Das ist ein Profi mit einem Meister-Brief. Ich hab den Brief an der Wand hängen sehen. Angeblich arbeitet er ausnahmslos mit Massivholz. Mir kommt das langsam immer komischer vor. Auch beim betrachten und betasten des Gestells ist nichts bündig.Naja, wenn das von einem Bastler gemacht worden wäre hätte ich mir jeden Kommentar verbissen.
Aber bei einem Profi?
Wobei wer weiß was der gute Mann normalerweise überhaupt macht.
Möglicherweise hat er sich auch gefreut mal etwas aus Massivholz machen zu dürfen.
Bei Arbeiten mit Massivholz wird immer versucht möglichst wenige bündige Kanten zu haben. Und wenn, dann versucht man eine Sichtfuge einzubauen. Jede bündige Kante bei Massivholz wird mit der Zeit irgendwie versetzt sein, und dann sieht es schlampig aus. Deshalb vertragen sich ja modernes, gerades, versatzloses Design und Massivholz so schwer.Auch beim betrachten und betasten des Gestells ist nichts bündig.
Ich glaube, da hat sich irgendwo ein Tropfen Leim versteckt, o.ä., und durchs Arbeiten des Holzes hat es dann geknallt. Wobei wir nicht wissen, wie laut der Knall wirklich war. Ein Riss im Holz entsteht nicht schlagartig mit Knall. Da entsteht zuerst ein Miniriss- dadurch ist die Spannung erstmal weg- wenn jetzt das Holz noch mehr arbeitet verändert sich der Riss, aber nicht schlagartig.Ich Frage mich wie bei der Entstehung des kleine Risses ein lauter Knall hörbar ist.
Na ja. Schade ums Geld finde ich schon übertrieben. So schlimm ist das ganze doch gar nicht. Aber ok. Ich mag ja auch "Wildeiche" oder astiges AhornGenau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.
Reagiert viel zu sensibel auf Holzfeuchteunterschiede. Ich würde die Essgruppe im Grunde so lassen. Schade ums Geld.
Das nächste Mal lieber Platane, Ulme oder Pappel. Das bleibt wenigstens gerade wenn es einmal trocken ist.
Also bitte! Eiche wird seit Jahrhunderten, ach Jahrtausenden für alles mögliche verwendet. Ein prima Hartholz aus europäischem Anbau welches nicht vor der Ausrottung steht. Dazu ist es dauerhaft gegenüber Nässe und hält auch sonst sehr lange. Und solche rissigen Stellen muss man auch nicht alle verfeuern sondern kann sie auch für nicht sichtbare Teile verwenden.Genau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.
Genau aus dem Grund was der Threadersteller gezeigt hat ist Eiche für mich das allerletzte geworden. Hat man nur Ärger mit dem Zeug.
Reagiert viel zu sensibel auf Holzfeuchteunterschiede. Ich würde die Essgruppe im Grunde so lassen. Schade ums Geld.
Das nächste Mal lieber Platane, Ulme oder Pappel. Das bleibt wenigstens gerade wenn es einmal trocken ist.
der abgedroschene Spruch: Buche laesst den Tischler fluchen.....Buche arbeitet wie verrückt,
[...] Die Platte ist aus schönen Breiten Lamellen gefertigt. Bei dieser Lammelenbreite ist die Schüsselung normal. Sind da die Erwartungen an Massivholz evt. zu hoch?
Irgendwie ist es ja auch schade alles nur aus absolut erstklassigem Holz herzustellen. Da entstehen Unmengen von Brennholz. Zudem wirkt die Optik aus eher
Da möchte ich ein Zitat von Marie Antoinette anführen: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“Da ich einen sehr guten Holzhändler in kurzer Distanz zu mir habe verwende ich eh fast nur noch Padouk und Sipo Mahagoni.
Wenn ich geschüsselte Seitenbretter so breit verarbeite habe Ich doch viel zu viel Hobelverlust.und dann wieder 22cm.
Um ehrlich zu sein würde ich auch Risse in den Beinen (sofern nicht so extrem wie jetzt) absolut akzeptieren.Oha, da hat sich eine Diskussion hochgeschaukelt. Wenn man nur die Detailaufnahmen anschaut und sich dann die Expertenmeinungen anhört kommt man fast zum Schluss das die Sitzecke nur noch thermisch verwertet werden kann. Wenn ihr noch drei Runden dreht verleidet ihr dem Fragesteller die Lust am Möbel. So schlecht finde ich das nicht. Die Details müsste man in echt anschauen ob die überhaupt ins Gewicht fallen. Das einzige was mich stören würde wären die Risse im Tischbein. Wenn sonst nichts kippelt…
Ich finde das einfach mega toll wenn man 50cm breite Bretter hat und diese selbst im Sommer-Winterwechsel ohne Gratleiste gerade bleiben.Da möchte ich ein Zitat von Marie Antoinette anführen: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“
So mal im Ernst, Buche zu empfehlen weil sich Eiche so sehr verzieht macht doch gar keinen Sinn. Buche ist viel anfälliger bei Schwankungen der Feuchtigkeit. Und warum soll man normale Gebrauchsmöbel für den Innenraum aus einem Tropenholz bauen? Der Einsatzort ist eine überdachte Küche und keine Segelyacht.