HILFE - meine BS350S Record Power spinnt

Dietrich

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Hallo nochmal,

der Magnet mit Stahllineal zeigt doch nur den mittigen Bandlauf auf dem oberen Rad?
Das sieht man aber ohne Lineal und Magnet.
Beim gleichen Band, davon rede ich (klar braucht ein anderes Band ein paar Anpassungen vor allem der Rückenrollen der Führungen, aber auch das dauert im Leben keine 10 min) brauchen nicht mal die Bandführungen verändert werden.
Offenbar sind ältere massiver gebaute Bandsägen auch deutlich fehlertoleranter bzw. abweichungsstabil, zeigte sich damals auch beim Messen der Bandspannung, ein nachgiebiger Maschinenständer ist hier durchaus von Nachteil.

Gruß Dietrich
 

KaiX0

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der Magnet mit Stahllineal zeigt doch nur den mittigen Bandlauf auf dem oberen Rad?
Nein. Das Lineal zeigt den Winkel zwischen Tisch/Nuten + PA und Sägeblatt. Vorausgesetzt Tisch (und damit die Nuten) stehen perfekt, wird nun der Anschlag justiert, bis er parallel zum Sägeblatt steht. Dazu wird die er bei gespanntem Band! bis auf Haaresbreite an das Lineal herangeführt und mit Feingefühl eingestellt. Den PA kann man auch in geringem Maße justieren, wenn der Tisch nicht perfekt steht, das ist aber Murks.

Record Power beschreibt das zumindest bei der BS 400 sehr genau in diesem kleinen Textadventure namens 'Manual'....Auch wenn es sich mir anfangs nicht geich erschlossen hat, als ich fertig war, habe ich verstanden, warum in genau dieser dort dokumentierten Reihenfolge einzustellen ist.
 

dsdommi

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Ich Frage mal weil ich es nicht gelesen habe.
Falls ich es überlesen habe sorry.
Aber was hier gemacht und empfohlen wird ist den Tisch samt Parallelanschlag am Band anzupassen. Aber muss man nicht als erstes den Parallelanschlag an der Nut ausrichten ?
Wenn der nicht parallel an der Nut läuft hat man doch Probleme wenn man die Nut nutzen will. Also zuerst den Anschlag an die Nut fahren. Diesen dann parallel zur Nut einstellen und erst dann Tisch mit Parallelanschlag am Sägeblatt ausrichten.
Und das wie schon hundertfach erwähnt so, dass das Lineal die Zähne nicht berührt.
Wenn nicht , dann entsprechend den Tisch ein paar Zehntel schief stellen.
 
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Albertxx

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Hallo liebe Fachleute, zunächst herzlichen Dank für eure Hilfestellungen.

1. Ich habe jetzt zuerst den Magneten ans ans Säge Bandt geheftet und dann das Metalllineal. Und das mit der Parallelität scheint einigermaßen zu funktionieren. (Vergleiche anliegende Bilder)

2. Ich hab mich aber noch nicht getraut die Säge anzuwerfen. Ich habe nämlich das Problem (das war vorher auch schon so), dass das Sägeblatt nicht in der Mitte der Führung läuft (vergleiche Bild).

Ich habe eurem Rat entsprechend alle Führungsrollen „zurückgezogen“, so dass das Sägeblatt im Moment nicht durch irgendwelche Rollen nach links oder rechts verschoben wird.
Die Bilder zeigen das gespannte Blatt! Und ich weiß nicht, warum das Sägeblatt fast 1 cm neben der Mitte läuft.

Ist das ein Problem? Oder was kann beziehungsweise soll ich tun.

Herzlichen Dank für eure Hilfe.
Albert
 

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derdad

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Für mich sieht es so aus, als ob es nicht in den unteren Führungsrollen läuft. Schau dir das mal unter dem Tisch an.
LG Gerhard
 

Albertxx

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Danke für die Nachfrage, Ich habe das unter dem Tisch nochmals fotografiert. Ich hatte den Ratschlägen entsprechend alle Führungsrollen so eingestellt, dass sie das Sägeblatt nicht berühren. Im übrigen ist die hintere Führung, die ich schwarz eingekringelt habe so locker, dass sie keinerlei Kontakt zu dem Sägeblatt hat. Ich habe sie soweit gelockert, dass ich sie gar nicht mehr weiter zurückschieben kann. Aber jedenfalls hat sie keinen Einfluss auf die Führung des Sägeblattes …..
Was kann denn die Ursache dafür sein?
 

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rafikus

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Für mich sieht es so aus, als ob es nicht in den unteren Führungsrollen läuft.
Ich habe eurem Rat entsprechend alle Führungsrollen „zurückgezogen“, so dass das Sägeblatt im Moment nicht durch irgendwelche Rollen nach links oder rechts verschoben wird.
@Albertxx : Kann es sein, dass du "Führung" und "Tischeinlage" verwechselst? Die Tischeinlage ist die schwarze Kunststoffscheibe, welche durch das Sägeband schon eingeschnitten wurde. Hast du dich mit dem "1cm neben der Mitte" vertan und meinst eventuell 1mm? Nimm die Tischeinlage raus, dann kannst du das Band über eine der Bandrollen von Hand antreiben, wenn das Band nicht auf der Rolle wandert, dann steht dem Einschalten nichts im Wege. Wenn das Band gut läuft, dann kannst du die Tischposition noch mal korrigieren (lage des Bandes in der Tischeinlage und Parallelität zur Tischnut).
 

derdad

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Ok. Habe mich geirrt. Da läuft alles frei. Kleiner Hinweis- hinter dem Sägeblatt sollte das Kugellager sein, und nicht der Kopf vom Schrauben.
LG Gerhard
 

xv_treiber

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Die Tischauflage ist falsch positioniert. Also auf deinen Bildern sieht man, dass die Rückseiten-Andruckrolle NICHT mittig zum Sägeband steht. Sie ist seitlich versetzt. Ich gehe mal davon aus, dass - siehe deine Bilder im ersten Beitrag - die markierten Schrauben gelöst wurden und die ganze Mimik seitlich verschoben wurde. IMG5723 und IMG5722 - versuche mal, die Schrauben nochmal zu lockern und das ganz Konstrukt (Tisch) so zu verschieben, dass die Rückenroll MITTIG zum Sägeband steht.
 

derdad

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Bei genauem Hinsehen sieht es für mich so aus, als ob der ganze Tisch ein Stück vom Rahmen weg nach rechts gerückt gehört. Die linke Führungsrolle ist beinahe völlig herausgezogen, die rechte steht beinahe schon an der Halterung an.
LG Gerhard
xv_treiber war schneller
 

rafikus

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Im übrigen ist die hintere Führung, die ich schwarz eingekringelt habe so locker, dass sie keinerlei Kontakt zu dem Sägeblatt hat. Ich habe sie soweit gelockert, dass ich sie gar nicht mehr weiter zurückschieben kann.
Bist du sicher, dass du das eingekreiste Kugellager nicht mehr nach hinten stellen kannst? Wenn das so sein sollte, dann ist an der säge etwas ziemlich falsch. Der Rücken des Sägebandes sollte sich beim Sägen an der konvexen Außenfläche des Kugellagers abstützen.
 

xv_treiber

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Hier ein paar Bilder - von der Seite und von oben. Die Rolle muss mittig hinter dem Sägeband sein:
 

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derdad

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Albertxx, kannst du beide Türen öffnen und ein paar Bilder der ganzen Säge machen? Vielleicht kann man erkennen wo der Hund begraben liegt?
LG Gerhard
 

xv_treiber

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Nachdem Albertxx im ersten Beitrag geschrieben hat, dass er nach dem Lösen der in seinen ersten Bildern markierten/gezeigten Schrauben versucht hat, den Tisch auszurichten, ist m. E. davon auszugehen, dass er den Grundsockel der BS aus der korrekten Position gebracht hat. Dadurch war dann nicht nur die Tischplatte falsch positioniert, sondern die ganze Konstruktion auf dem Rahmen (Sockel und Tisch) wurde dabei verschoben.
Also sollte er diese Schrauben, wie erwähnt, nochmals leicht lockern und die ganze Einheit so verschieben, dass die untere Rückenrolle in der Mitte hinter dem Sägeband steht. Und dann ggf. die bereits bekannten/genannten Justagen neu vornehmen. Tisch parallel ausrichten und so weiter.
Sollte dann relativ schnell zu erledigen gehen wenn der Sockel passend eingestellt ist.
 
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Albertxx

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Danke für eure Ratschläge, komme vermutlich erst morgen oder so dazu, das umzusetzen, weil ich beruflich ziemlich eingebunden bin.
Melde mich sobald als möglich wieder….
einstweilen herzlichen Dank !!
 

willyy

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das ist kein cm, das sind 4-5 mm, mehr Spiel hat man in den Schraubenlöchern nicht.

Nachdem Albertxx im ersten Beitrag geschrieben hat, dass er nach dem Lösen der in seinen ersten Bildern markierten/gezeigten Schrauben versucht hat, den Tisch auszurichten, ist m. E. davon auszugehen, dass er den Grundsockel der BS aus der korrekten Position gebracht hat.
ja, sehe ich auch so. Auch auf den ersten Bildern läuft das Band schon leicht rechts der Mitte. So wie ich das auf den ersten Bildern sehe, liegt da die Rückenrolle auch noch hinter dem Band. Die Führungen scheinen am Tisch festgemacht zu sein, bei mir sind die am Grundkörper der Maschine.

erster Beitrag, Foto "IMG_5596" sieht für mich so aus, als ob man den Vierkant mit dem Kugellager noch weit nach hinten schieben kann. Auch in IMG_5726 aus Beitrag #32.

Foto 5726, die rechte Führung, da hat der Rundbolzen eine Abflachung. Die gehört nach vorne gedreht, da soll die Schraube aufliegen und ein Verrutschen/Verdrehen verhindern, so wie es in den Bildern von @xv_treiber zu sehen ist.
Du könntest / solltest die Schraubenenden flach abfeilen, so dass sie keine Riefen in die Messingbolzen drücken. Sonst wird künftiges Einstellen immer schwieriger.

(Mich würde interessieren, wie schnell man die Hauptursache finden würde, wenn man vor Ort wäre)
 

Tom Trees

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(Mich würde interessieren, wie schnell man die Hauptursache finden würde, wenn man vor Ort wäre)

Einfach, wenn man Dinge beweisen kann.

Hallo, seit Ende 2023 zeige ich, wie man die gesamte Einstellung einer modernen Bandsäge überprüft, da solche Informationen zuvor nicht verfügbar waren. Meine Ergebnisse zeigen, dass andere Methoden zur Schwungradausrichtung unzuverlässig sind.

Dieses Werkzeug (eine Wasserwaage oder ein langer Balken mit einem Stift am Ende) zeigt die erforderliche Toleranz der Felgen an, um eine genaue Messung der Position der Schwungräder durchzuführen.Dies ist nicht die einzige Möglichkeit.

Alternativ könnte ein Laser anstelle der Befestigungsschraube und Unterlegscheibe des Schwungrads montiert werden, was denselben Zweck erfüllen würde. Dies könnte eine bevorzugte Methode für leichte Schwungräder aus Aluminiumlegierung sein, oder für solche mit erheblichen Mängeln.

Ich bin mir nicht sicher, welche Toleranz für ein Schwungrad dieser Größe erforderlich ist, um diese Leistung zu erbringen. Das Messgerät wird dies jedoch demonstrieren, indem es den Balken auf das Schwungrad auflegt und jeden Abschnitt bzw. jedes Segment des Schwungrads überprüft.

Ohne diese vorherige Überprüfung der erforderlichen Toleranz ist die Methode nicht vertrauenswürdig.

Ich nehme an, wir müssen zunächst die obere Schwungradbefestigung untersuchen. Diese ist bei italienischen Sägen nicht verstellbar. (Sie bildet die Grundlage für die modernen Bandsägen, die wir heute kennen.) Ich bin mir nicht sicher, ob die obere Schwungradbefestigung an Ihrer Bandsäge verstellbar ist, aber falls ja, ist der Verstellbereich sehr gering.

Andernfalls könnte das obere Rad mit dem Klingenschutz in Berührung kommen oder Auswirkungen auf den Freiraum haben, z. B. könnte die Tür nicht mehr geschlossen werden.

(Ich benutze Google Translate, was zu Übersetzungsproblemen führen kann. Bitte beachten Sie dies.)

Wenn die obere Schwungradhalterung keine Einstellmöglichkeit bietet, bedeutet dies, dass das Schwungrad nicht horizontal geneigt werden kann. Dies ist daher der Bezugspunkt. Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der älteren, bewährten und zuverlässigen Konstruktionen italienischer Sägen getroffen, die mit fußmontierten Motoren ausgestattet waren, anstatt mit den heute üblichen flansch- oder flächenmontierten Motoren.

Angenommen, die Schwungradfelgen liegen innerhalb der Toleranz!... (Ich kann das gleich genauer erläutern.) Der Einfachheit halber gehen wir davon aus, dass sie innerhalb der Toleranz liegen, da Übersetzungsprobleme die Sache verkomplizieren könnten.

Dies mag für manche ärgerlich sein, da es darauf hindeutet, dass die aktuelle Bandsägenkonstruktion fehlerhaft ist und ein gewisses Risiko birgt. (Es sei denn, Sie besitzen eine Cantek-Maschine mit fußmontiertem Motor, und einer unteren Schwungrad-Einstellnabe mit vier Schrauben, eine ältere italienische Bandsäge mit einer solchen Konstruktion oder ein aktuelles Modell einer der deutlich größeren italienischen Maschinen mit der gleichen Anordnung.)
Ein optimistischer Mensch könnte dies als etwas Gutes bezeichnen, da diese Dinge so gebaut werden, dass sie unredlichem Bauen standhalten.


Der erste Schritt sollte wahrscheinlich sein: die Maschine so auszurichten, dass sie in zwei Richtungen waagerecht steht. Anschließend sollte das untere Schwungrad so eingestellt werden, dass es vertikal mit dem Chassis fluchtet. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Schrauben mittig auf der runden Welle sitzen.
Coplanar adjustment.JPG
Ich erwähnte das Nivellieren, weil möglicherweise eine Anpassung der Tiefe des oberen Schwungrads innerhalb des Chassis erforderlich ist.

Upper wheel adjustments.JPG
Dank des überlegenen italienischen Designs ist es unglaublich einfach zu bedienen: Die Welle lässt sich im Gusseisengehäuse aus- und einfahren und rastet sicher ein. Die Köpfe der Radbefestigungsschrauben stabilisieren die Lotlinie und verhindern jegliche Pendelbewegung.
SAM_6221.JPG
Plumbing upper wheel.JPG
Nun ist es an der Zeit, das Abdeckband anzubringen, die Toleranz der Schwungradfelgen zu überprüfen und dann eine Referenzlinie als Bezugspunkt einzuzeichnen.

Hier ist das Werkzeug, um zu testen, ob Sie dem Rad vertrauen können. Zeichnen Sie dann eine Linie. Diese Linie wird nicht gerade oder durchgehend sein, wenn das Rad den Test nicht besteht.

Scribing beam.jpeg

Ein präzise gehobeltes Holzstück sollte breit genug sein, um die Stabilität des Balkens zu gewährleisten (92 mm für meine 600-mm-Räder). Es sollte außerdem dick genug sein, um ausreichend Platz für die Wasserwaage zu bieten
(bei meiner Maschine sind das über 1"). Dies wurde an vier Stellen überprüft, um sicherzustellen, dass das Holz die Mitte des Chassis nicht berührt. Je leichter das Holz, desto besser, da zu schweres Holz die Handhabung erschwert. Es wurde zudem passgenau für das Chassis zugeschnitten und rechtwinklig, nicht schief, ausgerichtet.

SAM_7140.JPG

SAM_7268.JPG
SAM_7267.JPG

Datum scribed.jpeg

Sobald eine genaue Bezugslinie vom oberen Schwungrad festgelegt ist, kann überprüft werden, ob sowohl das untere Rad als auch die Motorriemenscheibe parallel dazu verlaufen.

(Ich bin mir nicht sicher, wie viele Bilder ich posten kann, deshalb mache ich in einem weiteren Beitrag weiter.)
 

Tom Trees

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Das ist vielleicht tatsächlich der ärgerliche Teil. Wer mit modernen Bandsägen vertraut ist, erkennt, dass ich meine Maschine ehrlich und absolut zuverlässig konstruiert habe.

Nun kann es an die Bezugslinie angepasst werden.

SAM_0252.JPG

Ich habe festgestellt, dass ein 640 mm x 1" Zoll großes Holzbrett für diese Arbeit ideal ist. Hinweis: Der Motor ist tiefer positioniert, um das Ausbalancieren des Bretts zu erleichtern.
Man sollte einen Kugelschreiber benutzen, da ein Bleistift umständlich ist.

SAM_7062.JPG
Die Bilder sind leider nicht so gut, aber man versteht, worum es geht. Die Motormontageplatte kann in zwei Ausrichtungen unterlegt werden: parallel zur horizontalen Bezugslinie und parallel zum Chassis.
Motor alignment 1 .png
Da der Motor nun tiefer im Chassis sitzt, muss die Riemenscheibentiefe angepasst werden.

Hinweis: Die Nahtstelle im Riemen könnte irreführend sein.
Line of sight for correct depth of pulley.JPG
Sobald der Motor parallel ausgerichtet ist (zumindest in horizontaler Position), geht es dann mit der Ausrichtung des unteren Schwungrads.


Das könnte der Grund sein, warum Ihr Sägeblatt seitlich steht. Bei der fernöstlichen Maschine, die ich vorher hatte, stellte ich beim Öffnen des Kartons fest, dass die Einstellschrauben am unteren Rad komplett herausgedreht waren. Da die Säge aufgrund der Fehlausrichtung nicht richtig funktionierte, hatte man sich nicht einmal die Mühe gemacht, so zu tun, als wären die Nabenschrauben korrekt eingestellt.
Nach langem Hin und Her habe ich endlich mein Geld zurückbekommen. Weder der Händler noch der Techniker der Firma konnten das starke Flattern und die Hin- und Herbewegung beheben.

Hätte ich diese Methode demonstriert, wäre die Rückerstattung ein Kinderspiel gewesen, denn die Infragestellung der maximalen Toleranz bezüglich der horizontalen Ausrichtung von Rädern und Motor bringt Bandsägenhersteller und -händler in eine schwierige Lage. Sie könnten ihre Jobs verlieren, wenn sie es zugeben. Aufgrund solcher Praktiken ist es für Kaufinteressierte möglicherweise ratsam, eine gebrauchte statt einer neuen Bandsäge zu kaufen. Aber Vorsicht: Prüfen Sie unbedingt, ob die Lager in den Rädern noch fest sitzen! Das ist äußerst wichtig.


Lower wheel alignment.png

Um auf meine vorherige Aussage zu den Toleranzen der Schwungradfelgen zurückzukommen: Wenn die Stundenmarkierungen auf dem Rad angebracht sind, lässt sich eine systematische Abweichung feststellen, falls die Felgen nicht innerhalb der Toleranz liegen. Diese Vorprüfung (bei der jedes Teil der Schwungräder kontrolliert wurde) beweist, dass die Räder innerhalb der Toleranz liegen müssen, um zuverlässig zu sein, und zeigt, dass andere Methoden mit einer Wasserwaage unzuverlässig sind. Zur Information: Die Abweichung von 4 mm ist auf eine relativ kleine, mit bloßem Auge nicht wahrnehmbare Abweichung von 0,5 mm an den Felgen zurückzuführen.
Without trued wheel faces .JPG


Checking wheel face.JPG Mein unteres Rad wies die Hälfte dieser Abweichung auf, und ich habe die notwendigen Felgenmodifikationen, um sie innerhalb der Toleranz zu halten, akribisch dokumentiert. (Frühere Versuche hatten keine zufriedenstellenden Ergebnisse gebracht.) Bei genauerer Betrachtung sollte Ihnen klar sein, dass die Referenzlinie nicht optimal ist. Sie wäre definitiv perfekt, wenn ich es noch einmal machen würde. Man lernt nie aus, und ich habe den gesamten Prozess, diese präzisen Toleranzen zu erreichen, in zwei Videos dokumentiert.


Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass, falls Sie sich gegen eine Verbesserung der Felgentoleranz entscheiden, ein auf der Radachse montierter Laser, der auf das Lager drückt, möglicherweise die bessere Wahl ist.
Draw filing wheel face.JPG

Übrigens, ignorieren Sie die Reifenform. Ich dachte, sie wäre normal. Ich habe sie inzwischen angepasst, da Sturz notwendig ist, wenn man Wert auf Geschwindigkeit, präzises Schneiden ohne Abdriften und die Langlebigkeit der Hinterachs-Drucklager legt. Oder Sie haben eine Bandsäge mit einem angeblich zu schwachen Motor.

Centauro ist die Antwort auf jede Frage zur Bandsäge!
Sie haben könnten!

Ich hoffe, das meiste ist verständlich. Falls nicht, hilft vielleicht eine....
Bandsaw wheel and motor alignment, for the modern machine" kurze Google-Suche weiter.

Viel Erfolg!
Tom aus Irland
 

Albertxx

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Zunächst mal vielen Dank für eure Fragen und Hilfestellungen (insbesondere an Tom aus Irland für die umfangreichen Hinweise)

Das hat mir keine ruhe gelassen und ich habe gestern Abend bevor die Arbeitswoche wieder losgeht, noch einige Bilder gemacht.

1. Ihr hattet recht, das ist natürlich kein Zentimeter, sondern wohl „nur“ ca. 4mm oder so..

2. was mich beunruhigt ist und ich weiß nicht, woher das kommt: ich habe diese Rolle, die sich eigentlich direkt hinter dem Sägeblatt befinden sollte, um ein „nach hinten wandern“ während des Sägevorgangs zu verhindern, mal komplett ausgebaut. Nun sieht man (auf einem der Bilder schwarz umrahmt), dass die Führung in der die Rolle mit einem vier Kant „Eisen(?)“ verankert ist deutlich links von der Mitte des gespannten Sägeblattes zu sehen ist. Ich hab keine Ahnung, warum das so verschoben ist. Vermutlich müsste ich dieses Problem mit eurer Hilfe erst lösen, bevor man die anderen Führungsrollen justiertund das Blatt neu einrichtet oder ist das egal?

Mit freundlichen Grüßen
Albert
 

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MarcBerlin

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Die Rückenführung muss leicht exzentrisch laufen. Wenn Du Dir mal klar machst, wie die arbeitet, wirst Du es verstehen. Bau sie einfach wieder ein und schau was sie macht, wenn das Sägeblatt entlang läuft. Und dann stell Dir vor, sie wäre genau zentrisch. Würde das noch funktionieren? Genau... :emoji_wink:
 

tmw

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Es kann durchaus sein dass dein Tisch jetzt parallel zum Sägeblatt ist, aber zusätzlich parallel zur Seite verschoben. Das erklärt aber nur die Durchführung durch den Tisch beziehungsweise dessen Einlage, aber nicht die Position relativ zur unteren Rückenrolle. Mach bitte nochmal ein Foto von der gesamten Rolle, gerne auch in ausgebautem Zustand.
Schöne Grüße!
 

MarcBerlin

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Um hier mal die Begriffe etwas zu ordnen: Das Sägeblatt läuft NIE parallel zum Tisch! Sondern senkrecht, alles andere macht doch keinen Sinn! Gemeint ist parallel zum Parallelanschlag. (Der Name deutet es an). Oder aber parallel zu den Tischnuten. Letzteres wird durch Drehen des Tisches relativ zum Blatt justiert. Sollten Nuten und PA nicht fluchten, gibt es noch die Feineinstellung des PA.
 

Albertxx

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Herzlichen Dank für die Nachfrage
Ich habe die ausgebaute Rolle mit dem „vierkant Eisen (?)“ wunschgemäß . Hilft das weiter?
Mit freundlichen Grüßen
Albert
 

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