Holzwerkstatt im Keller einrichten

Ebe

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Bei Variante 1 darfst Du den Tisch an der Wand nicht bis zur langen Wand ziehen, sonst kollidiert er mit den Schiebetisch der FKS, wenn Du ihn ganz zurückziehst ...
außer die FKS ist vom Niveau her etwas höher als die Tische und der Schiebetisch fährt drüber (so hab ich das gelöst ...
 

Djslimer

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Ursprünglich hattest du eine KS eingeplant. Ist die raus?
Falls, wie sieht es mit einen Kappsägenstation unter der Treppe aus? Für den Fall einer Zugsäge sparst du einiges an Tiefe, den Rest der Ecke könnte als Werkbank genutzt werden.
 

Arq

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Ursprünglich hattest du eine KS eingeplant. Ist die raus?
Falls, wie sieht es mit einen Kappsägenstation unter der Treppe aus? Für den Fall einer Zugsäge sparst du einiges an Tiefe, den Rest der Ecke könnte als Werkbank genutzt werden.
Eine Kappsäge habe ich bereits und die soll auch noch irgendwo rein, auch wenn diese mit FKS weniger wichtig wird. Unter der Treppe wäre es glaube ich etwas eng. Dort hätte ich momenatn eher an ein Holzlager gedacht. In der Variante mit der langen Werkbank an der schrägen Wand würde ich die KS wahrscheinlich dort aufstellen. Ansonsten würde ich sie vielleicht eher auf ein mobiles Gestell geben.
 

holzer1998

ww-robinie
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Ein Tipp zur langen Werkbank. Überleg dir das noch einmal. Die nimmt im Prinzip nur Platz weg und ist vollgestellt.
Ich würde dann lieber auch höhere Schränke gehen um Stauraum zu generieren.
Wichtiger für mich ist, dass im Raum selbst Platz zum Arbeiten vorhanden ist. Entweder mit Böcken und Platte, einem Hubtisch oder sonst etwas. Aber auch nicht zu groß. Dieser Punkt wird bei aller Maschineneuphorie oft vernachlässigt.
Ich habe eine kleine Hobelbank mit 1,8m und ein kleines Siedboard mit 0,9m Länge. Die dienen in der Regel nur zur Ablgae oder die Hobelbank ab und zu zum Spannen. Den Rest mache ich im Raum bei ca. 32qm.

Zur geplanten SC2C, die hat original 90cm Schnittbreite. Für die letzten 20cm gibt es eine sehr kleinen Anbautisch. Den kann man weglassen, wenn dir 70cm am Parallelanschlag ausreichen. Dann bleibt noch die Rundstange. Die kann man entweder kürzen (lassen) oder lässt sie in der Wand „verschwinden“. Ich konnte meine Säge so platzieren, dass die Rundstange in eine Türlaibung hineingeragt hat.
 

Martin45

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Ja, oft ist Platz lassen für eine einfache Ablage (z.B. Böcke+Platte) bei kleiner Werkstatt sinnvoll. Trotzdem muss dafür irgendwo genug Platz sein und dass man noch drum rum/dran vorbei kommt.
 

Arq

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Ich glaube ich würde auch nicht über die ganze Länge alles mit Werkbänken vollbauen. Wollte nur mal einzeichnen, wo Arbeitsflächen denkbar wären. Es macht sicher Sinn einen größeren Bereich zum Arbeiten frei zu halten. Das war auch der Gedanke, warum ich die Säge ursprünglich eher in die Nische ausrichten wollte, um den unteren offenen Bereich als Werkbereich nutzen zu können. Vorteil wäre hier, dass die Rundstange vom Parallelanschlag an der gekürzten Wand verschwinden könnte. Ich glaube die 70cm würden mir wahrscheinlich reichen, aber weiß nicht ob ich die Stange abschneiden möchte. Und ein zu tiefes Loch im Mauerwerk ist im Keller wahrscheinlich auch nicht ideal.

Habe auch überlegt, welche kleineren Sägen in Frage kommen könnten. Die Minimax St 1g wäre eventuell interessant, wobei ich hier im Forum oft gelesen habe, dass diese qualitativ der SC2C merkbar unterlegen ist. Eventuell käme noch die recht neue Hammer K2S in Frage, aber möchte eigentlich lieber 400V haben. Die 1,25m Schlitten wären auch etwas kurz und es ist fraglich ob die "kleinen Sägen" mir überhaupt so viel mehr nutzbaren Platz bringen würden.
 

lasos84

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Mal eine ketzerische Frage: Bist du denn überhaupt sicher, dass du eine FKS brauchst? Hast du bereits mit Holz gearbeitet und weißt, was du benötigst? Weißt du, wie deine Arbeitsabläufe sind?

Warum ich das frage: Ich habe erst mit der Zeit festgestellt, wie ich meine Werkstatt, die auch nur 16 m² groß ist, für mich am besten nutze. Weil ich weiß, welche Wege ich gehe, welche Dinge ich regelmäßig bei der Hand brauche, was mich nervt, welche Wege sich anbieten und welche absolut blödsinnig sind… Das wirst du erst feststellen, wenn du es wirklich nutzt.

Von daher würde ich es, gerade am Anfang, möglichst so handhaben: wenig stationär bauen, lieber provisorisch, ausprobieren, und dann umstellen bei Bedarf. Nach einem halben oder Jahr Nutzung weißt du, was für dich Sinn ergibt. Dann erst fixe Einbauten und Installationen. Am Anfang würde ich einen stabilen, einfachen Werktisch auf Rollen bauen, eine Hobelbank an die Seite - wenn du sie wirklich brauchst. Dazu eine Kreissäge und wenn du richtig verrückt bist, einen kleinen ADH. Beim Rest: ein Schwerlastregal zum Verstauen von ein paar Kisten, Werkzeug und Kram. Ein paar Kleinteile Regale an die Wand dübeln, von Anfang an auf eine vernünftige Ausleuchtung des gesamten Raumes, Denken und eventuell gleich überlegen, ob du einen Luftfilter unter die Decke packst. Deine Lunge würdest es dir danken. Frag nicht, woher ich das weiß…

Und dann: Anfangen. Der Rest ergibt sich mit der Zeit.
 

kberg10

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Nach einem halben oder Jahr Nutzung weißt du, was für dich Sinn ergibt. Nach 45 Jahren weis ich es immer noch nicht.
Am Besten so flexibel wie möglich bleiben.
 

Arq

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Naja, also es ist schon richtig, dass ich beim Holzwerken noch sehr am Anfang stehe. Bisher habe ich ein paar erste Projekte in einem kleinen Zimmer im Haus auf einer Klappwerkbank gebaut. Das war also alles nur sehr provisorisch.

Mein erster Bau waren zwei kleine Nachtkästchen aus Leimholzplatten, die ich mit Tauchkreissäge, Oberfräse, Kappsäge und Handwerkzeugen gebaut habe. Danach habe ich mir eine Baukreissäge (Dewalt 7492) gekauft und als zweites Projekt einen Schreibtisch mit Schubladenunterbau gebaut, den ich neben einen Kastenverbau eingepasst habe.

Anbei ein paar Bilder, dann kann man sich vorstellen wo ich bisher gearbeitet habe... Die Werkstatt im Keller wird also auf jeden Fall ein Upgrade zum Status-Quo :emoji_grin:

Auch wenn meine Erfahrungen im Holzwerken also noch sehr überschaubar sind, bin mir sicher, dass ich künftig noch viel mehr machen möchte. Ich tendiere auch eher dazu, dass ich mir lieber bessere Maschinen kaufe, in die ich noch reinwachsen kann, anstelle dann immer auf neue Geräte aufzurüsten.

Ich bin auch in der glücklichen Situation, dass mein Vater einen eigenen Wald und ein kleines Sägewerk hat, und ich somit kostenlos an Massivholz komme. Dafür ist aber natürlich eine ADH zwingend nötig, damit ich das weiterverarbeiten kann. Mit der Dewalt Baukreissäge werde ich langfristig wohl nicht glücklich, darum möchte ich eine FKS zumindest schonmal räumlich einplanen. Mit dem Kauf warte ich vielleicht aber eh noch ein bisschen zu. Eine ADH hat jedenfalls Vorrang.
 

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JoergW

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Moin,
mein kleines Kellerreich hat 27 qm, leider nurc1,90 m Deckenhöhe, die ich gerade umstrukturiere.
Es steht noch eine kleine Drehbank im Keller, die eine kleine Ecke behalten soll.
Vorher hatte ich eine kleine Unterflurzugkreissäge, die für kleine Projekte ausgereicht hat, nun hab ich auf eine kleine Formatkreissäge aufgerüstet (Bernardo 1600N), einen 250er Bernardo Abricht-, und Dickenhobel hatte ich schon, da die Säge gebraucht war, war noch was für eine Holzmann Tischfräse TF 170 E übrig, Absaugung mit Feinfilter steht auch im Keller, umgebaut für meine Deckenhöhe.
Ich möchte gerne mehr in dem Bereich machen, und denke das ich damit gut aufgestellt bin.
Oben in der Werkstatt steht noch ne 600er Bandsäge, ne Geiger Drechselbank :emoji_slight_smile: und eine Absaugung im Nebenraum.

Wie willst Du absaugen?
Über die Bernardo 1600N wurde viel positives geschrieben, deshalb bin ich drauf gekommen, hatte vorher auch ne gebrauchte Hammer im Visier.

Viel Spaß beim planen.
 
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