Kleine Fragen, schnelle Antworten

isso

ww-robinie
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Ich halte die Aussage schon für richtig, wenn es allein um das schrumpfen geht, hat man in einer Kernbohle doch die hrößte Volumenänderung?

Wobei ich evtl noch etwas drüber sinnieren sollte......

Mistzeug, immer kompliziert!

Es gibt so ein tolles Schaubild wo das graphisch dargestellt wird, vielleicht findet das ja jemand......

Edit: @Lorenzo doch, die Aussage war richtig, ist aber eher Wortklauberei wegen "Breite" :emoji_wink:
 

carsten

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Hallo

fand und finde dieses Schaubild gut.
Quellen-Schwinden-d.jpg
 

Lorenzo

ww-robinie
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Interessant wirds dann bei astigem Holz. Da hat man dann auf kleinem Raum alle drei Richtungen. Drum wird das Holz da oft besonders krumm. Und wenn der Ast durch die Dicke des Brettes geht, dann bleibt es an der Stelle So dick wie der Ast lang ist. Außerdem wird ein Rundes Loch beim schwinden oval. Das ergibt dann einen Haufen Spannungen im Holz, und schlecht zu Hobeln ist es außerdem. Wechselnder Faserverlauf und reines Hirnholz wieder auf engstem Raum.
Weil astfreies Holz beim Schreinern so viel weniger Probleme macht, vor allem früher ohne technische Trocknung und Maschinen hat sich "astrein" im normalen Sprachgebrauch etabliert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jan.H.

ww-buche
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Lass mich raten, schweres Metallfutter und der stoppt sehr schnell, wenn Du den Finger vom Abzug nimmst? Habe ich bei einem dicken Makita Schrauber auch. Habe das Gefühl, daß sich das löst, weil der Griffteil vom Futter zu schwer ist und dann durch die Masse beim stoppen langsam über mehrere Stopps gelöst wird
Das wäre zwar eine Möglichkeit aber in meinem Fall arbeite ich meist mit langsamen Drehzahlen im ersten oder zweiten Gang.
Den Fuß nehme ich meißt nicht ganz so ruckartig vom Gas.
Daher sollte die träge Masse vom Griffteil hier eigentlich keine Rolle spielen. Immerhin ist das ein Futter mit Ratsche.
Festool hat sich gemeldet um um Einsendung des Bohrfutters gebeten.
Ich habe es heute in die Post gegeben.
Bin auf das Ergebnis gespannt.
 

Lorenzo

ww-robinie
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Ausdehnung ist ja quasi Schwund in der anderen Richtung, also wenn das Holz feuchter wird.
Kurze Fragen, schnelle Antworten. :emoji_wink:
 

dsdommi

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Ausdehnung ist ja quasi Schwund in der anderen Richtung, also wenn das Holz feuchter wird.
Kurze Fragen, schnelle Antworten. :emoji_wink:
Hi. Das ist mir schon klar. Aber dehnt sich denn ein verkeimtes Brett ( Tischplatte ) aus Seitenbrettern nun stärker als eine Tischplatte aus Mittelbrettern wenn sich die Luftfeuchtigkeit erhöht ?
Das war die ursprüngliche Frage , die nur widersprüchlich beantwortet wurde.
Oder habe ich was überlesen ?
 

Thomas85

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Hi,
Kurze Frage: bei mir in der Nähe gibt es 26mm Eschenholz.
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...n-moebelholz-schreinerware/3286831546-84-5655

Der Plan wäre einen kleinen Hängeschrank (Medizinschrank) aus dem Material zu bauen. Geht das? Oder ist das Holz dafür ungeeignet. Ich denke man müsste die Bretter nochmal in der Mitte auftrennen und dann gestürzt verleimen. Dann müssten von den 26mm, nach dem Hobeln, auch genug übrig bleiben?
Oder ist das nur teures Brennholz?

Bis jetzt hab ich alles aus Baumarktholz / Plattenware gebaut. Wenn das Holz was ist wäre die Hürde, damit mal zu testen, relativ gering.
Oder sagt ihr: Lieber Finger weg

Grüße
Thomas
 

Johannes

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flüsterholz

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Hi. Das ist mir schon klar. Aber dehnt sich denn ein verkeimtes Brett ( Tischplatte ) aus Seitenbrettern nun stärker als eine Tischplatte aus Mittelbrettern wenn sich die Luftfeuchtigkeit erhöht ?
Das war die ursprüngliche Frage , die nur widersprüchlich beantwortet wurde.
Oder habe ich was überlesen ?
So wie es Lorenzo beschrieben hat, ist es richtig. Wenn du in Tabellen rein schaust, siehst du auch immer, das der Wert für die tangentiale Veränderung etwa doppelt so hoch, wie die radiale ist. Die Kernbohle ist ja fast radial.
https://holzvomfach.de/fachwissen-holz/wissenswertes/holzwissen/quellen-und-schwinden/
 

Johannes

ww-robinie
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Hi,
Kurze Frage: bei mir in der Nähe gibt es 26mm Eschenholz.
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...n-moebelholz-schreinerware/3286831546-84-5655

Der Plan wäre einen kleinen Hängeschrank (Medizinschrank) aus dem Material zu bauen. Geht das? Oder ist das Holz dafür ungeeignet. Ich denke man müsste die Bretter nochmal in der Mitte auftrennen und dann gestürzt verleimen. Dann müssten von den 26mm, nach dem Hobeln, auch genug übrig bleiben?
Oder ist das nur teures Brennholz?

Bis jetzt hab ich alles aus Baumarktholz / Plattenware gebaut. Wenn das Holz was ist wäre die Hürde, damit mal zu testen, relativ gering.
Oder sagt ihr: Lieber Finger weg

Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
das kommt auf deine Ausstattung an Werkzeug an. Hast du eine Hobelmaschine?
Ansonsten finde ich das Holz ziemlich teuer (ca. 1850€/qm).

Es grüßt Johannes
 

bast_ig

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Hi Thomas,

ich gehe davon aus, dass Du keine Bandsäge hast? Bei 26 mm Auftrennen auf der Kreissäge rechne ich in der Regel mit mind. 5 mm Verlust des vorbereiteten Holzes. Je nachdem wie gut die Kanten gefügt sind usw. Dünne Bretter sind kippeliger, da hast Du noch mehr Verlust. Heißt, du hattest vorher schon Verlust durch Abrichten.
Da wirst Du am Ende weniger als 10 mm Material jeweils übrig haben. Für ein kleines Schränkchen schon sehr wenig.

Grüße
 

yoghurt

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Hi. Das ist mir schon klar. Aber dehnt sich denn ein verkeimtes Brett ( Tischplatte ) aus Seitenbrettern nun stärker als eine Tischplatte aus Mittelbrettern wenn sich die Luftfeuchtigkeit erhöht ?
Das war die ursprüngliche Frage , die nur widersprüchlich beantwortet wurde.
Oder habe ich was überlesen ?

Ja!

(„Verkeimtes Brett“ ist lustig! Vermutlich Autokorrektur…)
 

Thomas85

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Hallo Thomas,
das kommt auf deine Ausstattung an Werkzeug an. Hast du eine Hobelmaschine?
Ansonsten finde ich das Holz ziemlich teuer (ca. 1850€/qm).

Es grüßt Johannes

Hi Thomas,

ich gehe davon aus, dass Du keine Bandsäge hast? Bei 26 mm Auftrennen auf der Kreissäge rechne ich in der Regel mit mind. 5 mm Verlust des vorbereiteten Holzes. Je nachdem wie gut die Kanten gefügt sind usw. Dünne Bretter sind kippeliger, da hast Du noch mehr Verlust. Heißt, du hattest vorher schon Verlust durch Abrichten.
Da wirst Du am Ende weniger als 10 mm Material jeweils übrig haben. Für ein kleines Schränkchen schon sehr wenig.

Grüße


Bandsäge habe ich keine. Dickenhobel und Tischkreissäge sind vorhanden.
Da die Bretter ja eh "nur" 26mm haben, hätte ich sie für den Korpus auf 22mm runter gehobelt. Für Einlegeböden sollten 10mm reichen.
Aber wenn das eh eher teuer ist dann Frage ich doch erstmal beim Sägewerk um die Ecke was die haben.

Danke euch für die Einschätzung
 

magmog

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Hi,
Kurze Frage: bei mir in der Nähe gibt es 26mm Eschenholz.
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...n-moebelholz-schreinerware/3286831546-84-5655

Der Plan wäre einen kleinen Hängeschrank (Medizinschrank) aus dem Material zu bauen. Geht das? Oder ist das Holz dafür ungeeignet. Ich denke man müsste die Bretter nochmal in der Mitte auftrennen und dann gestürzt verleimen. Dann müssten von den 26mm, nach dem Hobeln, auch genug übrig bleiben?
Oder ist das nur teures Brennholz?

Bis jetzt hab ich alles aus Baumarktholz / Plattenware gebaut. Wenn das Holz was ist wäre die Hürde, damit mal zu testen, relativ gering.
Oder sagt ihr: Lieber Finger weg

Grüße
Thomas


..... schönes Material, lässt sich ungetrennt verarbeiten falls es nicht nach dem technischen Trocknen dauerhaft im Freien stand.
Für Braunkernsesche eindeutig zu teuer. Aber bei ein paar Brettern ohne Versandkosten,
eigener Auswahl und Abrechnung privat an privat wiederum dann doch OK.
 
Zuletzt bearbeitet:

brubu

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Bei Esche wären mir 26mm viel zu dünn, oft sind die Bretter eher unter Nennmass, damit lassen sich nur sehr dünne Teile machen.
Esche kann sehr verzogen sein und viel Hobelzugabe brauchen, kurz ist das Holz auch.
Wenn man sich dessen bewusst ist, ist das Holz sicher gut.

Bezüglich eingehaltenen Nennholzstärken bei Schnittholz kenne ich nur eine Sägerei. Die hobeln auch und da gibt es wohl Probleme wenn die Holzstärke zu knapp ist. 36mm kann bei denen bis über 40mm sein.
 

bast_ig

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26 mm für einen kleines Schränkchen wird allerdings sicherlich doch reichen, wenn man nicht noch mittig auftrennen möchte.

Ich sehe es wie @magmog, wenn man nicht viel braucht und die Bedingungen sonst gut sind, relativiert das vielleicht den Preis.
 

magmog

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....... sieht mir qualitativ hochwertig aus. 20 mm Fertigmaß halte ich für möglich, falls die 26 mm real sind.
Es sollen ja nur kürzere Stücke entstehen, da ist eine gemäßigte Krümmung längs noch vertretbar.
Erinnert mich stark an nordamerikanische Aufarbeitung, die ist meistens hochwertig .
Das „RUS" bedeutet hoffentlich nicht dass die Ware aus Rus stammt,
oder wenigstens aus Vorkiegszeiten.
 

Da bin ich

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Dank lese und rechtschreibschwäche steh ich nochmals vor der Wand wie der Ochs vorm Berg.
wer kann mir was vorlesen?
es geht um den Griff einer Bohrmaschine.
eine Seite hab ich gerade so hinbekommen.
die ki war mit mir einer Meinung
“Die Schreibweise "DUSSELDORF" in Großbuchstaben (Versalien) war damals üblich für industrielle Markierungen auf Metallwerkzeugen.“
nur mit „made in Germany „ bin ich nicht so einverstanden
was seht ihr auf dem großen Bild ?
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flüsterholz

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eine Seite hab ich gerade so hinbekommen.
die ki war mit mir einer Meinung
“Die Schreibweise "DUSSELDORF" in Großbuchstaben (Versalien) war damals üblich für industrielle Markierungen auf Metallwerkzeugen.“
nur mit „made in Germany „ bin ich nicht so einverstanden
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Wenn ich das Bild umdrehe, lese ich mit viel Fantasie HSD 44. Sagt mir aber auch nichts.
 

Coebi

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nur mit „made in Germany „ bin ich nicht so einverstanden
was seht ihr auf dem großen Bild ?
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Lesen kann ich das nicht, aber nach Googlesuche historische Bohrmaschinenhersteller bekam ich das hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Losenhausenwerk
 
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