Hat eigentlich schon irgendwer -
"Laenger ist schicker, aber besser ist..." gesagt?
Ich oute mich als Bandmaszfan. Und kaufte auch schonmal zwei, wenn ich vernuenftige (ablesbar metrische) denn hier bekomme.
Mit dem
Gliedermaszstab konnte ich mich noch nie anfreunden. Ich hab gern 5m am Guertel klemmen.
Und ein 1m Stahllineal um ab und zu mal zu kontrollieren, ob sich der Haken am Bandmasz verbogen hat, hab ich auch.
Ein und dasselbe Messwerkzeug zum Ausmessen und zum Maschine einstellen zu verwenden wurde ja schon oft genug erwähnt.
Problem tritt erst auf - einer steht auf dem Gerüst, ruft runter, lange Kante z, B. 2545 mm, unten wird abgesägt - 2545 mm, Brett geht hinauf - kannst net gnau messen, ist zu kurz.
Beim 3. Meckerer, der obere mißt zu lang, der untere zu kurz Meterstabvergleich und da fehlen 3 mm auf 2 m
mit 2x Hultafors wäre es nicht passiert
Ich hatte das Glueck, dass mein Altgeselle mir das damals noch vorm ersten Fruehstuecksbier erklaert hat.
Also seinem Fruehstuecksbier! Ich bin dann zwei Jahre immer wieder mal die Gerueste hochgeklettert - die Laengen waren "synchron"!
Hultafors war es noch nicht. Aber ob nun "Paschke" oder "Kammeyer" draufstand, wenn es passt - dann ists gut.
@vortex25 : Kein "shit storm" meinerseits! Aber viel wichtiger als 0.8% +/- ist was man misst.
Und im Moebelbau dann
alle Gleichteile mit der selben Einstellung zuschneidet. Ob das nun "in echt" 600.5mm sind ist egal.
Aber wenn Du versuchst den Parallelanschlag auf exakt 600.5mm einzustellen, weil Du die z.B. Korpusboeden noch nicht zugesschnitten hattest - das gibt oft spuerbare Unterschiede. Diese Unterschiede sind aber auch egal, wenn man weiss wo man die Differenz "versteckt".
Bau mal einen Schrank im Sommer und messe ihn am am Ende der Heizperiode noch mal nach. Da ist Bewegung drin!