie total in, aber ich finde sie verbrauchen sinnlos Platz.
    In einer Küche gibt es nicht zuviele Regalebenen.
    1 Schublade braucht man mindestens.

    Ich habe meine inzwischen drei Küchen immer mit fertigen Korpussen aus dem Baumarkt/I..a gebastelt, aber die sind inzwischen so teuer, dass man zum einen bei einem "richtigen" Küchenbauer durchaus günstiger wegkommen kann und zum anderen ein Selbstbau sicher attraktiv ist.

    Viel Erfolg
    Anja
     
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  5. blueball

    blueball ww-robinie

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    Faktum früher von Ikea war echt eine Alternative für alle Schrankbauprojekte
     
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  6. hemmi1953

    hemmi1953 ww-robinie

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    @Stephanie29

    Wenn das einigermaßen vernünftig werden soll, müsstest du im Umgang mit Holzwerkstoffen und Maschinen/Handwerkzeugen einige Erfahrungen haben. Aber darüber habe ich bisher hier nichts lesen können, oder ich habe es überlesen.

    Wenn wir das wissen, können wir dir (vielleicht) besser helfen.
     
  7. Holzsinn

    Holzsinn ww-ulme

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    Stimme Hemmi vollkommen zu, ohne dir den Schwung nehmen zu wollen. Gundkenntnisse in Holzbearbeitung sind Voraussetzung für ein doch recht umfangreiches Bauprojekt wie eine Küchenzeile, die ja auch noch funkionieren soll. Da ist schon ein Unterschied dazu, ein Regalbrett an die Wand zu schrauben.
    Es gibt bei vielen Volkshochschulen oder sonstigen Erwachsenenbildungseinrichtungen Grundkurse in Holzbearbeitung. So was würde ich an deiner Stelle vor dem Küchenbauprojekt machen. Und sobald du etwas Erfahrung hast ( Materialkunde, sägen, hobeln, schrauben, schleifen, Oberfläche behandeln etc.) hat man dann in einem Fortgeschrittenen Kurs auch die Möglichkeit, eigene Projekte, z.B. eine Küchenzeile zu bauen. Ohne Vorkenntnisse (ich selber gebe seit 25 Jahren Kurse für Laien) wird das so ganz schnell zu einem Frustprojekt.

    Viel Erfolg!

    Melanie
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  8. Stephanie29

    Stephanie29 ww-pappel

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    @Anja66 ja, das sind interessante Überlegungen :emoji_hugging:

    @hemmi1953 und @Holzsinn
    Ich habe nicht vor, eine Designerküche mit allem möglichen Pi und Pa zu kreieren, zumindest nicht jetzt :emoji_joy::emoji_joy::emoji_joy:

    Ich möchte ganz simpel vorher planen, mit irgendeinem Planer den es nicht zu geben scheint, vom Fachmann die einzelnen Teile schon zuschneiden und ausschneiden lassen und dann einfach nur zusammenbasteln :emoji_hugging: nichts dickes, aufwändiges oder besonderes, einfach nur individuell und hübscher als diese 0815 weißen Spülenschränke :emoji_upside_down:

    Und dafür wollte ich gerne einiges wissen und ich werde es jetzt ganz einfach halten, einfach ab in Baumarkt, hoffen auf den richtigen Mitarbeiter zu treffen und das Angebot entscheiden lassen :emoji_grin::emoji_joy::emoji_grin: Maß nehme ich dann beim 0815 Spülenschrank :emoji_wink:

    Danke für eure Zeit :emoji_pray:
     
  9. api

    api ww-kastanie

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    Also ich bin auch Autodidakt und total fürs selber machen von noch viel mehr Dingen als „nur“ ein paar Möbeln
    Aber so wie du die Frage stellst habe ich den Eindruck und bitte nicht falsch verstehen dass du mit dem ordentlichen (für mich heißt das nah an perfektem) Aufbau einer Küche von der Stange schon überfordert wärst

    ich persönlich finde wenn man sie entsprechend anpasst können einige Küchen von der Stange echt viel hochwertiger wirken als sie eigentlich sind
    Man muss nur wissen wie es geht

    Und man muss wirklich sagen den Preis von einem Ikea metod Küchenschrank kann man auch mit selbstbau bei vorhandenem Werkzeug kaum unterbieten jedenfalls nicht wenn man sein Material im Baumarkt kauft und schon garnicht mit Zuschnitt
    Und bei den metods stimmt eigentlich auch die Qualität jedenfalls für den Preis

    Grüße
     
  10. sonicbiker

    sonicbiker ww-kirsche

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    Moin Stephanie,
    meine Studentenküchen waren auch - mit mäßigen Holzkenntnissen - alle selbst zusammengespaxt. Nicht immer schön und nicht immer so, dass ich das Maximum an Platz herausholen konnte, aber zweckmäßig und günstig. Später bin ich dazu übergegangen, Module zu bauen, die ich mitnehmen und in andere Anordnung wieder aufstellen konnte.
    Auch eine "Mischvariante" ist doch denkbar: Baue einen Lattenrahmen wie in Bild 4 und integriere darin zugeschnittene Platten zu einem Korpus. Vorteil ist, dass du die Küche auf Füße stellst, Stabilität hineinbekommst und zur Not auch die Korpusplatten von innen an die Rahmen schrauben kannst, sodass man die Schraubenverbindung nicht sieht.
    Was Anja schreibt (Kochfeld, kleiner Ofen auf Regalbrett) macht auch meiner Erfahrung nach Sinn. Mein liebster Materialrechner/-planer funktioniert mit Millimeterpapier und Bleistift :emoji_wink:
    Gutes Gelingen!
    Wolfram
     
  11. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Mir ist noch ganz klar ob du das selber bauen willst, um des selber bauen Willens. Oder weil es vermeintlich günstiger sein soll?

    Hast du irgendetwas SägenÄhnliches, vielleicht eine Flachdübelfräse? Wie möchtest du die einzelnen Teile verbinden?

    Baue die Korpen so wie auf deinem vierten Bild. Die Arbeitsplatte sollte durchgehend sein, da kommt dann ein Auschnitt für die Spüle rein.
    Wenn es passt mache die Küchenmöbel 70cm tief. Das gibt mehr Stauraum.
     
  12. Neige

    Neige ww-robinie

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    Hallo @Stephanie29
    Ein Vorschlag. Mach doch mal eine Skizze, die alle Maße enthalten,
    Nische.jpg

    Dann teil doch mal dein Wünsche mit, ob du einen hochgebauten oder unter dem Kochfeld befindlichen Backofen möchtest, was du für ein Kühlgerät möchtest (eingebaut oder freistehend), welche Arbeitshöhe du brauchst, ob du Auszüge bevorzugst oder die Schränke nur Türen haben sollen u.s.w. Dann kann man mal schaun was möglich ist.
     
  13. wirklich_rainer_zufall

    wirklich_rainer_zufall ww-eiche

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    Hihi, so hatte es bei mir auch mal angefangen. Man unterschätzt den Aufwand manchmal etwas. Um dir eine konkrete Antwort geben zu können müsste man wissen auf welche Werkzeuge du zurückgreifen kannst. Hast du eine Kreissäge oder Tauchsäge mit Schiene? Und wie möchtest du das Holz miteinander verbinden? Einfach nur zusammenschrauben oder leimen? Und wenn leimen dann mit Dübeln oder kennst du Flachdübel bzw. hast eine Flachdübelfräse? Wenn du es einfach haben willst geht auch ein Kreg Jig oder Wolfcraft Undercover Jig.

    Zum Thema Rechner oder Planer kann ich dir sagen da wirst du leider nichts passendes finden. Ist aber auch nicht so wirklich tragisch da so ein Küchenkorpus aus nur wenigen Teilen besteht. Bei deinem Grundriss wären das ja zwei 60cm Schränke und ein 90cm Spülenschrank.
     
  14. FredT

    FredT ww-robinie

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    Systemküchen im 60er Raster mit allen Bauelementen gibt es doch, warum also da selbst bauen ohne Erfahrung? Katalog kann man sich online anschauen, Maße entnehmen, auf Milimeter oder Kästchenpapier übertragen und dann schieben, wie man es braucht. Dazu noch eine passenden Arbeitsplatte, wegen mir aus dem Baumarkt und dort gleich Zuschnitt und Ausschnitt machen lassen (wenn man es nicht selbst kann mit vorhandenen Maschinen!)
    Sonst kommt die Frage: Schraubst/spachtelst/streichst du noch oder kochst du schon? Und da meine ich mitnichten vor Wut...

    Also alle gut überlegt angehen und den niedrigsten Aufwand mit höchstem Nutzen wählen. Und der liegt garantiert nicht im OSB-Gebrauch und Selbstbau!

    Grüße Fred
     
  15. Stephanie29

    Stephanie29 ww-pappel

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    Holla die Waldfee :emoji_sunglasses:

    Losgelassen und Zack geht's los :emoji_hugging:

    Ja @all, die Herausforderung übers Schreiben und nicht kennen ist wohl, dass man den anderen und dessen Humor nicht kennt...Ich liebe Ironie :emoji_grin:

    Ich traue mir das schon zu und liebe Humor :emoji_hugging: allerdings will ich auch einfach nicht übertreiben mit dem Selbstbau und irgendwelche Kanten kleben, sprich es überperfektionieren.

    Es ist keine Entscheidung um Geld zu sparen, sondern mehr um etwas schönes individuelles zu bekommen...mir sind 60 Euro für den billigsten Spülenschrank einfach zu viel (den es bei mir in der Nähe gibt). Ikea ist leider bisschen weiter weg von mir. Und alles was mir gefällt ist dann preislich leicht übertrieben für etwas vorrübergehendes :emoji_grin:

    Ja, vieles weiß ich grade tatsächlich noch nicht. Herd und Kühlschrank, da allein gibt es ja schon hundert Möglichkeiten. Dann noch die Frage ob Schubladen, Türen oder offen lassen. :emoji_thinking::emoji_scream::emoji_sweat_smile:

    Nein ich habe keine Werkzeuge, außer einen Akkuschrauber und die entsprechenden Bits in allen Variationen :emoji_hugging: und ja, ich möchte (nur) schrauben...daher der Zuschnitt vom Fachmann :emoji_sunglasses:

    Der Planer ist hauptsächlich auch zum kreieren der unterschiedlichsten Varianten gedacht und ja, als Optimum noch für eine fertige Materialliste, dann brauche ich selber nicht überlegen und soviel rechnen :emoji_sunglasses:

    Danke danke danke :emoji_hugging:
     
  16. esvaubee

    esvaubee ww-eiche

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    Ich habe meine Küche auch "selbst gebaut" vor einigen Jahren als ich noch recht spärlich mit Werkzeug und Kenntnissen in Bezug auf Holzverarbeitung ausgestattet war.

    Ich habe mir eine günstige, hässliche Küche mit brauchbaren Korpussen und Hettich Beschlägen gekauft.
    Die hässlichen Fronten hab ich entsorgt und mir neue gebaut.
    Hässliche Küchen gehen auf Ebay Kleinanzeigen sehr günstig weg, auch wenn teure Komponenten verbaut sind.
    Hat erheblich weniger gekostet als eine neue und ging auch recht schnell. Wenn ich mich recht erinnere wars in einem Wochenende plus ein Feierabend durch.
     
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  17. api

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    @FredT ich hab schonmal in einem der luxuriösesten Kaufhäuser Deutschlands präsentiertische auf denen Klamotten lagen aus Osb gesehen (und angefasst)
    Waren tolle Teile alle Ecken und Verbindungen auf Gehrung und die Oberfläche Perfekt glatt wie sonst was....
    Kommt immer drauf an wie Mans macht

    hatte ich vorhin noch vergessen
    Ich fände es durchaus eine gute Möglichkeit zwar die schränke bei ikea etc. Zu holen sich aber selbst um die Fronten oder noch einzelne schränke mit „besonderen“ Maßen zu kümmern
    Kann auch preislich Sinn machen
    Wenn ich mich recht erinnere kostet ein 60x80er metod 28 Euro ?
    Ne passende Front auch mal mehr als das doppelte

    Grüße
     
  18. wirklich_rainer_zufall

    wirklich_rainer_zufall ww-eiche

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    Oh weia, ich möchte dich ungern desillusionieren, aber was du vorhast wird wohl leider nichts. Du kannst eigentlich zwischen zwei extremen wählen:

    1. Zuschnitt vom Fachmann, zusammenspaxen zu Hause. Im Ergebnis sieht es nicht wirklich schön aus und es ist viel teurer als ein Korpus bei Ikea. Im Baumarkt gibt es relativ teuer oft unterdurchschnittliche Qualität. Und der Mann an der Säge möchte natürlich auch noch Geld haben. Oft sind die Sägen auch nicht so genau eingestellt und haben ein, zwei Millimeter Spiel.

    2. Man hat eine Werkstatt mit Werkzeugen und macht aus Kacke Bonbon. Ich versuche gerade Restholz von unserem Makerspace in Leipzig auf ebay Kleinanzeigen zu verschenken. Resonanz ist quasi nicht vorhanden. Hätte ich kein Geld, aber eine Werkstatt würde ich geschenktes Holz verarbeiten und nicht mehr bezahlen müssen als Leim und Dübel.
     
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  19. wirklich_rainer_zufall

    wirklich_rainer_zufall ww-eiche

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    Noch ein Nachtrag, schau dir mal das Thema Scrapwood Challenge auf youtube an. Sehr inspirierend was man alles aus Abfall machen kann. Schneidebrettchen sind als Geschenk immer gern gesehen und sorgen für ein Aaahhh und Ooohh. Da getraue ich mir fast gar nicht zu sagen das es sich um die Reste vom Besäumen handelt die ich sonst höchstens verfeuert hätte.
     
  20. FredT

    FredT ww-robinie

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    Aus Erfahrung: Mir ging es mal ähnlich mit Neubezug, aber da wollte ich nicht gefühlt ewig in Provisorien kochen und habe mich doch für einige IK-teile entschieden. Die Küche mußte schnell funktionieren, alle anderen Möbel waren auf dem Transportweg, und ich auch nicht in der Heimat. Also mehr als Akkuschrauber auch nicht am Ort... Innerhalb eines Tages war die Küche benutzbar, zwar noch ohne Fronten, aber... Und am 2. Tag die Arbeitsplatte sauber auf Länge und mit Hilfe auch ausgeschnitten. Bei allem Respekt und Anspruch, aber nicht umsonst sind solche Systemeinheiten so beliebt: Es geht sauschnell zum Erfolg, und mit jedem einzelnen Korpus kommt man dem Ziel näher. Und gerade Ausrichtarbeiten etc. können da bei unbekannten Böden schon mal sehr aufhalten, auch wenn man auf einem Sockelrahmen aufbauen will...

    Mögen dich unsere Erfahrungen motivieren und leiten. Mehr können wir dir virtuell nicht weitergeben.

    OSB mag für manches möglich und verwendbar sein; für Möbel, auch Küchen m.M.n. nicht: Zuviel Arbeit bei der Oberflächenfertigung. Da sind Korpusteile, beschichtet und bekantet, eindeutig im Vorteil. Und ohne Schleifer/Sauger würde ich sowas nicht mal ansatzweise anfangen wollen ...

    Grüße Fred


    PS. Zeit ist auch Geld, und/oder mal Frust, wenn es nicht so wie gewünscht funktioniert. Und billiger im Sinne von preiswerter wird es sicher nicht...
     
  21. yoghurt

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    Hallo,
    das mit den billigen hässlichen Küchen bei den Kleinanzeigen möchte ich unterstreichen. Teilweise bekommt man noch Geräte dazugeschenkt. Sowas würde ich mir holen und zuhause so kombinieren, dass es für mich passt. Dann kannst Du die alten Türen und Schubkastenfronten als Schablonen für neue Fronten nehmen. Von den alten Korpen sieht man nix und sie sind allemal besser zu säubern als OSB - jedenfalls in fast allen Fällen. Vielleicht kannst Du ja auch zwei solcher Küchen kombinieren...

    Bei der Arbeitsplatte scheiden sich die Geister. Mancher ins Holz verliebte Tischler in diesem Forum bevorzugt dann doch die klassische Span-Arbeitsplatte. Günstig, robust und hygienisch. Ansonsten nimmst Du günstiges Buche-Leimholz und ein Arbeitsplattenöl. Paletten und Weinkisten würde ich mir dann als „Hingucker“ für die Wand über der Arbeitsplatte aufheben. Zumindest hier in Berlin findet man - mit offenen Augen - die verblüffendsten Dinge auf der Straße. (ich zb. gestern einen gusseisernen Wok.)
     
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  22. Holzsinn

    Holzsinn ww-ulme

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    Mich ärgern solche Beiträge: du fragst als Laie die Profis, die dich dann auch äusserst bereitwillig an ihrem Fachwissen teilhaben lassen. Es ist nämlich keine Frage des Designs, ob eine Konstruktion hält und funktioniert oder nicht, sondern der ernsthaften Beschäftigung mit einem Vorhaben
    Was du vorhast, ist vergleichbar mit jemandem, der sich von einem Kind mit seiner Bastelschere eine pfiffigen Haarschnitt zaubern lassen will. Viel Spaß beim Pfuschen! (ohne Ironie!)

    Melanie
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  23. Bastelheiko

    Bastelheiko ww-robinie

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    :emoji_thumbsup:
     
  24. Wrchto

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    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber ich denke, Du gehst das Projekt ein wenig zu naiv an. Selbstbau ist sehr oft teurer, als wenn man die Dinge fertig kauft. Das Material kostet ja auch Geld, und Du kannst natürlich als Privatperson nicht mit Spannen einkaufen, wie es der Großhandel vermag.
    Zudem ist es mit einem Akkuschrauber alleine nicht wirklich getan. Oder hast Du Dir schon überlegt, wie Du das zusammenschrauben möchtest? Stumpf? Vorbohren? Hast Du schon im Internet recherchiert, was Beschläge kosten? Rechne mal zusammen, was Du für Auszüge bzw. Topfscharniere ausgeben musst.

    Wir planen gerade mit unserer Tochter ihre neue Küche, und ich war überrascht, wie günstig sich das machen lässt. Um das Geld kann ich nicht einmal das Material besorgen. Geh mal einfach in ein Küchenstudio, leg denen den Plan hin, erzähle, was Du Dir ungefähr vorstellt, und schau, welcher Preis herauskommt.
    Dann meldest Du Dich nochmals bei uns, und wir sagen Dir, ob es im Selbstbau mit Deinen Kenntnissen und Deinem vorhandenen Werkzeug billiger machbar wäre.
     
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  25. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Oldenburg
    Das wäre eine rhetorische Frage.
    Die Antwort kennen wir doch schon. :emoji_nerd:
     
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