Hilfe bei Abnahme: Massive Eiche gerissen, geschüsselt, offene Gehrungen, Trocknungsrisse

brubu

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Ja aber so schaut niemand darunter und so fotografiert sieht man alles mehr als deutlich.
 

teluke

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Naja, wenn das von einem Bastler gemacht worden wäre hätte ich mir jeden Kommentar verbeissen.
Aber bei einem Profi?
Wobei wer weiß was der gute Mann normalerweise überhaupt macht.
Möglicherweise hat er sich auch gefreut mal etwas aus Massivholz machen zu dürfen.
 
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Ukoch

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Naja, wenn das von einem Bastler gemacht worden wäre hätte ich mir jeden Kommentar verbissen.
Aber bei einem Profi?
Wobei wer weiß was der gute Mann normalerweise überhaupt macht.
Möglicherweise hat er sich auch gefreut mal etwas aus Massivholz machen zu dürfen.
Das ist ein Profi mit einem Meister-Brief. Ich hab den Brief an der Wand hängen sehen. Angeblich arbeitet er ausnahmslos mit Massivholz. Mir kommt das langsam immer komischer vor. Auch beim betrachten und betasten des Gestells ist nichts bündig.
 

selberholzen

ww-pappel
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Nach langem Mitlesen würde mich da so interessieren wieviel das ganze gekostet hat?
So gut man es auf Fotos beurteilen kann finde den Tisch sauber gefertigt.
Die Schüsselung der Tischplatte ist gering. Die Platte ist aus schönen Breiten Lamellen gefertigt. Bei dieser Lammelenbreite ist die Schüsselung normal. Sind da die Erwartungen an Massivholz evt. zu hoch?
Irgendwie ist es ja auch schade alles nur aus absolut erstklassigem Holz herzustellen. Da entstehen Unmengen von Brennholz. Zudem wirkt die Optik aus eher langweilig.
Ich Frage mich wie bei der Entstehung des kleine Risses ein lauter Knall hörbar ist.
Das sind meine Gedanken zu diesem Möbel.
 
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Oha, da hat sich eine Diskussion hochgeschaukelt. Wenn man nur die Detailaufnahmen anschaut und sich dann die Expertenmeinungen anhört kommt man fast zum Schluss das die Sitzecke nur noch thermisch verwertet werden kann. Wenn ihr noch drei Runden dreht verleidet ihr dem Fragesteller die Lust am Möbel. So schlecht finde ich das nicht. Die Details müsste man in echt anschauen ob die überhaupt ins Gewicht fallen. Das einzige was mich stören würde wären die Risse im Tischbein. Wenn sonst nichts kippelt…
 

Microberlinia

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Genau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.

Reagiert viel zu sensibel auf Holzfeuchteunterschiede. Ich würde die Essgruppe im Grunde so lassen. Schade ums Geld.

Das nächste Mal lieber Platane, Ulme oder Pappel. Das bleibt wenigstens gerade wenn es einmal trocken ist.
 

derdad

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Auch beim betrachten und betasten des Gestells ist nichts bündig.
Bei Arbeiten mit Massivholz wird immer versucht möglichst wenige bündige Kanten zu haben. Und wenn, dann versucht man eine Sichtfuge einzubauen. Jede bündige Kante bei Massivholz wird mit der Zeit irgendwie versetzt sein, und dann sieht es schlampig aus. Deshalb vertragen sich ja modernes, gerades, versatzloses Design und Massivholz so schwer.
Also, dein angesprochenes Detail deutet eher auf Erfahrung mit Massivholz.
Ich Frage mich wie bei der Entstehung des kleine Risses ein lauter Knall hörbar ist.
Ich glaube, da hat sich irgendwo ein Tropfen Leim versteckt, o.ä., und durchs Arbeiten des Holzes hat es dann geknallt. Wobei wir nicht wissen, wie laut der Knall wirklich war. Ein Riss im Holz entsteht nicht schlagartig mit Knall. Da entsteht zuerst ein Miniriss- dadurch ist die Spannung erstmal weg- wenn jetzt das Holz noch mehr arbeitet verändert sich der Riss, aber nicht schlagartig.
LG Gerhard
 

dsdommi

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Genau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.

Reagiert viel zu sensibel auf Holzfeuchteunterschiede. Ich würde die Essgruppe im Grunde so lassen. Schade ums Geld.

Das nächste Mal lieber Platane, Ulme oder Pappel. Das bleibt wenigstens gerade wenn es einmal trocken ist.
Na ja. Schade ums Geld finde ich schon übertrieben. So schlimm ist das ganze doch gar nicht. Aber ok. Ich mag ja auch "Wildeiche" oder astiges Ahorn
 

weissbuche

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"Eiche reagiert sensibel auf Holzfeuchte Unterschiede?" Also ich habe nun schon einiges aus Eiche gebaut, einschließlich Gesellen-und Meisterstück, und finde genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn Eiche einmal trocken ist, tut sich da garnichts mehr. Platane und Ulme sind doch nur nach Bestellung zu bekommen, dazu kommt das die Ulme auch, in guter Qualität, selten geworden ist. Pappel als Möbelholz? Habe ich auch schon gemacht als Tischplatten. Da säge und hoble ich aber lieber Eiche, vom Aufsägen ganz zu schweigen. Und bei der Maserung gibt die Pappel doch auch nichts her.
 
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Genau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.
Also bitte! Eiche wird seit Jahrhunderten, ach Jahrtausenden für alles mögliche verwendet. Ein prima Hartholz aus europäischem Anbau welches nicht vor der Ausrottung steht. Dazu ist es dauerhaft gegenüber Nässe und hält auch sonst sehr lange. Und solche rissigen Stellen muss man auch nicht alle verfeuern sondern kann sie auch für nicht sichtbare Teile verwenden.
 

Microberlinia

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Ich kann euch durchaus verstehen, Eiche hat definitiv seine Berechtigung :emoji_slight_smile: Aber jeder macht halt so seine Erfahrungen und Eiche hat mir bisher noch deutlich mehr Probleme als Buche gemacht.

Ist ja wie mit den Frauen, es gibt genügsame und anspruchsvolle :emoji_slight_smile:

Da ich einen sehr guten Holzhändler in kurzer Distanz zu mir habe verwende ich eh fast nur noch Padouk und Sipo Mahagoni. Da reißt fast nix und es bleibt auch alles schön gerade.

Aber natürlich jeder immer gerne wie er mag!!!!
 

teluke

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Genau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.

Reagiert viel zu sensibel auf Holzfeuchteunterschiede. Ich würde die Essgruppe im Grunde so lassen. Schade ums Geld.

Das nächste Mal lieber Platane, Ulme oder Pappel. Das bleibt wenigstens gerade wenn es einmal trocken ist.

Was Du da schreibst ist schlicht Unsinn.
 

magmog

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[...] Die Platte ist aus schönen Breiten Lamellen gefertigt. Bei dieser Lammelenbreite ist die Schüsselung normal. Sind da die Erwartungen an Massivholz evt. zu hoch?
Irgendwie ist es ja auch schade alles nur aus absolut erstklassigem Holz herzustellen. Da entstehen Unmengen von Brennholz. Zudem wirkt die Optik aus eher

..... bei auf die richtige Feuchtigkeit getrocknetem Holz schüsseln auch noch breitere unverleimte Friese nicht.
Siehe meine Tischplatte aus Buche, 1600 x 1150x 42,5 mm, mit einer einzelnen Leimfuge.
 
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Da ich einen sehr guten Holzhändler in kurzer Distanz zu mir habe verwende ich eh fast nur noch Padouk und Sipo Mahagoni.
Da möchte ich ein Zitat von Marie Antoinette anführen: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“

So mal im Ernst, Buche zu empfehlen weil sich Eiche so sehr verzieht macht doch gar keinen Sinn. Buche ist viel anfälliger bei Schwankungen der Feuchtigkeit. Und warum soll man normale Gebrauchsmöbel für den Innenraum aus einem Tropenholz bauen? Der Einsatzort ist eine überdachte Küche und keine Segelyacht.
 

weissbuche

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Richtige Holzfeuchte, möglichst stehende Jahrringe usw., alles was man als Tischler eben lernt, wenn ds beachtet wird, geht das. Aber Buche hat nicht nur Kern-und Mittelbohlen und da habe ich schon dolle Sachen erlebt. Ich verarbeitet viel ungedämpfte Buche und da muß man die Tischler Regeln schon einhalten, sonst wird das nichts. Eiche ist da schon deutlich harmloser und gutmütiger. Teluke verarbeitet doch fast ausschließlich Eiche und das ja auch schon länger und der hat sich doch schon eindeutig geäußert.
 

brubu

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Wobei die Schwindmasse radial bei Buche und Eiche ganz ähnlich sind, nur radial schwindet die Buche grob 1/3 mehr als Eiche. Bei Buche gleicht sich die Holzfeuchtigkeit viel schneller an, bzw. sie trocknet viel schneller. Alles aus einem älteren Fachbuch von Jürgen Sell EMPA. ( Wagenführ und andere sind im Vorwort auch erwähnt)
 

teluke

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Meine Tischplatten stelle ich immer aus so wenigen Teilen zusammen wie möglich.
Da ist das eine Brett 20cm und das nächste nur 12 und dann wieder 22cm.
Bisher habe ich keinen einzigen Tisch bei dem die Platte geschüsselt ist.
 

teluke

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Ich bin da eher für stehende Jahresringe bei Tischplatten.
22cm Friesbreite habe ich natürlich nur wenn ich auch entsprechend breites Ausgangsmaterial habe.
Das habe ich natürlich nicht immer.
 

dsdommi

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Sind stehende Jahresringe von der Maserung für eine Tischplatte nicht langweilig ?
 

teluke

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Ich schneide Holz immer so auf dass die Außenbretter dünn sind, z.B. für Füllungen und Regalböden.
Das Kernholz schneide ich entsprechend dicker auf. Für Rahmen und auch z.B. Tischplatten.
Ich habe also praktisch gar kein, für Tischplatten geeignetes, Holz mit liegenden Jahresringen.

Dazu kommt ja auch dass der Splintabschnitte bei dickeren Außenbrettern groß ist.
 

Ukoch

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Oha, da hat sich eine Diskussion hochgeschaukelt. Wenn man nur die Detailaufnahmen anschaut und sich dann die Expertenmeinungen anhört kommt man fast zum Schluss das die Sitzecke nur noch thermisch verwertet werden kann. Wenn ihr noch drei Runden dreht verleidet ihr dem Fragesteller die Lust am Möbel. So schlecht finde ich das nicht. Die Details müsste man in echt anschauen ob die überhaupt ins Gewicht fallen. Das einzige was mich stören würde wären die Risse im Tischbein. Wenn sonst nichts kippelt…
Um ehrlich zu sein würde ich auch Risse in den Beinen (sofern nicht so extrem wie jetzt) absolut akzeptieren.

Mir geht es vielmehr darum das er sich schriftlich weigert weitere Risse auf der Tischfläche (funktionale Arbeitsfläche) auszuschließen bzw. dafür die Verantwortung zu tragen und dies generell nicht als Mangel ansieht. Das in Verbund mit der Tatsache dass in einer Woche drei Risse auf der Tischfläche und sehr viele Risse auf der Sitzfläche aufgetreten sind, lässt mich halt mit dem Gefühl zurück dass das erst der Anfang war.

Wenn das jetzt schon so ein Trauerspiel ist, möchte ich nicht wissen was passiert wenn im Winter während einer Heizperiode und trockener Luft vermehrt Risse auf der Tisch- und den Sitzflächen auftreten. Dann hab ich einen gerissenen Tisch und einen Schreiner der mir sagt das dass nun mal normal bei Massivholz ist.

Ich habe ein Sitzfenster und alle meine Treppenstufen aus Eiche. Zum Teil bei der Treppe auch mit Flächen bis zu 1,5qm. Da ist keine einzige wellig oder hat Risse in den letzten drei Jahren bekommen. Daher fällt es mir schwer, die Aussage das dass komplett normal ist zu akzeptieren, vor allem da hier auch mal was verschüttet werden kann das dann schön in den Riss sickert bevor ich zum wegwischen komme.
 

Microberlinia

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Da möchte ich ein Zitat von Marie Antoinette anführen: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“

So mal im Ernst, Buche zu empfehlen weil sich Eiche so sehr verzieht macht doch gar keinen Sinn. Buche ist viel anfälliger bei Schwankungen der Feuchtigkeit. Und warum soll man normale Gebrauchsmöbel für den Innenraum aus einem Tropenholz bauen? Der Einsatzort ist eine überdachte Küche und keine Segelyacht.
Ich finde das einfach mega toll wenn man 50cm breite Bretter hat und diese selbst im Sommer-Winterwechsel ohne Gratleiste gerade bleiben.

Und über die Optik von Sipo/Sapeli Mittelbrettern und deren streifiger Lüsterglanz geht einfach nix drüber <3

Lieber mache ich aus solchem Überseeholz noch ein schönes Möbel als das die Waldfläche für eine Palmölplantage oder Rinderfarm einfach nur nieder gebrannt wird.
 
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