Frage zur verlinkten Bäuerle kombi ADH

PrimaNoctis

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https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...niert-scm-2250-reserviert-/1332554371-84-5790

Ist nur marginal jünger, gerade Reserviert, aber vielleicht ist ja noch was zu machen.... Dürfte dem Ort nach vlt. 50-70km von dir Weg stehen....
Die wäre mir mit 41 Jahren, manueller Höhenverstellung und vermutlich Streifenmessern auch noch etwas zu teuer. Das Modell hat im Forum auch kritische Ressonanz bekommen zwecks Verstellung usw. - s. auch @benben s Post unten. Die Distanz und der Zustand sind natürlich klare Pluspunkte. Kommt immer drauf an, wie eilig man es hat.

Die 2250 hat getrennt klappende Tische, da gibt es wohl öfter Probleme mit Einstellereien nach dem Umbau. Es gibt, zum Beispiel, von SCM die FS 520, da ist das deutlich besser. @PrimaNoctis hat einen anderen Italiener, da scheint das auch eine Einheit zu sein. Ich habe an mehreren von denen gearbeitet, die waren alle gut.

Meine SAC hat tatsächlich getrennt klappende Tische. Da die Federn jetzt nicht mehr die Kraft haben (schmeichelnd ausgedrückt), bin ich darüber auch froh. Beide zusammen bekäme ich nicht hochgewuchtet, einzeln geht noch, wenn man es nicht 10x am Tag machen muss. Laut Vorbesitzer und meiner kurzen Zeit verstellt sich dabei nichts.
Manche neuere Maschinen haben da Hydraulik drin, aber das bezahlt man dann auch bzw. hat vielleicht andere Nachteile.

Ich würde zumindest nach einer elektrischen Höhenverstellung schauen und mir überlegen, Systemmesser ebenfalls zum Kriterium zu machen. Es ist gut, eine Fehlerquelle ausschließen zu können.

@VolkerDK Die meisten 50er Kombimaschinen haben 220cm. Meine ist mit die einzige mit 250cm (135+115), die ich in meiner Preisklasse gesehen hatte. War ein großer Pluspunkt. Das längste, das ich bisher abgerichtet habe, waren ca. 250cm ohne Rollböcke und da geht noch was. :emoji_relieved: Kommt natürlich wie bereits gesagt immer darauf an, was man vorhat.

Gruß
Stefan
 

Wooddan

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Mei, wie gesagt....würde gerne austauschen wollen, es steht eine jet in da werkstatt, jedoch mit komplett 1,60m abrichttischen und der dickenhobel hat keine einstellbare vorschubgeschwindigkeit. Wir bauen Haus, wir machens selber...so ziemlich alles....und bei einem testlauf zu den Fensterbrettern mit 2,10m länge pfeift der hobbyhobel einfach aus. Ebenso das finale hobelbild entspricht ned meiner vorstellung da sie mir zu schnell durchzieht. Hobby halt.... wenns nach mir ginge dann würde ich extern abrichter und hobel haben wollen aber da sind auch meiner werkstatt grenzen gesetzt. Ich habe jedoch eine affinität für die alten gussbomber, qualitätstechnisch einerseits und ich muss auch sagen der charme der alten maschinen hat mich gefangen. Ich danke jedem für die bisherigen tipps damit kann ich auf jeden fall arbeite!
 

Herr Dalbergia

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Sicherlich eine gute Maschione, wäre mir aber doch zu teuer. Sowas würde ich entrweder günstig kaufen und dann selber überarbeiten, oder dann doch was moderneres für das Geld oder etwas mehr.
Den Klappmechanismus finde ich auch, nur von den Bilder her....etwas ....gewagt.....
Muss dass so? Hatte der Herr Bäuerle da einen Schnaps zuviel....?
Auf der anderen Seite, ich hab einige Bäuerle Maschinen, da gibt es nix schlechtes...
Aber ich habe genau diese 63er auch schon für 700€ plus minus gesehen, dann halt nicht überarbeitet...aber ist dann halt auch weniger Kohle.

Auf jeden Fall ist der Verkäufer gut....macht das Teil wieder sehr schick, und auch recht teuer...und wir alle reden drüber.
 

Wooddan

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Mhh, habe mich nochmals mit dem vk beredet und er hat mir einen vorschlag gemacht. Er würde ohne handeln auf den preis bestehen, jedoch müsste ich 400 euro anzahlen, dann würde er selbst den transport durchführen. Bei mir angekommen könnte ich die maschine begutachten anstecken und probe laufen lassen. Bei gefallen drück ich ihm die restlichen 3 in die hand und bei nuchtgefallen fährt er wieder nach hause damit, die 400 euro jedoch behält er als unkosten. Hier nochmal die frage zur maschine selbst, angenommen sie ist wirklich gut überholt und der probelauf lässt nichts schlechtes rauskommen.... ist sie in dem fall trotzdem zu teuer?
 

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Wenn ich keine Zeit oder Lust habe die Überholung als Hobby zu machen, dann ist der Preis in Ordnung. Lege ich keinen Wert auf Optik, sprich neue Lackierung, dann finde ich das zu teuer.

Gruss
Ben
 

Mitglied 59145

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Das hängt davon ab. Hast du Spass am arbeiten an solch einem Projekt, dann zu teuer. Die Ersatzteile kosten da nicht viel. Solange nur Lager und Riemen zu machen sind.
Sie ist schön sauber und frisch lackiert, so sah keine meiner Maschinen bei Inbetriebnahme aus. Das ist Arbeitszeit und Kosten für Lack und Schleifmittel.

Kurzum mir ist das zuviel, aber entscheiden musst du......

Gruss
Ben
 

carsten

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Hallo

Jein. Sicher eine gute solide Maschine. Aber der Mehrheit derer die hier gepostet haben, würden für das Geld eine neuere Maschine kaufen.
Neuer bedeutet hier aus meiner Sicht erst mal mehr Komfort. Elektrische Verstellung, Tersa Messer ( oder ähnliches System), für mich wäre die Lautstärke auch ein Argument; die älteren ohne optimierten Absaugkanal und geschlitzte Tischlippen sind echt Krawallmaschinen. Hier hat gerade jdm seine Werkstat vorgestellt in einem alten Stall mit niedriger Raumhöhe, auf den Bildern ist auch eine alte Hobelmaschine ohne geschlitzte Tischlippen zu erkennen. In der Werkstt würde ich nur mit dem dicksten Gehörschutz arbeiten den ich finden kann, der Vergleich mit dem startenden Düsenjäger ist durchaus angebracht ( wobei der dann nach 10 sec weg ist).
Die Bäuerle HCH die ich auf die Schnelle online gefunden haben waren allsamt in optisch schlechterem Zustand ( OK wen wundert's) aber auch teurer teils erheblich . Ok die haben einen ausgezeichneten Ruf und bei entsprechender Pflege hält die auch noch mal 50 Jahre.
Aber es gibt für das Geld auch neuere Maschinen , nicht besser ( vom Hobelergebnis) aber komfortabler ( s.o.) , aber eben auch nicht optisch so gepflegt ja quasi wie neu. Und so sauber neu gepflegt bleibt die nicht ( zuimndest wenn man mit arbeitet) da kann man auch gleich eine optsich weniger neue kaufen. Ist ne echte Zwickmühle das kann ich nachvollziehen.

Ich würde mir die hier https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/hobelmaschine/1329490625-84-5679 holen wenn ich den Platz hätte und selbst restaurieren.
 

VolkerDK

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wenn es nur um die Länge geht, gibt ja auch 41er mit 2m Tischen.

Wenn es auch 60er Breite sein soll, ist mit viel weniger als 3000 Euro nicht zu rechnen.

Vielleicht lieber nach ner 41er mit 2m Tischen gucken...ne SVM 2041 oder fs410?
 

carsten

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Hallo

nein der örtliche "Airport" ist nur für Segelflug und Mose und UL zugelassen außerdem wollte ich nen Kuchen mitbringen, der passt nicht ins Gepäckfach des Mose ( Motorsegler). So werden es dann 3-4 Stunden mit dem Känguruh und ner Durchschnittsgeschwindigkeit vermutlich unter Hundert statt 175 km/h und 1.5 Stunden fast Luftlinie.
 

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Also Segelflugplatz gibt es in Höxter und auf dem Ith, Bäcker gibt es hier auch:emoji_sunglasses:.

Gruss
Ben
 

Holz-Christian

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Servus, die verlinkte Maschine ist keine HCH 63.
Eine solche habe ich selber, die verlinkte Maschine ist deutlich älter.
Entspricht konstruktiv einer CHMO 45.

Nichtsdestotrotz ist die viel zu teuer, für das Geld bekommt man auch schon eine deutlich modernere HCH 63.
Und die ist deutlich aufwendiger, stabiler und Bedienerfreundlicher konstruiert als die Italiener aus dem selben Zeitraum

Gruß Christian
 

wasmachen

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HinternDiwan
@Fredstarter
...du weisst den Unterschied von den Gussmonstern zu den modernen Kram?

Falls ja: Finde ich den Vorschlag des VK echt fair. (Wobei ich zu den Selbstabholern gehöre)
Dass man vll etwas sparen könnte, ist klar. Wenn der das alles soweit recht ordentlich gemacht hat (sieht man eh wenn man n bissl weiss wo hinschauen) ist mMn der Preis auch soweit Ok, da: Teile kosten nicht die Welt, aber du musst es eingebaut bekommen (Werkzeug&Knowhow), und so gesehen ist es kein schlechtes Paket.

Was manch einer hier iwi nicht ausspricht: die ollen Gussklumpen können Sachen, da kommst mit den Blechkisten oder irgendwelchen 'Schmalbauten' nicht hin. Punkt.

Beispiele (bezieh ich jetzt eher auf 610er Schelling): Dickenhobeln mehrere Teile zugleich (nebeneinander); Feuchtes Holz hobeln; Spanabnahme 1cm; Tischrollen verstellen, Einzugswalze verstellen, Balken hobeln......
Ist schon klar, dass viele dann schreien: braucht man nicht, man hobelt eh nichts mehr.....
Ich hab auf so ner Schelling gelernt, dann kam ne 2252er.... Spielzeug dagegen... die hat echt dafür gesorgt, dass n Haufen Holz in den Ofen kam und man beim zuschneiden schon andere Materialzugaben brauchte.... Hobelergebnis auch nicht berauschend (gleiche Absaugung, aber zog die Späne übers Holz); von den Defekten reden wir garnicht (kam als Neumaschine mit Tersa). Gut, Messerwechsel und Lautstärke war n Fortschritt, ohne Frage.
In der nächsten Bude gabs ne junge Gebrauchte FS520... da sahen die Defekte nicht viel anders aus.

Ich hatte anfangs garkeine.... und jetzt so n 'Brutaldüsenjäger' Schelling ADH65.... Warum? Steht eh fast immer nur rum. Aber wenn ich se mal hernehm, freuts mich schon dass das Hobelergebnis einfach Top ist, alles einstellbar ist; die Kurbellei? Ja, mein Gott.... dafür fällt da keine ausgeleierte Kette von der Höhenverstellung runter, und wenn man will kriegt man da auch n Akkuschrauber drann adaptiert....
Würd ich das Vieh gegen was anderes tauschen? Nicht wirklich.... was wäre schön zu haben? Ne Spiralwelle.... dann wär se leiser... wobei: Gehörschutz brauchst beidesmal.
 

Lorenzo

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@carsten : Ich nehmen an du meinst meine Hobelmaschine. Die is furchtbar laut, und ich verwend natürlich auch nen ordentlichen Gehörschutz. Dann gehts auch. Dafür hab ich die 60cm ADH in super Zustand für 1000€ bekommen. Kam von nen Schäfter, und war wirklich nicht viel gefordert worden.

@Wooddan : Die Bäuerle sieht echt wunderschön aus. Aber vernünftiger ist es wohl für weniger Geld gleich gutes, oder für das selbe Geld besseres zu kaufen
 

Mitglied 59145

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@wasmachen das ist aber schon etwas pauschalisierend, findest du nicht?

Ich arbeite schon lange mit SCM Hobelmaschinen. Als Angestellter 3Jahre mit einer FS520 frei von Defekten. Super Hobelbild, keine Rollen im Tisch, Tersawelle und Gummiauszugswalze. Umbau wirklich unter 1 Minute.

Bei mir steht eine 500er Abrichte und 630er Dickenhobel von SCM. Beide 3Jahre. Vorher derselbe Dicjenhobel nur mit Streifenmesser. Eine Reparatur hatte ich an dem Dickenhobel, vom Stufenlosen Vorschub ist so ein Ding ausgeleiert. Das war Kunststoff und nach 23 Jahren kaputt. Ersatzteil war mit Versand Brutto 38€ und innerhalb 48std. da.

Ich weiss nicht wie du Maschinen behandelst, ich bin da nicht sonderlich zimperlich und hatte in mehreren Jahren keine Probleme. Für mich baut SCM gute Maschinen.
Das der Korpus aller Namenhaften Herstelker inzwischen aus Stahlblech ist, ist dir auch bekannt?

Ich sage nicht das so alte Gussmonster schlecht sind oder nicht gut hobeln etc..
Aber die Italiener bauen gute Maschinen mit einem Top Preis Leistungsverhältnis.
Wenn ich gewisse Ansprüche an Ausstattung und Geräuschkulisse habe, dann kriege ich das mit deutschem Maschinenbau oft finanziell nicht hin.

Und eine allgemein gültige Empfehlung kann nicht für alle stimmen.

Die von dir aufgezählten Dinge habe ich alle mehrfach mit einer FS520 gemacht, Maschine hat es überlebt und Ergebnisse waren gut. Wirklich nicht nur ein paar Mal.

Ich finde die Kautstärke extrem wichtig, ja wir tragen auch Gehörschutz. Aber ich nutze auch lieber Elektrostapler als Diesel.

Vielleicht bin ich aber auch einfach ein Weichei, das mir sowas wichtig ist.

Meine Empfehlung bleibt ganz klar bei einer Maschine mit mehr Luxus. Wenn man schon schafft, dann wenigstens so angenehm wie möglich.

Edit:Mit den deutschen Maschinen in meiner Karriere war ich auch zufrieden. Panhans ADH und Martin Dickenhobel BJ 94. Der Martin war auch mit Tersa und Gummiwalze, das hat meine Scm leider nicht. Das liegt aber daran wie sie bestellt wurde. Die Gummiwalze könnte ich über Scm beziehen.

Gruss
Ben
 
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Wooddan

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...erneut Danke der vielen Meinungen und Standpunkte! Mein Fazit bis jetz; es gibt hier zwei große Lager, die Fans der alten gusseisernen Garde und die Anhänger der moderneren 'luxuriöseren' Varianten!
Mein Fable für die Vintage-Hobler lässt mich durch die positiven Beiträge grübeln, jedoch höre ich raus dass es sich um behandelte Maschine um eine generell zu alte Technik für die Preisvorstellung handelt. Ich persönlich habe bis dato auch noch mit keiner 'kuppelnden' Maschine gearbeitet.
Ich möchte mich schon als Freund der Bewegung outen, fahre als kfz lieber schalter als automat und habe persönlich keine probleme zu kurbeln, kuppeln oder riemen umzulegen.... solange die maschine eben sauber eingestellt oder sauber einstellbar ist. Lautstärke eher Wurst, Bayerische Einöde hier ohne Nachbarn.... würde positiv auf die Wildschweine wirken, da sie mittlerweile bei uns sogar durch den Hof laufen (hatten wir wirklich schon mal :emoji_slight_smile:)
 

wasmachen

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@benben
Ich in meiner Werke behandel Maschinen grundsätzlich gut.... muss ja die Rep. selber zahlen. Wobei ich die Leistungsfähigkeit einer Maschine nicht mit verkürzter Lebensdauer gegenrechnen möchte.... (und das war in diesem Fall bei den ADH's leider der Fall)

Ich hab in meiner bisherigen Laufbahn an sehr vielen Maschinen arbeiten können und dürfen.... und ja, ich pflichte dir bei dass ich da tlw pauschaliere. Warum? Irgendwo kochen alle Hersteller nur mit Wasser. Die Gussdinger wurden einfach idR zu anderen Zeiten entwickelt, das Lastenheft war anders, der Anspruch oftmals und auch die Entwicklung.

Deswegen sag ich ja auch, dass der heutige Anspruch an z.b. ne ADH oft anders ist als wie meinetwegen vor 25 Jahren..... kenne ja auch mehrere Betriebe, die keine haben. Oder stattdessen nen 4seiter.....

Wenn ne Maschine Neu kaufst, regiert ja oft der Preis mit. Somit verstehe ich schon, warum dann viel Italiener oder meinetwegen Felder auf der Speisekarte steht..... bekommst halt recht viel ims Geld, und die Steigerung darüber geht sehr schnell ins Geld...

Die Frage ist ja auch, was man als Luxus definieren möchte: den Brüller hätte ich auch gerne leiser.... wobei mit entsprechendem Gehörschutz von dem Ding eh ned viel hörst; der Luxus ist z.b., für mich, mehrere Teile zugleich dicken; das ging mit den SCM Dinger nie, irgendwann hab ichs aufgegeben..... mir selber ist z.b. die Haptik einer Maschine wichtig: so n italienischen Vorschubapparat z.b. kannst mir schenken.... ich krieg da alle Zustände, wenn ich mir die Finger an den Motorkühlrippen fast aufschneide, und den Plastikkastenschalter schon sehe....
Da gibts tlw altes Zeug, wo du ganz entspannt an langen Hebeln fixierst und dich über die Formgebung freuen kannst!

Ich versteh schon, dass es nicht jedermanns Sache ist n Stern-Dreieck Schalter zu bedienen statt n Knopf zu drücken..... wenn die Elektronik bei sowas mal hochgeht, kosts halt auch immer iwi Geld....
Was mich z.b. bis heute aufregt: die Fräse, mit der ich derzeit noch arbeiten 'muss', hat n Ein- und Ausschaltknopf. Eine Geschwindigkeit. Also immer Vollgas. Absaugung geht automatisch an, Vorschub geht nur wenn diese Maschine 'richtig' läuft und nicht im anlaufen ist.... (klar, könnte man umklemmen = aber Komfort/Luxus)
Hin und wieder nervt sowas auch!
Die Starrspindel, auf der ich ursprünglich gelernt hatte, hat Stern/Dreieck, mit 2 Geschwindigkeiten, Bremse über Polumkehr, Absaugung mit extra Schalter, Vorschub Roma 110 (guugeln, Dalandermotor L/R und 4 Gang Getriebe). Beim anlaufen konntest n 'Gehörcheck' machen, Absaugung hast selber dazugeschaltet, du warst einfach Herr der Sache.... und es gab/gibt immer wieder Situationen, wo man sich das wünscht (wobei man für den Wunsch vll sowas auch kennen muss).....

Ich definiere meinen Anspruch so: über Leistung, Qualität und Ergebnis diskutiere ich nicht.

Grundsätzlich: ich möchte mich hier nicht als reiner Verfechter von Gussklumpen verstanden wissen. Daher auch die Frage, ob die Unterschiede klar sind!
 

Wooddan

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Wenn du damit meinst wie viele hebel bewegt werden müssen bzw. Luxuseinbußen die jeder für sich als wichtig oder unwichtig(er) empfindet, dann weiß ich was du meinst..... solltest auf etwas anderes anspielen dann stehe grad volle kanne auf da leitung....
 

wasmachen

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HinternDiwan
Grundsätzlich hast richtig verstanden...
Der 'Luxus' ist für mich: ich KANN das alles schalten.... wann und wie ich will.

Ist bei meiner ADH mit den ganzen Walzen so.....
Ich kenn dzt keine neue Maschine, die das bietet: mal ganz doof..... viele kämen damit vermutlich auch kaum klar.
Da fällt mir auch grad ein, dass wir mit Anschaffung der SCM's unsere Vorschubgeschwindigkeiten auch fast halbiert haben....:emoji_cry:


Ist so wie n Ralihobel: du kannst einstellen, wie weit das Messer rausschaut. Aber Klappenrücksprung, Höhe der Klappenkannte, Maulöffnung, Schnittwinkel, Eisenwinkel, Eckenrundung Eisen usw kannst nicht....

Somit kannst mit nem Ralihobel auch keine furnierte Fläche hobeln. Dafür gibts n Putzhobel... und Nein, der ist nicht für Massivholzflächen.
Und jetzt kommen wir in den Bereich, wo n Haufen Leute aufschreien werden und erklären, dass se mit dem Putzhobel ihr Fichtenbrett hobeln.... und manch einer hier weiss, dass das fast schon Werkzeugschändung ist.:emoji_grin:


Nochmal zum Thema: schau dir so n Teil einfach an. Im Grunde hast n Luxusproblem: du hast ja was zum hobeln....
Also: anschauen, einschalten. Entweder kriegst Angst, oder du sagst: GENAU mein DING!
Und @benben, das heisst jetzt nicht das du n Weichei bist. Sondern nur, dass es nicht deins ist.... so, wie ich halt dzt lieber Radlader wie Stapler fahre. Änder ich, wenn ich alt werde:emoji_wink:
 
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PrimaNoctis

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Ich finde, was @wasmachen beschreibt, eine legitime Ansicht, die ich allerdings nicht teile. Trotzdem finde ich es super, dass du (weiß leider nicht, wie du heißt) deinen Standpunkt verständlich erläuterst und alles freundlich bleibt. :emoji_thumbsup:

Ich persönlich sehe mittlerweile eine Art mystische "früher war alles besser" Überhöhung der alten Maschinen. Die waren sicher robust und vieles heute wird weniger massiv gebaut, trotzdem muss man da aufpassen:
- Wie viele der alten Teile gehen heute noch?
- Wie viele gehen einwandfrei?
- Bekomme ich noch modellspezifische Ersatzteile wie bei z. B. SCM?
Ich versuche, solche Dinge nicht emotional, d. h. nostalgisch, nach Wunsch / haben-will oder purem Optimismus anzugehen. Ich weiß z. B., dass die Kurbelei mich früher gestört hat, dann die Laune schlecht wurde und man ggf. auch mal Fehler gemacht hat. Trotzdem dachte ich durch den Wunsch, schnell eine günstige Maschine zu haben, erst daran, einen Kurbler zu kaufen. Danke nochmal an alle, die abgeraten haben!

@Fredstarter

Beispiele (bezieh ich jetzt eher auf 610er Schelling): Dickenhobeln mehrere Teile zugleich (nebeneinander); Feuchtes Holz hobeln; Spanabnahme 1cm; Tischrollen verstellen, Einzugswalze verstellen, Balken hobeln......
Ist schon klar, dass viele dann schreien: braucht man nicht, man hobelt eh nichts mehr.....

All das kann ich auch machen. Ich hab sogar zwei Auszugswalzen, nur eben aus Stahl statt aus Gummi. Dafür halten sie eben lang. Bei über 1t macht ein Balken auch nichts und viel mehr wiegt eine Bäuerle auch nicht.
Eine SCM müsste auch einen Gliederdruckbalken haben, sodass du sogar mehr als 2 Teile gleichzeitig reinschieben kannst. Meiner Meinung ist das in der Profiklasse alles eigentlich kein Problem, auch wenn ich lieber keine Untertischwalzen hätte. Einen manuellen Stern-Dreieck hab ich übrigens auch. :emoji_wink:

Warum schreibe ich hier nochmal? Ich möchte dem TE einfach zeigen, dass alles 2 Seiten hat, was auch ok ist. Wichtig ist, keine überfrühte, emotionale Entscheidung zu treffen. Frag dich z. B., warum der Verkäufer dir die kostenlos so weit liefern würde. Er weiß, dass der Preis hoch ist, hat vielleicht deinen Wunsch gesehen und möchte sie gern weg haben. Dem rennt man sicher nicht die Bude ein mit 3000+ in der Hand.

Wenn du bei @Lorenzo guckst, geht es auch viel günstiger. Selbst mit seinem Abrichtschutz ist er immer noch weit billiger, was in dem Bereich ja auch völlig legitim ist.

Als ich angefangen hatte zu suchen stand bei einem Händler in der Gegend das Nachfolgermodell (s. Post #39) mit 4 Messern, el. Hub und super Zustand für 3000€. Bin froh, die nicht gekauft zu haben, aber soll heißen: Nur Geduld.
 

Wooddan

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...lustig der spruch mitn stapler.... gerade heut vormittag hab ich den meinen vom allerfeinsten im grünstreifen versenkt sodas die lenkachse fast bündig auf höhe ehemalige grasnarbe lag.... da war nix mehr mit selbst raus kommen...eben hab ichs noch verdrängt, awa scho holts mich wieder ein:emoji_slight_smile: :emoji_slight_smile: Danke der ausführlichen Meinung
 

Wooddan

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#primanoctis:
Auf biegen und brechen suche ich nix, hobby hobler steht daheim..... suche bei guter gelegenheit upgrade um die möglichkeiten und die qualität zu verbessern.
 

Mitglied 59145

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Mir reicht die Qualität und die Wertigkeit meiner, zugegeben nicht ganz leichten, Schätzchen aus. So gut wie keine Defekte bei jahrelangem Altholz Verzehr bestätigt eigentlich eine ausreichende massivität.
Für mich bedeutet erhöhter Lärm, immer ein Verlust von Qualität am Arbeitsplatz.
Dinge wie stufenloser Vorschub und flottes wechseln der Messer tragen erheblich zur Produktqualität und Arbeitszeitersparniss bei.
Der Ersatzteilservice ist in meinen Augen, gerade bei gewerblichem Betrieb, auch unheimlich wichtig. Natürlich kriegt man Lager, Riemen und Ketten an fast jeder Ecke. Aber da gibt es an jeder Maschine Teile die nicht so einfach zu bekommen sind. Braucht man nicht oft, aber wenn wäre es schön wenn der Herstelker gross und noch am Markt ist.

Ich kann meine Absaugung auch manuell schalten, auch kann ich sie manuell ausschalten und auch die Maschine ohne Absaugung anschalten, mache ich aber nie. Warum auch? Ich bin froh nicht mehr laufen zu müssen. Stern Dreieck haben die Italiener. Die Martin FKS läuft nur mit Knopfdruck und hat auch schon ein Gehäuse aus Srahlblech:emoji_wink:. Wirkt aber auch ziemlich solide.
Der Vorschubgeschichte kann ich nicht folgen, aber da habe ich 2 alte Holzher. Die haben auch nur 2 Geschwindigjeiten. Mehr geht über Zahnräder umstecken. Da wäre auch Mal was Stufenloses dran, das wäre wirklich noch was.

Vorschubgeschwindigkeit vom Hobel reiche ich morgen nach.

Ich denke, dass wir mit unserem Nutzungsprofil, den Maschinen schon das maximale Abverlangen. Wenn die das so klaglos mitmachen, dann ist das für den normalen Tischler sicher ausreichend. Für den Hobbyisten allemal.
Was die Maschinen in den paar Jahren geleistet haben, reicht für mindestens ein Hobbyleben aus.

Grate oder scharfe Kanten könnte ich bei keiner SCM in meiner Laufbahn entdecken. Felder kenne ich nur ganz kurz, würde aber nicht auf die Idee kommen die mit Altholz dauerhaft zu betreiben.

SCM ist halt schon echt gross und die bieten natürlich viele Preisklassen an. Das kleinste was ich benutzt habe war halt die FS520 BJ Mitte 90er.

Ich finde Pauschalisierungen immer schrecklich. Hat immer so einen Hauch von "Recht haben wollen".

Ich hätte auch lieber Hofmann oder Martin Maschinen, das ist mir das Feld aber nicht Wert. Obwohl die Farbgebung der SCM s schon echt ganz schön hässlich ist. Aber lackieren werde ich die auch nicht. Das ist es mir dann auch wieder nicht wert:emoji_innocent:.

Gruss
Ben
 
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