Hallo zusammen,
ich habe aktuell die Aufgabe vor mir eine Regenrinne an einem vor ein paar Jahren errichteten Gartenhaus aus Blockbohlen zu montieren. Grund dafür ist, dass das Regenwasser, welches über das Dach abfließt auf die Gehwegplatten (darauf steht das Gartenhaus) auftrifft, hochspritzt und so schon zu der einen oder anderen dauerfeuchten Stelle an den Bohlen geführt hat.
Problem ist, dass bei dem damaligen Aufstellen des Gartenhauses, warum auch immer, sich keinerlei Gedanken diesbezüglich gemacht wurden. Kurz zum aktuellen Aufbau (anbei auch zwei Zeichnungen zum hoffentlich besseren Verständnis, da ich gerade keine Fotos davon zu Hand habe):
Das Dach wurde mit OSB-Platten zur Dacheindeckung geliefert, die von oben mit einer einfachen Dachpappe und darauf wiederum mit Biberschwanz Dachschindeln belegt sind. An sich macht die Eindeckung keinen schlechten Eindruck. Sie ist in der Fläche dicht, aber weist auch fast keinen Überstand an der Traufe auf. Somit auch das erste Problem: Fehlende Traufbleche zur besseren Regenabführung und somit auch die offenen OSB-Kanten. Dadurch, dass die Dacheindeckung auf die OSB genagelt sind, ist es auch nicht möglich nachträglich ein Traufblech darunter zu schieben. Das zweite Problem ist die Anbringung der Regenrinne: Zur Befestigung der Dachrinnenhalter benötige ich ein Brett (siehe zweites Bild), welches wiederum an einer Leiste befestigt werden soll. Diese Leiste kann jedoch nur von unten in die 18 mm starke OSB geschraubt werden. Das ist natürlich absehbar, dass das nicht halten wird. Von oben, wie es eigentlich beim Aufbau gemacht hätte werden müssen, ist nun ja wegen der bestehenden Dacheindeckung auch nicht mehr möglich. Ich hatte schon an Winkel gedacht, mit denen ich die Leiste am Dach festmache, jedoch müssten diese auch einen entsprechenden Winkel haben.
Habt ihr vielleicht eine Idee, wie man das noch einigermaßen elegant lösen kann oder bleibt hier nur die Option das komplette Dach abzureißen und einmal "richtig" neu zu machen? Es wäre zwar schade um die bestehende Eindeckung, aber ich denke, das wäre die beste/einzige Lösung. Trotzdem wollte ich mich hier vorher noch einmal erkundigen!
ich habe aktuell die Aufgabe vor mir eine Regenrinne an einem vor ein paar Jahren errichteten Gartenhaus aus Blockbohlen zu montieren. Grund dafür ist, dass das Regenwasser, welches über das Dach abfließt auf die Gehwegplatten (darauf steht das Gartenhaus) auftrifft, hochspritzt und so schon zu der einen oder anderen dauerfeuchten Stelle an den Bohlen geführt hat.
Problem ist, dass bei dem damaligen Aufstellen des Gartenhauses, warum auch immer, sich keinerlei Gedanken diesbezüglich gemacht wurden. Kurz zum aktuellen Aufbau (anbei auch zwei Zeichnungen zum hoffentlich besseren Verständnis, da ich gerade keine Fotos davon zu Hand habe):
Das Dach wurde mit OSB-Platten zur Dacheindeckung geliefert, die von oben mit einer einfachen Dachpappe und darauf wiederum mit Biberschwanz Dachschindeln belegt sind. An sich macht die Eindeckung keinen schlechten Eindruck. Sie ist in der Fläche dicht, aber weist auch fast keinen Überstand an der Traufe auf. Somit auch das erste Problem: Fehlende Traufbleche zur besseren Regenabführung und somit auch die offenen OSB-Kanten. Dadurch, dass die Dacheindeckung auf die OSB genagelt sind, ist es auch nicht möglich nachträglich ein Traufblech darunter zu schieben. Das zweite Problem ist die Anbringung der Regenrinne: Zur Befestigung der Dachrinnenhalter benötige ich ein Brett (siehe zweites Bild), welches wiederum an einer Leiste befestigt werden soll. Diese Leiste kann jedoch nur von unten in die 18 mm starke OSB geschraubt werden. Das ist natürlich absehbar, dass das nicht halten wird. Von oben, wie es eigentlich beim Aufbau gemacht hätte werden müssen, ist nun ja wegen der bestehenden Dacheindeckung auch nicht mehr möglich. Ich hatte schon an Winkel gedacht, mit denen ich die Leiste am Dach festmache, jedoch müssten diese auch einen entsprechenden Winkel haben.
Habt ihr vielleicht eine Idee, wie man das noch einigermaßen elegant lösen kann oder bleibt hier nur die Option das komplette Dach abzureißen und einmal "richtig" neu zu machen? Es wäre zwar schade um die bestehende Eindeckung, aber ich denke, das wäre die beste/einzige Lösung. Trotzdem wollte ich mich hier vorher noch einmal erkundigen!




