Genauigkeit von Längenmessungen

Manohara

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?
es gibt aus meiner Sicht einen ganz einfachen Mastab: die Nutzbarkeit.
Meine Schubladen laufen meisstens eher etwas zu locker als zu streng.
Eine Tür sollte schließen.
Wenn irgendwas nicht passt, weil zu großzügig gemessen wurde, ist es blöd, aber es gibt eine gewisse Torleranz - und die liegt nach meinem Empfinden deutlich über 0,2mm :emoji_laughing:
 

wirdelprumpft

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ja, wenn man den CNC-Metallern die CNC-Holzwelt erklärt ist es mit unter schon lustig.
Die haben da Vorstellungen, letzten wollte einer 8,02 Bohrungen.....
Es ging um Bohrungen an einer Hochbettkonstruktion aus Holz

evtl. kann der Fragesteller ja mal erläutern was die 5% für spezielle Aufgaben sind und warum man dafür so genaue Messwerkzeuge braucht
mir fällt im Hobbybereich nichts ein.
 

depitter

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ich nutze seit vielen Jahren die 3 Meter Maßbänder von Stanley, hauptsächlich weil da nur eine metrische Skala drauf ist. Die sind Genauigkeitsklasse 2, das sind bei einem Meter 0,7mm und bei drei Metern 1,1mm Toleranz.
Ich wage die Behauptung, das meine eigene Genauigkeitsklasse schlechter ist.
Da sind sogar 10 Grad Temperaturunterschied oder 10% mehr oder weniger Luftfeuchtigkeit relevanter.

Mann kann es aber echt auch übertreiben!
 

Kerstenk

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letzten wollte einer 8,02 Bohrungen.....
mir wollte ein QSler mal erklären, dass die Saunabauer für den Holztrichter (14x14cm, für Aufguss) einen Platz vorgesehen hätten und da könnten Maßdifferenzen im 1/10mm Bereich, entscheidend sein. Ich habe den nur ein wenig verdreht angeschaut, bin in die Entwicklung gegangen und gemeint, sie sollten den mal aufklären..... :emoji_grin:
 

Bluenose

ww-pappel
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Problem tritt erst auf - einer steht auf dem Gerüst, ruft runter, lange Kante z, B. 2545 mm, unten wird abgesägt - 2545 mm, Brett geht hinauf - kannst net gnau messen, ist zu kurz.
Beim 3. Meckerer, der obere mißt zu lang, der untere zu kurz Meterstabvergleich und da fehlen 3 mm auf 2 m
mit 2x Hultafors wäre es nicht passiert
 
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brubu

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Man kann von allem halten was man will aber es gibt Bereiche wo Genauigkeit nicht schadet. Z.B. bei unseren Höhenmassen in Küchen. Wenn neben einem Hochschrank verschiedene Elemente gestapelt werden muss die Höhe übereinstimmen. Wenn 3 Elemente nur schon je 0,5mm zu hoch sind stimmt auch das Fugenbild nicht mehr.

Ich erwarte in der Produktion dort wo es wichtig ist Genauigkeit. Die Ungenauigkeiten erfolgen bei der Montage automatisch.
 

magmog

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Guuden,

eine häufig von mir beobachtete Ursache für Ungenauigkeiten sind Kettenmaße.
Bei der Aneinanderreihung von Maßen ist jedesmal sowohl von Ungenauigkeiten
beim Ablesen als auch beim Übertragen auf das Werkstück auszugehen.
Dabei werden die kleinen Ungenauigkeiten meistens wiederholt,
und entwickeln schnell eine relevante Größe.
Fast alle neuen Mitarbeitern musste ich das Anreißen Riss an Riss abgewöhnen
und vom Addieren der Maße ab Nullpunkt überzeugen.
Nur so ist den Mängeln beim Übertragen von Maßen auf Werkstücken beizukommen.
 

mj5

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Hat eigentlich schon irgendwer -"Laenger ist schicker, aber besser ist..." gesagt? :emoji_innocent:

Ich oute mich als Bandmaszfan. Und kaufte auch schonmal zwei, wenn ich vernuenftige (ablesbar metrische) denn hier bekomme.
Mit dem Gliedermaszstab konnte ich mich noch nie anfreunden. Ich hab gern 5m am Guertel klemmen.
Und ein 1m Stahllineal um ab und zu mal zu kontrollieren, ob sich der Haken am Bandmasz verbogen hat, hab ich auch.

Ein und dasselbe Messwerkzeug zum Ausmessen und zum Maschine einstellen zu verwenden wurde ja schon oft genug erwähnt.

Problem tritt erst auf - einer steht auf dem Gerüst, ruft runter, lange Kante z, B. 2545 mm, unten wird abgesägt - 2545 mm, Brett geht hinauf - kannst net gnau messen, ist zu kurz.
Beim 3. Meckerer, der obere mißt zu lang, der untere zu kurz Meterstabvergleich und da fehlen 3 mm auf 2 m
mit 2x Hultafors wäre es nicht passiert
Ich hatte das Glueck, dass mein Altgeselle mir das damals noch vorm ersten Fruehstuecksbier erklaert hat.
Also seinem Fruehstuecksbier! Ich bin dann zwei Jahre immer wieder mal die Gerueste hochgeklettert - die Laengen waren "synchron"!
Hultafors war es noch nicht. Aber ob nun "Paschke" oder "Kammeyer" draufstand, wenn es passt - dann ists gut.

@vortex25 : Kein "shit storm" meinerseits! Aber viel wichtiger als 0.8% +/- ist was man misst.
Und im Moebelbau dann alle Gleichteile mit der selben Einstellung zuschneidet. Ob das nun "in echt" 600.5mm sind ist egal.
Aber wenn Du versuchst den Parallelanschlag auf exakt 600.5mm einzustellen, weil Du die z.B. Korpusboeden noch nicht zugesschnitten hattest - das gibt oft spuerbare Unterschiede. Diese Unterschiede sind aber auch egal, wenn man weiss wo man die Differenz "versteckt".
Bau mal einen Schrank im Sommer und messe ihn am am Ende der Heizperiode noch mal nach. Da ist Bewegung drin!
 

justplanesteve

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Ich wäre wohl vom Gerüst gefallen. Falls ich es überhaupt geschafft hätte, da hochzuklettern! Bei einem meiner ersten Jobs für einen Bauunternehmer fuhr ich gemeinsam mit einem älteren deutschen Einwanderer zur Arbeit, der sein Handwerk wirklich verstand. Ich glaube, dieser Job lag eigentlich weit unter seinem eigentlichen Können. Andererseits hielt er immer für einen Kaffee an, um seine Thermoskanne aufzufüllen. Die enthielt zu Tagesbeginn nämlich schon irgendeine Sorte harter Spirituosen.

Einem Forschungsansatz zufolge kamen meine Vorfahren Anfang des 18. Jahrhunderts (1712) als mennonitische Flüchtlinge hierher. Ich habe auch schon in Erwägung gezogen, dass das nur eine Tarnlegende gewesen sein könnte. Wahrscheinlich wurden sie aus Deutschland rausgeworfen, weil nur die wenigsten von uns etwas vertragen. :emoji_slight_smile: Pete Rupernick hätte ohnehin nichts abgegeben, also war ich auf der sicheren Seite.
 

teluke

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Ich erwarte in der Produktion dort wo es wichtig ist Genauigkeit. Die Ungenauigkeiten erfolgen bei der Montage automatisch.

Ich möchte das noch ergänzend mit der Konstruktion/Planung.
Dafür und für die Produktion brauche ich keinen Zollstock.

Das ist eh ein Problem mit den Zollstöcken. Vier Ganze und ein Abgebrochener liegen in meiner Werkstatt herum, aber wehe ich brauche gerade dringend einen an der Pendelsäge :emoji_rage:
 

wildsau11

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Kommt doch immer darauf an, welche Genauigkeit ich benötige. In meinem Hauptjob (Straßenbau) messe ich mit nem Messrad. Da interessiert es höchst selten ob es auf +/- 10cm ankommt, einen einzelnen Zentimeter kannst da nur schätzen.
Ansonsten bin ich bei nem Adga III. Für meine Holzzwecke völlig ausreichend. Beim Pfettenanriss nehme ich ein 30m Maßband mit mm-Teilung, welches mit ner Schraubzwinge festgemacht wird. Da bin ich bei @magmog , um Kettenfehler zu vermeiden!
 
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